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     Meine Erinnerungen an die Gründung des Porsche Classi Clubs Austria (PCCA)
 
       

 Vorgeschichte: Nachdem es schon viele Jahre zurück liegt, dass ich meine
 Funktion als Präsident des Porsche Classic Club Austria berufsbedingt
 zurückgelegt und später meine diversen Porsche verkauft habe, war der
 Lebensabschnitt mit Porscheaktivitäten beendet worden.

 Doch von Beginn an war einiges zu erledigen, bis dieser neue Porsche Club
 offiziell von Firma Porsche anerkannt wurde und ins Laufen kam. Durch  die
 von Porsche bedingten Vorgaben für den Clubbetrieb waren harte Streitig-
 keiten mit den anderen österreichischen Porscheclubs vorprogrammiert. Wie
 es dennoch zu einem gedeihlichen Aufstieg und Zusammenwirken mit den an-
 deren Clubs kam, habe ich nachstehend aus dem noch funktionierenden
 Gedächtnis niedergeschrieben.


 
 Mein Beginn: Als stolzer Besitzer eines von meiner Mutter gesponserten alten
 turbobreiten 911 SC, Erstzulassung 11. 11. 1977, fand ich mich durch den
 emsigen Arbeitskollegen Julius Ehrlich motiviert, sehr rasch im Porsche Club
 Wien ein. Als Neuzugang lauschte ich immer andächtig dem was dort gespro-
 chen wurde und beteiligte mich natürlich auch an den Aktivitäten des Clubs.
 Nachdem meine Gattin mit ihrer Zugehörigkeit zum Finanzinstitut des PCW
 und wegen ihrer Kenntnisse im Umgang  mit Geld  etc. schon nach kurzer Club-
 zugehörigkeit stellvertretende Kassierin wurde, war ich als Chauffeur oft schwei-
 gender Gast bei den Vorstandssitzungen. Dort lernte ich die doch besondere
 Art der Porscheclubführung und dem was alles hinter den Kulissen dazugehört,
 kennen.

 Dabei bekam ich Einblick in die Zusammenhänge und das Zusammenwirken mit den Händlern, dem Marken-
 management und der Porsche Clubbetreuung im Werk in Stuttgart kennen. Ebenso was die Durchführung von
 Veranstaltungen anging, die Beschaffung von Geldern von Sponsoren für die Events usw., konnte ich so vieles
 aufnehmen und war über diese Möglichkeit und die Vielfalt sehr erstaunt. Beim Modellflug gab es das alles
 nicht. Selbverständlich unterstütze ich den PCW mit vollem Einsatz und freute mich, dass ich Mitglied in dem
 so bedeutenden Porsche Club sein durfte. Natürlich war auch nicht zu übersehen, welche Eifersüchteleien bis
 Streitigkeiten unter den damaligen österreichischen Porscheclubs bestanden und in denen unser damaliger
 Clubpräsiden Ing. Richard Purtscher immer sehr klare Stellung bezogen hat. Es war eine schöne Zeit, gefüllt
 mit aufregenden Aktivitäten und dem Bekanntwerden mit mehreren Clubmitgliedern und der Ehre, für den
 PCW bzw. den "Alpenpokal", eine von mehreren europäischen Porscheclubs getragenen Rennsportveranstal-
 tung, die erste Homepage gestalten zu dürfen. Das ging natürlich nicht so einfach, nicht nur weil ich kein EDV-
 Profi bin, sondern weil Porsche sehr strenge Vorgaben dafür hatte (Corporate Identity).
 Das ging so einige Jahre lang und der Kontakt zu einer Gruppe von "Nichtrennfahrern" im PCW hatte sich
 intensiviert. Eines Tages kam Kritik auf, dass für die "Alten" vom Club zu wenig veranstaltet wird. Die Kritik
 beim Clubvorstand verlief jedoch im Sand.

