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Das neue Modell B25 - Mitchell ist ein ARF-Bausatz von Planet
Hobby, mit 2,43 m
Spannweite und einem
Gewicht, wie man so in den Foren liest, von 12-14 kg.
Dieses Modell hat teilbare Flächen und kann
als Einheit, Rumpf mit montiertesm Flächenmittelstück mit Motoren, transportiert werden. Die Rumpflänge von fast
2m lässt dieses Modell zu einem imposanten Flieger werden.
Nun
ist der Bausatz eingetroffen und er wurde sofort besichtigt. Auf
den Bildern unten sind die wesentlichen Einzelteile
festgehalten. Der Größenvergleich mit einer M 1:5 Me 109
lässt die Größe des künftigen Modells
abschätzen.
Zum Einbau gelangen zwei am Lager
befindliche OS FS 120 II (modifiziert), die dem Modell reichlich
Fahrt verschaffen werden.
Technische
Daten: Spannweite 2430 mm (95 "), Länge 1935 mm,
Flächeninhalt 77,6 dm²,
Flächenbelastung 128
g/dm², Fluggewicht: 12,25 kg, Motore 2 x OS FS 120 MK II (je 20
ccm), Propeller 14x7(3Bl) - 8200 U/Min, Pressluftfahrwerk
Eurokit 15kg, Microsens Akkuweiche/-schalter
Nachfolgend
meine Bau- und später auch die Flugerfahrungen: |

das Original

meine B 25
"Apache Prinzess"
Flugvideo (neuer Besitzer)
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Der Bausatz |
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Kanal- und Schalterbelegung |
zum Einsatz kommende Motore: OS FS 120 -
modifiziert, ohne Pumpe aber mit Super Tigre Vergaser |
Motorgondel mit aufgesteckter Motorhaub |
Fahrwerksaufnahme in Motorgondel |
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hier wird man wohl nachharzen müssen |
Kleinteile wie 55occm-Tanks und Räder und... |
die Bombenschützenhaube |
die Seitenruder |
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Flügelaußenstück mit Servoöffnungen |
Einblich in die Fläche - Klebungen gut ? |
Vorbereitung für Landescheinwerfereinbau |
Flügelmittelstück |
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Bugstück des Rumpfes |
sogar mit Instrumentierung |
das "nose art girl" |
der provisorisch zusammengesteckte Rump |
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Größenvergleich der Rümpfe Me 109 <> B25 PH |
die Bugfahrwerkaufnahme |
Einblick auf das Servobrett |
die Höhenruderauflage |
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Der
Bau der B 25 von Planet Hobby (P.H.)
Begonnen
wurde mit Überlegungen, Blechstöße und Nieten
nachträglich aufzubringen. Dazu benötigt man gute
Dreiseitenansichten
in denen diese Dinge eindeutig eingezeichnet und sichtbar sind.
Doch bereits nach den ersten Skizzierungen
wurde die Idee wegen der erheblichen Mehrarbeit fallen
gelassen. Jedoch ist das noch immer ein Punkt
der später realisiert werden könnte. Mal sehen wie es damit
weitergeht. Zunächst Wichtigeres. Motoreinbau
in die Motorgondeln
Es wurde mit dem Einbau der
Motore, eine meist knifflige Angelegenheit, begonnen.
Zuvor wurde noch kontrol- liert, ob die
Motorgondeln einen vorgegebenen Seitenzug (und Sturz)
aufweisen. Beide hatten einen, wobei die rechte Gondel
weniger aufwies. Aber alles erscheint brauchbar.
