Willkommen
   
  Meine Modelle
   
  Neue Projekte
   
  Motorensammlung
   
  Fernsteuerungssammlg
   
  Modellbau und -technik
   
  Modellbaumarkt
   
  FMBC Austria
   
   
   
  Modellflug und ÖAeC
   
  Links
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   Seabex one  -  Taucherbasisschiff, WiederiInbetriebnahme
 
 
 
 
Neulich wurde ich von Freund Farnz angesprochen, da er sich ein Modell
 "Seabex one" gekauft hatte und er datür rasch einen Modellständer benötigt.
 Der Ständer ist wichtig, da das Modell Schottelantriebe hat, die geschützt
 werden müssen.
 Er brachte das schöne und große Modell vorbei und wir warfen einen Blick
 in den Rumpf. Unglaublich wieviele Elektronikeinbauten vorhanden sind.
 Ohne Scheu sage ich, dass ich zwar erkenne, dass Decodermodule und
 serienweise Relais eingebaut sind, doch ist mir diese Technik unbekannt.
 Die vier Schottelantriebe und der ansteuerbare Kran samt seinen Winden
 stellen schon die höchste Stufe des Schiffmodellbaus dar. Eine Aufarbeitung
 des Modells bis zur Betriebsaufnahme wird eine riesen Aufgabe, um heraus-
 zufinden welcher der vielen Codierschalter welche Funktion steuert. Und ohne
 einen dazupassenden Sender wird das ein problematisches und nahezu un-
 mögliches Unterfangen werden.
 Die erste Suche brachte einen Futaba F14 Sender mit Kodiermodulen, doch
 mit 40mhz anstelle des im Schiff befindlichen Robbe FMSS 35mHz Empfän-
 gers. Wie es weitergeht wird spannend.

 Technische Daten Tauchbasisschiff Seabex one, M 1:75 (Graupner, 1981):
 Länge: 1450mm, Breite: 260mm, Fahrgewicht:  14000g,
 Motore Antrieb: 4 x 600, 12V, (4 x Schottelantriebe),
 Akku Antrieb: 2 x  6V 12Ah  Bleiakku ,
 Akku Wasseroumoen: 12V 4Ah Bleiakku,
 Fernsteuerung: Robbe Promars Top Modul, 3x Schaltmodul,
 Funktionen: Vor-Zück, Geschwindigkeit, Ruder, Kran, Beleuchtung, Strahlrohre
 




 Seabex one (Graupner)





Arbeitsliste


 Wiederinbetriebnahme einer Seabex one

 
Schon die Bitte des Freundes zum Bau einen Modellständers konnte ich nicht abschlagen, da mein
 Projekt France momentan nicht weitergearbeitet werden konnte, da es für die Arbeiten im Freien viel
 zu kalt und zu feucht war.
 Bei der Übergabe der Seabex wurde ein Blick ins belebte Innenleben des Modells riskiert. Das per-
 fekt und im Vergleich mit der Bauanleitung offensichtlich genau nach Plan gebaute Modell ist tech-
 nisch voll ausgestattet. Zwei Codermodule mit vielen nachgeschalteten Relais, zwei 30A Regler für
 die Antriebe usw.

 Offenbar ist der Kran voll funktionierend ansteuerbar, nur die Abschaltvorrichtung am Ausleger ist re-
 paraturbedürftig. Der Hubschrauber verfügt über einen Antrieb des Rotors, der ebenso schaltbar ist.
 Am schwierig abzuhebenden Aufbau scheint ein Lautsprecher für ein Geräuschmodul vorhanden zu
 sein. Ebenso ist die Beleuichtung am und im Modell schaltbar und mit Lämpchen des Bauzeitraums
 (noch keine LEDs) ausgestattet. Im Rumpfheck befinden sich zwei Wasserpumpen die Wasser zu
 den vier Strahlrohren hochpumpen. Eine Ansaugöffnung für das Wasser wurde noch nicht gefunden.
 Zwei Schottelantriebe am Bug und am Heck dienen zum Antrieb und zur Lenkung des Schiffs. Das
 Fahren des Modells wird später vielleicht zu einer interessanten Erfahrung werden.
 Die zwei Decodermodule im Modell sind mit reichlich nachgeschalteten Relais verbunden, die erken-
 nen ließen, dass das Modell ein Könner gebaut hat, der dazu die handwerklichen und technischen
 Fähigkieten zur Fertigstellung hatte und weder an Kosten noch an Arbeit gespart hat.