 Der Schritt zum PCCA

 Dann eines Tages stellte sich heraus, dass wenige hundert Meter von mir, ein Nachbar Porscheschrauber
 war. Er war selbständig und wollte eigentlich dem PCW beitreten. Doch der Teufel weiß weshalb, selbst
 nach drei Anläufen und grundsätzlicher Vorabzusage des Clubpräsidenten, klappte es nicht. Daher meinte
 Rudolf Morocutti dann, dass wir eben selber einen Oldtimer "Porsche Club Waldviertel" gründen könnten.
 In Kenntnis,  dass das nicht so einfach geht bremste ich seine Vorstellungen. Doch da er als Geschäftsmann
 ja freien Zugang zum Telefon hatte, - ich konnte damals nicht einmal daheim in Hagenbrunn anrufen- , rief er
 sofort in der  Clubbetreung in Stuttgart an, die Geschichte kam ins Rollen.
 Dort stand man dem Ansinnen, für die alten Porschemodelle einen Oldtimer Club zu schaffen, sofort positiv
 gegenüber. Jedoch gab es Einspruch gegen einen "Porsche Club Waldviertel", den Morocutti gerne gehabt
 hätte und der wesentlich einfacher zu handhaben gewesen wäre. Seitens der Clubbetreuung lautete nämlich
 die Vorgabe.entweder einen "Porsche Classic Club" für ganz Österreich zu eröffnen, oder die Idee fallen
 zu lassen. Würden gegenläufige Aktivitäten erfolgen, kämen die Juristen von Porsche zum Einsatz. Das
 erfolgte auch etwas später, wurde von der Clubbetreuung jedoch zurückgezogen.

 Nach diesen doch niederschmetternden Vorgaben von Stuttgart war vorerst eine Bedenkpause nötig. Also
 versuchte ich in Unterstützung des Rudolf Morocutti, mit großer und tatkräftiger Unterstützung von Julius
 Ehrlich, im PCW etwas für die dortigen Oldtimerbesitzer zu tun, also eine Sektion für Porsche Oldtimer oder
 ein ähnliches Konstrukt einzurichten. Die Idee missfiel dem sonst sehr aufgeschlossenen Präsidenten und
 selbst Oldtimerbesitzer und ungünstige Umstände führten dazu, dass eine außerhalb des Clubs abgehaltene
 Besprechung mit Hr. Spindler, einem guten Freund vom Präsidenten Purtscher, den Super Gau bei Purtscher
 verursachten. Es war nämlich geplant, dass Günter Spindler Richard Purtscher positiv für die Schaffung einer
 Untergruppe im PCWien stimmen sollte. Als er ihn aber ansprach und Purtscher von diesem Treffen nichts
 wußte, war der zu erwartende Skandal perfekt. Auch eine von Spindler in seinem Haus abgehaltene Aus-
 sprache aller Beteiligten konnte den entstandenen Riss nicht mehr kitten.
 Da ich, neben Julius Ehrlich, als Treibender in der Sache beteiligt und somit "schuldig" war, folgte aus meiner
 Überzeugung heraus umgehend mein und Ernis sofortiger Austritt aus dem PCW, da unter diesen Umständen
 wohl kein gedeihliches Miteinander möglich gewesen wäre.

 Inzwischen gab es natürlich Überlegungen, wie der PCCA zustande kommen könnte, denn neben einen OK
 aus Stuttgart war auch noch ein Vorstand aus vier Personen gegenüber dem österreichischen Vereinsrecht
 notwendig. Wichtig war auch, dass zumindest eine namhafte Persönlichkeit aus der österreichischen Porsche-
 Clubszene dabei war. Es gelang, den ohnedies voll zu unserem neuen Club passenden Präsidenten und
 Porschehändler Reinhard Funke, zu gewinnen. Schließlich gelang es ein Club- Präsidium zu präsentieren,
 bestehend aus dem Chef Rudolf Morocutti, seinem Stellvertreter Reinhard Funke, ich war Schriftführer und
 Julius Ehrlich mein Stellvertreter. Kassier wurde Brigitte Ehrlich, ihr Stellvertreter Wolfgang Morocutti. Sport-
 wart war Toni Weißenböck und dessen Vertreter Günter Spindler. Porsche verlangte unter Druck auch noch
 die Nominierung eines Regionaldeligierten in Person vom Präsidenten des PC Wien, was jedoch nicht zu-
 stande kam.

