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    Dachtreppenbau
 
 
 Neben meinen Modellbauarbeiten kommen gelegentlich Dinge an die Reihe, die
 beim Haushalt und bei der Arbeit an anderen handwerklichen Tätigkeiten wichtig
 sind. Die Reparatur einer Schneefräse der Tausch von heiklen Neonröhren usw.
 gehören dazu. Jetzt wird eine Treppe auf das Dach über dem Autoabstellplatz
 gebaut, die den gefährlichen Auf- und Abstieg über eine Leiter erübrigt. Damit
 ist es künftug möglich, dass ich meine Modelle hin- und hertragen kann, ohne die
 Leiter oder durch die Küche dazu benützen zu müssen. Aus Sicherheitsgründen
 hat die Treppe auch ein Geländer.
 Um Kosten zu sparen, wurden Treppenteile gekauft, die man selbst zusammen-
 bauen kann. Da die Teile sperrig und sehr schwer sind, hat sich mein Freund
 Walter angeboten, beim Bau zu helfen. DANKE!

die fertige Treppe


 Der Bau der Treppe

 Die Treppe wird aus mehreren Stahlblechelementen aufgebaut, die zusammengeschraubt werden
 müssen. Auf die dadurch entstandenen Treppenseitenträger werden 60cm lange Kunststoffstufen ange-
 schraubt. Das obere Ende der Treppe wird am Dachträger angeschraubt, das unter Ende auf je einer
 im Boden einbetonierten Trageplatte. Auf der rechten Seite wird auch ein Steigengeländer befestigt.

 Am Beginn des Zusammenbaus war unklar, was, wie, wohin gehört. Die Montageanleitung ist für meh-
 rere Varianten gültig, wobei keine genaue Zusammengehörigkeit der Eintelteile ersichtlich ist. Es gibt
 auch keine klare Teileliste, aus der die Zugehörigkeit der Teile zu bestimmten Baugruppen erkennbar
 ist. In der Bauanleitung sind für mehr als 6 Stiegen Querversteifungsteile vorgesehen. Sie wurden von
 Beginn an bei Hornbach vergessen, da sie nicht als Paket verfügbar sind. Erst Nachfragen des Ver-
 käufers konnte weiterhelfen. Der bemühte Verkäufer entdeckte auch, dass wir ein nicht für die Steigen
 vorgesehenes Geländer gekauft hatten. Es muss getauscht werden und er hat das im PC angemerkt,
 und ein Rücktausch kann erfolgen. Da wir eine Stufe und das zugehörige Annschlussset zu viel haben,
 wird auch versucht es zu retournieren.

