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Bei meiner
Art des Modellbahnzuganges habe ich meinen Spaß dabei
gefun- den, dass ich kaum fehlerlose Loks
kaufe, die ich nach einigen Stunden Arbeit so
weit hinbekomme, dass sie technisch und optisch
wieder zufriedenstellend dastehen und
funktionieren.
Um
ein passendes Fahrgestell für das
Projekt meiner Eigenbau ÖBB 1014 Lok zu bekommen, kaufte ich
zuletzt eine E
141 211-3 von Hamo. Das Metall- fahrgestell könnte in der Breite in das 1014-Roco-Gehäuse gut passen, doch war zu klären, ob die Länge das Fahrgestells
passt oder ob Änderungen am Rahmen erforderlich
und möglich sind.
Die Änderungen waren natürlich not- wendig. Das verbleibende
schön erhaltenen Gehäuse wurde später auf ein
Märklin Fahrwerk montiert und somit eine neue Lok
geschaffen. Siehe dazu die Seite Eigenbau
1014 003-6 (Roco
Gehäuse - Hamo Fahrwerk)
Als
Weihnachtsarbeit 2022 beschaffte ich noch eine E 41 024,
aus einer alten Serie. Nachdem Hamo-Versionen
nicht finanziell leistbar waren, entschied ich mich
zum Umbau eines Märklin Fahrwerks für das
Zweileitersystem und für DC. Diese Lok
ermöglicht mir den Umbau auf Gleisterombetrieb und
Zweileitersys- tem, indem auf den Rädern
einseitig Isolierbuchsen eingebaut werden und ein Hamo
Radschleifer einzubauen ist. Am Motor wird die Spule
durch einen Hamo Dauermagneten ersetzt.
Wozu das alles? Weil meine Enkel auf ihrer
Spielbahn mit der Lok kleine Autos herumschieben
wollen und dabei ein gelegentlicher Absturz der Lok
unvermeidbar ist. Die bisher verwendete
Kleinbahn 1041 hat schon erhebliche Abflug-Schäden erlitten
und ein neuerlicher Absturz würde sie zum Wrack machen.
Märklin Loks stecken sowas eher weg.
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E 141 211-3, Hamo
Video

E 41 024 Umbau DC Video |
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Verwendung
einer HAMO E 141
für mein ÖBB 1014 Projekt |
Für mein ÖBB 1014-Lokprojekt wurde ein
Fahrwerk benötigt, welches in das angekaufte ROCO 1014- Gehäuse
eingebaut werden sollte. Die Breite des
Hamo-Fahrgestells passte, die Länge nicht, sie war zu
kurz. Daher wurde das Hamo Blech-Fahrwerk in der Mitte
geteilt und ein Blechstück in passender Länge
mit UHU PLUS eingeklebt. Zum Abschluss genügte es, das
Gehäuse über das Fahrgestell zu stülpen und
die Schraube festzuziehen. Insgesamt bin ich mit dem
Umbau sehr zufrieden.
In weiterer
Kleinarbeit wurde das Projekt fortgeführt und ist auf
der Seite ÖBB 1014 003-6
detailliert beschrieben. |
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Umbau
einer Märklin E 41.024 in Zweileiter Ausführung |
Meine Enkel spielen (noch) mit ihren kleinen
Hot Wheel Autos auf ihrer Modellbahn Platte. Dabei werden
die Autos von einer auf die andere Seite von einer im
Kreis fahrenden Lok verschoben. Da es jedoch
fallweise zum Steckenbleiben der Autos kommt, entgleist
in der Folge die Lok und stürzt ab.Die bisher
verwendete KLEINBAHN 1041 hat überraschender Weise die meisten Abstürze
ohne Gehäuseschäden überlebt, wohl aber
haben sie im
Antrieb kleine Veränderungen bewirkt. Wo genau ist
unbekannt, denn die Lok fährt ja. Beim letzten
Absturz brach der Rahmen der Drehgestellblende. MIt einem Stück Stahldraht wurde die Kleinbahnlok
gerettet. Um eine spieltauglichere
Lok zu bekommen, reichen die Mittel für eine
anzukaufende Hamo-Lok für diese Spiele nicht aus. Daher wurde
eine E 41 Wechselstromlok gekauft, die mit den
vorhandenen Isolierbuchsen, Radschleifer und
Dauermagnet zur Zweileiterlok umgebaut wird.
Nach Studium der Märklin Motorenkunde
wurde ein passender Hamo Magnet für den kleinen
Schei- benmotor der E 41 beschafft. Die eingelangte Lokomotive wurde
mit Anspeisung des Motors via Fahrgestell zur
Kontrolle des Motorlaufes getetstet. Der Motor läuft. Anschließend
erfolgte eine Reini- gung der Lok.
Danach wurde der
Fahrtrichtungsumschalter ausgebaut, der Motor
komplett zerlegt und gereinigt. Jetzt konnte der Hamo
Magent in den Motorblock eingelegt werden.
Danach wurde der saubere Anker einge- baut, das
Lagerschild aufgesetzt, die Schleifkohlen eingebracht
und alles befestigt.
Ein kurzer Probe- lauf zeigte, dass der Motor in Ordnung
ist.