 Nach der Durchführung der vereinsrechtlichen Clubgründung (BH. Korneuburg) wandten wir uns an uns
 bekannte mögliche Interessenten an der Clubzugehörigkeit, oder an Personen, von denen bekannt war,
 dass sie Porsche Oldtimer besitzen und fahren. Die Keimzelle des Clubs bildete sich am 25.11.1999 mit
 etwa 11 Mitgliedern im Rathaus in Korneuburg. - Um eine Verbreitung österreichweit zu erreichen, wurden
 alle damals verfügbaren Möglichkeiten ausgenützt, doch der Erfolg hielt sich, wie zu erwarten war, in Grenzen.
 Durch eine von mir angefertigte Homepage nach Porschevorschrift (das hatten die anderen Porsche Clubs
 damals noch nicht), wurde versucht in die Breite gehende Werbung für den Club zu betreiben.

 Doch alsbald holte uns der Unmmut der anderen Porsche Clubs ein und wir wurden, mam muss es so nennen,
 in Stuttgart und anderswo verleumdet. Der blaue Brief der Porsche-Juristen folgte umgehend und wir sollten
 sofort die Homepage einstellen, da wir damals nur die mündliche Anerkennung der Clubbetreuung hatten.
 Nach Rücksprache mit der Clubbetreuung wurde uns erlaubt, weiterhin im Netz präsent zu sein, doch sollten
 wir ein wenig "leiser treten". 
 Da im Lauf der Zeit in Stuttgart die vergiftete Stimmung gegenüber dem PCCA aufgefallen war, luden der
 Chef der Clubbetreuung Stuttgart, gemeinsam mit dem Leiter des Porschemarketings Salzburg, Hr. Ing.
 Helmut Totschnig, den Herrn Präsidenten Richard Purtscher und den Kassier des PCW, sowie unseren
 Präsidenten Morocutti, Reinhard Funke und mich zu einer Aussprache ins Hotel Wimberger in Wien ein.
 Dort wurde von den Herren dem PCW Präsidenten klar gemacht, dass man aufgrund der Nachfrage,
 daß bis dato vom PCW auch anteilsmäßig keineswegs Oldtimer-Mitglieder betreut worden sind, und man
 daher einen Club für die Porsche Oldtimerbesitzer im gesamten Bundesgebiet Österreichs haben möchte.
 Der PCCA habe daher die volle Unterstützung. Damit war zwar die Sachlage eindeutig geklärt worden, doch
 die vergiftete Atmosphäre blieb noch lange weiter bestehen.

 Jetzt konnten wir mit unserer Clubarbeit intensiviert beginnen und es startete die Ära der Wettbewerbs-
 teilnahmen unserer Mitglieder, die bei allen Veranstaltungen Werbmaterial über unseren Club an die teilneh-
 menden Porschefahrer verteilten. Weiters wurde eine sehr preisgünstige erste Clubkleidung geschaffen. Auf
 der Tullner Oldtimermesse, unter Zusammenkratzen der damals bescheidenen finanziellen Mittel des Clubs,
 konnte ein doch ansehnlicher Clubstand aufgebaut und eifrig Club- und Mitgliederwerbung betrieben werden.
 Eigene Veranstaltungen wurden durchgeführt, die aber nicht im erhofften Ausmaß die Clubkassa füllten. Auch
 der Versuch die Porschezentren als Sponsoren zu gewinnen schlug fehl, da die von den anderen Clubs mit
 allerlei schrecklichen Fehlinformationen gespeist wurden und offiziell von Stuttgart und Salzburg noch nicht
 über die Existenz des PCCA informiert waren. Dann wurde der PCCA auch Mitglied im Österreichischen
 Motorveteranenverband (ÖMVV), wodurch die Erstellung von Dokumenten für die internationale Anerkennung
 der einzelnen Fahrzeuge als "historisches Fahrzeug" wesentlich erleichtert worden ist. Dadurch konnte der
 Bekanntheitsgrad des PCCA in den Oldtimerkreisen weiter erhöht und neue Mitglieder aufgenommen werden.

