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   Cap 21    (technisches KO - Akkufehler)

 
Eine Cap 21 von Toni Clark, noch dazu mit einem FK 50, das ist schon eine tolle
 Sache, ein Traum ! Meine Cap wurde von einem Modellbauexperten Franz Böck
 hervorragend für mich gebaut. Lackiert wurde sie von mir. Leider erwischt man
 manchmal ein schlechtes Jahr und mit all den neuen Einbauten unmittelbar vor
 dem Wettbewerb kommt man ohne ein Minimum an vorherigem Training nicht
 gut zurecht.  Mangelnde Flugerfahrung und -praxis, sowei mangelnde Kenntnisse
 für die Einstellung des FK 50 Supermotors, machen ein so tolles Modell auch
 nicht zum Erfolgsgaranten, wie ich auf tragische Weise lernen musste.

 Nach der Rückkehr wurde die Cap ordentlcih repariert. Um den mit Bedacht zu
 handhabenden FK 50, er war mir damals eine Nummer zu groß, wurde ein neuer
 Zweitakt Benzinmotor Quadra 50 eingebaut.  Auch für die Steuerung wurde neu
 gemacht und kam die Microprop Professional und eineDoppel Stromversorgung
 zum Einsatz. Trotz vorangegangerner genauester Überprüfung der Steuerung
 konnte ein Fehler nicht festgestellt werden, der beim Wettbewerb zum Absturz
 führte. Es  kam infolge des neuen, noch nicht ganz eingelaufenen und noch fett
 eingestellten Quadra beim Start zu Vibrati9onen, wegen fetter Einstellung. Das
 führte zum Schaden an einem Akku, der den Motor und das Höhenruder betraf
 und zur Empfängerstörung führte.
 

Cap 21 (Toni C lark)


Cap 21 nach Reparatur


 Zwar wollte ich immer wieder trainieren, doch vermasselte mein Dienstturnus und/oder das Wetter die
 Trainingsmöglichkeiten. Lediglich einmal in vielen Wochen vor dem Wettbewerb in Polen .konnte ich
 einen Trainingsflug starten. Doch schon im Quertabflug blieb der Kavan FK 50 stehen. Die Landung gelang
 anstandslos. Da der Motor nicht wieder gut eingestellt werden konnte, unterblieb ein weiterer Flugversuch.
 Um für den Wettbewerb ein Minimaltraining zu haben, wurde die Abreise nach Polen vorverlegt, weil ich
 dort trainiern wollte.
 
 Ursächlich für das Nichtzustandekommen ordentlicher Trainingsflüge warauch die Sorge wegen der Funk-
 frequenzen in Polen, wo das Militär über alle Frequenzen drüber fährt, wenn es denen passt. Um zu Hause
 Doppelbelegungen des Kanals zu umgehen, kaufte ich mir für das Modell eine Multiplex 434 Mhz UHF
 Steuerung. Doch erfuhr ich von Funkfachleuten, dass es mit dieser Anlage in Polen kritisch werden könnte.
 Noch eine Woche vor der Abreise stiieg ich auf eine Meinberg  Digicont PCM 35Mhz Fernsteuerung um,
 da diese Frequenz vom Veranstalter empfohlen wurde.
 
 Die Umstellung der Steuerung brachte mit sich, dass die Querruder verkehrt herum liefen. Bei der Kontrolle
 am Bautisch bewegten sich alle Ruder, dumm nur, in die falsche Richjtung, was mir nicht auffiel.  Die man-
 gelahfte Ruderfunktionskontrolle vor dem ersten Start in Polen, läutete schließlich das frühe Ende des
 Modells ein. Schon beim ersten Start mit der neuen Steuerung ging die Maschine mit unrund laufendem
 Motor in den Rückenflug und ich war maßlos damit überfordert und landete im Rückenflug im hohen Gras
 neben endlos langen Betonpiste.

