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   Baubeschreibung ARF-Bausatz  C130 - Hercules  von  ASM
    

 
 Heute, nach dem Bau meines ersten Traummodells, der viermotorigen
 ASM-Hercules, welches ich immer als unrealisierbar ansah, sieht heute
 die Modellflugwelt für mich anders aus. Wie nachfolgend beschrieben
 kam dann doch plötzlich eine Hercules von ASM auf den Bautisch. Zwar
 fasziniert mich das Design dieser Hercules, doch hätte ich mit soooo
 einem Bausatz und dem im Modellbau ungewöhnlichen Joghurtbecher-
 Rumpfmaterial aus ABS wohl nie gerechnet.

 Grundsätzlich hat die Konstruktion diverse, für die Wartung des Modells
 sehr günstige Merkmale, wie zB. die abnehmbaren Motorgondeln. Durch
 diese einfach gestaltete Motorgondelbefestigung ergibt sich jedoch ein
 aus Sicht von Scaleinteressierten, ein schweres Manko. Doch das sieht
 man am Foto im Katalog nicht. Weiters zeigt sich nach der Beschau des
 Bausatzes, dass die aerodynamische Konstruktion des Modells weit am
 Gedanken eines vorbildgetreuen Flugverhaltens vorbeigeht und das
 Modell eher zu einem "Racer" macht.

 Nun, mit know how kann man die Sache vielleicht irgendwie retten, so
 hofftte ich, doch bei diesem Rumpfmaterial schwinden die Möglichkeiten.
 Jedenfalls war das Verlangen nach etwas Besonderem größer, als dass
 ich mich vorher im Internet gescheit gemacht hätte. Und so fand letztlich
 die Hercules von ASM/Ripmax  den Weg in meine Werkstatt.

 Nach mehreren zweimotorigen Modellen mit Spannweiten um 2,5m, wie
 die TOPP C160-Transall, PBY5A - Catalina und die Gietz - DC-3 ist  klar,
 dass man vom Mehrmot-Virus befallen ist.  Leider habe ich erst nach
 dem Baubeginn in den Foren gestöbert und nicht nur positive Meinungen
 gelesen, aber auch viele Videos mit Crash-Situationen gefunden. Nach-
 dem der Flieger nun schon auf der Werkbank lag gab es kein Zurück
 mehr.

 Mit Selbsbeschwichtigungen wie :"da muss ich durch, und sowas
 passiert mir doch nicht", und die anderen Modellpiloten fliegen ja auch
 damit, begann die Arbeit. Auf los geht's los!




die Hercules Nr 1




ein Blick in den Bausatzt der Rumpf



Flugvideo vom Zusammenbau,
Fahrwerksfunktion und Erstflug

 
 Baubericht ...

 Das Unikat im Modellbauhandel (beim Generalvertreter von RIPMAX = Fa. Schweighofer/A) sagte mir zu und 
 nach zwei Monaten innerer Abwägung habe ich  dann zugeschlagen. Das zum Modell gehörende angebo-
 tene Presslufteinziehfahrwerk zum stolzen Preis eines ARF-Großmodellpreises von über 300,- hat mich
 nicht interessiert, noch nicht; - das baue ich mir selbst, hmmm... - oder doch nicht?
 Den Bausatz bestellt - dann erst Internetforum geschaut - Lade bei Fuß: Das Modell ist, wie man bei uns sagt,
 ein "Krampen" in seiner Machart und  fliegerisch offenbar noch mehr, denn es kippt angeblich unangekündigt
 ab .... und dann man kann kaum mehr etwas reparieren. Na das stimmt sicher nicht, mein Bausatz ist da
 bestimmt gaaanz anders, so hoffte ich.

 Das Paket wurde geliefert, geöffnet und ...: die Aussagen im Internetforum haben in puncto Machart recht!
 Na super!?!, und 450.- darf ich auch  noch dafür hinlplatteln. Es gibt aber kein Zurück mehr, da hilft künftig nur
 Aufmerksamkeit und Umsicht woran es liegen könnte, dass der "Plastikbomber" so leicht abschmiert.

