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   Zobel - Dachs mit Variophon S (Graupner)   -   Rückbau auf Variophon S- Tipp Fernsteuerung
 
 

 Als Freund alter Modelle die eine Überarbeitung ermöglichen, kam mir sehr
 gelegen, dass ich ein altes Torpedoboot Dachs (bei mir Zobel)  bekam,  in
 das ich meine Variophon 27mHz-Fernsteuerung aus der Zeit des Vertriebs-
 beginns des Modells, einbauen kann. Die erfolgreiche Verwendung der alten
 Telecont Tipp-Fernsteuerung im Schiff Liberty ermutigte mich, die Graupner
 Variophon Steuerung in das Modell einzubauen. Von einem Freund erhielt
 ich den zugehörigen Einbauplan der Steuerungskomponenten, was die Arbeit
 deutlich erleichterte. Die dafür  notwendigen funktionsfähigen Rudermaschi-
 nen etc. befanden sich in meiner Sammlung.  Im Modell untergebracht  kann
 man später sehen, wie und mit welcher Technik in der Zeit um 1965 mit
 Modellschiffen gefahren wurde.

 Die Zobel = Dachs wurde zuvor mit diversen moderneren Fernstteuerungen
 betrieben und erhielt 2024 eine Variophon 27 mHz Tipp-Anlage eingebaut.

 Technische Daten Zobel (=Dachs,M 1: 45):
 Länge: 95cm, Breite: 15,5cm, Gewicht: 3,3kg, Tiefgang:~50mm,
 Tempo: ~4,8km/h.
 Motore: 3 x Monoperm Super je 6V/9W,
 Propeller: 3 je 40mm Dm., 2 gegenläufig,
 Antriebs Akku: 2 x Lipo 2S2700 parallel,
 Empfangsanlage Akkus:
 Empfänger: 6V 5Z 330mAh NiMh, Ruderm: 2,4V mit 2x 2Z 800mAh NiMh parallel,
 Fernsteuerung:
 Sender Graupner 27mHz Variophon S,
 Empfangsanlage Varioton Pendelaudion-Empfänger, Schaltstufen 1-2, 3-4, 7-8,
 Rudermaschinen Umpol-Servoautomatic, Fahrtregeler, Bellamatic,
 Funktionen: Vorwärts-Stop-Retour, Geschwindigkeit, Ruder


Torpedoboot Zobel (Graupner)
Fahrvideo Waldteich



Zobel im Werfthafen (Flysky)
Fahrvideo Werfthafen 2023


Einbauten im Schiff fahrbereit

 
Die Umrüstung des Schiffes beginnt

 Gleich nachdem das Modell von Dachboden in die Werkstatt gekommen war, wurden die bisherigen
 Einbauten für die Fernsteuerung ausgebaut. Danach konnten erstmals die Varioton-Komponenten in
 Anlehnung an den Graupner Installationsplan für die Varioton-Anlage angeordnet werden. Sofort wurde
 klar, dass die damalige Technik umfangreich, irgendwie umständlich und vor allem deutlich schwerer
 war.

 Betreffend die künftige Gewichtsverteilung wurden die bisher im Boot verwendeten Teile abgewogen,
 und ergab sich ein Gewicht von 240g für alle Teile im Heckteil. Das Wiegeergebnis der dort angeord-
 neten Varioton-Anlage samt den zugehörigen Akkus fiel deutlich höher aus: 455g!
 Um die Gewichtsverhältnisse im Bezug auf die Wasserlinie einhalten zu können, bedeutete das vor-
 erst die Entnahme von insgesamt 425g  Bleiplatten im Heckteil, die unter den Wellenkupplungen not-
 wenidig waren  Nach Fertigstellung der Einbauten konnte zum  Ausgleich wieder etwas Blei einge-
 bracht werden, um  die Wasserlinie zu erreichten.

 Lösung der Gewichtsverteilung bei der Umrüstung

 Wegen der bekannten Problematik des Modells hinsichtlich Krängung bei Bogenfahrten, kommt der
 seitenbezogenen und einbauhöhenbezogenen Anordnung der Varioton-Einbauten große Bedeutung zu.

