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Vor geraumer Zeit habe ich einen lieben Freund
gefunden, der wie ich an alten Modellen Freude
findet. Er hat im Lauf der Zeit auch viele
Modellschiffe angekauft, die mehr oder
weniger zu reparieren sind, um sie verwenden zu können.
Wie so oft reicht auch ihm die Zeit nicht, schöne aber auch nur
leicht beschädigte Modelle instandsetzen zu
können. Beruf und Familie gehen vor, und die Modelle
bleiben liegen, oft sehr lange liegen. Im Zuge meiner
Instandsetzungshilfen an seinen Modellen bekam ich von ihm
verschiedene Modelle geschenkt, die ich für mich adaptieren
konnte. Er hono- rierte zuletzt meine Mühen mit der
großen Robbe Wassertor (Rembertiturm), die optisch in den vergangenen
30 Jahren vor allem technisch gealtert,
aber sonst in bestem Zustand ist. Der Erbauer des
Modells hat wie damals noch üblich, viele Funktionen mit
den Schaltern am Sender gesteuert. Sie
bewegten Schaltservos die zur Um- polung etc. benötigt
wurden. So weit möglich erhalte ich den Altbestand, doch
möchte ich die heute bei meinem Sender zur
Verfügung stehenden Möglich- keiten nützen. Die
Verkabelung und die Servotechnik bedarf einer
Überarbgeitung. Die Robbe Navy Getriebeantriebe bleiben
jedoch unverändert erhalten. Vor dem
Arbeitsbeginn wurde im Internet gestöbert, wie andere
Modellbauer dieses Schiff und seine Technik gestaltet haben.
Manches wurde von mir übernommen, doch
erreiche ich die Präzision mancher Modellbauer nicht.
Technische
Daten (M 1:50) :
Länge
1130 mm, Breite 240 mm, Tiefgang 90 mm, Gewicht: ~9900g,
Motorisierung: 2 x Robbe Navy 6-8V, Propeller
(3 Blatt 50 mm Dm) gegenl., Antriebsakku:
4 x Bleiakku 6V 3200
Ah alle parallel, Regtler: New Rain 60A, Akku
Radarant.: 4,8V
NiMh 2000 Eneloop, Positionslampen:1 LiIon 2600, Hilfsakku für Spannungsabfall: 2S
2200 Lipo,
Fernsteuerung Schiff: Flysky FS-I6X 10K (Sender Nr.8),
Funktionen: Vorwärts-Stop-Retour, Ruder, Schleppwinde,
Kranfahrt, Querstrahlruder,
Beleuchtung, Radarantenne, Sirene und Umschaltung Hilfs-
akku, Abschaltung Knüppel für Schleppwinde, An-/Abschaltung
der Kranfunktionen am Portalkran, Telemetriesensor
für Spannungskontrolle,
Fernsteuerung Kran:
Flysky FS-i6 (Sender Nr.7), Funktionen: Seilwinde, Schwenken
des Kranarmes |

Wassertor
(Robbe)
Fahrvideo Erstfahrt
Fahrvideo im Werfthafen



Wassertor Testfahrt

Portalkran schwenkt und hebt jetzt
Video Kranfunktion
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Wassertor auf Jungfernfahrt |
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in Schnellfahrt |
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Transportrodel mit dem Schiff
im Werfthafen
im Hinteregrund Pat.Boot "Niederösterreich" |
Bericht der
Vorbereitung für den künftigen Fahrbetrieb
Der Start zur Einarbeitung auf das
Modell bestand zuerst aus der Entstaubung der Aufbauten. Das
ab- nehmbare Brückenhaus musste mit
Seifenwasser gereinigt werden. Das geschenkte Schiffsmodell ist
aufwändig gebaut und gut erhalten. Technisch zeigt sich jedoch, dass
teilweise Modernisierungsbedarf besteht. Die Antriebe
für die Kranbrücke, das Querstromruder, die Seilwinde usw., werden mit
den früher
üb- lichen Umpol-Schaltservos bewegt. Es war
daher vorerst zu klären, welches Schaltservo für welchen
Verbraucher zuständig ist. Klar war, dass der
Erbauer alle Schaltservos mit 3-Stellungsschaltern
ange- steuert hatte. Im Schiff befand sich eine
UBSC-Elektronik und der elektronische Robbe 20A Regler älterer
Bauart, mit mechanischer
(!) Ansteuerung.
