| |
|
|
|
|
|
Modelle von
moderneren Elektroloks der ÖBB gibt es nur zu sehr
gehobenen Preisen zu kaufen.
Darum schritt ich zum "Eigenbau", was für mich bedeutet,
dass meine Lok am Ende dem Vorbild nur weitgehend gleichen wird,
doch einige Details werden nicht ganz stimmen. Letzteres ist leider
auch eine Folge
meiner altersbedingt schon nachlassenden Fähigkeiten.
Anfangs war in diesem Fall geplant, unter
Verwendung eines fertigen Fahrge- stells einer Piko Taurus-Lok
und einem bearbeiteten ATLAS-Gehäuse einer 1012, eine
1014 in "meiner Version"
(Var.1) herzustellen.
Durch die später entstandene Möglichkeit, eine günstigen Roco 1014
005-8
zu kaufen, steht die bereits in Eigenleistung hergestellte
1014 zur Weiteraufarbei- tung für die 1822 zur Verfügung.
Erst durch das Studium der
ÖBB-Loks der Reihe 1012, 1014 und 1822 stellte ich fest,
dass die LüP der
1012 und der 1822 gleich sind,
die 1014 jedoch um ca. 2m kürzer baut., das Roco
Modell daher auch deutlich kürzer ist. Daher ent- stand die
Idee, meine "zu lange" Eigenbau 1014 in die
1822 001-2 umzubauen.
Nun ist es klar, dass alle
Vorankäufe von Loks für den Bau meiner 1822 Lok, deren Fahrgestelle
und/oder Gehäuse für eine 1822 passen könnten, Fehlkäufe
waren. - Meine Eigenbau-1014 ist natürlich
nicht ganz detailgerteu und wird daher die
weitergebaute 1822 diesbezüglich auch nicht besser
werden. Aller- dings
erkennt nur ein Insider aus kurzer Entfernung
diese Fehler.
Daher
wurde
der nachträgliche Umbau der eigenen 1014 in die 1822
logisch und sinnvoll, weil jetzt eine originalgetreue Roco
1014 vorhanden ist. Meinen Enkeln werden
die Fehler an der 1822 wohl kaum Kopfzerbrechen
bereiten.
|

meine 1822 001-2
Fahrvideo

Ausgangsmodell war 1014 (Eigenbau)

das Dach meiner 1822 001-2 |
Das
Projekt Elektrolokomotive ÖBB 1822
001-2,
der "Brenner-Lok"
Vorgeschichte: Begonnen hat es mit dem Ankauf eines Lokgehäuses einer
Roco 1014, welches auf einem Fahrgestell eines
anderen Erzeugers aufgebaut werden sollte. Dann ergab
sich eine Ankaufmög- lichkeit einer gebrauchten Roco 1014
008-5, die nur überholt werden muss, sodass mein Gehäuse
der Roco 1014 übrig blieb. Nun hängt es davon ab,
wieviele optische Abweichungen eine 1822 von meiner Eigenbau -1014
hat und in wieweit diese umgesetzt werden können. - Da das Modell
der maßstäblichen Roco 1014 eben um etwa 2cm kürzer als das
einer 1012/1822, scheidet die ursprünglich beabsichtigte
Umbauvariante mit dem Roco 1014-Gehäuses
endgültig aus.
Änderungen
an der Eigenbau-1014 am Dach zwecks Angleichung an
die 1822
Da die Vorbildlok mit
drei unterschiedlichen Stromsystemen und
Oberleitungsgegebenheiten zurecht- kommen muss,
gibt es drei Stromabnehmer und zusätzliche
Kühlluftgitter für Dachwiderstände am Dach. Ein dritter Stromabnehmer
mit anderer Bügelwippe und musste daher nachgerüstet
werden.
Hinweis: Wenn auf
Oberleitungsbetrieb umgeschaltet werden soll, muss der
dritte Stromabnehmer
angehoben werden, damit man den Stecker
erreichen und ihn umstecken kann.
Als
Herausforderung erwies sich,
wegen der Materialwahl, die Herstellung der zusätzlichen
Dach Kühlluftgitter.
Für eine Serienfaertigung kann ein Betrieb das geeignete
Lochblech beschaffen; für Einzel- anfertigungen
muss man nehmen was man bekommen kann. Mein Lochblech
hat etwas zu große Löcher. Um die
anzufertigenden Bleche in der richtigen Größe herstellen
zu können, wurde vorher ein Muster aus dünnem
Karton angefertigt.- Aus einem Streifen des 1,2mm Lochblechs
konnten die vier notwendigen Lüftungsgitter angefertigt
werden. Jedes Blech wurde mit vier Tröpfchen Superkleber
am Dach angeklebt. Anschließend wurden die
Gitter mit anthrazitfarbenem Lack gestrichen.
Noch schwieriger wurde die
Angleichung der doch etwas anderen
Lackierung der Lok-Seitenwand. Dazu musste am
unteren Lokkastenrand noch ein roter Streifen ergänzt
werden. Betreffend
des ÖBB- Logos wie bei der Vorbildlok, werde
ich die bestehende Abweichung hinnehmen, also das Logo
(Pflatsch genannt) bleibt in der Mitte. Das zu ändern würde mir in
meinem Alter leider nicht mehr gelingen. Die
Änderung der Loknummer konnte nur auf den Seitenwänden mit erhältlichen,
etwas größeren
Wasser- schiebeziffern vorgenommen werden. Vor
dem
Aufbringung der neuen Ziffern mussten die besteheden der 1012
abgeschabt werden. Lediglich annstelle der Nummer 1012
wurden die Ziffern 1822 aufgebracht, der Rest
der Loknummer blieb in bestehender Größe.
|
|
|
|
|
|
 |
 |
 |
 |
|
ÖBB 1822 001-2 (Eigenbau) |
|
|
|
 |
 |
 |
 |
|
|
|
|
|
 |
 |
 |
|
|
|
|
|
|
 |
 |
 |
 |
|
das1822 Vorbildmodell (Jägerndorfer) |
das Vorbild-Dach1822 (Jägerndorfer) |
meine 1014 als Ausgangsmodell |
Blick aufs Dach wie es war |
 |
 |
 |
 |
|
der dritte Stromabnehmer montiert |
Dach mit den drei Stro9mabnehmern |
Vergleich Roco 1014 vorn, 1822 hinten |
|
 |
 |
 |
 |
|
jetzt mit Dachlüftergittern |
|
|
|
|
|
|
|