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Vorweg gesagt habe ich folgendes festfgestell: Das
zu bauende Modell basiert auf Plänen
des ehemaligen 1. DDR-Staatsschiffs "Albin
Köbis", welches noch heute, nach
diversen Änderungen, in Privatbesitz, in Berlin liegt. Der Plan zum Modell wurde
~1952 in der DDR hergestellt; ob es dazu einen
Bausatz gab ist mir unbekannt. In den Jahren um 1955
wurde der Plan von Billing Boats übernommen und als
Vollholz-Bausatz NEPTUN, Nr 420, verkauft.
Und so
kam es zum Bau des Modells: Eines Tages stand
mein lieber Bekannter
Hans vor
mir und übergab mir die Schachtel eines
Schiffsmodells, in der angeblich noch alle Holzteile
eines Yachtmodells enthalten sein sollen. Er legte die Schachtel auf den
Tisch und zeigte mir den Haufen Holz mit dem Plan. Somit
bin ich zu einer ungeplanten interessanten Vor-Winterarbeit
gekommen. Der jahrzehntelang abgelegene Bausatz besteht aus einem gesägten
Kiel, gesägten Spanten und diversen anderen
Teilen des Rumpfes, sowie den Mahagoni Rumpfbeplankungen
und bedruckten Mahagon Furnieriteilen für die Kajüten, die es gilt
sorgsam auszusägen. Der aus- gesägte Ständer für das Schiff
und eine Vielzahl von Kieferleisten, sowie ein Plan und eine sehr kurze Baubeschreibung befinden
sich noch beim Bausatz. Auf den ersten Blick scheinen
die wesentlichen Bauteile vorhan- den zu sein. Ein passendes Stevenrohr mit Bronzelagern wurde
bestellt. Geeignete 6V-Motore, Propeller, Regler und
Akkus sind vorhanden. Die Wahl der Fernsteuerung fiel
auf einen alten,
umgebauten Variophon S
Sender (ehemals Tipp-Sender).
Das
ansprechend aussehende Schiff ist reine Holzarbeit. Im Lauf der
jahr- zehntelangen Lagerung
irgendwo, haben sich die langen Seitenbeplankun- gen
aus 1,8mm Mahagoni verzogen und müssen "geradegebügelt"
werden. Im Lauf der Bauarbeiten ergab sich,
dass der Bau erhebliche Kenntnisse im Umgang
mit Holz erfordert. Die Furnierteile sind sehr brüchig
und nur mit viel Geschick und etwas Erfahrung im Umgang
mit brüchigem Furnier, gelang mit Hilfe des Auftrags
von Sekundenkleber auf der Rückseite der Fenster. stege,
dass das Aussägen der Fensterpartien gelungen
ist. |

Neptun Nachbau > Albin Köbis
Fahrvideo

 Vorbildschiff
"Albin Köbis"

mit Umbau-Sender
Der umgebaute Variophon
Sender |
Technische Daten
Vorbildschiff "Albin Köbis", Bjhr. 1948:
Länge
u.a.: 21,6m, Breite: 4,1m, Tiefgang: 1,2m,
Geschwindigkeit: 12,5kn (!),
Antrieb: 2 x
Dieselmotor je 150PS auf eine Schiffschraubenwelle
wirkend,
Besatzung:
2 - 4 Mann, Fahrgäste: max. 20
Technische
Daten des Modells Neptun - Albin Köbis M 1:20:
Länge: 880mm, Breite: 168mm,
Fahrgewicht: 1875g, Tiefgang: ? mm,
Motor: Jumbo 2000
6V, Leistung: ~15W, Leerlauf 6V: 8000U/Mim, Prop
MS 4Bl-35-M4,
Wellenkupplung: Aeronaut Federkupplung 2mm-4mm,
Antriebsakku:
2 x Lipo 2S 2700 parallel, Regler: New Rain 160A
Fernsteuerung:
Variophon-MPX-Umbau, 40Mhz, K 51, Empfänger: GR C16
40mHz FM(Kanalbelegung: Gas auf 3, Ruder auf 4 Farbgebung:
Rumpfwände
und Dächer: RAL 9010 seidenmatt Weiß,
Unterwasserrumpf:
RAL 3003 seidenmatt Rubinrot, Gewichte:
Rumpf
lackiert ohne Einbauten:
852g Rumpf ohne Einbauten mit Kajüten:
1104g Motor, Servo, Regler, Welle, Ruder: 343g
Gesamtgewicht
betriebsbereit: 1875g
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ALBIN KÖBIS = NEPTUN |
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Albin Köbis - erste Fahrt |
Der umgebaute Variophon
Sender |
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Baubericht
Nach der
Sichtung der diversen Holzeile im Bausatz, wurden alle
schon ausgesägt vorhandenen 5mm Holzteile der
Spanten und des Kiels etc., für allfällige Neuanfertigung
abgezeichnet, weil es keinen Bauteileplan gibt. Im
Baukasten gibt es nur den Ansichtenplan mit Auf- und
Grundriss, doch fehlt mir eine Stückliste, die eine
Überprüfung des Inhaltes ermöglicht hätte. Während dem
Bau war zu sehen, dass bis auf die Rückwand
der hinteren Kajüte alle wichtigen Teile
vorhanden waren.