 Damals erhielt ich einen Anruf aus Tirol, auch Herr Totschnig erwähnte das bei der Sondersitzung mit
 dem PCW Präsidenten, dass es dort Porschefahrer gibt, die am Club Interesse hätten. Doch bedauerlicher
 Weise bekam ich damals keinen Kontakt zu dieser Gruppe.
 Dennoch hatte dieses Telefonat eine wesentliche Auswirkung auf die PCCA-Klubleitung, da eine Clubstruktur
 aufgebaut werden musste, die einen regionalen Clubbetrieb mit den Länderregionen des PCCA ermöglichte,
 sowie auch der finanziellen Gebarung der künftigen Regionen Rechnung trug. Die Regionen und Regionalzen-
 tren wurden geboren. - Glücklicher Weise konnte ich mir durch meine mehrjährige Bundesfunktionärstätigkeit
 beim Österr. Aeroklub die hierfür nötigen Kenntnisse aneignen; die Struktur des PCCA entspricht daher
 weitestgehend der des Österr. Aeroklubs, Sektion Modellflug.

 Die damals noch wenigen Mitglieder fühlten sich im Club, in der Region Ost, wohl und waren gerne Teilnehmer
 bei zahlreichen Clubausfahrten, eigenveranstalteten einfachen Rallies und den jährlichen Fahrtrainings. Unser
 erster Präsident Morocutti war nicht so an vielen Aktivitäten interessiert,  oder war er vielleicht geschäftlich
 verhindert oder angestrengt, sodass hier ein gewisser Mangel bestand. So ergab sich, dass ich als Schrift-
 führer bei der zweiten Jahreshauptversammlung zum Präsidenten gewählt wurde. Damit hatte ich nicht gerech-
 net, es war mir auch unangenehm, da ich den Vorwurf gegenüber Morocutti nicht so schwerwiegend fand, so-
 dass es zu einer Änderung hätte kommen müssen.

 Insgeheim hatte ich mit der Wahl auch keine große Freude, denn ich sah dadurch die Beziehungen zum PC
 Wien Präsidenten auf die Spitze getrieben und musste mich, in Kenntnis seiner unangenehmen Verhaltens-
 weisen, auf eine schwierige Zukunft für den Club und mich einstellen. Noch dazu befürchtete ich negative Aus-
 wirkungen der Nachbarschaftsbeziehung zu Morocutti, was mich bedrückte. Es gab aber damals unter den
 Mitgliedern niemanden, auch der stellvertretende Präsident Funke lehnte ab, der an meiner Stelle diese Funk-
 tion übernehmen wollte, also übernahm ich die ehrenvolle Aufgabe. Auch die Tätigkeit des Kassiers stand
 offenund musste dem Gesetz nach besetzt werden. Nach langem hin und her übernahm die mit solcher Tätig-
 keit vertraute Gattin des Julius Ehrlich, des neuen Schriftführers, diese Aufgabe. Dadurch wurde möglich, dass
 der Clubbetrieb weitergeführt werden und sich der Club positiv weiterentwickeln konnte. In der nachfolgenden
 Zeit konnte der PCCA durch die eifrige Mithilfe von Julius Ehrlich und seiner Gattin viele kleine, aber erfolg-
 reiche Clubausfahrten und Veranstaltungen, auch unter Einbeziehung des Veranstalters Bromberger, durch-
 führen und dabei neue Mitglieder gewinnen. Beide haben damals einen sehr großen Teil der Aktivitäten des
 Clubs und im Clubbetrieb getragen und gebührt ihnen daher dafür hohe Anerkennung!
 
 Etwa zu dieser Zeit sprach man uns, nach mehr als zwei Jahren des Hinhaltens seitens der Porscheclub-
 betreuung Stuttgart endlich die offizielle Anerkennung aus, sodass wir uns verstärkt in der Öffentlichkeit präsen-
 tieren  durften. Damit hatten wir auch bessere Ausgangsbedingungen gegenüber den anderen Porscheclubs
 und den Porschezentren, was uns aber dennoch nichts brachte.

