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   SS FRANCE  -  Fertigbau mit Details und Fahrerprobung                            (New Maquette) 
 
 
 Bisher wurden die Arbeiten am Rumpf und danach die Arbeiten für die Auf-
 bauten detailiert beschrieben. Wegen der besseren Aufrufbarkeit wurden
 diese Seite eingefügt, in der Erfahrungen bei und bis zur endgültige Fertig-
 stellung und Betriebsaufnahme beschrieben werden.

 
 Das Modell ist endlich in die Phase der Fertigstellung und Betriebsaufnahme
 gekommen. Bedingt durch meine altersbedingt nachlassenden optischen
 und handwerklichen Fähigkeiten mag das elegante Schiff für Laien zwar gut
 aussehen, es ist aber wegen einiger etwas mangelhafter Detailausführungen
 weit von der Bauausführung der Modelle von Experten entfernt. Museumsqua-
 lität kann ich nicht. Für mich war wichtig, dass es für den Fahrbetrieb tauglich
 ist und weitgehend vorbildähnlich aussieht.

 Zur endgültigen Fertigstellung und Betriebsaufnahme ist es noch ein weiter
 Weg, denn die technische Funktionsprobe, das Auswiegen des Schiffs und
 die vielen noch anzubringenden Details fordern viel Geduld.

 
Technische Daten der SS FRANCE, M 1:200:
 Länge: 1600mm. Breite:170mm, Höhe: 35cm, Fahrgewicht: ~7,0kg,
 Motore: 4 x 12V Motore (4000U/Min) vom Typ 31Z,
 Propeller: 4 x Ms 4Bl. Dm 35 (30) - Form D, gegenläufig,
 Regler Antrieb: New Rain 60A,
 Regler Querstromruder: Hoite 60A,
 Akkus Antrieb: 2x 3S 3000, parallel,
 Akkus Querstromruder und Rauchgenerator 2S 3200 Akku,
 Beleuchtung und allfällige Nebenfunktionen mit LiIon-Zelle 2600

 
Fernsteuerung: Flysky FS-i6X (Nr 9),
 Funktionen: Fahrtsteuerung: vorw.-,rückw.-.,Geschwindigkeit, - Ruder,-
 Querstromruder 12mm, - Schaltung der Innebeleuchtungen, - Schaltung
 Positions-lampen, - Schaltung für Rauchgenerator

 Zur Anfangsseite: SS France
 



SS  FRANCE

  

 

ein Rundblick über den Istzustand
Rundblick





der derzeitiger Fertigzustand

Arbeitsliste-France


 Arbeiten bis zur Fertigstellung des Modells

 
Nachdem die Aufbauten für die Endfertigstellung fertig, die Lackierarbeiten abgeschlossen und die
 technischen Einbauten erledigt und funktionierend waren, konnte mit abschließenden Arbeiten be-
 gonnen werden. Dazu war zuvorderst eine Vorrichtung zum Aufklappen des Aufbaus anzufertigen,
 und dann konnte am Aufbau die Anbringung der Relingabschnitte erfolgen. Daran anschließend
 wurde mit der Anbringung der Davits, der Rettungsboot-Winden und der LEDs für die Deckbeleuch-
 tung etc., begonnen.


 Zwischendurch ein Blick auf die vorläufige Gewichtsentwicklung:

 bisher:
 Roh verleimter Aufbau
: 770g (ohne Porenfüller und Spritzkitt),
 zwei ausgehöhlte Rohbau Schornsteine: 39g und 41g
 Zwischengewicht Rumpf vor Spritzkittauftrag:
 Rohbaurumpf mit Wellen und Motoren: 2780 g,
 (Rohbaurumpf mit Motoren, Reglern, Wellen, Rauchgenerator, Querstromruder, Servo, ein
 Empfänger und 2 Akku-Packs 2x3S3000: 4400g)
 danach (08.03.2026):

 Aufbau mit Fensterflächen und Spritzkitt
: 890g,
 zwei lackierfertige Schornsteine: 53g und 56g,
 Heck-Decks lackierfertig:117g,
 Bug Deck ohne Details: 35g
 Mast: 10g
 Summe Aufbau: 1151g

 Rumpf mit Spritzkitt mit Motoren: 2880g
 gesamt-Zwischenergebnis: 4031g

 danach (18.03.2026):
 lackiertes Schiff mit allen Einbauten für Antrtieb und Steuerung jedoch ohne Details und
 ohne Bleizugabe: 5800g
 danach (7.4.2026) Gewicht der vorläiufig ergänzten Bleiplatten: 1100g
 Betriebsgewicht vor dem Austrimmen: 7000g  (ohne 230g Leuchtbalken für Innenbeleuchtung)

 Die Gewichtsangabe des Herstellers mit 7100g scheint realistisch.