Rumpfbau
Für
den Baubeginn musste
ein Hellingbrett beschafft werden, auf dem der Kiel
gemäß Bauanlei- tung aufgestellt wurde. Nach dem Maß am Plan ist ein
30mm Dm Propeller vorgesehen, doch wurde ich die Welle
gering steiler eingebauet,
damit ein 40mm Propeller montiert werden kann. Nach
der Herstellung des Durchbruches für den Steven werden an der Stelle
zur Verstärkung beid- seits Holzstücke am Kiel angeleimt.
Anschließend konnte nach Aushärten des Klebers die Bohrung für
das Stevenrohr angefertigt und das Rohr eingeklebt werden. Anschließend
wurde der Kiel auf der Helling aufgestellt, die
Spanten aufgebaut und am Kiel angeklebt.
Nun
folgten die Kieferleisten (Stringer), die im Bugbereich stark
gebogen werden mussten. Um die Holzleisten biegen
zu können befeuchtete ich sie mit Wasser und ließ es
einige Minuten lang einziehen. Danach nahm ich jede
Leiste in die Hände und bog sie vorsichtig und langsam,
wobei ich die Biegeschritte mehrfach
wiederholte, damit eine zum Konturverlauf
passende Krümmung entsteht. Nach dem Trocknen blieben die
Leisten weitgehend in der vorgebogenen Krümmung, sodass
sie aufgeklebt werden konnten. Der
lt. Bauanleitung in der Haltevorrichtung stehende Kiel
mit den Spanten erlaubte es, zuerst
die Leisten auf dem zweiten und dritten
Bugspanten mit Sekundenkleber Mitteldick anzukleben.
Dann wurden die Leisten mit dem ersten Spant verklebt.
Nachfolgtend erfolgte die Klebung an allen
anderen Spanten, wobei zu beachten war, dass die
Stellung der Spanten und die Ausnehmungen für
die Leisten fluchteten. Zuletzt wurden die Leisten
beschliffen, damit die Beplankung voll aufliegt und der Klebstoff genügend große Auflageflächen hat. Abschließend
wurden die Leistenabschnitte zwischen den Spanten mit Wasser bestrichen, in der
Hoffnung, dass sich Spannungen ausgleichen.
Beplanken
Wie in der Bauanleitung verlangt, folgte
meine Angstarbeit, das Aufkleben der Bodenbeplankung,
die zuvor an den Kiel angepasst werden musste. Glücklicher Weise wird die ebene Beplankung auf
ebenen Spantenkanten aufgeklebt. Das gelang
überraschend gut, doch benötigt man viele Klammern und
Holzplättchen zur Vergrößerung der Auflagefläche der
Federklammern. Dann wurde Beplankung
Seite 1 mit UHU PVH Leim angeleimt. Am Bug wurde der Beplankungsspitz zusätzlich mit Sekundenkleber
angeklebt, da man dort keine Klemme
ansetzen kann. Am Folgetag wurden die Klammern
entfernt. Nun folgte die zweite Bodenbeplankung die
sinngemäß aufgeleimt
wurde. Nach- dem der Leim hart war wurden die
Überstehenden Furnierstücke abgeschnitten und
verschliffen, damit später die obere Beplankung gut
aufgeleimt werden kann. Schließlich wurde der
Rumpf kon- trolliert und mit bei der Anpassung der
abgeschnittenen feinen Holzstreifen die vorhandenen Spalten der Beplankung zum Kiel abgedeckt
und mit dicken Leimraupen überzogen. Der
nächste Arbeitsschritt war die Anpassung und Aufleimung
der ersten oberen Beplankung. Um aus dem
Baukasten-Furnier die Wellen herauszubekommen, wurde es
angefeuchtet, in Leinen ein- gebettet und über Nacht
mit dem Hellingbrett mit reichlich Gewichtem darauf,
gepresst. Am Folgetag wurden die Planken ausgepackt
und mit dem heißen Bügeleisen eben gebügelt. Die argen
Wellen gingen weg, trotzdem waren noch
Unebenheiten vorhanden. Schließlich wurde auf den
Klebestellen am Rumpf, auf Spanten und
Kieferleisten, PVH Leim aufgetragen und das Furnier
angelegt und mit Gummiringen angepresst. Das
Furnier ist steif, sodass der Bugbereich am ersten Spant
und an den Leisten mit Sekundenkleber angeklebt
wurde. Nachdem die Klebung fest war konnten mit
zahllosen Klammern und Holzplättchen, sowie
weiteren Gummiringen, die Furnier an den Rumpf
herangezogen und befestigt. An einigen Stellen
mussten starke Klemmen mit längeren Schenkeln verwendet
wer- den, um die Beplankung an die
Bodenbeplankung und die untere Kiefernleisten gut
anzupressen. Am nächsten Morgen wurden
die Klammern entfernt und die Klebung war gut gelungen.