Bisherige Servoverwendungen im
Überblick:
Offenbar gibt es im Bug ein Servo,
welches zwischen Kran und Seilwinde umschaltet. Sowohl
der Kran als auch die Winde werden zusätzlich durch je ein
eigenes, in Rumpfmitte befindliches Servo umgepolt
bzw. aktiviert. Weiters gibt es ein Schaltservo
neben dem linken Motor, welches für die Schaltung der Beleuchtung
und des Sirenen-Tongenerators vorgesehen war. Es ist
wegen der vielen dünnen Drahtverbindun- gen noch
undurchsichtig, für welche Verbraucher dieses
Schaltservo noch verwendet worden ist. Das mittschiffs liegende Schaltservo
(Umpolservo) für das Querstromruder blieb vorerst erhalten.
Jedoch wegen der starken Geräuschentwicklung
weil immer im Vollastbetrieb laufend, wurde hiefrür
ein Car-Regler eingebaut. Das
Querstrahlruder wird mit dem
linken Seitenruderknüppel gesteuert. Die
Kranfahrt und die Seilwinde werden künftig anstelle der
Schaltservos ebenfalls durch Regler
be- trieben, um eine Geschwindigkeitsregelung
zu ermöglichen. Zur Ansteuerung eignen sich die Dreh- knöpfe am Sender. Offen ist derzeit,
wie die Beleuchtung und die Radarantenne etc. geschaltet
werden soll. Es bietet sich dazu das vorhandene
Schaltservo an, welches die Radar Antenne zuerst ein-
und danach die Positionslampen dazuschaltet.
Für die Sirenenanlage wird ein zusätzliches
Servo mit einem Mikroschalter eingebaut. Hier wurde ein
zweiter Mikroschalter ergänzt, der kuzdauernd den 2S Hilfsakku zur
Erhöhung der 6V Betriebs- spannung zuschaltet. Zur
besseren Übersicht und Ordnung bei dem Reglern
wurden die Leitungen erneuert.
Klärung der Akkufrage für die Stromversorgung
etc.:
Eine Nachfrage beim Kärntner Erbauer des Modells ergab keine klare
Angabe, wie seine Strom- versorgung mit Akkus
aussah. Er schickte mir ein Bild eines Akkus den er in
Erinnerung hatte, der aber nicht im
Schiff Platz gefunden hätte. Dieser Akku baut zu hoch und kann
nicht im Modell ver- wendet worden sein. (Solche Fragen
sind auch der Grund für meine Arbeit an dieser Homepage,
damit ich später nach- sehen kann, was ich
und warum, gemacht habe.) Zur Erreichung eines tiefen Schwerpunkts
sind Bleiakkus als Gewicht im Schiff ein Muss. Daher werde ich wieder vier 6V
3200mAh Bleiakkus verwenden, die alle parallel geschaltet
werden und ausreichend Strom für die
Fahrmotore und Servos liefern können. Diese Akkus passen
sehr gut in den für die Akkus vorgesehenen Raum im
Rumpf. Diese Variante hat sich auch im Feuerlöschboot Düsseldorf
bewährt.
Noch bevor im Rumpf für Ordnung
gesorgt wurde, stellte ich die Anschlusskabel für die vier
parallel geschalteten 6V Akkus her. Die
Parallelschaltung wird durch einen speziell angefertigten Stecker
ermöglicht. Damit kann das
Vierfach-Ladegerät wie beim Feruerlöschboot Düsseldorf verwendet
werden, weil jeder Akku ein Verbindungskabel
mit Stecker hat. Die Akkus sind unschwer aus dem Modell
zu entfernen. Danach begann die Nachschau, wie
die auf den ersten Blick verwendbare Verdrahtung der
Motore mittels des alten Robbe 20A Reglers
funktioniert. Doch es kam zu keiner Reaktion, wonach ohne lange zu überlegen, der
Alt-Regler durch einen
New Rain Regler 60A mit BEC
ersetzt wurde. Damit bewegten sich alle Servos und die Motore begannen ordentlich zu laufen.