Beginnend
mit den Motoren, wurden die bei dem Modell praktisch
ausgeführten Motorhauben auf ihre Basis
aufgeschoben und
mit dem Eck eines kleinen Eisenwinkels, am Brandschott im Kreis herum
Bleistiftmarkierun- gen angebracht. Dies ermöglicht am Brandschott
den Kreis des Frontlufteinlasses der Motorhaube
aufzuzeich- nen. Der Kreis ermöglicht nun, die vom
Hersteller angefertigten Markierungen (Kreuze) für die
Motorbefestigung zu prüfen, ob diese richtig liegen. Bei
einem Motor war eine Differenz von 2mm und
beim anderen 1mm zu be- merken, also es passte recht gut.
Im nächsten Arbeitsgang musste die Motorhaube
den Umriss des Motors angeglichen werden. Alles
was den herausragenden Motorteilen im Weg ist,
muss ausgeschnitten werden. Dabei
wurden unterhalb der Zylinder die Abstände zwischen
Haube und Zylinder etwas größer gelassen,
damit die heiße Luft ausströmen kann. In der Praxis wird
sich zeigen ob es ausreichend für die Kühlung sein
wird. Da der obere Zylinderteil mit dem Ventil- deckel die
Motorhaube überragt, sollte die Kühlung halbwegs passen.
Im Allgemeinen lieben Viertakter Wärme.
Anschließend folgte der Einbau der Gasservos.
Wegen der Lage der Vergaseranlenkung am Motor, bzw. des
in diesem Fall vielfach abgewinkelten
Gestänges, konnte die vorgesehene Servobefestigung nicht
verwendet wer- den. Mittels eines zusätzlichen
Servobrettchens, neben dem Tank liegend, konnte die
Gasanlenkung mittels eines geraden kurzen Stahldrahtes
bewerkstelligt werden. Schließlich konnten die
Motorgondeln probeweise mit dem Flügelmittelstück verbunden
werden. Es ergab sich ein erhebender Eindruck; das sieht
schon gut aus. Abschließend wurden die Vergaser provisorisch mechanisch
und danach elektronisch synchronisiert, das be- deutet,
die Motore sollten von Beginn an schon recht gut auf
gleichen Drehzahlgleich
laufen. Die Feineinstellung folgt beim
"Rütteltest" vor dem Flugbetrieb.
Der Tankeinbau ist an sich kein Problem, sieht
man davon ab, dass man den großen Spant des Fahrwerks
etwas anschleifen muss, damit der Tank in die
vorgesehens Lage eingeschoben werden kann.
Jetzt
denke ich gerade dran, dass später etliche Servos
eingebaut werden müssen: 2 Gasservos, 4
Landeklap- penservos, 2
Querruderservos, ein Höhenruderservo, 2
Seitenruderservos, ein Steuerservo für Pressluftfahr- werk (entfällt bei Elektro-Fahrwerk), ein
Schaltservo für die Landescheinwerfer und
Positionslampen. Also die Stromversorgung muss da etwas
leisten. Aber das klärt sich später.
Zusammenbau
der Motorgondeln mit dem Flügelmittelstück
Danach
kann der Zusammenbau der Motorgondeln mit dem
Mittelstück erfolgen. Vor dem
Zusammenkleben der Gondeln mit dem Mittelstück müssen
die Gondelwurzelrippen abgeschliffen und mit je zwei Sicherungsdüb- bel versehen werden.
Bevor geklebt wird muss der Winkel (quasi der
Anstellwinkel) der Gondel geprüft und beide
Gondeln auf den gleichen Wert eingestellt werden. Die
beiden Holzdübbel sind zusätzlicher Verdrehungs- schutz
für die Motorgondeln. Das Messergebnis war
jedoch unbefriedigend, da ein Anstellwinkelunterschied
von ca. 0,75 Grad besteht. Hier kann man nix
machen, da das nur mit tiefgreifenden Reparaturarbeiten
an den fertig lackierten Bauteilen behoben werden kann.
Mit reichnlich Epoxyharz
werden jeweils die Gondeln und das Mittelstück mit einander verklebt. Der Spalt von
der Gondel zum Flügel wird mit einem Isolierband
abgeklebt und kann dadurch der Austritt des Harzes auf
die lackierten Oberflächen verhindert werden.