Nun mussten noch die Überstände am ersten Spant und
am Heckspielgel abgeschnitten werden. Danach
begann die gleiche Prozedur auf der anderen Seite. Schließlich wurden die Überstände der
Beplankungen ab- gehobelt und abgeschliffen. Bei den
ersten Schleifarbeiten war zu erkennen, dass im
Bugbereich die Beplankung nach wie vor kleine Unebenheiten aufweist, die
weggeschliffen werden mussten.
Dadurch wird
die Beplankung geschwächt, sodass sie in den gefährdeten
Bereichen innen gut mit Epoxydharz überstrichen
wurde. Die Flächenschleifarbeit am Rumpf wurde
durch Verwendung eines Einhell
Akku-Hand-Schwingschleifers gut erldigt.
Um den Bug zu formen und zu schließen, wurden harte
Balsaleistenstücke 20x20mm verleimt und an Kiel und Spant angepasst
und mit 5-Min-Epoxy angeklebt. Um den Übergang gut zu formen musste sorgfältig geschliffen werden. Schließlich wurde der Rumpf mit Porenfüller innen und außen
mehrmals gestrichen und
geschliffen und bleibt vorerst in diesem Zustand.
Erste Arbeiten
an den Kajüt- Aufbautenteilen
Schließlich wurde mit dem Aussägen der Aufbautenteile
begonnen, wobei die Bandsäge von Herrn Czepa eine
große Hilfe war.
Da auch die Fensterausschnitte ausgesägt werden müssen,
musste die Proxxon Stichsäge verwendet
werden, weshalb nahe der Fensterecken Bohrungen hergestellt werden mussten, um das
Sägeblatt einfädeln und dann sägen zu können. Bald zeigte
sich, dass die schmalen Fensterstege leicht ausbrechen. Um das zu
unterbinden, wurden an allen Teilen diese
Schwachstellen auf der Rückseite mit
Sekundenkleber-Dünn bestrichen. Das half. Nach dem Aussägen
der ersten Teile wurde klar, dass viel
Feil-Nacharbeit notwendig ist, um die Fensterränder glatt zu bekommen. Das vom groben Aussägen über die Randlinien hinausragende
Furnier musste an dicken Stellen mit dem Dremel Fräser entfernt werden. Danach konnte die Feinarbeit mit
der Feile fortgesetzt werden.
Mühsam und
vorsichtig wurde gefeilt und oft gab es trotz Vorsicht
wieder Brüche im bedruckten Furnier. Mit
minimalem Einsatz von Sekundenkleber dick wurden die
Brüche gegflickt und dezent überschliffen. An
den geklebten Stellen hat sich das Mahagonifurnier
verdunkelt und mit Glück passte die spätere Lackierung mit
Porenfüller
farblich einwandfrei dazu. Einige Linien des Drucks am
Furnier
wurden dünn mit schwarzem Filzschreiber nachgezogen.
Der Zusammenbau der Aufbauten wird erst nach
der Fertigstellung des Rohbaurumpfes mit seinen Ein- bauten
erfolgen.