Später kam ich drauf, dass der Regler von der
Stellung Lipo auf NiMh umgestellt werden musste, da es
sonst Regler ausfallen können. Die vorher vom Robbe Regler getrennte
ungenutzte UBEC-Elektronik (?) wurde ausgebaut.
Problematisch zeigte sich bei der Erprobung der
Funktion der diversen Umpolservos,
da deren
Mittenstellung von der vorigen Steuerung her anders
lag und die Gefahr von Kurzschlüssen bestand. Nun musste die richtige Stellung durch Verdrehung der Schaltnocken
gefunden werden, was durch die Vierkantnocken
der alten Sevos schwierig war. Eine Korrektur wie
ehemals üblich, mit einem dünnen Schraubendreher die Potiachse
durch die Bohrung
der Befestigungsschraube zu verstellen, funktionierte hier
nicht. Daher beschloss ich für die Umpolservos für Winde, Kran und Querstromruder, etc.einen elektronischen Regler
einzusetzen.
Die Sonderfunktionen:
Eine Besonderheit ist der nicht im Bauplan von Robbe
vorgesehene, aber vom Erbauer des Modells verwirklichte,
am Deck entang verfahrbare Portalkran (K 5), der mit großem
modellbauerischen Auf- wand angefertigt worden ist.
Im Zusammenhang mit dem Kran wurde im Internet
nach Bildern der Wassertor und dem
Kran ge- sucht. Zumindest gab es gelegentlich
auf solchen Schiffen einen optisch niedriger wirkenden
Kran. Das
ist mir aber nicht wichtig, denn der Kran wertet das
Modell und vor allem die vom Erbauer ge- leistete Arbeit
auf. Er bietet die Möglichkeit zum "Spielen" und macht
Freude, wenn er funktioniert. Der Kranarm selbst ist derzeit nicht ferngesteuert
schwenk- und höhenverstellbar. Es gibt auch kein
Kranseil mit Kranhaken. Anfangs war von großem
Interesse, ob sich der Portalkran wieder fahren lässt.
Doch vorerst gab es keine Reaktion. Nun brachte ich Kabel direkt an den Motorkontakten
an und verband sie mit einem 6V Akku. Nur mit großer Mühe
begann der Motor anzulaufen, doch wurde das
Stromkabel heiß, was auf einen Kurzschluss
hinwies. Schließlich brach ein alter Kabelanschluss am
Motor ab und der Kran begann sich munter zu bewegen.
Ursache: Fehlstellung am noch vorhandenen Schalt- servo. Sofort wurde
ein Car-Regler verwendet. Mit dem rechten
Drehregler des Senders lässt sich der Kran
einwandfrei verfahren. Lediglich bei den Endpunkten muss
man rechtzeititg abschalten, um Schaden zu verhindern.-
Es ist beabsichtigt, eine Car-Seilwinde mit Kranhaken
anzubauen. Weiters hat das Modell eine
große mittschiffs befindliche Seilwinde mit gut 3m
langem dickem Seil
dran, die bisher mit einem Umpolservo geschaltet
wurde. Da die Wassertor auch en Hochseeschlep- per ist, macht die Winde für allfällige
Schiffsabschleppungen einen Sinn. Diese
Schleppseilwinde
wurde aktiviert und anstrelle des Umpolservos wurde
ebenfalls ein Car- Regler verwendet. Die Winde wird mit dem
linken Senderknüppel (K2, Höhenruderkn.) betätigt. Sie funktioniert
einwandfrei. Um eine unbeabsichtige Einschaltung der
Winde zu verhindern, wird mit einem
angefertigten kleinen Schaltservo
(K9) der Impuls des Steuerknüppels abgeschaltet.
Im "Brückengebäude" befindet sich der
Antrieb der Radarantenne sowie ein Lautsprecher für die
Sirenen-Elektronik. Eine Beleuchtung der
Positionslampen
ist auch vorhanden die getrennt von der
Radarantenne schaltbar ist (K 6).