 Nach ersten Informationen zur alten Robbe-Decodertechnik war zu erkennen, dass die Beschaffung
 eines passenden Senders mit den Encoder-Schaltm,odulen ein Problem wird. Ein lieber Freund und
 Experte aus dem Forum >rc-m,odellbau-schiffe.de< sagte Bemühung zu, einen Sender zu finden.

 Die Inbetriebnahme des aufwändigen Modells reizt mich, doch muss zuerst meine France fertg ge-
 baut werden. Bis dahin muss es auch gelingen, einen Robbe Sender mit zwei Schaltmodulen aufzu-
 treiben, oder zwei Schaltmodule, die in einen anderen Sender eingebaut werden können.


Seabex am Modellständer
 
Blick in den Akkubereich 
Heckantriebe  Blick auf Bugmotor und Elektronik  Ansicht der Decoer mit Relais und Empfänger   
Bilder vom Modell nach der Waschung  Heckansicht sieht sauber aus  Blick auf Hubschrauberlandeplatz  Brückengebäude mit Mast und Antennen 
Hinteransicht auf Brückengebäude  Blick auf die Taucherglocke  Löschmonitore  voll funktionstauglicher Kran 
Schottelantriebe montiert       
 Der Beginn 

 Nachdem die SS France fertig war, konnte mir mein Freund sein Schiff bringen. Dazu gab es auch
 einen allenfalls geeigneten Futaba  F14 Sender mit zwei Schaltermodulen, allerdings in der moderne-
 ren
 Version. Das bedeutet, dass wir andere Module im Modell brauchen. Die Ursache die zur F14
 führte war, dass die Beschaffung der ursprünglichen Switch Module Module 8963 kurzfristig unmöglich
 war wie auch die Beschaffung von Robbe Sendern mit den passenden Schalktermodulen. Die Speku-
 lation die Module der F14 könnten passen, war leider falsch.
 Bei der Suche nach einem geeigneten Sender fand smein Freund doch einen Robbe ProMars Sender
 mit einem Schaltermodul. Als das Modell am Tisch stand wurde immer klarer, dass wir diesen ProMars
 Sender brauchen und noch ein Modul dafür beschaffen müssen. Duch Kontakt zu Freund Gerrit aus
 dem Schiffe Forum ergab sich, dass er aus seinem Sender ein Modul für uns ausbaut und die Öffnung
 durch den bei unserem Sender frei werdenden Deckel verschließen kann. Er hat dann zeit, ein anderes
 Modul zu beschaffen. Das ermöglicht uns, deutlich rascher die Seabex mit all ihren Funktionen betreiben
 zu können. Es wird noch einigeTage dauern, bis die Sender vorhanden und einsatzbereit sein werden.

 Inzwischen begann ich mir die Verkabelung anzusehen. Der im Schiff befindliche 35mHz Empfänger
 mit K 62 reizte, einen Steuerversuch mit der MC 24 zu unternehmen, zu der ich einen K 62 Quarz hatte.
 Zuvor wurden die Schottel Antriebe montiert. Eine etwas wackelige Sache, aber sie funktionieren alle.
 Offen war noch die Frage, welche Akkus für die Stromversorgung erforderlich sind. in der Bauanleitung
 sind sie angeführt, es irritiert mich aber, dass für die Antriebsmotore mit 12V Nennspannung nur 6V
 Akkus verwendet werden. Die Anfrage an Freund Gerrit ergab, dass für die Antriebsgruppen jeweiles
 6V Akkus verwendet werden und für die Wasserpumpen 12V. Er schlug vor anstelle der Bleiakkus
 LiFePo-Akkus zu vferwenden, da die mit 6,6V etwas mehr Drehzahl bringen und weniger starke Span-
 nungseinbrüche bei Belastung haben als Blei Akkus.