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Bilder ab Baubeginn |
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das Bild am Bausatzkarton |
der Plan |
Einbauvforbereitung Stevenrohr |
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Rumpfteile abgezeichnet |
Zeichnungen der Rumpfteile müssen
gestückelt werden. |
Aufbauten abgezeichnet |
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alle Spanten sind angeklebt |
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schwierige Stelle |
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der in den Haltern stehende Rumpf |
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anklammern am Kiel |
klammern halten Furnier nueder |
andere Seite wird geleimt |
Bodenteile sind angeleimt |
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die obere Bordwand wird geleimnt |
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Rumpf beplankt,m bereit für Schliff |
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Kabinenteile |
Beginn Fenster aussägen |
Rumpf fertig und geschliffen |
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Blick in den Rumpf mit Variophon Sender |
Oldie Jumbo 2000 6V eingebaut |
Bugblöcke werden angeklebt |
Bug roh fertig |
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das neu geformte Graupner-Ruder |
Ruderservo eingebuat und angelenkt |
das vergrößerte Ruderblatt |
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Motoreinbau,
Rudereinbau und der Rumpfbug
Nach den Grobarbeiten an den Teilen der
Aufbauten wurde wieder am Rumpf weitergearbeitet. Der
Rumpf wurde nach dem Schleifen mit
Porenfüller innen und außen gestrichen. Im Innenraum wurde mit
dem Einbau des Motors begonnen. Der
Motor enstpricht der in den Jahren 1950-1970 verwen- deten
Motorisierung und er wurde mit einer geräuschdämmenden Feder
Wellenkupplung mit der Schiffschraubenwelle gekuppelt. Mit etwas Anpassung war rasch die richtige
Stellung für leisen Lauf gefunden. Zu diesem
Zeitpunkt fiel auch die Entscheidung für die künftig
verwendte Fernsteuerung aus
früheren Zeiten, auf den umgebauten Variophon
Sender (ex Tipp Sender) mit 40Mhz MPX-Elektronik. Der
Sender leidet unter meiner schlechten
Programmierung des rechten Steuerknüppels, die ich nicht
be- reinigen kann. Das stellte sich erst beim Test
mit dem New Rain 160A Regler heraus, da
der Motor nach dem Einschalten nicht aus der
Knüppel Mittelstellung anlaufen wollte. Das Problem wurde duch Korrektur
der Knüppelmittelstellung gelöst. Wenn der Knüppel genau
bei der Markierung steht ist auch eine
Mittelstellung zu fühlen. Und in dieser Stellung bleibt
der Motor stehen, in den anderen Positionen dreht der
Motor ordnungsgemäß in die jeweilige Richtung.
Schließlich wurde das Ruder
eingebaut. Zuvor wurde im Rumpf das Ruderrohr (Koker) eingeklebt
und danach das vorhandene Graupner Ruder in der Form an das
Modell angepasst. Wegen des sehr kurzen Ruderführungsrohres besteht die Gefahr
eines Wassereintritts. Daher
wurden auf der Ruderwelle an beiden Enden
feine O-Ringe aufgeschoben und
wichtig, auf der
Ruderwelle eine Nut eingefeilt
(Drehbank), in der ein ganz kleiner O-Ring sitzt und zusätzlich zum Wellenfett
abdichten wird. Das Ruder wurde der Rumpfkontur
des Heckspiegels und des Rumpfbodens angepasst. Um die Fläche des Ruders zu vergrößern musste an der Vorderkante eine
10mm breite Vergrößerung mit 1mm ABS erfolgen.
ACHTUNG:
Bedingt durch die Verwendung des umgebauten Variophon
Senders besteht das Problem, dass der
Ruderausschlag bei derzeitiger (misslungener,
schwierigster) Senderprogram- mierung sehr
groß ist und das Ruder pro Seite ca. 60° ausschlägt.
Eine Ruderwegreduzierung wäre programmierbar,
... wenn man es kann. Noch dazu besteht der Fehler, dass
das Ruder nicht immer ganz genau in die
Neutralstellung läuft. Man muss notfalls leicht antippen
und dann läuft es in die Mittelstellung. Die
Rudertrimmung funktioniert auch nicht, was bedeutet,
dass die Gera- deausfahrt mit dem Steuergestänge
eingestellt werden muss.
Der liegende
Einbau des starken Ruderservos ermöglicht eine genaue Anlenkung
des Ruders. Der Ruderarm wird mit einer
Wurmschraube in der richtigen Stellung fixiert und hält
damit gleichzeitig (!) das Ruder. Da der Ruderarm eine
gewisse Höhe hat und auch die Anlenkung Platz
benötigt, musste die Ruderwelle ohne
Sicherungsmutter eingebaut werden, was zur Folge hatte,
dass der Boden des Aufenthaltsbereiches im Heckbereich um 10mm
angehoben werden musste.