Zuletzt wurde die Querstromanlage wieder zum Leben
erweckt. Das Querstromruder wird mit dem linken
Seitenruderknüppel (K 4) betätigt und ist durch einen Regler
auch stufenlos regelbar.
MIttschiffs vor dem linken Motors
befindet sich noch das Schaltservo (K 6), dessen Aufgabe für
die Radarantenne und die Beleuchtung vorgesehen ist.
Um das Servo verwenden zu können, mussten die
Schaltnocken modifiziert werden.
Ein selbst angefertigtes Schaltservo (K 8) neben dem
Ruder-Servo wird für die Schaltung der Alarm- sirene und für die Zuschaltung eines 2S Lipo Akkus
verwendet. Zusätzlich
wurde ein Schaltservo (K 9) ebenfalls neben dem Ruder-Servo
befestigt, welches die Impulsleitung des
Reglers der Schleppseilwinde (K 4) abschaltet, um unbeabsichtigte
Windenläufe zu unterbinden.
Die anfangs verwendeten Car Regler haben sich als
eher ungünstig gezeigt, da sie das Durchschal- ten von einer in die andere Motordrehrichtung nicht
ermöglichen. Eine Pause ist in Neutralstellung einzuhalten, bevor umgesteuert werden kann.
Daher wurden bis auf den Winden-Regler alle Car-Reg- ler gegen fehlerfreie New Rain
60A Regler ausgetauscht.
Über den Fahrbetrieb usw. wird unterhalb des
Bilderbocks berichtet.
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Ansicht Querstrahlruder |
Motor und Schaltservo Querstrahlruder |
der mechanische Fahrtregler |
Elektronik für ??? |
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Antriebsmotor Portalkran |
Fahrtregler mit Servoantrieb |
Ruderservo und Schalktservo Querstr.r. |
Verkabelung bim Querstrahlruder |
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Einbauten mit vorderen Akkus |
Rumpfmitte vorläufige Einbautenaufsetllg. |
de Stecker für vier parallele Akkus |
vorläufige Einbautenlage |
Die erste Fahrt und
diverse Nacharbeiten
Nur mit nach dem Bauchgefühl
aufgeteilen Lasten im Rumpf, wurde das Schiff im
Waldteich zu Wasser gelassen. Lediglich die
Seitenlage musste gering korrigiert werden. Da das die erste
Probefahrt war, wurden provisorisch vorhandene große Regler für die
diversen Funktionen ein- gebaut. Damit sieht.man, ob
und wie alles funktioniert. Tatsächlich hat alles
klaglos funktioniert. Das große Modell wurde
mit der großen Transportrodel zum Teich gebracht und zu
Wasser ge- lassen. Nach der schönen Fahrt
wurde das Schiff auf Wassereintritte untersucht, aber es war dicht. Wie üblich wurden danach die Wellen geölt
und kurze Motorläufe durchgeführt.
Nun
begann die Wartezeit auf die neu bestellten Regler. Das
erlaubte für Ordnung im Rumpf zu sorgen.
Endlich kamen die neuen Car-Regler an und wurden getestet.
Leider haben sie auch den Fehler, dass sie
nicht in einem Zug die Wirkungsumkehr ermöglichen. Daher werden letztlich New Rain Regler für die
Funktionen Kranfahrt und Querstromruder verwendet. Die
Schaltung der Radarantenne und die Beleuchtung wurde mit
einem Schaltservo und dem Dreistellungsschalter
realisiert. Nach dem Einschalten läuft zuerst die Antenne und
in der zwei- ten Stellung werden die
Positionslampen (mit anderer Spannung) zugeschaltet. Für die Schal- tung der
Sirene Und Hilfsakku wurde ebenfalls ein extra angefertigtes Schaltservo
verwendet. Für die Radarantenne und die
Sirenenelektronik liefert ein 4zelliger NiMh-Akku, für
die Posi- tionslampen eine
LiIon-Zelle den Strom. Durch die Änderungen mit den
Reglern und der Unter- bringung des NiMh-Akkus
etc. wird eine kleine Nachkorrektur der Schiffslage notwendig
sein.