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Motor probeweise befestigt |
Motorhaube agepasst |
hier ein Test mit montiertem Propeller |
provisorisch mit dem Flächenmittelstück
zusammengesteckte Motorgondeln |
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die Steckung |
Einbau des Gasservos mit Zusatzeinbaubrett |
Anlenkung des Super Tigre Vergasers |
verklebte Gondeln - Flügelverstärkungen aufgeklebt |
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fertige Flügelstecklung |
so sieht es nach viel Arbeit aus...> |
... detto |
Übersichtsplan der Verkabelung der Servos und der
Landescheinwerfer |
Überlegungen zum
Einbau der Fahrwerke Das
zum Einbau geplante Eurokit Fahrwerk
besteht aus einer Mischung von einem für 15 kg schwere
Modelle geeigneten Hauptfahrwerk aus der "Classic
Line Pro" und vorerst geplant, einem mit
veränderbaren Ausfahr- winkel (90 - 120 Grad)
massigen 15-20 kg-Bugfahrwerk aus der
"Professional Line". Zugegeben, die
angebote- nen ESM-Fahrwerke mit E-Antrieb wären mir noch lieber gewesen,
doch sprengten sie mir derzeit das Geld- börsel.
Daher also die bewährte Variante mit
Einkreis-Pneumatik-Fahrwerk. Nachfolgend sieht man die Bilder
vom Fahrwerk und dessen Einbau.
Die
Aufnahmebolzen der 15 kg-Fahrwerke weisen einen
Durchmesser von 8 mm auf. Dazu muss man aber erst
passende Federbeine finden....., hmmm, zum Glück
habe ich eine kleine Drehbank und kann diesbezüg- lich
Teile nacharbeiten und passend machen. Das neu bestellte
Eurokit-Bugfahrwerk traf ein und gleich war zu sehen,
dass es eine Nummer zu groß und außerdem
gänzlich anders funktionierend und zu montieren ist als die herkömmlichen Fahrwerke.
In den Katalo- gen ist das aber
nicht erkennbar. Auch die nächst kleinere Version dieses Bugfahrwerkes ist
auch unhandlich: In diesem Fall liegt der Zylinder nicht wie
sonst in Richtung des eingezogenen Federbeines, sondern
am ande- ren Ende. Dies bedingt einen gänzlichen Umbau der
bestehenden Bugfahrwerksaufnahme. Diese umzubauen bedürfte
eines tiefen Eingriffes, der nicht ohne Schäden an der
Aussenhaut realisierbar wäre. Also wieder nix, eine
andere Lösung muss gefunden werden. Es
blieb mir also nichts anderes übrig, doch das
vorgesehene elektrische ESM-Fahrwerk
zu verwenden. Vor- weg, es wurde das in den
Rumpf passende Fahrwerk jetzt als eine
Kombination aus Teilen eines Eurokit Hauptfahrwerks und
eines ESM Bugfahrwerks
realisiert.
