|
Eine für
mich einmalige Chance zu speziellem Motoren zu kommen
ergab sich durch den Wunsch von Robert, seine kleine
Me 109 fertiggebaut zu bekommen. Er brachte das fast fertig gebaute Modell und die Servos, den Motor usw., sodass
ich mir in dei Hände zu spucken begann.
Schließlich muss das Modell in wenigen Tagen den
Erstflug absolvieren. Zur Erinnerung für
später hier die Bilder der
Arbeitsschritte bis zur Fertigstellung.
|
 |
|
Um die durch die
Übermotorisierung folgende Schwerpunktsproblematik von
vornherein im Griff zu haben wurde zuerst der
Motor eingebaut und die Motorhaube angepasst. Dann wurde
der 100 ml Tank aufgearbei- tet und positioniert. Schließlich
konnte das Modell samt Ruderblättern und Servos und Akku
auf die Schwerpunktswaage gelegt werden und zum
Ausgleich des Ungewichts am Heck zwei Höhenruderservos
platziert und ein probeweise 800 Eneloope-Akku auf der Fläche positioniert, sodass deas Modell in der
Waage war. Natürlich ist das nur zur ersten Einschätzung
zu nehmen, denn durch die weiteren Einbauten
und letztlich noch die Bügelfolie, wird sich da sicher
noch die Notwendigkeit zur Anpassung ergeben.
Der Einbau der beiden Höhenservos
erfolgte gefinkelt und zweckorientiert. Dann stürzte ich
mich auf die Kanbinenhaube und färbte sie schwarz ein; über Nacht wird sie mit einem speziellen
Kleber der durchsichtig wird, angepickt. Dann musste
ich mich dem Tankeinbau widmen und der Schlauchführung.
Auf das Gasge- stänge wurde dabei auch gedacht und
dafür Platz gelassen. Auf dem Bild mit der Schlauchschleife sieht man die Betankungsvariante. Dazu
wird der in den Tank führende Schlauch von dem
Alurohr abgezogen und der Tankschlauch angeschlossen.
Wenn der Überlauf durch den Auspuff voll ist
wird der Schlauch vom Tank wieder mit dem Alurohr verbunden und es kann gestartet werden. Abgetankt
wird natürlich auch über diesen Schlauch.
Nach
der Fertigstellung ergab sich ein Modellgewicht von 1,04
kg (ohne Akku, Empfänger und Schalter).
Der
Erstflug verlief an sich gut aber nur kurz, denn der
Speed 20 spielte nicht mehr mit und die Kurbelwelle riss
ein. Durch die nun hohe Reibung und
Undichtheit zum Vergaser hin blieb der Motor einfach
stehen. Ein schöner Gleitflug beendete den
Erstflug. - Damit das Modell am folgenden Samstag beim
Warbirdtreffen wieder fliegen kann, wurde ein neuer
Webra Speed 20 eingebaut. Der muss erst seine Laufstunden abspu- len und wird nicht gaz so spritzig sein
wie sein Vorgänger. Man wird es ja sehen ..... Er ist
es.
|