Bei den Arbeiten mit den Kabeln im
Rumpf konnte Ordnung geschafft werden. Im Rahmen der Arbeiten
wurde ein Hauptschalter an Deck eingebaut, der die
gesamte Stromversorgung, also die des
Empfängers, der Regler und des Antriebs, unterbricht. Alle Regler bleiben
daher mit deren
eigenen Schaltern immer eingeschaltet. In
der Folge zeigte sich bei Arbeiten am Bautisch mit Strom
aus nur einem 6V Akku und bei 6,10V, dass
manche Regler ausfallen. Um dagegen bei Fahrten Vorsorge zu
treffren, musste ich mir
eine "Notlösung"
einfallen lassen. Im Falle der Reglerprobleme wurde
daher ein kleiner 2S
2200 Lipo zugeschaltet und so die Spannung erhöht (und
gleichzeitig damit auch die Alarm- sirene
aktiviert), womit die Funktion
der Regler wieder gegeben war. Bei einer später
notwendig gewordenen Reparatur des Schiffsbodens fiel
mir ein, dass die Einstellung der
Regler-Spannung
die sonst auf 2-3S Lipo eingestellt war, auf NiMh
umgeschal- tet werden muss. Nach
Umstellung auf NiMh funktionierten mit der
6V-Spannung alle Regler wieder normal. Folgende
Funktionen des Senders Nr 8 sind steuerbar: Kanal
1: Ruder (rechter Knüppel -QR), Kanal 2: Winde
(linker Knüppel -HR), Kanal 3: Motore
(Gashebel),
Kanal 4:
Querstromruder (linker Knüppel -SR), Kanal 5:
Kranfahrt (Drehregler rechts -VRB), Kanal 6:
Radarantenne und Positionslampen (Deistellungsschalter
rechts- SWC), Kanal 7: frei, Kanal 8: Alarmsirene
und Zuschaltung 2S Lipo Hilfsakku (Schalter rechts
-SWD), Kanal 9:
Windenknüppel - verhindert unbeabsichtigte Einschaltung
(Schalter links -SWA) Kanal10: Ein-/Ausschaltung
Kranfunktion (Dreistellungsschalter links -SWB) Mit
Sender Nr 7 (Flysky FS-i6) werden gesteuert: Kanal
1: Kranschwenken (rechter Knüppel -QR),
Kanal 2: Kranseilwinde (linker Knüppel -HR) Aus Vorsichtsgründen
wurde zur
Überwachung der 6V-Akkuspannung ein Spannungssensor eingebaut
der im Senderdisplay die aktuelle Spannung anzeigt.
Um eine Beschädigung der Blei Akkus zu
vermeiden ist darauf zu achten, dass deren Spannung nie unter
5,5V abfällt! Am Ende eines Fahrtages
sind immer die einzelnen Blei Akkus vom Sammelstecker
abzu- ziehen. Weiters sind bei längerer
Unterbrechung die Stecker des Lipo Hilfsakkus, der LiIon Zelle
der Beleuchtung und des Eneloop Akkus abzuziehen, um
Schäden durch Kriechströme zu vermeiden.
Projekt Kranertüchtigung
Um den Kran künftig etwas interessanter zu gestalten,
baute ich eine Car-Selwinde an, die an- fangs mit K 7 angesteuert wurde.
Für die Verdrahtung bot sich die Möglichkeit an, den Strom (+/-) von
den Kranschienen via Kranlaufwerke re und
li, zum
Windenmotor
zu bringen. Dazu musste die Kranbrücke zerlegt und ein
Seitenteil später isoliert an der Kranbrücke montiert
werden. Über die im isolierten Seitenteil durchgeführten Gewindestangen wurden Kunststoff Isolierhülsen
übergeschoben. Beim Zusammenschrauben musste beachtet
werden, die Buchsenränder nicht zu quetschen,
damit eine vollständige Isolierung gegben ist.