 Der Club wuchs und bald waren mehr als fünfzig Mitglieder zu betreuen und zu verwalten, wodurch auch für die
 Clubkassierin die Aufgabe immer schwieriger geworden war. Bei einer Jahreshauptversammlung wurde von
 den Kassaprüfern ein Manko in der Abrechnung festgestellt. Die für mich sehr peinliche Situation trug dazu bei,
 dass kurzfristig ein neuer Kassier zu bestellen war. Der damals als Kassaprüfer tätige Dieter Koritnik über-
 nahm die Funktion. Der Fehlbetrag wurde geklärt und die Sache wäre damit erledigt gewesen. Es erfolgte
 jedoch der Austritt der natürlich gekränkten Familie Ehrlich. Alle Versuche des Vorstandes und einiger Mitglie-
 der, die Sache zu retten, verliefen erfolglos. Der Verlust zweier sehr aktiver Mitghlieder schmerzte mich sehr,
 doch führte das zu keinem Einbruch des Aufwärtstrends des PCCA. Ein großer Teil dieser Eventarbeit fiel
 dadurch auf mich. Doch mit Hilfe einiger sehr fleißiger Helfer aus dem Club ging es positiv voran.
 
 Die neuen Vorstandsmitglieder der nachfolgenden Jahre brachten durch ihren Einsatz dem Club eine weitere
 Expansion. Nach Gründung der Regionen Nordwest (P. Hollerer), Region Südost (Hr. Kaan) und Süd (Por-
 schemuseum, Hr. Pfeifhofer, schwierige Konstellation), folgte spontan der Neubeginn der Region West (Hr.
 Pfurtscheller). Brav dem Wunsch Stuttgarts folgend  wurden auch die ersten  Register für die einzelnen
 Porsche-Typen  eingerichtet.
 Die Clubzeitung wurde geboren, die in perfekter grafischer Aufbereitung und hochwertigem Druck an die
 Mitglieder und die Porscheclubs, der Markenleitung in Salzburg, an die österreichischen Porschezentren
 und an die Clubbetreuung in Stuttgart versandt worden ist.
 
 Im Rahmen der Oldtimermesse Tulln gelang es, Hr.Jacobs  (917 K, u.v.a.m.) und Hr. Eissner Eisenstein
 (910)  für die Mitwirkung im Club zu gewinnen. Viele Veranstaltungen wurden durchgeführt, auch Großveran-
 staltungen, die nach so kurzer Bestandsdauer, niemand dem PCCA  zugetraut hätte. Ich bin sicher, dass
 damals manche Porschefreaks anderer Clubs darauf gewartet hatten, dass es uns dabei ordentlich "aufhaut"
 und sie einen Trumpf mehr gegen den PCCA in der Hand gehabt hätten.

 Besonders die beiden Ferdinand Alexander Porsche Cup-Veranstaltungen in Zell am See mit je etwa 
140 Porscheoldtimern am Start, von Ing. Fred Kroissenbrunner perfekt organisiert, brachten dem Club große
 Anerkennung seites Porsche Stuttgart Clubbetreuung und Porsche Salzburg, aber auch von einzelnen öster-
 reichischen Porsche Clubs ein.
 Man bedenke: Wann zuvor hatte man in Österreich einen Teil der Familie Porsche als Teilnehmer bei so
 einer Veranstaltung dabei?  Wann zuvor sind die Mitglieder Eissenstein (910) und Jakobs (917K) mit ihren
 Rennwagen bei der Veranstaltung gefahren und haben sogar Zuseher mitgenommen? Wann war damals
 schon ein 918 der Familie Porsche bei einer Veranstaltung zu sehen? - usw.

 Erstmals hat nach dem ersten FAP-Event der ortsansässige PC Salzburg mit dem PCCA bei der zweiten
 Veranstaltung zusammen gearbeitet, uns unterstzützt und damit die Phase der Anerkennung des PCCA
 unter den österreichischen  Porsche Clubs eingeleitet. - Im Zuge der beiden FA Porsche Cup Veranstaltun-
 gen wurde die Gründung einer Region West Realität. Am Schlag vergrößerte sich der Mitgliederstand um
 gut 15 Mitglieder, die beim PC Tirol, wie sie empfanden, nicht erwünscht waren.