Nachfolgend wurde der
Bug fertiggestellt. Dazu dienten zwei, aus 20x20mm
Balsaleistenstücken zusammengeklebten Blöcke,
die grob in Bugform gebracht
wurden. Dann wurden die Blöcke mit 5-Min-Epoxy
an den Kiel und den ersten Spant angeklebt. Anschließend
erfolgte duch reichlich Schleifarbeit die
Anpassung der Blöcke an den Krümmungsverlauf des
Rumpfbugs. Im selben Ar- beitsvorgang wurde der
Rumpf überschliffen und neuerlich mit Porenfüller
gestrichen. Weiterbau
der Aufbauten
Wie nach den ersten Anproben der Aufbau-Seitenteile
zu erkennen war, musste der Brückenteil nachgearbeitet werden. Die hintere Kajüte passte weitgehend
und wurde zuerst zusammengebaut. Hier ergab sich, dass
doch nicht mehr alle Holzteile vorhanden waren und die
Rückwand durch Mahagoni-Reste ersetzt werden
musste. Da die Baubeschreibung sehr kurz gehalten ist
und die Darstellungen am Bauplan auch eher
mager sind, muss man improvisieren, um ans Ziel zu
kommen. Leider war mir die Sache nicht von
Beginn an klar geworden, sodass ich die Abschlusswand am
hinteren
Deck aufsägen musste. Der Grund war, dass die
geklebte Kajüte verzogen war und nur auf diese Art das Bauteil wieder
in Ordnung gebracht werden konnte.
Eigenartig
empfinde ich die
Sache mit dem Süllrand, so wie er in der Bauanleitung vorgeschrieben
wird.
Um die Kajüte herum wurden daher aus Resten
angefertigte Leisten auf Deckniveau an der Kajütenwand
entlang angeklebt. An der Vorderseite, wo die vordere Kajüte anschließt, wird
man improvisieren müssen, um eine Lösung zu finden,
die Wassereintritt erschweren kann.
Zur Verbesserung der Festigkeit
der Kajüt Seitenteile wurden zwischen beiden
Seitenteilen einige Querstreben eingeklebt. Um das aus Furnier bestehende Dach in den
folgenden Jahren nicht ein- fallen zu lassen, wurde über den
Querstützen ein Steg eingeklebt. Anschließend
wurde das Dach- furnier mit PVH-Leim aufgeleimt. Damit das
Dach dem Plan und Vorbild entspricht, muss es
späte noch beschliffen werden.
Bei der
vorderen Kajüte wurden zuerst die beiden Seitenteile mit
den Querplatten verklebt. Danach wurde mit dem
Einbau der großen Heckfensterrahmen der Brücke begonnen. Dazu
mussten die vorgefertigten Querstreben
verwendet werden, deren Einbaulage aus dem Plan nicht
ersichtlich ist. Vermutlich gibt es noch einen
Plan, auf dem man das sehen kann, der mir aber fehlt. Nun
wurde mit dem Einbau der großen Heckfensterrahmen der Brücke
begonnen. Das war eine heikle fummelige
Arbeit die viel Abschätzung erforderte, wie die Dinge
passen könnten. Anschlies- send mussten die
Flächen für die Festklebung der Fenster freigefräst werden, um
später dort die Fensterfolien möglichst ebent aufkleben zu
können.
Nun war warten auf den Porenfüller
angesagt, der zuerst auf allen Teilen gestrichen werden
sollte. Der kam nicht daher und es wurde an
seiner Stelle der wasserveredünnbare
Bodenlversiegelungs- lack verwendet. Danach konnten die noch von außen
sichtbaren Teile der Kajüten Querstreben der Fensterrahmen mit dunkelbraun gestrichen
werden, damit sie zur Maghagonifarbe passen.
Die Außenflächen müssen nach
dem Anstrich fein geschliffen und wieder gestrichen werden. Das
wie- derholt sich so oft, bis eine möglichst glatte Oberfläche
entsteht, die zum Schluss nur noch mit Klar- lack überspritzt
wird. Trotz vieler Anstriche konnten jedoch die tiefen Poren
des Furniers nicht gefüllt werden. sodass ich es
schließlich bem ansehnlichen Aussehen der Oberflächen
beließ. Erst jetzt fiel mir auf einem Foto
auf, dass 8in der hinteren Kajütenwand doch eine Türe vorhanden ist. Um die Tür nachzubauen
musste in die Rückwand mit der Diamantscheibe des Dremel-Fräsers eingeschnitten werden, um Platz für die Türe
zu schaffen. Zusätzlich waren noch Stufen anzufertigen,
weil die Türe vom tiefer gelegenen Schiffsinneren den Abschluss nach aussen hin
darstellt.