Nach dem Zusammenbau
wurde je Seitenlauf- werk ein Draht zum Windenmotor
angeschraubt. Um den Strom zum Kranfahrwerk zu
bringen, wurden auf jeder Seite Kabel an der
Ms-Kran- fahrbahn angelötet, damit der Strom
vom Regler bis zum Motor fließen konnte. Die Hubseilwinde wurde
mit dem linken Drehknopf am Sender gesteuert. Das steife Drahtseil der Winde
wurde durch eine elastischere Stahldraht-(Fesselflug-) Litze
er- setzt. Um den Kran realistisch verwendbar
zu machen, wäre zumindest die Schwenkfunktion erforderlich.
- Sie wurde erst später aktiviert.
Fahrbetrieb
Die erste Probefahrt am Waldteich erfolgte am
31. 5. 25. Die Seitenlage das Schiffs war fast in
Ordnung und 50g Blei brachten einen raschen Ausgleich.
Fahrtechnisch gab es keinerlei Auffälligkeiten.
Nach ca. 20 Minuten Fahrt mit Erprobung des
Bugstrahlruders und der Kran- fahrt wurde das
Modell wieder aus dem Wasser geholt.
Am
14. 6. 25 wurde die Wassertor im Werfthafen eingesetzt.
Die inzwischen mit 9 Kanälen steuerbare
Wassertor fuhr störungsfrei im weitläufigen Werfthafen
umher. Das Querstrahlruder wurde menhrfach
erprobt und fiel dabei eine gewisse Einseitigkeit in der
Wirkung auf. Ansonsten 45 Minuten lang
entspanntes Fahren mit dem Modellschiff. Der Fahrtest
mit Zuschaltung des Lipo Akkus gab dem Modell eine
deutlich sichtbare Beschleu- nigung, die von
dem auch aus einiger Entferung hörbaren Alarmsignal
begleitet wurde.
Nacharbeiten
Bei
der Fahrt im Werfthafen ging offenbar ein Propeller des
Querstrahlruders verloren. Aus Lagerbestand konnte
der 3 Blatt Prop 30mm M2 (zufällig richtige Wirkrichtung)
ersetzt und mit Loctide gesichert werden
(da keine Kontermutter möglich ist). Ungeachtet
dessen wurde der Ständer für das Schiff modifiziert,
sodass das Modell danach um 10mm erhöht liegt und
durch Führungsklötze am Bug und am Heck gehalten wird.
Dadurch können Probeläufe der Motoren ohne
Kontakt der Propeller mit der Auflagefläche erfolgen.
Nächster Fahrversuch - doch
zuvor entstand neue
Arbeit.....ein Riss im Rumpfboden
Am 4.7.25 sollte wieder eine Fahrt
der Wassertor erfolgen, doch wurde beim Entladeversuch, das
Modell mittschiffs beim Anheben, ein gut 25cm langer Riss am Rumpfboden
verursacht.
Vermutlich zeigt sich, dass eine Alterung
des Materials nach 30 Jahren eingetreten ist.
Mit einer
Diamantscheibe, dem Handfräser und mit Geduld und
Rauchbildung, wurde ein Stück des Sperrholzbodens ausgeschnitten, um zum Riss
vordringen zu können. In der Folge wurde der Riss
eingerichtet und außen mit Abdeckband verschlossen.
Danach konnte der Riss auf der Innenseite mit Sekundenkleber
fixiert und verschlossen werden. Anschließend wurden in drei
Abschnitten entlang des Risses
Glasfaserstreifen mit Epoxydharz als Verstärkung aufgebracht.
Um ein neuerliches
gefährliches Durchbiegen dees Rumpfbodens beim Anheben zu unterbin- den, sind zusätzlich drei 10mm Balsaleistenstücke eingeklebt
worden. Die Öffnung im Sperrholz- boden
wurde mit einer 5mm dicken Sperrholzplatte verschlossen,
die mit Sekundenkleber
dick aufgeklebt worden ist. Diese Abdeckung ist
(muss) nicht
wasserdicht sein. Schließlich konnten
alle Regler und Kabelklemmen neu befestigt und
die diversen Kabel neu verlegt werden.
Künftig
ist zu beachten, das Modell nicht mittig, sondern am Heck und
am Bug anzuheben!
Kranvertüchtigung
für spielerische Beschäftigung
Um das Modell aufzuwerten wurde bisher ein
Forschungs-U-Boot (OBEST-China) mit dem Kran
angehoben.