 Um die Stiege aufstellen zu können, musste geklärt werden, wo und wie sie am oderen und unteren
 Ende befestigt wird. Mit Walter wurde besprochen, dass wir mit der oberen Stufe beginnen und sie
 an den Dachträger anschrauben. Zuvor muss die Stelle der Befestigung festgelegt und die Verblen-
 dung des Dachblechs ausgeschnitten werden, damit die Flansche gut aufliegen. Ich habe mich dazu
 entschlossen die Treppe mit deren rechtetem Stiegenauftritt am der Dachkante anliegen zu lassen.
 Dadurch entsteht an der linken Seite eine kleine Stufe, die durch den Bördel des Dachbleches
 entsteht.
 Um eine Vorarbeit zu leisten, schraubte ich die Verbindungselemente zusammen, um zu sehen, wie
 groß die Stiege werden wird. Diese Seitenwangen sind gerade nich von mit tragbar gewesen, also
 die sind massiv und sehr schwer. Weiters bohrte ich mit einer angefertigten Schablone die Befesti-
 gungsbohrungen in den Stiegenauftritten vor.
 Die Montege der von mit bereits mit den Wandbefestigungen zusammengeschraubten oberen Stufe
 klingt einfach, ist aber wegen deren hohen Gewichts eine Anstrengung. Doch für Walter waren das
 nur "kleine Fische".
 Auf der ebenfalls von mir zusammengebauten unteren Stufe wurden später die 40cm langen, mit
 einer Einschraubwendel versehenen Bodenanker angeschraubt werden. Sie müssen zuletzt einbe-
 toniert werden.
 Nachdem die vorbereiteten Seitenwangen an der oberen Stufe angeschraubt worden sind, konnte
 auch die untere Stufe, noch ohne den Bodenankern, angeschraubt werden. Jetzt war klar, wo die
 Löcher für die Bodenanker ausgegraben werden müssen.
 Nun wurden die Verbindungsstücke der Wangen auf Stufenhöe 18cm eingerichtet und fest ange-
 schraubt. Um die Wangen in der richtigen Distanz zu halten wurden die Stiegenauftritte angeschraubt.
 Das gestaltete sich bei den unteren Stufen schwierig, da man auf dem Rücken liegend arbeiten
 musste. Zum Glück war eine Verlängerung für den Vielzahn-Bitt im Akkuschrauber vorhanden, was
 die Arbeit erleichterte. Und Walter nahm das auf sich un kroch unter die Stiegen. Hätte ich darunter
 klettern müssen, wäre das eine schwierige Arbeit gewesen und hätte lange gedauert.
 Nun war die Stiege fast fertig und es fehlte nurmehr die Befestigung der Bodenanker. Dazu war es
 notwendig die unteren zwei Seitensegmente mnochmals auszubauen. Brrrr, das war nicht einfach,
 denn die Auftritte mussten einseitig losgeschraubt werden, damit auch die losgeschraubten Stiegen-
 verbindungselemente nach innen gedrückt und nach hinten weggeschoben werden konnten. Der ver-
 bleibende Teil der Stiege musste zuvor abgestützt und in eine stabile Lager gebracht werden.
 Danach konnte ich die Bodenanker an den unteren Befestigungswinkeln anschauben.
 Um die Stiege in die endgültige Stellung bringen zu können, mussten die Löcher für die Bodenanker
 hergestellt werden. Sie wurden gegraben, da Walters Erdbohrer einfach nicht anspringen wollte.
 Aber der kräftige Freund ersparte mir die Anstrengung (die ich nicht in brauchbarer Zeit geschafft hätte)
 und schaffte das auch mit dem Spaten.
 Schließlich konnten wir die Stiegen mit den Bodenankern in die Löcher einfädeln und wieder mit der
 oberen Stiege zusammenschrauben.
 Danach wurden nochmals alle Verbindungselemente neu eingerichtet und endgültig festgeschraubt.
 Die Stiege wurde nun mit Unterstellern eingerichtet, damit sie sich in der "Waage" befinden. Jetzt
 fehlte nurmehtr der Beton.
 Der Nachmittag neigte sich dem Ende zu, erst recht meine Leistungsfähigkeit. Doch Walter meinte nur.
 jetzt fehlt nurnoch der Beton und die Stiege ist fertig. - Nicht lange gezögert und wir fuhren zu Honbach
 und holten zwei Säcke Fertigbeton. In Walters Scheibtruhe wurde der Beton angemischt und in die Erd-
 löcher eingefüllt. Schließlich war die Stiege fertig.
 Am nächsten Tag konnte ich die Unterstelle entfernen und der ausgehärtete Beton hielt die Stiege.

 Nun folgte die erste Begehung, die spannend war, denn ohne Geländer fühlte ich mich sehr unsicher.
 Noch dazu hingen Äste des Flieders in den Bereich des Stufen. Um für die spätere Aufstellung des
 Geländers Platz zu haben, wurden von mit die störenden Äste abgeschnitten und auf den Boden ge-
 worfen.
 Zwei Tage danach begann ich das Stiegengeländer zu montieren. Wegen der unklaren Darstellungen
 in der Bauanleitung mussten anfangs mehrmals die gleichen Arbeitsschritte gemacht werden, um einen
 richtigen Stand der Geländerstützen zu bekommen. An einer Schraube musste die Trennscheibe die
 Schraube abschneiden, da beim Festziehen das Gewinde unlösbar beschädigt wurde.
 Schließlich bekam ich wieder tatkräftige  und geduldige Hilfe von meinen Freund, um auch die Seiten-
 verbinder richtig einzubauen.

 Nun ist die Steige fertig und durch das Geländer hat man ein gutes Gefühl beim Aufstieg. Ungeachtet
 dessen muss man bei der Benützung der Stiege bei der obersten Stufe darauf achten, dass der Bördel
 des Dachblechs vorsteht und eine Stolpergefaht darstellt!
 Ich bin froh, dass wir jetzt eine braucbare Möglickleit haben, den Dachboden auf normalem Weg zu
 erreichen.


       
die vormontierten Seitenwangen das obere Anschglkussstück die untere Stufe montiert Ansicht Montagewinkel Boden
     
 
die oberste Stufe Montagewinkel obere Stufe die Treppe ist fertig und benützbatr