 Na nun zum Modell: Eine Konstruktion die einghehend betrachtet, von mir sein könnte...., nur halbwegs natur-
 ähnlich aber praktisch und funktionell. Der Rumpf ist ein Gerippe aus flachen Sperrholzstegen und Spanten
 mit Löchern zur Gewichtserleichterung und zwei längslaufenden Kohlefaserstäben als Hindernis gegen
 Deformierung der mit Oberflächenstruktur versehenen Plastikhaut-Pressteile (ca. 0,5-0,8mm dick).
 Das Höhenruder: konventionelle Rippenfläche mit 2mm Balsabeplankung, der Flügel ebenso ein festes Rippen-
 konstrukt mit 2mm Balsaüberhaut. Flügel mit großen Spreizklappen und mit vier dünnen Holzstum-
 meln in der Nasenleiste für die Motorgondeln. Alles mit Bügelfolie fertig bebügelt, samt Beschriftung.
 Die Motorgondeln sind ein Spaß für sich. Motorhaube wie normal, gibt es keine. Nur Öffnungen nach unten,
 durch die der Motor eingefädelt werden muss. Na ja, das ist wirklich schon be.......sonders. - Hinterher, wenn
 die Motoren einmal laufen und man die Gas-Feinjustierung vornehmen muss, dann lernt man die Bauweise
 doch sehr zu schätzen. Denn mit einer Schraube ist die Motorgondel ab und der Motor, sein Servo, Tank, die
 Glühlleitung usw. ganz nah bearbeitbar. Weiter.
 Es gibt zu dem Modell natürlich eine Bauanleitung, die dem Preis angepasst und mit Farbbildern beteilt ist.
 Inhaltlich ...., na ja, man muss schon etwas Erfahrung mit großen und ausgefallenen Modellen haben, sonst
 helfen die Bilderln nix. Toll finde ich die Beschreibung wegen der Einstellung und Handhabung der Motoren, die
 ein Newcomer wohl kaum ernst nehmen wird: gestartet wird mit unterschiedlichen Motordrehzahlen der inneren
 und äußeren Modellen; umgekehrt bei der Landung. Ohne Co-Pilot geht so wie die das schreiben garnix.
 Da ich noch nachdenken musste, wie man zu dem Modell ein Einziehfahrwerk bauen kann, habe ich schließlich
 die  Motorgondeln zu bauen und mich insgesamt über das Modell zu wundern begonnen.

 Nein eigentlich stimmt das nicht, zuerst habe ich das Modell zusammengesteckt, um mich an seinen Dimen-
 sionen etc. zu erfreuen. - Schön, ich freute mich. Dann konzentrierte ich meinen zweiten Blick auf die EWD
 und die Motorgondeln .... -  "Jesas, was ist denn des, die Motoren schauen ja bergab wie ...?, das gibt's ja
 nicht!" - Jetzt wundert es mich nicht mehr was ich im Internetforum gelesen habe. Dann EWD gemessen, -
 ergibt 5,5 Grad. Ehrlich, so was hatte ich auch noch nie. Ich ließ zwei Tage alles liegen und wollte mich schon
 in den Hintern beißen, dass ich mir diese Gurke gekauft habe.

 Der nächste Gedanke lief auf die Hilfe, die letzte Möglichkeit, einen Aerodynamiker zu finden, hinaus. Ich fand
 ihn in Person von Hr. Oskar C., dem Fachmann für Flugdynamik. Auch er konnte mir meine Vermutungen
 wie das Flugverhalten des Modells mit diesen  Werten wäre, nur bestätigen und sie mit Flugphysik untermau-
 ern. Er empfahl eine drastische Verringerung der EWD auf 1 Grad und gab die zugehörige Schwerpunktlage
 an.
 Also das bedeutet, dass das Höhenleitwerk nicht mehr bündig mit der Rumpfkontur abschließen wird. Na für
 den möglicher Weise einzigen Flug macht mir das nichts. Und zu den 10 Grad Motorsturz, da fiel nicht mal ihm
 etwas ein. Also nahm mir das jede Scheu auch hier eine drastische Änderung durch Aufdoppelung vorzuneh-
 men, so wie man das später sehen kann. Alles in allem, mir verging die Lust an der Arbeit......- Und dann
 gibt's da in Amerika Leute die das Modell in 49 Stunden fertig gestellt haben wollen (!) - also wenn das
 dann  'runterfällt, dann wundert's mich jetzt nicht mehr.