Da der Kranarm derzeit nicht seitlich drehbar ist, kann das
U-Boot nicht zu Wasser gelassen werden, weil der
Kranarm nur händisch geschwenkt werden kann. Das
U-Boot wäre sogar mit einer 40mHz-Steuerung fahrbar.
Im
Lauf der Zeit entstand die Idee, den mit der Seilwinde
versehenen Kran doch mit einem schwenkbaren
Kranarm auszustatten, da nur dadurch eine spielerische
Verladetätigkeit erfol- gen kann. Die
Höhenverstellung des Kranarms kann dabei gering händisch
aber fix eingestellt bleiben. Die Steuerung des
Kranes war mit dem Sender der Wassertor vorgesehen, doch
schon der Versuch einen zweiten Empfänger
parallel ansprechen zu können zeigte, dass das frequenz- technisch
bedingt, nicht funktioniert. Es musst daher ein zweiter
Sender verwendet werden, an den ein
4K-Mini-Empfänger gebunden werden kann. Dann
könnte ein Enkel mit dem Kran zB. das U-Boot ins Wasser
verladen, während der zweite Enkel oder ich das Schiff
versuchen am Ort zu halten. Und sollte es das U.-Bootmanöver
geben, könnte sogar noch jemand mit dem U-Boot fahren. Das
alles gelingt aber nur im Nahbereich von maximal 10m
Entfernung. Ob es gelingen würde das U-Boot
wieder aufzunehmen und den Kranhaken am U-Boot einzu-
hängen, ist allerdings mehr als fragwürdig. Einen
Versuchl wäre es wert, wenn man viel Zeit hätte.
Zu klären war, wie kann die Schwenkfunktion ermöglicht
werden?
Die
Planung und Umsetzunhg zur Realisierung der Drehbewegung des Kranarms
Nach den ersten Fahrten mit der Wassertor und nach
der Montage der Kranseilwinde wuchs der
Wunsch, später
den Kranarm zu einem gesteuert beweglichen
Teil zu machen. Damit
der Kran geschwenkt und die Seilwinde betrieben werden
kann, wird ein kleiner 4K- Mini-Empfänger
benötigt, der in der Kranbrücke untergebracht
werden kann. Wegen der Tele- metrie der Flyasky Sender
kann pro Modell nur ein Empfänger auf das im Sender
einprogram- mierte Modell gebunden werden. Es
muss daher ein zweiter Sender und Empfänger für die
Kranbewegungen verwendet werden. Die
künftige Stromversorgung
des Empfängers und damit auch der Regler und
Motore kann wie bisher schon verwendet, über
die Laufschienen und das Kranfahrwerk erfolgen.
Es genügt ein Plus- und eine Minusanschluss.
Die Steuerung der Kranwinde erfolgt durch einen kleinen Car-Regler,
ebenso die Ruderma- schine für den Kranschwenk.
Der Empfänger, die beiden Regler und die Schwenkruderma- schine
müssen bei
Umsetzung der Idee in der Alu-Kranbrücke eingebaut werden.
Für
das Schwenken wird eine nicht
neutralisierende Rudermaschine (2,4V Graupner Servo- automatic
von früheren Tipp Steuerungen) verwendet, die allerdings
mit der Empfängerspan- nung 5V betrieben würde.