 
 Der Aufbau wird für Arbeiten aufgeklappbar gemacht

 Um die Wartezeit auf Material zu nützen wurde überlegt, wie künftig der Aufbau am Rumpf des
 Schiffs rutschsicher fixiert werden kann. Der Aufbau kann zum Schutz der Details und Antennen
 grundsätzlich an den Rauchfängen angegriffen werden! 
 Zum Akkutausch, zur Rauchölnachfüllung, für Servicearbeiten wird er zur Gänze abgenommen
 und auf Styroporstücken abgestellt.
 Für den Fahrbetrieb ist das Aufkippen des Aufbaus ausreichend, um die Akkus und Rauchrohre
 anstecken und die Regler einschalten zu können.
 
 
Das Aufklappen des Deck-Aufbaus
 
 Um den Aufbau kippen zu können, muss er etwa 1cm angehoben und 1cm nach links (zum
 Körper hin) verschoben werden damit sich die Halterungen ausklinken können. Dann kann
 der Aufbau am rechten Rumpfrand mit den Alu-Haltern "eingehakt" werden. Jetzt wird die
 Messing-Haltestange neben dem hinteren Rauchrohr in die darunter befindliche Bohrung
 in der Querstrebe gesteckt. Der Aufbau ist damit fixiert und können im Rumpf notwendige
 Handgriffe erfolgen.
 Zum Aufsetzen des Aufbaus wird die Abstützung aus der Bohrung entfernt, weggeklappt und
 durch einen Gummiring gehalten. Dann kann der Aufbau geschlossen werden.
 Derzeit ist keine weitere Befestigung des Aufbaus vorgesehen, da er durch sein Gewicht, die
 Rauchschläuche und die Haltewinkel ausreichend gesichert erscheint.
  
 
Nach der Fertigstellung der Kippvorrichtung wurden probeweise die beim Betrieb notwendigen
 Arbeiten durch geführt. Es ist jedoch vorteilhaft, wenn sich das Modell dabei auf Höhe eines
 Tisches befindet.
 Die Akkus und der Spannungssensor wurde angesteckt. Zuletzt wurden die Rauchschläuche in
 den Schlotrohren eingeschoben.
 Da alle Akkus angeschlossen waren, konnte der Haupt- und der Zusatzschalter der zwei Regler
 eingeschaltet werden. 
 Der Aufbau konnte danach geschlossen und alle Funktionen erprobt werden. Alles verlief ord-
 nungsgemäß.-  Der bei den Schornsteinen ausgeblasene Rauch sieht für den Fahbetrieb aus-
 reichend gut aus und die vier Wellen liefen gut.

 Zwischendurch ergab sich, dass ich bei ACTION drei 200mm lange Leuchtbalken kaufen konnte.
 Das sind LED-Lichter mit einem Lipo, die via USB-Kabel aufgeladen werden können. Beim Test
 wurden die Lichter im Rumpf aufgelegt und das Licht im Raum abgeschaltet. Der Lichteffekt über-
 traf alle Erwartungen und ist dabei einfachst zu erreichen. -  Die leichtgewichtigen Lichtquellen
 werden bei Bedarf im Rumpf eingelegt. Bei Tagfahrten sind die nicht an Bord.