 Aber jetzt geht's wirklich los, was bleibt mir auch anderes übrig.
 

 
 
Der Bausatz der C 130 - Hercules
 

 Die Box mit den Flügeln

   der Rumpf unausgepackt

      und so sieht es drinnen aus

 die leere Motorgondel

   mit Motor

     die vier fertigen Gondeln


 Nach Sichtung der nackten Motorgondeln entschied ich mich für die noch zu beschaffenden Motoren mich
 zu kümmern. Im Internet liest man, dass die Größe 32, also 5,2 ccm, fast schon übermotorisiert sei, aber die
 richtige Wahl. Wo gab's also ein Sonderangebot? und wo haben die vier Stück davon? .... gerade noch bei
 Lindinger. SY 32 ... heißt die Type, die völlig identisch ist mit Magnum 32 oder ASP 32 usw. und kommt
 auch China. Für 49.- pro Stück ein "gutes Geschäft" für mich. Nun der hängende Einbau ist entgegen
 manchen Nörglerstimmen, kein Problem. Mit einer Glühkerzenheizung liegt man auf der sicheren Seite und
 wenn man die Drosselküken völlig schließt, dann tropft es auch nicht aus den Vergasern, wenn die Motoren
 still stehen.

 Also mit viel Umsicht beginnen auszumitteln, wo der Motor hingehört, damit er dann zentrisch Sitzt. Die Motor-
 träger am Spant montiert und die Löcher für den Motor bestimmt und gebohrt, so geht es weiter.  Motor-
 träger am Spant montiert Motor eingefädelt...? und wie kommt man später zu den Muttern zur Motorbefesti-
 gung? - gar nicht. Na super.  -  Also wieder alles ausgebaut und im Motorträger Löcher mit M3 Gewinde
 gebohrt. Motor eingebaut .... Motorhaubenflucht stimmt mit Spinner-Rückplatte und Konturverlauf nicht über-
 ein. >  Motorträger abfräsen, damit der Winkel zur Haube passt. Das geht, alles klar, dann kann ich das alles
 ja bei den anderen Gondeln auch gleich in einem Aufwaschen machen. Gesagt getan - Ergebnis: jede Motor-
 gondel ist anders. Alles wieder zerlegen, nacharbeiten, beilegen, solange bis alles passt.
 

 die Abmessungen des Modells

   die aerodynamischen Feinheiten des
   Bausatzes

       der Ausgleich zur Korrektur des 
       perversen Motorsturzes


 Der Fahrwerkseinbau stellt keine besonderen Schwierigkeiten dar. Die Verrohrung der Leitungen zu den
 doppelt beaufschlagten Zylindern bedarf etwas Obacht, insbesondere die T-Stücke. Die Verteiler müssen
 unbedingt durchgebohrt werden, damit sie sicher durchlässig sind. Ich bin mit dem Fahrwerk so weit möglich
 zum Rumpfheck gerückt, um mehr Belastung auf das Bugrad zu bringen. Die Anlenkung des nach vor einzie-
 henden Bugrades ist anders, anders wie so vieles an dem Modell. Das Servo liegt gut erreichbar und die
 Anlenkseile sind gut überschaubar. Allerdings ersparte ich mir zu dem Zeitpunkt die Montage der Fahrwerks-
 klappen. Geht man nach dem Internetforum, dann ist die Bugradklappe eine Spezialfall, der nicht genug
 genau in der Baubeschreibung nachbaubar beschrieben ist.
 