 Tatsächlich gelang alsbald die Steuerung der vorderen und hinteren Schottelantriebe. Betreffend die
 Antriebe wurden die 12V Motore mit einem 3S Lipo erfolgreich getestet. Die Wasserpumpen, deren
 Ansaugöfnung noch nicht gefunden werden konnte, wurden erst später erprobt. Da bei mir kleinere 6V
 Bleiakkus vrohanden waren, wurden sie einstweilen an den Kabeln für die Antriebsversorgung ange-
 schlossen. Und  nach verzwifelten bewegungen an den Knüppeln der MC 24 begannen sie teilweise
 zu laufen. Offen bar hängt das Ansprechen der Motore mit den alten Robbe30A Reglern zusammen,
 an denen man die Drehrichtung und die obere und untere Drehzahl der Motore und den Neutralpunkt
 einstellen kann, - wenn man zu den EInstellreglern dazukommt. An den Reglern zu schrauben kommt
 aber erst infrage, wenn der endgültig verwendbare Sender vrohanden ist.
 Ungeachtet dessen fiel auf, dass das Lenkservo für die Bug Antriebe zittert und es klar wurde, dass
 es ausgetauscht werden muss.

 Im Vorfeld holte ich im Forum auch Informationen ein, wie man die Schottelantriebe für die Fahrt ver-
 wendet und mit dem Sender steuert. Es bietet sich an, beide Kreuzknüppel zu verwendnen. Nachdem
 wir keine Hochsee Profis sind und werden, werde ich einen Kombi Switch einbauen, mit dem beide
 Antriebe gekoppelt werden können. Grundsätzlich wird der Heckantrieb für die normalen Fahrmanöver
 verwendet, wobei der Gasknüppel in jeder gewünschten Stellung stehen kann. Der vordere Antrieb
 wird zB für höhere Fahrgeschwindigkeit zugeschaltet, wobei der Knüppel auf die gewünchte Dauer zu
 halten ist. Bei einem Lenkeinsatz der voderen Antriebe muss der Steuerwinkel und die Drehzahlein-
 stellung gehalten werden. Bei modernen Steuerungen kann man sinvolle Steuerbefehle mit Mischern
 ermöglichen, doch ist unklar wie weit das bei der schon älteren ProMars Steuerung möglich ist.

 Schließlich begann die Arbeit am Modell mit einer Waschung der Aufbauten, des Decks und des
 Rumpfes mit Seifenwasser und Pressluft. jetzt macht das Angreifen des Modells Spaß. Danach
 begannen die wirklichen Arbeiten.
 
 Servoaustausch des Bug Lenkservo
s

 
Da während aller Tests das Zittern des Servos in jeder Stellung vorlag war klar, es muss ausge-
 tauscht werden. Das ist an der Stelle schwierig, denn das Servo ist von unten befestigt, unklar wie.
 Bereits das Aushängen der Anlenkungen ließ erkennen, dass die Operation herausfordernd wird.
 Tatsächlich war das Servo in nach oben ragenden M3 Schrauben in den Gummibuchsen befestigt.
 Die Schrauben reichten durch die Kunststoffhalterung der Antriebe durch und waren mit M3 Muttern
 befestigt. Ein Öffnen dieser Muttern war nicht möglich, da sie sich die Shrauben durchdrehten. Sie
 mussten mit der Mini-Schruppscheibe abgeschliffen werden, was zur Beschädigung der Bohrungen
 im Kunststoff führte.

 Das neue 9kg-Servo gleicher Baugröße erhielt neue Befestigungsschrauben. Eine kleine Messing-
 platte erhielt Gewinde im Lochabstand des Servos. Dort wurden M3 Schrauben eingedreht und an
 der Oberseite der Servohalter mit eine Kontermutter befestigt.
 Nun konnte das Servo von unten in die Kunststoffplatte eingeschoben und mit Beillagescheiben und
 M3 Muttern befestigt werden. Nun zeigte sich, dass die Überlängen der Schrauben die Anlenkge-
 stänge behindern. Die Änderung ergab eine Erneuerung der Anlenkungen zu den Umlenkhebeln. Bei
 der Einstellung der Lenkung trat am Servo ein defekt auf, das Servo bekam einen Getriebeschaden.
 Ein weiteres neues Servo steckte von Beginn an, doch das dritte (Billkigsrevo mit Metallgetriebe)
 funktioniert gut.

