Die
PBY 5 A -"Catalina" wurde von Consolidated
Vultee gebaut. Mein Modell ist ein Flugmodell, welches
aus einem polnischen
Bausatz (Lech Podgorski,Torun)
stammt. Das Modell mit
sehr leichtem GFK-Rumpf, GFK-Motorgondeln,
mit Balsa beplankten Styroflügeln und tiefgezogenen
Beobachtungskuppeln aus transparen- tem Kunststoff,
lässt noch reichlich Raum für Bauarbeit.
Ein Bauplan aus einer pol- nischen Modellbauzeitschrift
zeigt das Modell und die wichtigen Baugruppen sehr ausführlich, sowie beinhaltet
es Zeichnungen über die Einziehkinematik
und die Dimensionierung des Einziehfahrwerkes, sowie
auch für die Anlenkung und Bau- form des
Schwimmerhalters usw. Das Modell wurde um 1986 gebaut und
danach geflogen. |

PBY 5 A - Catalina (Nr 1)
Video
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Bei meinem Modell kamen
jedoch weder Einziehfahrwerk noch die abklappbaren Flügelschwimmer
zum Ein- satz, damit das damals
für den Wettbewerbseinsatz zulässige Gesamtgewicht 5kg nicht
überschritten wird. Das Bausatzmodell entspricht weitestgehend
den Umrissen des Originales und ist leicht zu fliegen.
(Mit einem stehenden Motor kann
in diesem Fall das Modell gerettet werden)
Zur Motorisierung des leichten
Modells (ca. 5kg) fand der Konstrukteur Lech P., dass 2
Stück HP 21 VT
(= 2 x 3,5 ccm Viertaktmotore) ausreichend wären, -
wenn kaum Wind geht! Der praktische Einsatz erhärtete
diesen Ansatz, dennoch wurden von mir,
bezugnehmend auf die windigen Wetterlagen in unserer
Gegend, sowie aus Sicherheitsgründen,
stärkere Motore eingesetzt. Lech selbst hatte
ungedämpfte Webra 40 Zwei- taktmotore
in seinem Modell eingebaut. - Bei meiner Catalina wurden
anfangs HP 49 VT Spezial (8ccm) und später HP
61 VT Spezial (10ccm) verwendet. Jedoch wurden zuletzt
wegen der sicheren Drosselbarkeit zwei OS 48
FS Surpass Motore eingebaut.
Technische
Daten (1989): Spannweite 2,6
m, Länge 1,51 m, Gewicht 5,0 kg. Motore: 2x OS 48 FS Surpass (in der
Endversion) Der
Rumpf, die Motorgondeln, der Rumpfdom und die Schwimmer
sind aus leichtem GFK hergestellt. Die Flügel sind in Holz-Styro-Bauweise mit Papierbespannung
aufgebaut und wurde zur Lackierung Humbrol
Emaillack gestrichen und
nach Aushärtung mit Kunstharz-Klarlack matt aus
Spraydosen lackiert.
Das Modell wurde in den
Jahren ab 1988 mehrfach bei internationalen F4C-Wettbewerben im In- und
Au- sland (Schweiz, Deutschland)
eingesetzt.
2007 wurde es an einen befreundeten Modellflieger verkauft,
der das Fahrwerk entfernt und
das Modell wassertauglich gemacht hat und der damit auch
Wasserflug betreibt.
Nachtrag aus 2017: Meine zweite, baugleiche
Catalina Nr 2
wurde von mir beim zweiten Landeanflug leider ziemlich beschädigt.
Sie wurde
als
Catalina Nr 3
optisch an meine erste Catalina Nr 1 angeglichen.
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