Das passt auch gut zur Realität: die B25-Hauptfahrwer- ke
am Original waren stark, das Bugfahrwerk sehr heikel, weshalb
die Piloten lt. Handbuch so lange als möglich mit
angehobener Rumpfnase am Hauptfahrwerk rollen mussten. Mehr darüber und
Details zum elektrischen Fahrwerk und was wirklich damit
geschah, folgen weiter
unten. |
Das
für die B 25 optionale ESM -
Fahrwerk mit Elektroantrieb
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das neue elektrische Fahrwerk mit 45 Sekunden Laufzeit
pro Bewegung |
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technische Daten |
hier das Bugfahrwerk mit Ausfahrwinkel ca. 105 Grad |
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serienmäßige Klemmung der Fahrwerksbeine (zu unsicher) |
Modifikation mit Madenschraube als Verdrehschutz ... |
Fremdstromversorgung für Einziehfahrwerk (Var 2 nur 6V
!) |
keine gute Führung der Fwk-Mechanik wegen seitlich mind
2 mm Spiel! |
Das EUROKIT
Pneumatikfahrwerk
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Eurokit "Classic Line Pro" - Maxi, 15kg , 90 Grad,
Bolzendurchm. 8mm |
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eingebaut - sieht vertrauenswürdig aus |
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Vergleich Eurokit mit ESM |
Größenvergleich |
15 kg Professional Line Bugfahrwerk |
mit Einstellmöglichkeit für Ausfahrweg |
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Der
Servoeinbau in Flügel- und Höhenruder samt zugehörigen
Mess- und Justierarbeiten
Weiter geht es mit den Bildern zum
Einbau der Klappen und Querruderservos, den
Postionslampen und Landescheinwerfern. Schließlich konnte also mit der Montage der Servos im Rumpf begonnen
werden. Das Bugradservo wird von einem Segelwindenservo
(7 kg) angelenkt. Anschließend wurde das Servo für die
Ein- ziehfahrwerksteuerung samt Steuerventil und
Druckreduktion eingebaut. Daneben konnte das Schaltservo
für die Positionslampen und die Landescheinwerfer montiert
werden.
Als Zwischendurchaktion wurde die
Tragfläche montiert und das Höhenleitwerk zur Kontrolle
der EWD bzw. der Passgenauigkeit und
Parallelität zur Tragfläche aufgelegt. Die EWD beträgt
mehr als +3 Grad. Mit einer Aufdoppelung am
Rumpfheck konnte ich die
EWD auf + 1,5 Grad reduzieren, das scheint mir
ausreichend. Das Höhenleitwerk liegt horizontal einen Hauch
schief, sodass sich beim "Augentest" die Konturen der
Nasen- leiste mit denen der Flächenwurzel bei den Motorgondeln
nicht deckten. Die Kleinigkeit wurde behoben und jetzt
passt es.
Spannend wurde danach die Befestigung
des Höhenleitwerks. Mit zwei Holzdübbeln wird es vorn
positioniert und dann ..? Die Bauanleitung ist
hier sehr unklar, doch das ist nicht sooo schlimm.
Schlimm ist hingegen, dass es für die Befestigungsschrauben
keine Positionierungshilfe bzw. keine Planangabe gibt. Der durchgehende
Holm
für die HR-Scharnieraufnahme ist zu dünn, um ihn
mit einem 3mm Loch noch weiter zu schwächen. Ihn zu
treffen ist ein weiteres spannendes Highlight
beim Bau. Darum wurde
die Leitwerksunterseite im notwendigen Bereich und
Ausmaß aufgeschnitten und je Schraube ein Hartbalsaklotz eingeklebt. Damit kann das Leitwerk jetzt
ordnungsgemäß festgeschraubt werden.
Der
Einbau der Leitwerksservos ist ohne weitere Probleme
lösbar. Einzig die Anlenkung des Höhenruderarmes ist wegen des mittig sitzenden Servos leicht schräg. Ein
Schönheitsfehler eben, aber damit muss/kann man leben.
Die Montage der Seitenruderdämpfungsflächen
entsprechend der Bauanleitung lief problemlos ab. Sie
wurden mit PVH-Leim eingeklebt und ließen sich
gut einrichten. Die Ruderblätter wurden je mit einem
zusätzlichen Polyesterscharnier unterhalb der
Anlenkung versehen. Die als Antriebsservo verwendeten
Hitec HS 81BBMG machen einen guten Eindruck
und bewegen die Ruderblätter exakt.