Wieder Arbeiten am Rumpf
Obwohl die zu erledigenden Arbeiten noch
großen Umfang haben, musste die Entscheidung der Farbgebung
für das Schiff getroffen werden. In Anlehnung an
Farbbilder des Vorbildschiffs wurde daher für den
Rumpf und die Dachflächen Weiß RAlL9010 seidenmatt und fur den
Unterwasser- rumpf Rubinrot RAl 3003 seidenmatt
ausgewählt. Die Kajüten- und Deckbereiche werden in
Klarlack seidenmatt ausgeführt.
Nachdem die Kajüten weitgehend fertig waren,
konzentrierte sich die Arbeit wieder auf den Rumpf. Er wurde
dreimal gestrichen und nachgeschliffen und später
gekittet, um Unebenheiten auszuglei- chen. Auch
im Rumpfinneren wurde gestrichen. Das Kitten war mit
breiter Spachtel gut zu erledigen, die Schleifarbeit
war weniger angenehm. Zwischendurch erfolgte wieder ein
Anstrich mit Bodenlack, damit beschliffene
Stellen wieder gefestigt werden.
Entlang des
Kiels wurde eine Kehle gekittet, die einen schönen
Übergang vom Kiel zur Beplankung herstellt.
Nach neuerlichen Schleifarbeiten mit feinerm
Schleifpapier wurde eine Schicht von weißem Spritzkitts aufgetragen, damit die Positionierung der
Bullaugen leichter fällt. Gleichzeitig wurde
auch die Lage der Scheuerleisten am Rumpf markiert.
Der
Fenstereinbau
Als heikelste Arbeit folgte das Einkleben der Fenster, da
man keinen Klebstoff auf die Fenster brin- gen darf. Daher wird jede Fensterzeile einzeln
zugeschnitten und eingepasst, damit danach mit langer Kanüle der Superkleber-Dick auf die Ränder der
angepressten Fenster getropft wird, wo er beim
Anpressen verläuft und mit Aktivatorspray aushärtet. Ein Fensterstreifen nach dem anderen wird aufgeklebt.
Allerdings waren die Cellonscheiben hoch elektrostatisch
geladen
und zogen beim Entfernen einen dünnen Klebstoffstreifen aus der
Kanüle. Bei einigen Fenstern musste nochmals
ein neuer Streifen eingebracht und übervorsichtig
verklebt werden. Es gelang halbwegs gut. Bevor die oberen Brückenfenster
eingeklebt werden konnten, mus- ten zuerst die unteren Fenster
der Kajüte eingebaut werden. Danach wurden die
oberen Fensterstrei- fen eingeklebt. Schließllich wurden alle
Fensterflächen mit Abdeckband beklebt, damit beim
Aufkleben der Dächer und nachher, bei der Lackierung,
keine Verschmutzungen entstehen können. Danach
folgte die Grun- dierung der Dächer mit weißem Grundspray.
Nach dem Trocknen wurde der weiße Lack
gepritzt.
Fertigstellung
des Rumpfes Der
schon zuvor reichlich gekittete und geschliffene Rumpf
erhielt mehrere Überzüge mit weißem Primer Spray. Nun
sah man die feinen Unebenheiten besser und konnte wieder
kitten und schleifen. Nach dem letzen Spraydurchgang
konnten die Einbauorte der Bullaugen aufgezeichnet und
gebohrt werden. Die Bullaugen wurden
eingepasst und wieder entnommen. Anschließend
wurde der vordere Bug-Innenraum nochmals mit
Epoxydharz gestrichen, um die außen beschliffene Beplankung zu
ver- stärken.
Jetzt konnte mit der Klebung der Scheuerleisten begonnen werden,
die mit PVH-Leim aufgeklebt wurden. Zur
Einhaltung der Klebeposition wurden sie mit Klebeband
gesichert. Anschließend wurde das
Ankerkettenrohr eingebaut und geklebt. Danach wurden
die Abdeckbänder vom Rumpf abgenommen und die Übergänge
vom Mahagoni Furnier zu den Kiefer-Scheuerleisten
geputzt.