 Die Reling wird aufgebaut

 Entgegen üblicher methoden der Reling Befestigung durch Bohrungen in denen die Reling ein-
 gesteckt und eingeklebt wird, erleichterte ich mir die Arbeit, indem ich den unteren Ätzteil-Bund
 auf dem die Relingstützen hängen beließ und ihn um 90° umbog. Den Bund verwendete ihn als
 Klebefläche. Nachdem sehr lange Reling Abschnitte aufzubauen wurden die einzelen 220mm
 langen Einheiten zusammengelötet und danch mit Weiß gespritzt. -  Mir scheint, dass diese
 Methode für die zarten Reling Abschnitte vorteilhaft ist, da mit wenigere Klebstoff sauberer
 geklebt werden kann. 

  Bevor die weiß gespritzte Reling unter den Rettungsbooten mit Sekundenkleber dick angeklebt
 werden konnte, mussten die Winden für die Rettungsboote zusammengebaut und weiß gestri-
 chen werden. Dann konnten sie an den jeweiligen Stellen am Deckrand angeklebt werden.
 Durch die Winden ergibt sich für die Reling ein Anschlagpunkt an dem sie problemlos angeklebt
 werden konnte. An wenigen anderen Stellen wurde zusätzlich mit Klebstoff eine Befestigung vor-
 genommen. - Bei den oberen Deckabschnitten wurde die Reling der Länge nach immer schritt-
 weise angeklebt. Nachdem die längenmäßig vorbereiteten Abschnitte montiert waren sah das
 erste Ergebnis befriedigend aus. An einigen Klebestellen mussten die zuvielen Klebstoffreste
  mit Lack übermalt werden.Die Reling ist weich und kann mit Gefühl nach einer Beschädigung
 ausgerichtet werden.

  Da kein brauchbares Wetter für eine Auswiegung der France in Aussicht war, wurde der Schrift-
 zug FRANCE aufgeklebt. Dazu musste die Reling ín diesem Bereich entfernt und dahinter ein
 neues Stuck aufgeklebt werden. Schließlich fühlte ich mich in der Lage, die Davits anzukleben.
 Es gelang, doch erkannte ich nun die Ungenauigkeit bei den dafür notwendigen Bohrungen im
 Aufbau. Die 20 Rettungsboote werden später erst montagefertig gemacht.
 In der Folge wurden nun die letzen Stücke der Reling für die Anklebung am Bug und bei den
 diversen Decks am Heck und am Oberdeck angeklebt. Insgesamt  6,3m Ätzreling wurden an
 den verschiendenen Stellen aufgeklebt. An wenigen Stellen fehlt noch ein Stück Reling, doch
 muss erst nachbestellt werden.

 Erforderliche Nacharbeiten im Rumpf 

  Um die Wartezeit auf besseres Wetter zu nützen, wurde noch vor der Inbetriebnahme zur ersten
 Fahrt des Modells, vor dem Spant bei den Wellenkupplungen ein (fragwürdiger)  Versuch zur
 Verhinderung unternommen, dass durch die Stopfbuchsen eingedrungenes Wasser zu den
 Motoren fließen kann. Dazu wurde eine 3mm Leiste unter den Antriebswellen vor den Wellen-
 kupplungen am Boden aufgeklebt.
 Weiters wurden am Boden kleine Bohrungen neben dem Kiel für einen Wasserablauf in den
 zwei Spanten in Richtung der hinteren Stopfbuchsen eingebracht. Im Bereich der hinteren Stopf-
 buchsen wird gehofft, dass sich Wasser sammelt, welches bei Bedarf durch eine während dem
 Betrieb ständig laufende, selbsansaugende Pumpe mit Schrittmotor, abgepumpt wird.

 Im Zuge der Aufklebung der nur 3mm hohen Wasserbarrieren und der Herstellung der Bohrungen
 zum "Pumpensumpf" bot sich an, die Propeller seitlich zu tauschen wie mir von Freund Gerrit zur
 besseren Steuerbarkeit des Modells geraten hatte. Das nutzte ich, um
die Wellen nochmal leicht-
 gängiger zu machen. Dazu wurden wieder alle Wellen ausgebaut, gereinigt und mit Motoröl benetzt.
 Vor dem neuerlichen Einschieben der Wellen wurde in jede Stopfbuchse eine Fingerspitze Wel-
 lenfett gegeben, danach der Wellendichtring und ein neues Nirosta Flanschlager eingeschoben,
 eine Teflonscheibe und danach noch der Stellring zur Fixierung des Lagers aufgeschoben. Dann
 konnte die Welle bis zur Wellenkupplung eingeschoben werden. Die Befestigung des Stellringes
 und der Wellenkupplung, schlossen diese Prozedur ab.