Vergleichstabelle Gewichte
Version 2,4gHz Flysky   Version 27mHz Variophon  
Ruderservo 170g Bellamatic 285g
Schaltservo Mittelmotor Umpol-Rudermaschine
Schaltelektronik Sonderfu. Fahrtregler
Empfänger   15g  Empfänger+3 Schaltstufen 145g
V-Kabel + Entstörmagnete   55g  Empfangs-Akkus+Schalter 135g
  240g   565g
Entnommene Bleiplatten 425g + Bleiplatteneinbau 100g
  665g   665g
       
künftige Gewichtsverteiliung mit Varioton-Teilen    
linke Seite   rechte Seite  
Empfänger+3 Schaltstufen 190g Akkus+Umpolrudermasch. 189g
Schalter   25g  + Gewichtsausgleich   26g 
  215g   215g

 In der Ausstattungsversion mit Flysky waren die Gewichte im Heckbereich niedriger und waren
 425g Bleiplatten zum Erreichen der Wasserlinie und eines möglichst tiefliegenden Schwerpunk-
 tes erforderlich.
 Die Teile der Varioton Anlage sind schwerer. Die zum Gewichtsausgleich notwendigen errech-
 neten 100g Bleiplatten werden am Boden unter den Wellenkupplungen angeordnet und darauf
 die Halterung des Fahrtreglers angeklebt.

 Einbautenanordnung und Arbeiten an den Teilen

 Die beiden Antriebsakkus bleiben vorerst wie bisher positioniert, jedoch werden sie mit den
 Kabeln bugseitig eingelegt. Das erforderte für den Platzbedarf der Akkukabel der am Boden lie-
 genden Akkius ein teilweises Abfräsen des Rumpfholzes.

 Die Fahrtwende-Servoautomatic Rudermaschine wird entsprechend dem Graupner Einbau-
 plan angeoprdnet.
 Eine Bellamatic Rudermaschine wird für die Ruderanlage verwendet. Da jedoch kein geeig-
 neter Ruderarm zur Anlenkung vorhanden war, musste einer angefertigt werden. Im Zuge dieser 
 Arbeit wurden alle Ruder ausgebaut und mit Wellenfett uind neuen Dichtringen versehen.
 Der Fahtrgeschwindigkeitstregler wird auf Haltern zwischen den Wellenküpplungen befestigt.
 Er wird mit kleinen Stücken Doppelklebeband auf den Haltern lösbar befestigt, damit er bei War-
 tungsarbeiten an den Wellen leicht ausgebaut werden kann.
 Der Empfänger mit den Schaltstufen wird linksseitig angeordnet, damit die Stecker und die
 Servokabel genügend Platz haben und der Pendler-Empfänger von den Motoren möglichst abge-
 schirmt ist.
 Die Akkus für die Empfangsanlage, der 6V 330mAh NiMh Akku und für die Rudermaschinen
 der 2,4V 1600mAh Akku (2x 2Zellen 800mAh parallel), liegen neben dem Empfängerpaket.

 Im Heckteil ist rechtsseitig die Umpol-Rudermaschine angeordnet und von der verlaufen die Lei-
 tungen zum Fahrgeschwindigkeitsregler, zu den Motoren und den Antirebsakkus. Links neben
 dem Umpoler befindet sich die Bellamatic Rudermaschine und daneben der Schalter der Emp-
 fangsanlage.
 Entlang der linken Seitenwand wird das Antennenkabel mit einem GFK-Stab unter dem Vor-
 deck bis zum Bug geführt. Die bisherigen Reichweitentests mit der im Rumpf verlegten Empfän-
 gerantenne ergaben keine Störungen durch die mit Entstörkondensatoren ausgestatteten Motore.
 Fest steht, dass unbedingt die vollständige Ladung aller Akkus notwenig ist. Weiters ist zu beach-
 ten, dass zum Betriebsbeginn die Sender Antenne immer richtig tief, bis zur roten Markierung,
 im Sender eingeschoben ist!