 Etwa zu dieser Zeit wurde der Porscheclubverband Österreich gegründet. Diese sinnvolle Einrichtung
 trug enorm dazu bei, dass diverse Streitigkeiten zwischen einzelnen Porscheclubs, nicht nur mit dem PCCA,
 beigelegt werden konnten. Ich erhielt bei der konstituierenden Sitzung die Gelegenheit, über den Ursprung
 des PCCA zu  berichten, über die Vorgaben die wir von Stuttgart bekommen hatten, die uns eigentlich wie
 ein Stein am Bein lagen, die wir aber erfüllen mussten. Durch die erläuternden Bemerkungen des Marken-
 leiters von Porsche Salzburg, Hr. Ing. Helmut Totschnig, wurde die Sachlage endgültig geklärt. Ein nachfol-
 gender Handshake mit den anwesenden Clubpräsidenten trug weitestgehend zur Beendigung der misslichen
 Zustände bei und führte zu einer Zusammenarbeit zwischenden Clubs. Danach kam es wie angeführt mit
 dem PC Salzburg (FAP-Cup), dem PC Wien (Fahrtechniktraining) und dem PC Steiermark (Ennstal
 Classic) zu gemeinsamen Veranstaltungen.

 Bedauerlicher Weise musste ich erkennen, dass meine (auch die der Clubbetreuung in Stuttgart) Erwartungen
 an der Beteiligung unserer Clubmitglieder an den eigenen Clubveranstaltungen, nicht erfüllt haben. Obwohl
 preisgünstige, hochklassige Eigen- oder Kombiveranstaltungen mit anderen Clubs und Veranstaltern  ange-
 boten wurden, welche bei den Jahreshauptversammlungen auch diskutiert und gutiert worden sind, fand man
 auf den Teilnehmerlisten bis zu zwei Drittel mehr "Nicht-Portschclub-Mitglieder". Etliche davon konnten rekru-
 tiert werden. Zugegeben, ich konnte diesen Umstand nicht verstehen und war sehr verunsichert, ob meine
 Idee der Clublinie richtig ist. Zwar habe ich die Dinge ja nicht standapede aus dem Hosensack gezogen,
 sondern standen ja Vorstandsbeschlüsse dafür vor. Dennoch lief das nicht in meinem Sinn, ein Porsche
 Classic Club müsste seinen Mitglieder viele Möglichkeiten schaffen, mit ihren Oldtimern aktiv sein zu können.
 Es war mir ein Dorn im Auge, dass unsere betuchteren Mitglieder an den Oldtimerevents mit ihren neuen 996
 usw. auftauchten. Ich konnte sie nicht abweisen, denn wir benötigten die Startgelder für die Finanzieung des
 Clubbetriebs, mussten also wegsehen. Das tut auf lange Sicht nicht gut, ich resignierte und hatte Glück.

 Just zu dieser Zeit erhielt ich die Möglichkeit, stellvertertender Abteilungsleiter der Abteilung Autobusbetrieb
 der Wiener Linien zu werden. So eine Chance gibt es für einen kleinen HTL-Ingenieur in so einem großen
 Unternehmen kein zweites Mal, also ergriff ich sie. Die aus der Betriebsleiterfunktion erwachsende Notwen-
 digkeit der Dienstleistung an jedem zweiten Wochenende, ließ eine Weiterführung meines Amtes als PCCA-
 Vorstand nicht mehr zu. Ein Präsident muss meinem Empfinden nach bei den Veranstaltungen dabei sein.
 Ebenso fand ich, dass es an der Zeit war, anderen MItgliedern die Möglichkeit zu geben, den Club mit neuen
 Ideen und neum Elan, unbelastet von den Schwierigkeiten während der Clubgründungszeit, weiterzuführen,
 auszuweiten und den Mythos Porsche hochzuhalten.

 Nach dem Ausscheiden aus dem Club folgte bei mir der schrittweise Abbau meiner "Porscheflotte" und die
 Rückkehr zu meinem alten Hobby, dem Modellflug. -  Der Lebebsabschnitt PCCA wurde abgeschlossen.

 Wie ich zum Jahreswechsel 2015 erfahren habe, hat der Club inzwischen 220 Mitglieder. Daraus sehe ich,
 dass sich der Club positiv weiterentwickelt hat, sich die Arbeit, der Ärger und manche Enttäuschung der
 Clubgründer letztlich gelohnt hat. - Heute habe ich zum Club keinerlei Kontakte mehr. Porsche habe ich auch
 keinen mehr, wohl aber Erinnerungen an schöne Stunden mit lieben Menschen.