 Die Probeläufe mit nun umgepolt laufenden Motoren verliefen gut, doch die rechte obere Welle
 verursachte unangenehme Laufgeräusche. Bei der Nachschau stellte sich heraus, dass das
 Wellenlager zu viel Spiel hat und das aus dem Rumpf kommende Stevenrohr den Lärm vermehrte.
 Soweit bei eingebauter Welle möglich, wurde eine Stellung des Rohrstutzens gefunden, wo nur
 geringe Störgeräusche entstehen.

 Nach der ersten Probefahrt mit Dichheitsprüfung könnten die nicht plangemäß langen Steven-
 rohrteile vor den Wellenlagern m Rumpfaustritt abgeschnitten werden. Das entspräche auch dem
 Zustand am Vorbildschiff. Dazu müssten auch die Wellen ausgebaut werden und könnten gleichzei-
 tig die Wellenlager mit zu großem Spiel mit Lagerbuchsen verbessert werden. Doch das wird
 erst nach den ersten Probefahrten erfolgen.

 Einbau von LEDs am Aufbau

 Am großen Mast wurden an dessen Vorderseite 2 Mini-LEDs und an der Hinteseite eine warm-
 weiße LED eingebaut. Um den demontierbaren Mast allenfalls reparieren zu können, wurden die
 Anschlüsse mit  einem Servostecker trennbar eingerichtet. Weiters wurden eine rote uind eine
 grüne 3,5mm LED als seitliche Positionslampen eingebaut.
 Damit das Schiff in einem allfälligen Nachteinsatz halbwegs mit Lichtpunkten verschönert wird,
 wurden am oberen Deck in den Seitenwänden je 14 Stück 1mm große LEDs eingebaut. Im Auf-
 bau wurden als Sammelschiene rechts und links je ein Messingdraht als Leiter verwendet, an
 dem die Plus- bzw. Minusanschlüsse der LEDs angelötet wurden. Gleichzeitig wurden anfänglich
 3,5mm Positions-LEDs Rot unf Grün eingebaut und angeschlossen, die jedoch einen Ausfall der
 Deck-LEDs verursachten. Auch die Verwendung fatrbiger LES mit 1mm Durchmesser führte nicht
 zum Erfolg. - Die Ursache konnte mit Hilfe meines Freundes Richard geklärt werden: Je Farb-LED
 war ein Vorwiderstand von 330 Ohm eingelötet worden und dann funktioniert die Beleuchtung.
 Für die kleinen farbigen Positions LEDs mussten neue Lampenkästen angefertigt werden.
 Schließlich konnte im Lüftungsschacht ein Schalter für die Aufbaulichter eingebaut werden. Zuletzt
 wurden am hinteren Touristen Deck auch noch zwei weitere LEDs angebracht. Insgesamt erhellen
 35 LEDs das Oberdeck und zwei "Scheinwerfer" beleuchten den Schiffsnamen FRANCE.
 Damit alle LEDs nicht überlastet werden wurde ein 100 Ohm Vorwiderstand vorgeschaltet. Für die
 Stromversorgung der Beleuchtung ist zu der im Rumpfheck untergebrachten Lipo-Zelle 3,6V 2600
 eine Kabelverbindung mit einem Servostecker angefertigt worden.

 Rettungsboote, Kräne, Winden, Antennen, usw.

 Wegen eines Kälteeinbruchs wurde die Fertigstellung der Aufbautendetails fortgeführt. Die Ret-
 tungsboote wurden lackiert und die Einsätze eingeklebt. Anschließend wurde in Anlehnung an
 den Plan versuchsweise ein Rettungsboot mittig angeklebt. Mit dieser Höheneinstellung müssen
 auch alle anderen Boote befestigt werden. Un das zu erreichen wurde eine Leiste zwischen die 
 obere Davitrolle und dem bereits festgerklebet Boot gelegt. An der Leiste wurden akke anderen
 Boote  angelegt und festgeklebt. So kam eine geordnete reihung der rettungsboote zustande.
 Auf eEine Befestigung mit Fäden o-A. wurde verzichtet, alleine schon aus dem Grund, dass ich
 die dünnen Fäden kaum sehen und nichtmehr greifen kann.