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Servo- und Landescheinwerfer Stecker |
die eingeklebte Klemmbuchse |
der weiße Klemmstift ggü. der Buchse |
Einbau der Klappenservos |
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Positionslame eingebaut |
der Landescheinwerfer |
das Bugradservo |
Servo für Einziehfahrwerk und Zubehör, Schaltservo
Landescheinw. |
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erste EWD- und Flächensitz-Probe |
die aufgefütterte Leitwerksauflage |
sichtbar die Verstärkungsklötze für die Schrauben |
das Höhenruderservo eingebaut und angelenkt,
Seitenruderservos eingebaut |
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Seitenruder angeklebt und Servos HS 81 BBMG angelenkt |
auch bei Tiefenruder ist das Seitenruder frei |
Ansicht Höhenruder |
... nach Durchsicht alles fluchtend |
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Der Bombenabwurfschacht
Schon bei der etwas kleineren KMP (CmPro) B 25
hatte ich einen Bombenabwurfschacht gebaut. Nachdem sich diese Mehrarbeit anbietet und ich auch den Fehlern
bei der "kleinen B 25" gelernt hatte, wollte ich diese
Sonderfunktion auch in diesem Modell
aktivieren.
Der
nächste Arbeitsschritt führte also zur Anfertigung der
Bombenabwurfschächte in der unteren, extra montier- ten Rumpfabdeckung. Begonnen
wurde jedoch mit der inneren Verstärkung und Befestigung der
Rumpfab- deckung. Zu diesem Zweck musste zunächst der
Abwurfschacht entsprechend dem Original, in passender
Größe am Bauteil markiert und danach mit der Stichsäge ausgeschnitten. Jetzt ist der Zugriff zur
Flügelunter- seite möglich, damit dort die Befestigungen
für die Abdeckung angeklebt werden können. Mit
zwei Schrauben wird die Unterseitenabdeckung am Flügel
zentriert und befestigt.
Anschließend wurden
die Verstärkungen für die Scharnieraufnahme
(Vliesscharniere) eingeklebt. Zur Betäti- gung der Schachtklappen
wurden anders als beim Original, für die Antriebe (Servo
/1,6kg) mittig eingebaut. Die Servosstellung geschlossen
ist so gewählt, dass sich die Servoarme in gestreckter
Position befinden und daher kein Haltestrom verbraucht
wird. In der Offenstellung ziehen die Servos aber Strom,
sodass die Klappe nach dem Abwurf wieder geschlossen
werden sollte.
Wieder Diverses
zwischendurch....
Nachdem die Wartezeit auf mein
Bugeinziehfahrwerk noch andauert, muss ich wohl an den
zahlreichen "Kleinigkeiten" weiterbauen. Da
ist zB. den Einbau eines kleinen Pressluftmanometers zu
bewerkstelligen. Es ermöglicht später von außen zu sehen,
wieviel Druck noch im System vorhanden ist; das beruhigt
ja doch. Weiters mussten die beiden
Klinkensteckerfassungen für die Glühung beim Start eingebaut
werden. Ich ver- zichte bei diesen großvolumigen
Motoren auf den Einbau einer elektronischen Onboardglühung, da ich ohne- dies
mit dem Startkisterl mit dem Starter zum Modell gehen
muss. Und da ist es dann auch gleichgültig, ob ich noch
ein Kabel anstecke oder nicht. - Darüber hinaus habe ich
die Erfahrung, dass ein ordentlich eingestellter Motor
(!) ohne Glühung mit etwas niedrigerer Leerlaufdrehzahl
betrieben werden kann.
Die
Kabinenhauben, die Heckschützenkabine und die
Seitenscheiben, der MG-Drehturm, die Seiten-MG-Stati- onen
usw.wurden für den Anbau ausgeschnitten und
montagefertig vorbereitet. Leider sind beim Bausatz
keine MG-Attrappen dabei bzw. käuflich
erhältlich, denn diese würden
die Arbeit deutlich reduzieren. Es bleibt
also nichts anderes übrig, als die Dinger selbst anzufertigen. -
Ich finde auch nichts passendes im Internet ((:-().
