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Ein Motorenfreund kaufte mir
fast alle meine HP Viertakter ab, da er wie auch ich,
die Österreichische Marke gut und
erhaltenswert findet. Leider ist die Produktion eingestellt
worden und die gesamte Produktionsstraße nach Amerika
verkauft worden. Na das hat zumindest einen
Vorteil, dass man nämlich auch noch heute Ersatzteile
und ganze Motore bei MECOA kaufen kann.
Der
Bekannte hatte einen VT 21 und ersuchte mich, den Motor
durchzusehen und gegebenenfalls zu reparieren.
Das tat ich gerne für ihn und habe von der Zerle- gung
einige Bilder gemacht. Der Motor wäre grundsätzlich in
Ordnung, doch sieht man wieviele Rückstände im
Motor vorhanden sind. |

HP 21 VT Spezial |
Die Durchsicht des VT 21
Der Motor ist äußerlich gut erhalten und soll
gepflegt worden sein. Nach dem Abnehmen des
Zylinderkopf- deckels sieht man der
Drehschieber, den rotierenden Brennraum des Motors.
Danach wurde das Kurbelge- häuse geöffnet und
man sah gleich die verhärteten Ölrückstände und leichten
Rost an vielen Stahlteilen. Doch bei genauer
Betrachtung war das kein Malheur, denn die Kugellager
haben darunter nicht gelitten.
Nach der
Reinigung mit Waschbenzin wurden die einzelnen Teile vor
dem Zusammenbau mit "Antirostöl" be- strichen
und Öl auf die diversen Lagerstellen getreufelt.
Außerdem wurden die Kugellager geölt und mit der Hand
gedreht, um dabei unebenheiten = Rost, zu erkennen,
Beide Kugellager laufen kratzfrei und sind damit in
Ordnung. Vor dem Zusammenbau wurden sie mit Antirostöl
getränkt und gedreht, damit sich das ÖL für lange
Zeit bestmöglich verteilt und den Motor vor Rost
schützt.
Schließlich konnte der Kolben
wieder in den Zylinder eingefädelt und die Gehäusehälfte
mit ein wenig Dich- tungsmittel, (Loctide grün)
das Oberteil aufgesetzt werden. Und rasch war der
Motor wieder zusammange- schraubt. Zuletzt
wurde der Drehschieber eingesetzt und auf OT in seine
richtige Position, - Punkt am großen Zahnrad
muss in die Mitte des Königswellenzahnrades zeigen -,
gebracht. Das ergibt, dass bei OT der Auspuff.-
und der Ansaugkanal ein klein wenig offen sind. Zuletzt
wurde der Vergaser wieder montiert.
Der
Motor ist nun wieder einsatzbereit.
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Zylienderkopfdeckel abgenommen |
Drehschieber leicht angehoben |
das Gehäuse wird geöffnet |
der Einblick zeigt dei Verschmutzungen |
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Kugellager hat äußerlich Rost angesetzt |
Einblick in den Zylinder |
reichlichj Ölschlamm in der Wanne |
ein Kolbenboden mit Belag |
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Motor unmittelbar nach der Reinigung |
fertig montierter Motor |
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