 Danach wurden am Bug die Schriftzüge FRANCE aufgeklebt und nachher die seitlichen Anker
 eingeklebt. Um den Schriftzug leichter Aufkleben zu können wurde er noch auf dem Plastik Spritz-
 teil befindlich, mit der Schriftseite auf einem Klebeband befestigt. Danach wurde er vom Spritzteil
 abgetrennt und somit konnte der Schriftzug auf der klebeseite mit Sekundenkleber benetzt und
 danach an der vorher markierten Stelle angeklebt werden. Nach einer Zeit wurde das J´Klebeband
 abgezogen und der Schriftzug ist festgeklebt. - Der Schriftzug FRANCE für das Heck fehlt, jedoch
 der des Heimathafens LE HAVRE ist doppelt vorhanden. Er wird noch aufgeklebt und FRANCE
 folgt vielleicht später.

 Nun ist Ostern und ich kann die Zeit nützen, am Schiff die letzten Details vor der Jungfernfahrt her-
 stellen und anbringen. Es wurden die Kranarme und die Auflagen und Halterungen der Kranarme
 angefertigt. Die Monatge der Kranarme an den Kränen erfolgte danach, wobei die Arme entfernbar
 eingehängt wurden, damit sie zum Transport oder während der Reinigung abgenommen
 werden könnten. 
 Für die Imitation der Kranseile und Antennenam Aufbau und bei den Kränen wurde 0,3mm Stahl-
 draht verwendet. Bei den Kranarmen wurde der Draht am oberen Ende umgebogen damit er in
 der Öse hält. Bei den unteren Ösen an den Kranarmen wird der Draht geknickt und in der Öse ein-
 gehängt und mit einem Tropfen Sekundenkleber dick fixiert.

 Ähnlich aber mehr und heikler wird bei den 6 Antennen vorgegangen, wobei die unteren Enden
 der Antennen am Deck in einen kleinen Block mit Bohrungen eingeschoben und dort mit Sekun-
 denkleber befestigt werden. Auf den Schornsteinen wurden Schraubösen angebracht, zwischen
 denen die Antennen fix gespann bleiben. Es wurde für die (abnehmbaren) Verlängerungen über die
 kurzen Antetnenmasten beim hinteren Rauchfang und auf den Kransäulen eine 0,6mm Gummischnur
 verwendet, die an den Antennenenden am Aufbau bzw an den Kränen etc.eingehakt werden kann
 und dadurch beim fahrenden Modell das Aussehen noch etwas vrobildähnlicher wird.

 Wie es mit den letzten Aktionen vor dem Fahrbetrieb weitergegangen ist siehe nach den Bildern.  

 Modell fertig vor der zweiten Erprobung
       
  SS France fertig
       
   
       
 Erste Bilder vom bald fertig werdenden Modell und den Arbeiten davor
 
       
halbfertig, ohne Details auf den Decks      
       
Reling AbschnittenSockel aufgebogen Abschnitte weiß lackiert Raucherzeuger aktiv Rettungsboot-Winden zusammengeklebt
Versuch  Innenbeleuchtung  Leuteinheit bei Finsternis  hier drei Einheiten im Rumpf verteilt   
Rettungsboot-Winden angeklebt Davits provisorich aufgestellt Schriftzug und Davits monttiert Hecjkansicht
       
      der Schriftzug ist angebracht
Aubau im aufgeklappten Zustand  mit Innen- und Außenbeleuchtung    Einbaulage der Leuchtbalken
Montage Rettungsnboote beginnt leiste hilft beim Ankleben  Ansicht mit Rettungsbooten   
   Schrift und Anker festgeklebt Kranarme montiert und verspannt Heck Kranarme 
Antennenverlängerungen neu aus
03mm  Stahlödraht angebracht
Reling Abschnitte am Oberdeck ergänzt Schriftzug und Reling am Heck   Befestigungswinkel für Rauchgenerator
Ansicht des hecks  Relingteile auf der Brücke ergänzt , Kompasse u.d.gl. fehlen noch   Heckbereich mit Türimitationen Und Reling Ergänzungen 
 