Dann folgte die Vorbereitung für die
Aufleimung des großen vorderen Decks, indem das Deck
zuvor beidseitig mehrfach mit
Bodenlack eingestrichen wurde. Es soll ein Schutz
gegen Feuchtigkeit sein. Erst später wurde
das Deck mit PVH-Leim aufgeklebt wobei es mit
Klebebändern und Gummiringen an den Rumpf gezogen wurde. Nach dem
Aushärten begann die Anpassung der Deckform an die
Rumpfkontur. Zuletzt wurden die Zierleisten für
den Deckrand gebogen, deren Kanten abgerundet und anschließend mit Mahagoni Beize gestrichen.
Nach der Trocknung wurden die Leisten am Deckrand mit Superkleber angeklebt.
Am Schluss wurden die Leisten mehrmals mit
Bodenlack gestrichen.
Lackierarbeiten
Entgegen der Bauanleitung zur Neptun wird die
Farbe des Unterwasserrumpfes Dunkelrot und Weiß für
oberen Rumpf und Kajütdächer verwendet. Alle Bauteile aus
Mahagoni Furnier wurden grundsätz- lich mit Bodenversiegelungslack
gestrichen. Die schon lange vorher lackierten
Kajüten wurden beiden
probeweise am Rumpf aufgesetzt. Es
zeig- ten sich nur kleine Fehler an den Aufbauten,
die an den Rumpfspanten nachgearbeitet werden müssen,
damit sie besser sitzen. Schließlich konnte nach einer
feinen nassen Schleifung und sorgsamer Abdeckung der
oberen Deck- flächen die
Lackierung des Rumpfes mit Weiß erfolgen. Am
folgenden Tag wurde die Wasserlinie am Rumpf markiert
und mit Abdeckband begrenzt. Nach dem Abdecken des
oberen Rumpfes wurde mit Rubinrot (RAL
3003) lackiert.
Nach dem
folgenden Bilderblock geht es weiter mit den Detailarbeiten.
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die hintere Kajüte nimmt Form an |
probeweise Zusammenstellung |
Aufklebung der Kajüten Dächer |
jetzt erkennt man schon das Schiff |
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Kajüten, Rumpf mit Parkettlack lackiert |
die Hintertüre ist eingebaut |
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Vorbereitung Grundierung Dächer |
endloses Kitten und Schleifen notwendig |
die Grundierung ist erfolgt |
Deck wird aufgeleimt |
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Deck Außenkanten angeklebt |
erste Probezusammenstellung |
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sieht dem Vorbild ähnlich |
Rubinrot ist nun auch gtesproitzt |
die endgültige Einbautenaufteilung |
Detailarbeiten
beginnen
Zu den Detailarbeiten zählte
natürlich der Einbau des
Antriebs und der Fernsteuerung. Um die Was- serlinie einzuhalten wurden die Akkus
an günstiger Stelle vor dem Motor angeordnet.
Zusätzlich werden Bleiplatten im Rumpf
eingelegt, bis die Wasserlinie und die richtige
Bootslage erreicht wird. Wegen Anbruch der
Winterperiode wurde eine Trimmung im Wasser noch nicht
durchgeführt.
Nach der Einpassung der
oberen Kajüte war noch immer Nacharbeit nötig, weil sie schief auflag. Die
Detailarbeiten am vorderen Deck konnen nun begonnen werden,
wobei der Bau des
Wasserab- weisers und des Lüftungsschachts
am Deck erfolgte. Am vorderen Deck wurde noch eine Öse für die Kette zum Anker und deine weitere zum Kettenbunker
angebracht. Der Anker und das
Ankerspill, so- wie der Wasserabweiser und der
Lüftungsschacht, werden jedoch erst im Fertigzustand montiert. Weiter gíng es mit der Fertigstellung der Sitzecke am
Heck sowie der Bau der Stiegen zum Heck Deck. Als
nächste Arbeit wurden alle Haltestangen auf den Dächern
montiert.