Die hohe Spannung lässt jedoch den Kranarm viel zu
schnell schwenken, sodass eine drastische
Ruderwegverkürzung auf 10% im Sender einprogrammiert
wurde.Damit wird durch den Regler
die Spannung reduziert und eine gleich schnelle Bewe- gung
des Ruderarms wie bei der Tipp Steuerung erreicht. Das lässt die
Annahme zu, dass damit auch die Spannung von
2,4V kaum überschritten wird. Dazu kommt noch, dass das
Schwenken nur kurze Einschaltzeiten hat und
außerdem nicht mit vollem Knüppelausschlag, eben
gefühlvoll, gesteuert werden muss. Das alles sollte dem
Motor nicht überlasten. Die Einbauarbeiten erforderten den Ausbau der
Seitenteil-Verbindungsschrauben, damit die Kranbrücke
zerlegt werden konnte. Dann wurde der Karnarm abmontiert,
damit in der Kran- brücke der Einbau der
Schwenk Rudermaschine erfolgen kann. Die Verzahnung der
Rudermaschine erlaubte nach dem Ausbau des
Getriebes der Servoauto- matic die heikle
Arbeit erfordernde Einbringung eínes M4
Gewindes. Um die Servoautomatic in der
Kranbrücke einbauen zu können wurden die notwendigen
Öff- nungen im Aluprofil hergestellt. Nun wurde die
Motorabdeckung der Servoautomatic entfernt, da sie
der Höhe wegen, später nicht mehr verwendet werden kann. Schließlich
wurde die Rudermaschine in die Kranbrücke eingeschoben
und nur mit seitlich geklebten Holzleisten fixiert.
Im
hölzernen Auflageteil des
Kranarms wurde eine Aufnahme für den
Servomitnehmer herge- stellt indem der Drehteil
auf die Verzahnung der Rudermaschine aufgepresst wurde.
Danach wurde der Kranausleger nochmal abgenommen
und die entstandene Verzahnung im Holz- boden
mit Superkleber gefestigt.
Der Kranarm konnte danach am
Rudermaschinen Mitnehmer festgeschraubt werden.
Anschließend wurde die Verdrahtung angepasst.
Die Regler für die Seilwinde und für die
Drehbewegung wurden auf der voluminöseren Seite in die Brücke eingeschoben.
Der Mini- Empfänger konnte auf der anderen
Seite untergebracht und die Antenne aus der metallenen Kranbrücke herausgeführt werden.
Um die Kran Empfangsanlage ein- und abschalten zu
können, musste am Empfänger der Wassertor am
K 9 eine Schaltelektronik angeschlossen werden. Der
zweite Sender für den Kran steuert nach
Einschaltung der Empfangsanlage die
Kranfunktionen Heben, Senken und Schwenken.
(Das Verfahren des Portalkranes erfolgt mit dem Sender
der Wassertor.)
Bei den ersten Erprobungen zeigten sich
seltsame Schwenk Vorkommnisse, die zu vermeiden
sind, wenn der Kranarm beidseits noch vor der Kranbrücke
angehalten wird. Für Ladespiele ist mehr
Schwenkbereich nicht erforderlich. Andernfalls muss mit
viel Gefühlt versucht werden, nach dem
Abschalten der Kranfunktionen, den
Fehlstand des Kranarms vorsichtig und langsam händisch zu korrigieren.
Die Belastbarkeit des Krans ist
beschränkt und sollte 150g (kleines U-Boot) nicht
überschreiten. Wenn das Gewicht zu hoch ist,
funktioniert das Kranschwenken nicht mehr richtig, was
zu einer Überlastung des Schwenkmotors und zu
einem nicht reparierbaren Schaden führen würde!
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Transportrodel mit dem Schiff |
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Fahrvideo |
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Car-Seilwinde ergänzt, Anschluss unklar |
Kranbrückenbefestigung Innenseite |
Kranbrückenbefestigung Außenseite |
Kranbahn Lagerung Gewindestange |
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Seilwinde Kran |
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Funktionsvideo |
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Zwisczhentstand der Innenrumaufteilung |
Schalservos für Sirene und Impulsabschaltung
Höhenreuderknüppel |
Blick auf Regler, Empfänger und Motore |
Hilfsakku 2S Lipo (OVONIC) ergänzt |
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Rumpfhalterung Bug |
Rumpfhalterung Heck |
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Forschungs-U-Boot am Kranhaken |

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Riss im Rumf mit GFK.Matte verstärkt |
Ansicht Schadstelle |
mit neuem Anstrich |
Motorraum neu aufgeräumt |
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uraltes Kranschwenkservo |
das Getriebe der Servoautomatic |
Kranbrücke für Servoautomatic fertig |
Kranarm montiert und funktionierzt |
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die Befestigungsschraube |
Blick auf die Seilwinde |
Kran hebtder
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Video Kranfunktion |
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Kran in vorderer Parkstellung |
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hellbeige gestrichen |
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