Willkommen
   
  Meine Modelle
   
  Neue Projekte
   
  Motorensammlung
   
  Fernsteuerungssammlg
   
  Modellbau und -technik
   
  Modellbaumarkt
   
  FMBC Austria
   
   
   
  Modellflug und ÖAeC
   
  Links
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   Saab 105 Ö     (Nr 1 Absturz - falsche Sendereinstellung, Nr 2 verkauft)
 

 Als Mitglied eines Heeressportvereines und einem Nahverhältnis zum Flug-
 platz in Langenlebarn, lag es auf der Hand einen österr. Militärje Saab 105 Ö
 
nachzubauen.
 Als Grundmodell kam ein Bausatz eines Learjet (HEGI) gelegen der dement-
 sprechend modifiziert werden musste. Von dem umgebauten Rumpf wurde
 eine Polyesterform  angefertigt, um (bei Schäden) noch mehr Saab 105 Ö
 bauen zu  können.

 Saab Nr 1 hatte 1,6m Spannweite und wurde von einem HP 61 GoldCup mit Re-
 sonanzrohr angetrieben. Auf der Flügelunterseite waren großflächige Spreizklap-
 pen eingebaut. Das Fahrwerk war fix und hatte ein lenkbares Bugfahrwerk. Der
 Motor war wie zu der Zeit (1978) in der Rumpfspitze untergebracht und das Reso-
 rohr verlief außerhalb des Rumpfes. Das Fluggewicht lag knapp unter 5kg. Die
 Formgebung und Details wurden nur oberflächlich ausgeführt, da das Modell ein
 Prototyp war, dessen Flugeigenschaften für mich unvorhersehbar waren. Wegen
 der Unsicherheit, ob ich mit dem Modell zurecht komme, wurden Detailausarbei-
 tungen auf eine mögliche spätere Variante verschoben.
 

Saab 105 Ö Variante 1 
 Flugvideo vom Wettbewerb 1978


Variante 2, 1989
Erstflugvideo


 Vorarbeiten, Bauarbeiten, EInsatz bei meinem ersten Wettbewerb

 Um mit der negativen V-Form der Maschine vertraut zu werden baute ich einen Segler (ORKAN) mit V-Leit-
 werk bei dem die Flügel auch mit negativer V-Form  angesteckt werden konnten. Fliegerisch konnte ich
 keine wirklich großen Änderungen feststellen, außer dem Eindruck, dass man das Modell etwas stärker
 anstellen und damit etwas langsamer fliegen konnte. Sicher war ich mir dabei nicht.

 Mit dem Umbau des Rumpfes wurde zuerst begonnen. Dazu wurde der Lear Jet Rumpf oben, in dem Be-
 reich aufgeschnitten, wo künftig die Tragfläche sitzen sollte. Dann wurden die Tragflächen mit der neuen V-
 Formvariante zusammengeklebt. Schon ´zu diesem Zeitpunkt kam mir die große Spannweite nicht passend
 zum Vorbild vor, doch mangels Flugkönnens, vertraute ich auf die größere Spannweite bei dem Modell. Nun
 erfolgte die Anpassung der Rumpfspanten für die Flügelbefestigung und somit auch für die Befestigung des
 starren Alu-Fahrwerks. Für den Fahrwerkseinbau mussten im  Rumpf Öffnungen für den Durchtritt hergestellt
 werden. Nachdem die Tragfläche befestigt werden konnte, wurden die Füllungen mit Balsaholz am Rumpf
 und der Fläche aufgeklebt und für Erste abgeschliffen.
 Nun konnten auch die Triebwerksgondeln aus Balsaholz außen am Rumpf und an der Flügelunterseite ange-
 formt und angeklebt werden.
 Als große und heikle Arbeit wurde mit dem Einbau des Motors begonnen auf dessen Spant auch das Bug-
 fahrwerk befestigt wird. Auch der Einbau des Tanks erfolgte im Zuge dieser Arbeiten. Die Höhe des Bug-
 fahrwerks wurde so niedrig als möglich für die Verwendung des Normpropellers mit 11" Durchmesser
 gewählt, wodurch die Verwendung des Modells nur für Hartplätze ausgelegt worden ist.
 Zuletzt wurde ein Höhenleitwerk aus den lear-Jet Teilen angefertigt und auf der Ruderflosse am Lear Jet
 Rumpf fix befestigt.
 Schließlich konnte der endgültige Einbau der Servos und Akkus begonnen werden. Den Abschluss stellten
 die diversen Abschlussarbeiten mit der Befestigung des  Resorohres, aber auch die Arbeiten zur Herstel-
 lung eine lackier- und Bügelfertigen Oberfläche am Modell statt. Dann konnten die vielen kleinen Detailar-
 beiten mit Beschriftungen etc. erfolgen.