Gleich anschließend folgte der Bau des
Mastes. Ein Messing T-Profil Wird zum Mastfuß. Der Mast
in der Länge wie im Plan dargestellt, wurde
aus einem passenden Pinselstiel angefertigt, der am Fuß
in einem MS-Rohr ruht. Die Rahe wurde aus
einem 2mm MS-Rohr angefertigt und am Mast angeklebt. Der Mast
ist demontierbar mit einer M2 Schraube am Mastfuß
befestigt. Um den Mast lt. Plan zu ver- spannen und
damit dem Vorbild (Werbeprospekt) zu entsprechen, wurde
wieder auf 0,3mm Stahldraht zugegriffen. Am
Dach wurden zwei M2 Ösetnstifte eingeklebt durch die der
Draht gefädelt, zurechtge- bogen und mit einer
Quetschhülse fixiert wurde. Das obere Ende des Spanndrahtes
wurde abgebogen und im Rahenrohr eingeklebt. Mit den im
Dach eingeklebten Haltebolzen konnte die Stellung des
Mastes eingestellt werden. Wie auch auf den
Vorbildfotos zu sehen, wurde eine, durch Einhaken des
Spanndrahtes in einer Öse am vorderen Kajütdach befestigte Abspannung, hergestellt. Das obere Ende des
Drahtes ist in der Mastspitze eingeklebt.
Die Montage der Reling ließ sich, wider
erwarten, recht
gut erledigen. Gemäß dem Plan wurden die Steher
angeordnet. Mangels mehr Relingstehern konnte
die Reling nur wie am Plan dargestellt ausge- führt
werden, denn auf den Prospektbildern war die
Reling länger. Auf zwei 0,5mm Stahldrähten
wurden je 7 Steher aufgefädelt. Vor dem einstecken der
Steher wurden Bohrungen angefertigt in die
jeweils die Steher eingeklebt wurden. Die Stahldrähte
wurden an den Enden lt. Plan gebogen und
ebenfalls am Deck eingeklebt. Bei den einzelnen Stehern
wurde auf den Stahldrähten je ein Tröpfchen
Sekundenkleber-Dünn mittelos Kanüle aufgebracht. Keine Lötarbeit!
In Anlehnung an die Werbefotos werden die
Positionslampen am Dach, am Mast, am Bug und im Heckbereich
angebracht. Lediglich die Positionslampen und der
Scheinwerfer werden nicht verdrahtet.
Auswiegen
und Fahrtest
Nachdem am 3.6.24 die Witterung günstig war, konnte die
Trimmung und die Erprobung des Schiffes im
Schwimmbad durchgeführt. Interessanter Weise ist vorerst
nur eine halbe Bleiplatte mittschiffs als Gewichtsausgleich
für die auf der gegenseite liegenden Akkustecker notwenig gewesen. Das Schiff
liegt
knapp unter der Wasserlinie und es wird vorerst
so belassen.
Die Ruderwirksamkeit ist
ausreichend, sieht man von der kaum vorhandenen
Steuerbarkeit bei Rück- wärtsfahrt ab. Hier
muss mit dem Radeffekt des Propellers oder mit einer
vergrößerten Ruderfläche gefahren werden
Interessant ist die hohe mögliche Fahrgeschwindigkeit,
die am Sender durch die Trimmung nicht
ausreichend stark reduziert werden kann. Die
Fahrgeschwindigkeit entspricht nicht der des
anfangs schwach motorisierten Schiffs.
Erprobungsfahrt
am Teich
Am 7.7.2024 konnte die erste Testfahrt auf
großer Fläche am Teich erfolgen. Wie sich schon im Schwimmbecken
zeigte, kann das Schiff schnell werden. Am Teich begann
das zu leichte Modellk bei schneller
Geradeausfahrt zu schlingern. Allerdings dürfte dafür
der Kontaktfehler des Emtstörfilters am Motor
mitschuldig sein, da der Motor "stotterte". Das ergab
auch die Sorge, dass es ein Reichweiten- problem sein
könnte. Bei der Fahrt war zu erkennen, dass im
Bugbereich noch Gewicht einzubringen ist, wodurch der
Rumpf tiefer im Wasser liegt.
Der Fehler am
Entstörsatz des Motors wurde behoben und die
ganze,.bisher im Rumpf liegende Anten- ne
gekürzt, jedoch mit einem über Deck ragenden 50cm
Stahldraht wieder auf das Sollmaß verlängert. Damit
sollten allfällige Reichweitensorgen erledigt sein.
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Modell mit Sender |
Sitzbamnk und Stiege eingebaut |
Bullaugen eingabuet |
der Mast steht
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Seitenansicht |
Schiff ist fast fertig |
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"Albin Köbis" mit 4Blatt-Propeller |
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ALBIN KÖBIS = NEPTUN |
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Buglicht angebracht |
DDR-Flagge aufgezogen |
Lüfter ergänzt |
Albin Köbis - erste Fahrt |
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Bilder vorläufig letzte Fahrt |
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Fahrvideo |
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