Der nächste Schritt bestand aus dem
Abbau der Räder auf der gegenüberliegenden Seite des
Getrie- bes. Alle Räder mussten auf der
Drehbank in den Naben, abgestimmt auf den Durchmesser
der Iso- lierbuchen, auf 3,6mm aufgebohrt werden. Jetzt
konnten die Isolierbuchsen (Trix Express -2,4mm/3,6mm) mit ihrem Flansch
von aussen (!) in die Räder gedrückt werden. Schließlich
wurden die Räder händisch auf die 2,4mm-Achsen
aufgedrückt und im kleinen Schraubstock endgültig auf die
richtige Spurweite auf- gepresst. Zuletzt wurde
der über die Naben vorstehnde Flasch der isolierbuchsen
mit dem Stanly Messer entfernt. Ein Anstrich
der Räder mit roter Farbe durfte nicht fehlen.
Ein
inzwischen eingetroffener Hamo Radschleifer wurde
schließlich an die
Halterung am Laufdrehgestell angepasst und
festgeschraubt. Um eine bessere Masse-Kontaktgabe zu
erreichen, wurde am Laufdreh- gestell eine
Federscheibe zwischengebaut und von einem Massepunkt des
Motorfahrgestells eine kurze Verbindung zum
zugehörigen Motorkontakt hergestellt.
Fahrbericht
Die
Lok fuhr anfangs ruckelig, was darauf zurückzuführen
war, dass der Radschleifer nur auf der Rück- seite
der Speichen der Räder Kontakt hatte. Nach dem
Höherstellen der Kontakte schleifen sie nun auf der
glatten Innenseite des Radkranzes. Nachdem sich die Kontakte
nach längerer Fahrtdauer eingelaufen hatten, läuft
die Lok jetzt halbwegs gut. Zum Anfahren benötigt die Lok relativ
hohe Spannung. Die Ursache könnte ein schwacher
Dauermagnet sein, so dachte ich, doch ein neuer anderer
Magnet brachte keinen besseren Ergebnisse.
Zur Optimierung der Kontaktlage wurde am Motordrehgestell ein
zusätzlicher Hamo- schleifer montiert. Weitere
Verbesserungen sind erforderlich - Umrüstung mit
Hochleistungsmotor
Durch
die noch immer nicht überragenden Laufeigenschaften
wurde nach weiteren Verbesserungen ge- sucht.
Da passende Lokräder ohne Haftreifen in meiner
Ersatzteilkiste vorrätig waren, wurden sie gegen zwei
isolierte ohne Haftreifen ausgetauscht. Eine
nachfolgende Testfahrt zeigte keine wesentlichen Besse- rungen.
Nun wurden die Kabelverbindungen auf Durchgang
überprüft, wobei festgestellt wurde, dass es bei
der Fahrzeugmasse Kontaktschwächen gibt. Die
zwischen Fahrgestell und dem Laufdrehgestell ein- gebaute
Federscheibe konnte nicht zur Verbesserung der
Kontaktgabe beitragen. Indessen konnte eine kleine
Spiralfeder eingebaut werden, was sofort zur Herstellung
normaler Kontakte führte. Die
Lok fährt jetzt gut, benötigt aber eine hohe Anfahrspannung
und bringt eine etwas geringe Zugkraft.
Umbau
zu Märklin Hochleistungsmotor Zur
Verbesserung der Leistung wird der Versuch gestartet,
einen Hochleistungsmotor von Märklin ein- zubauen.
Der eingelangte HL-Antrieb wurde sofort umgebaut. Die
Teile des "alten" Motors wurde ausgebaut und
der neue Magnetbügel, der neue Anker und das neue
Ankerschild montiert. Alle Teile passen exakt, was mich
erfreute, denn die Lok ist gute 50 Jahre alt. Da hätten
sich kleine Differenzen leicht ergeben können.
Nun
gut, nachdem die Kabel angelötet waren konnte die
Probefahrt beginnen. Unglaublich leise und mit sehr geringem
Strom fährt die Lok an. Sie erreicht beinahe die
dreifache Höchstgeschwindigkeit ggü. der alten Antriebskonfiguration.
Mit 16 V besteht die große Gefahr, dass die Lok aus der
Kurve fliegt. Das neue Fahrverhalten ist mit
dem der Trix International E 181 gleich; leise, schnell
und sehr stark. Sie ist der modernen Trix Lok
ebenbürtig. Die Lok schafft die drei schweren Trix
Express Blechwagen mit Beleuch- tung ohne
merkliche Anstrengung. DIe
Lok ist jetzt für den Spielbetrieb bestens geeignet
und läuft sehr zufriedenstellend.
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E 41.024 Märklin umgebaut in DC-Version |
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Video |
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Untersicht mit Hamo-Schleifer |
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Ausgangsobjekt: Märklin Lok |
Fahrgestell wird zerlegt |
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der Motor wird zerlegt |
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geöffneter Märklin Motor |
die Teile des Motors |
Vergleich Magnetspule / Dauermagnet |
Hamo Radschleiofer |
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Ansicht Räder mit den Isolierbuchsen |
Ansicht Räder mit Isolierbuchsen |
das Gleichstrom Fahrgestell |
Blick auf den Hamo Schleifer |
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zwei´ter "Hilfsschleifer" |
Blick auf die Hamo-Radschleifer |
Blick auf die neu mióntierten Räder ohne Haftreifen |
Märklin Umbauset Hochleistungsmotor |
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der alte Motor wird zerlegt |
Vergleich der Anker - re. Hochleist.motor |
Magent Hochleistungsmotor eingebaut |
der Hochleistungsmotor ist fertig eingebaut (vorn ´die
Altteile) |
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Ansicht des neuen HL-Motors |
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