 Da ich von meinem Modell einen Freund von FMBC Austria erzählt habe, lud er mich ein, an einem "Stand-
 off-Scale" Wettebewerb auf seinem Klubflugplatz mitzumachen. Er drängte mich und ich gab nach, obwohl
 ich das Modell noch nie geflogen hatte. Mit der Teilnahme an diesem großen Wettbewreb mit fast 70 Teilneh-
 mern wurde mein Interesse an dieser Modellflugsparte geweckt.
 Um mit dem Modell am Bewerb mitfliegen zu können, musste ich unbedingt zumindest einen Probeflug
 durchführen, damit ich noch allfällige Nachbesserungen am Modell ausführen könnte und mich auf das
 Flugverhalten des Modells einstellen kann. Vom Testflug gibt es ein kurzes Erstflugvideo.

 Nach der Fertigstellung der Saab 105 wurden mit dem neuen HP 61 Gold Cup mit Resorohr nur zwei Trai-
 ningsflüge absolviert. Eine Woche danach fand schon die Teilnahme an einem Semi-Scale-Wettbewerb
 am Rautenweg teil. Meine erste Wettbewerbsteilnahme endete unter -zig Teilnehmern, mit einem mehr als
 überraschenden vierten Platz, trotz Absturz im Landeanflug auf die Piste.

 Die Ursache des zwar recht erfolgreichen aber letzten Fluges war meine Unkenntnis der neuen Fernsteue-
 rung von Microprop. Dort war an der Unterseite des Senders eine Einstellmöglichkeit der Ruderwegverkür-
 zungen, wobei für zwei Knüppelbewegungen (Seite und Höhe) nur ein Umschalter bestand. Vor dem Rollen
 zum Start hatte ich die Wege auf klein umgescháltet, damit mir ein möglichst gerader Startlauf gelingt.
 Leider übersah ich, dass damit auch der Höhenruderausschlag erringert wurde!  Das Ergebnis war, dass
 ich schöne weite Loopings geflogen bin, wie nie zuvor, wobei das immer mit Vollgas oder großer Fluge-
 schwindigkeit erfolgte. Leider halfen die sehr weiträumigen und eleganten Loopings im Landeanflug auf die
 Piste wenig, denn bei der reduzierten Fluggeschwindigkeit im Landeanflug wurde die Höhenruderwirkung
 zu gering und das Modell verlor zu früh vor dem Pistenbeginn die Höhe und crashte in die Böschung vor
 dem Pistenanfang. Und das endete wie man auf den Bildern und im Video sehen kann.

 Die Wackeligen und überdrehenden Kurvenflüge sind ein Ergebnis mangelnder Flugkunst und zu großen
 Querruderausschlägen und die EXPO-EInstellung gab's damals auch noch nicht. Von diesem Wettbewer
 gibt es einen Super-8-Film und ein leider nicht optrimale überspieltes Saab-Wettbewerbsvideo.

 In der Folge baute ich nach Jahren eine zweite Maschine in die ein OPS-Motor mit Heckauslass eingebaut
 worden ist, der mit einem Resorohr im Rumpf ausgestattet war. Die Abgase kamen bei einem Triebwerks-
 auslass aus dem Rumpf heraus. Bei dem Modell betrug die Spannweite ebenfalls 1,6m. Nachdem eine
 Interessent auftauchte verkaufte ich das Modell hatte verkaufte und ersparte mir das Absägen der zu großen
 Tragflächen auf 1,4m Spannweite.
 

 Saab 105 Ö Nr 1,mit HP 61 Gold Cup
Startvorbereitung  Wettbewerb 1978 warten auf den Start  der Start  hinauf geht's 
niederer Vorbeiflug    Crash im Landeanflug   
Sabb 105 Ö vor dem Erstflug  Motorcheck    Anrollen zum Start 
sie hebt ab  sie fliegt !!! 
Saab 105 Ö, mit OPS 61 R   im Endzustand vor dem Verkauf