 In der Nacht wurde das Modell und der Motor so gut es ging repariert. Beim neuerlichen Flugversuch lief
 der Motor nicht gut und das führte letztlich zu einem weiteren Schaden, sodass kein Flug mehr möglich war.
 Der Motor wurde von Konstrukteur Köppel wieder instandgesetzt und danach von mir verkauft.
.

 Von dem Wettebererbsbesuch und den Reparaturarbeiten in Torun gibt es einen Super-8-Film der als
 Video abrufbar ist. Mangelhafte Videoausrüstung und -technik lassen nur mindere Qualität der Aufnahmen
 zu, aber eine Erinnerung ist es allemal.

 Die Reparatur und danach  -  OE-CAPL  endet  auch mit Absturz

 Das Modell wurde wieder von Freund Böck repariert und stand wieder einsatzbereit da. Es wurde im Modell
 ein  50ccm Benzinmotor Quadra eingebaut, der aber noch eine Einlaufzeit benötigt hätte, da er noch nicht
 mager gestellt werden durfte. Beim Wettbewerb kam es zu einem Desater, da ein daheim zu Boden gefalle-
 ner Akku Probleme bescherte. Mein Flug beim Wettbewerb dauerte wegen Ausfall der Drossel, eine halbe
 Stunde lang.  120 Teilnehmer mussten warten bis ich gelandet bin. Am nächsten Tag kam es nach Umschal-
 tung der ernsthaft und genau geprüften Akkus zum Ende des Modells.

 Auch die überarbeitete Version der CAP mit einem Quadra 50 starb unglücklich. Nach nur wenigen Trai-
 ningsflügen nahm ich an einem großen Scale-Wettbewerb in Bad Wörishofen (Bayern) teil. Um keine
 Stromversorgungsprobleme zu haben kaufte ich noch kurz davor zwei neue 4zellige Akkus und eine Multi-
 plex Doppelstromversorgung. Offenbar führte ein Wackelkontakt ,der durch den unrund fett laufenden
 Motor an einem zu Hause zu Boden gefallenen Akku, zu einem Failsafe-hold nach dem Start. Und nichts
 ging mehr zu steuern. Das führte zum bitteren Ende mit einem Aufschlag in weiter Ferne vom Flugplatz
 entfernt. Ein anwesender Fernsteuerungs Ser vicemann erkannte ind bestätigte, dass es sich beim Vorfall
  um einen Failsafefall gehandelt hat.

 Vom Modell blieb nurmehr das Höhenruder übrig, doch auch das verschwand nach Jahren. Von der Cap 21
 gibt es daher nur mehr die Bilder.

 Die Ursache an dem zweimaligen Wettbewerbsdesaster war meine Einschätzung, dass ich alles schon
 irgendwie schaffen werde. Mangels Zeit, Geduld und Wissen, die Motore extrem gut einzustellen und einzu-
 laufen, ergaben sich daraus die größten Probleme.
 Ein weiteres Prolem beim ersten Wettbewerb in Torun bestand zusätzlich auch darin, dass im fertigen und
 einmal nur eine Platzrunde lang geflogenen Modell,wenige Tage vor der Abfahrt nach Polen, eine neue
 Fernsteuerung eingebaut hatte. Der Typische Fehler passierte, dass die Quierruder sich zwar einwandfrei
 bewegten, doch in die falsche Richtung ausschlugen. Der schlecht laufende Motor und die falsch laufenden
 Querruder führte zu einen Rückenfluglandung, beid er der Motor zu Schaden kam und nicht mehr gut zum
 laufen kam.

 In den Jahgren danach lernte ich mit der Tatsache umzugehen, dass Modelflugzeuge die gleich Sorgfalt
 vor Flügen brauchen, wie Großflugzeuige.
 

 

Cap 21 (Toni Clark)      
Spw. 2,4m, Mot: 50ccm FK 50 (mit Erbauer F. Böck)   Version 2, 1985 mit Motor Quadra 50
 
Cap 21 mit unserem 3-jährigen Stefan