 die Fahrwerkseinheiten

    so ist das Hauptfahrwerk eingebaut

     das Bugfahrwerk mit der 
     Seilspannvorrichtung


 Danach konnte das Modell zusammen gebaut und die Einstellwerte nochmals überprüft werden. Mit Befriedi-
 gung zeigt sich das Modell wie andere Modelle auch gebaut sind - endlich normal. Nun begann der "Innen-
 ausbau", die Montage der Akkus und des Empfängers. Die Akkus wurden auch zur Verlagerung des Schwer-
 punkts verwendet. Die Arbeiten im voluminösen Rumpf sind nur scheinbar leicht. Die Spanten und Holme
 beschränken das Arbeiten vom oberen Zugangsausschnitt enorm; aber irgendwie geht es doch. Für die
 Ansteuerung der Höhenruder wurde nur ein Kanal verwendet und die Drehrichtung sowie der Ausschlag des
 einen HR-Servos mit einem Simprop-Servoreverse-Modul bewerkstelligt.
 

 Das Heck mit den offen liegenden Servos

   das für Motoreinläufe fertige Modell

     sieht imposant aus


 Das Handling und Einlaufen der Motoren ist eine eigene Prozedur. Mangesls Verfügbarkeit an Steuerkanälen
 (für jeden Motor einen) muss mit V-Kabeln gearbeitet werden. Zuerst jeden Motor einzeln laufen lassen, dann
 die zu Paaren mit je einem V-Kabel verbundenen inneren und die äußeren Motoren. Zuletzt alle vier gemein-
 sam. Und immer wieder muss man die Leerlaufeinstellung korrigieren mit der Folge, dass auch die Haupt-
 düse ein wenig betroffen ist.
 Auch bei der MC 24 müssen Schalter eingebaut und programmiert werden, die eine Wegschaltung vom
 Gasknüppel auf einen Schieberegler, - für jedes Motorpaar einer -, ermöglichen. Dies kann beim Flug helfen,
 falls man erkennt, auf welcher Seite welcher Motor ausgefallen ist. Mit dem Wegschalten kann der zweite
 Motor des Paares mit dem Schieberegler gedrosselt bzw. auf Leerlauf gestellt werden. Damit kann der
 ungleiche Seitenzug bei Vollgas ausgeglichen werden. - Allerdings brauche ich dazu einen Co-Piloten, der
 erkundet welcher Motor steht und dann den zugehörigen Schalter umlegt und den Schieberegler in die rich-
 tige position bringt. Na eines weis ich heute schon: Den Co-Pilotens wird es bei mir nicht geben, denn wo-
 her soll ich ihn nehmen?
 Beruhigend und denkbar: Laut Bauanleitung fliegt das Modell auch noch mit 2 Motoren, ja sogar leichter Steig-
 flug soll noch möglich sein.
 

 
 Der Erstflug

 

 
 war der Test ob das Modell überhaupt normal fliegt, ob es auf die Ruder normal wirkt ..... und ob die Motoren
 auch durchlaufen und wenn einer Ausfällt, ob das Modell dann noch weiter fliegbar ist. Die Startvorberei-
 tungen liefen nach einer Checkliste ab, damit auf keinen Handgriff vergessen wird. Denn die Betriebssicher-
 heit ist für ein derartiges Modell ein MUSS. Start der Außenmotoren und Nachjustierung der Hauptdüsen
 mit Hilfe des Drehzahlmessers, wobei eher fett gestellt worden ist. Das gleiche mit den Innenmotoren. Dann
 alle vier, ... ein imposanter Klang und auch der Schub ist erstaunlich stark, obwohl das nur so kleine Motoren
 sind. Dann nachtanken und alle Motore starten.
 Das Hochheben des Modells ist hier eine spezielle Prozedur für Einzelkämpfer, da man ja den Rumpf nicht
 angreifen kann. Das Modell muss auf einem Werktisch dann so aufgestellt werden, dass man das Rumpfheck
 nach unten drücken kann, damit eine zumindestens 30-gradige Schrägstellung erreicht werden kann. Hätte
 man 2 Helfer, dann ginge das durch Halten an den Tragflächen.
 Nach dem Einstelllauf habe ich nochmals die Motoren nachjustiert. Dann das Rollen auf die Piste und
 Startaufstellung. Nur zur Sicherheit ein neuerlicher Vollgastest und prompt bleibt der Motor, der die Stun-
 den der Einlaufphase immer durchgelaufen ist, stehen. Nochmals mit dem Starter dran und er läuft sofort.
 Mit etwas mehr Standgas rollen zum Start. Nochmals Vollgastest, der Motor kommt langsam aber doch noch
 akzeptabel auf Touren. Schließlich gebe ich das Modell frei und Vollgas.