SS France beleuchtet      


 Das Auswiegen des Schiffs und Untergang

  Damit das Modell provisorisch mit einer Menge Blei belegt werden kann, mussten die Bleiplatten
 auf Maß gebracht werden, um sie zwischen den Spanten am Boden auflegen zu können. Vor-
 erst wurden auf Vermutung hin 1100g Blei bug- und heckseitig eingebracht. Mit händischer Aus-
 wiegung nach Bauchgefühl wurde das Blei vorerst verteilt. Erst im Wasser wird sich zeigen, ob
 die Verteilung passt.
 
 Die Auswiegung für den ersten Probebetrieb und die Dichtheitsprobe mit dem fahrfertigen Modell
 konnte nur im Werfthafen erfolgen. Die Badewanne ist dafür zu kurz, der Wasserstand im Wald-
 teich.und im Pool zu niedrig. Am 9.4.26 wurde das Modell samt Zubehör mühsam zurm Wasser in
 der Slipbahn gebracht. Ohne Aufbau wurde der Rumpf neben dem Betonfundament der Slipbahn
 ins Wasser gesetzt und er schwamm unerwartet hecklastig. Die Bleiplatten wurden umverteilt bis
 der Rumpf mit der Wasserlinie 1cm über dem Wasser eingetrimmt war.

 Die erste Fahrerprobung wurde vorsichtig und nur mit den unteren Propellern durchgeführt. Auch
 das Querstromruder wurde eingesetzt, um vom Liegeplatz wegfahren zu können. Danach wurde
 zusätzlich Blei in den Rumpf gepackt und dann funktionierte das Querstromruder ohne zu sprudeln.
 Mit dem vollen Ruderauschlag war die Steuerbarkeit des Modells merkbar und damit eine weite  
 Kurve bei der Retourfahrt ermöglicht. Danach wurde eine kurze Strecke geradeaus gefahren und
 weiter draußen schließlich ein Kreis mit vollem Ruderausschlag. Es war zu erwarten, dass es
 keine enge Kurve werden wird, doch für mich ungewohnt, wird es wohl ein Radius von 5-8m ge-
 wesen sein, also ein weiter Kreis, der dem Vorbild entspricht.
 Bei einer kurzen Geradeausfahrt wurden die oberen Wellen zugeschaltet und das Schiff beschleu-
 nigte flott. Das befürchtete Sprudeln der oberen Propeller blieb aus. Für die Einfahrt zur Anlege-
 stelle wurde mit Retourfahrt abgebremst und alles funktionierte gut.

  Nun war der Moment gekommen, den Aufbau am Schiff anzubringen. Da es zu Beginn nicht
 gelang, den Rumpf mit der dafür vorbereiteten Slip Rodel (Slip Wagen)  ins Wasser zu bringen,
 weil sich der Rumpf nicht aus der Halterung löste, musste er händisch an den Querstreben zu
 Wasser ge bracht werden. Ein mehrmaliges Herausheben des Rumpfes mit dem Slipwagen
 schied daher aus und es mussten alle weiteren Arbeiten mit dem am Rumpf einseitig aufgeleg-
 ten Aufbau am schwimmenden Rumpf erfolgen. Die Vorfreude über den eleganten Anblick des
 mit Rauch fahrenden Modells trieb mich zu übertrieben flotten Werken an.

  Doch in diesem Moment machte ich in der Eile einen schweren Fehler, denn durch das einsei-
 tige Aufsetzen des Aufbaus am Rumpf, wurde die Seite schwerer und der Rumpf neigte sich
 erheblich. Da ich den Aufbau mit einer Hand halten musste, um mit der anderen die Rauch-
 schläuche anstecken zu können, blieb die Schräglage eine Weile erhalten. Und da begann un-
 bemerkt Wasser durch die Bullaugen über die ganze Länge des Rumpfes einzudringen. Endlich
 schien alles OK und der Aufbau wurde aufgesetzt, wobei mir aber sofort auffiel, dass der Rumpf
 nun deutlich mehr als 1cm tiefer als die Wasserlinie schwamm. Nicht weiter darauf achtend holte
 ich den Sender herbei, um mit der Jungfernfahrt zu beginnen. Doch als ich wieder zum Modell
 sah, begann der Bug bereits rasch zu sinken und der Rest der France folgte innerhalb von
 Sekunden nach. 
 