 Gegenüber den Heckantrieben funktioniert die Neutralstellung infolge der Umlenkhebel mit viel Spiel .
 Wie weit das beim Fahrbeztrieb merkbar wird, muss abgewartet werden. Eventuell könnte mit Federn
 das Spiel begrenzt werden.


 Regelrprobleme mit den alten 30A Robbe HEC Kompaktreglern

 Die eingebauten zwei Regler haben nachgeschaltete Relaisgruppen. Heute ist das unvorstellbar. Die
 Regler haben 4 Potis an denen die Drehrichtung, die Nullstellung und zwei Geschwindigkeitseinstel-
 lungen (vermutlich für die Fahrtrichtung). Bei einem Regler gelang die Einstellung mit veränderlicher
 Drehzahlwahl. Der zweite Regler lässt derzeit nur Volle Drehzahlregelung in einer Richtungen zu. Das
 ist unbefriedigend und es wird die Verwendung moderner Regler überlegt. Sobald eingetroffen,
 musste vorerst mit meiner neu erworbenen,gebrauchten ProMars Steuerung die Funktion erprobt
 werden. Und tatsächlich ist auch mit der Promars das Regler Problem nicht lösbar. Die Umstellung
 der Funktionen von der MC 24 zur Promars ergab nur bei einem Seitenruder eine kleine Verstellung
 am Trimmpoti im Sender, da das alte Servo die Mittenstellung nicht ändern lässt, da es noch mit einer
 Vierkantnocke den Ruderhebel betreibt. Die Mittenkorrektur bei den Bug Antrieben konnte mit der
 Verstellung des Ruderhebels erfolgen.

 Nach einigen Tests mit den Ruderausschlägen wurde mir klar, dass das Mischen der Seitenruderfunk-
 tion mittels Kombi Schalter nicht so einfach geht. Das Thema fahren wird noch spannend werden und
 man kann beim Fahrbetrieb gegebenenfalls Änderungen an den Einstellungen durchführen. Hätte man
 einen Sender der Programmierbar ist, kann das leicht erfolgen. Bei der alten Promars Technik geht
 das Umkehren der Kanäle schon, aber Feineinstellungen müssen mechanisch vrogenommen werden.

 Das Ergebnis stundenlanger Plagerei mit einem Regler endete mit der Erkenntnis, dass er schadhaft
 ist. Um das Problem zu beheben wurden für jede Antriebsgruppe ein New Rain 60A  Regler eingebaut.
 Doch auch hier bestand das Problem, dass ich alt und ... mit den Kabeln herumhantierte und dabei
 einen  Regler durch Falschpolung beleidigt habe. Zum Glück habe ich genügend auf Lager und dann
 klappte es. Um die ungünstig verstauten großen Akkus gut verdarhten zu können wurden Kabel ange-
 fertigt und ein Schalter, der Hauptschalter am Deckel des Akkuraumes eingebaut, mit dem beide
 Stromversorgungen der Regler und Antriebsgruppen geschaltet werden. Über die Regler BECs wird
 der Empfännger, die Schaltmodule und die Servos versorgt. Wie die Stromversorgung des Krans und
 Hubschraubers und---? (6V) bzw der Wasserpumpen (12V)erfolgen kann, muss erprobt werden.
 Nun ist abzuwarten, bis der Sender mit dem Schakltmoduk kommtm denn dann sieht man was ange-
 steuert wird. Nach Eintreffen des zweiten Schaltmoduls müssten alle Funktionen aktivierbar sein.
 
 

       
Versuchs Sender  F14  Sender Robbe ProMars für Einsatz die kritischen Schaltmodule Bild vom Aufbau Schottelantriebe
die neuen Schottel Antriebe am Heck die alten Antriebe am Bug  Schottel-Ansteuerung  Bug orifinal Austauschservo mit Halterung 
   
Bild nach dem Servoeinbau  mit neu angepasste Gestängen