 Zum Abschluss der Arbeiten am Schiff wurde am gesamten oberen Reling Handlauf ansttelle des
 alten Zwirns ein 0,5mm Stahldraht eingefädelt und mit Sekundenkleber fixiert. Die darunter ver-
 laufende ursprüngliche Verspannung aus Zwirnfaden bleibt weiter bestehen.
 Der Lauf der Motore und Schraubenwellen wurde möglichst lärmarm eingestellt. Der linke An-
 triebsstrang macht im Leerlauf bei einer relativ niedrigen Drehzahl Geräusche, die kaum wegzu-
 bringen sind. Vermutlich ist die Ursache eine Unwucht an der Wellenkupplung.

 Trimmung des Schiffs und Erprobungsfahrten

 Im Pool konnte die Trimmkontrolle erfolgen. Das Schiff war durch meine Berechnung und Gewichts-
 verteilung unverändert zur vorigen Version im Wasser gelegen. Um das Heck etwas höher zu be-
 kommen wurden im Bugbereich vor den Akkus 150g Bleiplatten eingelegt. Das wird den Schwer-
 punkt und das Krängverhalten positiv beeinflussen.

 Erprobungsfahrt am 11.8.24
 
 Die Testfahrt im Teich ergab keine Fehler an der Variophon Steuerung und am Modell. Die Reich-
 weite ist mehr als ausreichend, denn würde man weiter wegfahren, dann kann man des Fahrverhal-
 ten des Schiffs nicht mehr gut erkennen.
 Einzig gewöhnungsbedürftig ist die Funktion der Rudersteuerung mittels der Bellamatic Ruderma-
 schine, da sie bei Schnellfahrt zu erheblichen Schwankungen (Krängungen) des Schiffs führt.

 Bei rascher Fahrt reagiert die Bellamatic zu rasch, das Schiff krängt aus, beim langsamen Rück-
 lauf aber nicht. Versucht man eine Kurve rasch zu beenden, gibt man kurz Gegenruder, doch das
 ist immer zu viel und das Schiff schaukelt unschön.
 Daher muss manvoraussehend, besonders bei schneller Fahrt, eine einmal eingeleitete Kurve von
 selbst in die Fahrtrichtung Geradeaus auslaufen lassen und erst danach andere kurze Steuerbe-
 fehle geben. 
 Allgemein gilt, dass beim langsamen Fahren die Kurvensteuerung auch mit Gegenruderimpulsen un-
 problematisch ist. Bei langsamer Rückwärtsfahrt ist die Ruderffunktion vorhanden.
 Der mechanisch eingestellte Ruderausschlag erlaubt enge Kreise von ca. 5m Durchmesser.


 Nach der Reinigung des Schiffs wurden die Namenstafeln ZOBEL durch solche mit DACHS ausge-
 tauscht. Mangesl passender Klebeziffern konnten die Endziffern "2" vorerst nicht gegen "4" ausge-
 tauscht werden.
 Am Bug wurden von den vorher ergänzten 150g doch wieder 65g entnommen, damit er etwas höher
 liegt, wenn schnell gefahren wird.


       
Zobel (Dachs)   die damals bei GR verwendeten Motore Rumpf-Frästeil - aus dem Prospekt
erst Erprobungsfahrt ,11.8.24      
 Die Aufarbeitung
       
Bilder der vorherigen Ausstattung Heckbereich  Antriebsbereich mit den später ausgebauten Bleiplatten Bereich regler und Akkus, Bleiplatten
erster Stellversuch der Einbauten  der Rumpf innen übefrarbeitet  Halterungen für den Farhtregler proviso. Positionierung der Einbauten
ergänzter Ruderarm Ruder gefettet und gedichtet  endgültige Anordnung. n Funktio  mit Stahldraht in obererm Relinglauf 
umbenannt in Dachs, Schiffskennung nihcht angepasst  fertiges Schiff mit Sender Variophon S