 Glücklicher Weise fällt der Uferbereich nur flach ins Wasser ab und beträgt die Wassertiefe an
 meiner Anlegestelle neben dem Beton der Slipanlage nur einen halben Meter, sodass ich den
 Aufbau unter Wasser fassen und abheben konnte. Rasch legte ich ihn beiseite und ergriff danach
 eine Querstrebe im  Rumpf und hob ihn an. Mit der zweiten Hand gelang es den Rumpf auch
 vorne zu fassen und ihn ganz aus dem Wasser zu heben. Rasch kippte ich den Rumpf seitlich,
 um das Wasser ausrinnen zu lassen. Die offenen Bullaugen erleichteren das. Doch danach
 mussten schnell die Akkus und alle noch lose im Rumpf liegenden Bleiplatten entfernt werden,
 damit dann der Rumpf in allen Richtungen bewegt werden kann, um möglichst alles Wasser
 auszuleeren.

 Nach dem Fiasko wurde der Rumpf am Ständer abgelegt, abgewischt und ein Versuch zum
 Test der Steuerung unternommen. Oh Wunder, alles funktionierte noch und das, obwohl sich
 alles unter Wasser befand. Danach wurde das für den Betrieb nötige Zubehör weggeräumt und
 die Heimfahrt angetreten. Daheim wurde das Modell sanft mit Pressluft ausgeblasen und auf
 einem Tisch in die Sonne gelegt, wo es austrocknen konnte. Bem neuerlichen Test nach einiger
 Zeit liefen plötzlich die Motore in Vorwärtsrichtung langsam, retour wie immer gleich schnell.
 Das Ausblasen der Technik und des Rumpfes mit Pressluft bewirkte, dass danach wieder alles
 normal funktionierte. Auch der Rauchgenerator funktionierte problemlos.

  Der Rückschluss ist, dass ich künftig den Aufbau niemehr im Wasser aufsetzen darf, sondern
 die Arbeit am Modell muss unbedingt am Modellständer durchgeführt werden. Das betriebsbe-
 reite Schiff kann dann mit dem Slipwagen so oft wie notwendig zu Wasser gebracht werden bis
 schließlich die Bleiverteilungen im Rumpf die richtige Trimmlage ergeben.

 Restarbeiten
 
 Nachdem die Fance auf Tauchstation war und nach dem Austrocknen von Rumpf, Aufbau und
 Elektronik wieder in Ordnung war, wurden die beiden stark unrund laufenden Propeller gegen
 neue mit Erfolg ausgetauscht. Bei der lauten rechten oberen Welle wurde das Ende des Steven-
 rohres am Lagerbock mit Superkleber "Kraftprotz"  angeklebt, wodurch die unangenehmen
 Laufgeräusche normalisiert wurden.

 Nachdem das Modell SS France schließlich komplett werden sollte, mussten auch noch die feh-
 lenden Antennenverbindungen hergestellt und angebracht werden. Für die Antenenverbindungen
 vom Aufbau zu den Kransäulen werden 0,6mm Gummischnüre verwendet, die an kleinen Ringen
 angeklebt werden. Die Ringe können an den Anschlusstellen auf den vorbereiteten Haken einge-
 hängt werden. Wenn die Gummi Antennen abgenommen sind ist der Aufbau abnehmbar. Beim
 Betrieb können die Gummi Antenen im Rumpfhinterteil abgelegt bleiben.

 Die inzwischen eingetroffenen Relingteile wurden schrittweise an einigen Stellen am Aufbau bei
 der Brücke und am hinteren Deck am Rumpfheck angebracht. Der Schriftzug FRANCE konnte
 mit Klebebuchstaben aufgeklebt werden.
 Zuletzt wurden einige Teile die wohl Rettungskapseln sein sollten, in Rot lackiert und an den vor-
 gesehenen Stellen angeklebt.

  Fahrbericht

  Am         konnte das Modell endlich wieder zu Wasser gebracht und neu ausgewogen werden.