 Abschließend möchte ich mich bei allen meinen tüchtigen, fleißigen und  treuen Mitarbeitern im Clubvorstand
 für ihre Unterstützung herzlich bedanken. Auch allen Mitgliedern die einst mit mir diese Jahre durchlebt haben
 und wir viel Spaß miteinander hatten, gebührt ein Dankeschön. Ich werde Euch nicht vergessen.


 Möge sich der Club auch weiterhin erfolgreich etablieren, doch möge er nie vergessen, dass der Mythos von
 Porsche vor und in den gloriosen 1970-iger Jahren und danach, entstand und dass der Clubbetrieb dieser 
 Vergangenheit Rechnung tragen soll.

 Von meinen ersten Rally-Versuchen gibt es Berichte unter: erste Rallyerinnerungen zu finden.

 Nachfolgend einige Bilder von PCCA-Veranstaltungen an die ich mich gerne erinnere:

Ausfahrten
Start zur Ausfahrt Litschau, Anfangszeit Slalom in Zwettl der Sieg ist mir mit dem Auto sicher 914 Wienerwald Ausfahrt
zum Adventmarkt Hadres Mühlviertelausfahrt mit Leihauto von Toni wegen Defekt am 924 Carrera GT Abholung Auto bei T. Weissenböck Toni erklärt den Prüfstand
 
Salzkammergut ausfahrt - Besuch der Kaiservilla Sudsteiermarkausfahrt.Stärkung in Eisenberg (Bgld)    
Oldtimermesse Tulln
   
Anbahnung der Clubmitgliedschaft mit O. Jacobs der 924 Carrera GT künstlerisch fotografiert    
Fahrtechniktraining
Kottingbrunn mit Instruktor J. Ehrlich Stefan mit dem 944 Stefan mit dem 911 T Dieter Koritnik mit seinem 911 Turbo
Fahrtechniktaining Ernstbrunn Melitta Kroissenbrunner Claudia Weissenböck Fahrtechniktraining Pachfurth
Ennstal Classic mit Ferd. Porsche Memorial Rallye
O. Jacobs bei der Startvorbereitung 917 K von O. Jacobs Start zur Ferd. Porsche Memorial Rallye am Start Reinhard Funke
   
Fam. Nigrowitz am Stoderzinken Zeileinfahrt Fam. Eissner    
 Rennveranstaltungen 
am Start zum Höhenstraßen Bergpreis Brandstätter am Nürburgring Dieter Eissner mit seinem 910 bei den ersten 24 h Le Mans Classic 2002
Videoerinnerung
Beim Oldtimer grandprix am Nürburgring
 Rallyeveranstaltungen 
 
am Start zur Bergprüfung Stoderzinken mein Eigenbau Rallyemaster flotte Abfahrt von einem Berg, Beifahrer Gerry Weber  
 
Prolog 1000 Minuten Rallye, 4.Platz mein Beifahrer: Julius Ehrlich Fahrttauf Sonderprüfung  
Mille Grazie Prolog im Donaupark      
 
       
   
PCCA-Night Classi Rallye P. Weckerle bei Wintertourenfahrt    
 Ferd. Alexander Porsche Cup 
       
133 Porsche beim ersten Mal  Aufstellung zur Glockenrfahrt  Stützpunkt Porsche Museum Pfeifhofer  Rennwagendemonstzration D. Eissner, etwas dahinter im 904 GTS O. Jacobs 
       
918 und 550 als Werksleihgaben  der Formnel 2 Wagen fährt noch sehr gut  O. Jacobs in seinem 917 K  der Carrera GT der Fam. Porsche 
       
Eröffnungsansprache Fred Kroissenbrunner beim 2. FAP-Cup  das Festzelt  F.A. Porsche mit Familie  Jubiläumsfeuerwerk 
       
Aufstellung zur Abfahrt  Stefan mit seinem 944 am Glockner  Ex-Präsident Lenardo im Gespräch  die Teilnehmer winken erfreut und auch Ferd. Alexander Porsche (Mitte vorn)