 Die Hercules hebt nach 25 m in realistischer Weise von selbst ab. Ich habe das Höhenruder nicht berührt
 und gezielt gewartet, was das Modell macht. Es hebt selbst ab, Rückschluss: es ist hecklastig, was ich
 angenommen hatte. Sie steigt und der Winkel überschreitet 30 Grad bis er sich stabilisiert. Und ich denke
 schon, das sieht beinahe so aus, wie die Starts von mit Startraketen ausgerüsteten originalen Hercs. 
 Die Maschine beschleunigt rasch und ich korrigiere die Trimmung auf tief, solange bis sie im weiten Bogen
 den ich fliege, horizontal bleibt. Dann beginne ich die Kurven enger zu fliegen, aber lange nicht so eng wie
 das im Internet bei den Absturzvideos zu sehen war. -  Die Fluggeschwindigkeit ist enorm, ich glaube meine
 Spitfire ist nicht schneller. Dann reduziere ich etwas die Drehzahl und das Modell wird nur  wenig langsamer
 und ich mache einen niederen Vorbeiflug für die Videokamera. Danach gebe ich Vollgas und die Motore
 laufen nicht sauber hoch, das Modell fliegt aber wie auf Schienen weiter. Hat sich der Seitenruder-Kreisel 
 eingeschaltet?  Der Steigflug scheint mir flacher ... ich stelle mich auf den Landeanflug ein, denn ich
 möchte ja wissen ob noch alle Motoren laufen und wenn ja sie nachjustieren. -  Richtig langsam fliegen,
 wie man das einem Grosstransporter zumuten würde, traute ich mich beim Erstflug noch  nicht.

 Im Anflug auf die Piste habe ich mich dann durch die Modellgröße täuschen lassen, da ich meinte ich wäre
 schon vor einer Pappelreihe am Beginn des Fluggeländes. Dem war leider nicht so, ich konnte nicht mehr
 ausweichen und der Flieger hing im Baum! Wer das in einem Kurzfilm sehen möchte, hier ist das Video
 vom Unglück.

 Resumee: Das Modell fliegt gut und wenn die restliche Technik funktioniert, dann gibt es bis auf die hohe
 Fluggeschwindigkeit nichts auszusetzen; vielleicht geht es ja doch auch langsamer?. - Mal sehen wie sich
 bei der künftig reparierten Version die Erkenntnisse umsetzen lassen und wie sie sich auswirken werden.

 Nachtrag 1: Im Internetforum irgendwo, habe ich eine interessante Meldung zum Thema "Abschmieren" der
 ASM-C130 gefunden. Derjenige meinte dazu, dass er mit seinem Modell keine derartigen Probleme hatte,
 weil er die Kurven genau mit Quer und Seite geflogen ist (die Bauanleitung schreibt von 40 % Seitenruder- 
 beimischung als fixe notwendige Grundleinstellung). Er ist nämlich auch Pilot einer großen C 130 und  dort
 würde der gleiche Effekt vorliegen, der danach zum Absturz führen würde. Man darf laut Handbuch der
 Hercules nie Kurven so fliegen, dass ein Schiebeflugzustand entsteht, denn dann bildet sich unter der
 zurückliegenden Fläche eine Verwirbelung durch den Rumpf, die den Auftrieb der Fläche rasch zerstört. Der
 Flügel kippt ab und dann gehts nach unten... - Ich bin kein Experte, doch scheint mir diese Darstellung logisch
 und durchaus nachvollziehbar.

 Nachtrag 2: Mein verunglücktes Modell wird wieder aufgearbeitet, also die kleinen Rumpfmacken behoben
 und vielleicht neue Flügel mit einem anderen Profil (NACA 2415) gebaut und der österreichischen Hercules
 farblich nachempfunden. Der Bericht darüber: Hercules-Reparatur