Die Herstellung der Bewaffnung
Dazu möchte ich einige Worte verlieren, denn
vielleicht hilft es jemand anders. Die MG-Fertigung muss so
geschehen, dass die
Läufe demontierbar und zum Teil beweglich sind. Dadurch
kann auch ohne den MG-Läufen geflogen werden, bzw. wenn sie montiert sind.
So können Brüche beim
Modellhandling am Flug- platz usw. vermieden
werden. Beim Drehturm wurde der Weg gewählt,
die MG-Platine demontierbar zu gestal- ten, sodass sie nur
bei besonderen Anlässen montiert werden kann
und sonst ohne sie geflogen wird.
In Anleh- nung an die Abbildung im Squadron Heft Nr
034 von der B
25 wurde versucht, den Drehturm so weit möglich dem
Original nachzuempfinden. Das im Sinne eines echten
Cockpitausbaues ganz genau zu machen über- schreitet meine
eigenen Vorstellungen und fehlt es am Willen dazu. Außerdem sieht man diese Detailarbeiten im Flug nicht - und auf's Nachtkastl stell ich mir die
B25 ohnedies nicht.
Begonnen
wurde mit der Herstellung der MGs. Ein MG-Lauf besteht
aus dem Lauf und dem ihn umgebenden
Kühlmantel. Nun haben die amerikanischen MGs alle einen
quaderförmigen Teil aus dem dann der Lauf herausragt.
Dieser Teil wurde aus einer weichen Balsaleiste
gefertigt in das der Lauf eingepresst worden ist. Durch
die Länge des eingesteckten Laufes im
Balsaklotz bedarf es jetzt keines zusätzlichen
Klebstoffes. Die selbstgefertigte MGs gleichen
den schwarzen, gekauften MGs ziemlich gut.
Die
Aufhängung des MGs an seiner Befestigungsstelle wurde so gelöst,
dass der Lauf in eine Gummitülle streng eingeschoben
werden kann. Diese Tülle befindet sich dann an
der Durchtrittsstelle des Laufes aus dem Flugzeug und ermöglicht eine gewisse Beweglichkeit des MGs.
Dies dient nicht zuletzt der Verhinderung von Schäden,
wenn man an ein MG anstößt.
Nun erfolgte
der Einbau des Bug-MGs an der originalgetreuen Stelle
mittels Gummitülle. Um das MG nachzu- rüsten ist künftig
die Demontage der Bugkanzel nötig. In die gelöste Kanzel
kann jetzt der MG-Lauf durch die Tülle eingeschoben werden
- fertig. Danach wird die Kanzel wieder montiert. Doch
das alleine reicht nicht, denn diese B25 hat noch ein
fix eingebautes MG im Rumpfbug, welches vom
Piloten ausgelöst werden konnte. Also musste die
richtige Montagestelle gefunden und der
MG-Schaft in die richtige Position gebracht werden. Auch híer helfen die Bilder aus der Squadron Doku.
Die Herstellung des Durchbruches im Glas der
Bugkanzel war eine heikle Sache. Der MG-Schaft wurde nun
an der Rumpfinnenwand positioniert, so dass
das MG gerade nach vorn ragt und dann verklebt wird. In diesem
Fall kann zur Demontage der Lauf künftig auch ohne
Kanzeldemontage aus dem Schaft herausgezogen werden. Wie beim Original musste eine Abdichtung des
Glasdurchbruchs hergestellt werden. Dazu wurde ein alter
Fahr- radschlauch verwendet, zugeschnitten und
sehr klebstoffsparend mit dem Kanzelglas verklebt. Das
Mittelloch fürs MG wurde mit dem Lötkolben gebrannt
und dann mit kurzen Einschnitten versehen, die das
Durchschieben des Laufes ermöglichen. Fertig.
Übrigens: Wird das Modell gelagert, wird die
Bugkanzel in einer eigenen Schachtel sicher aufbewahrt.
(Beim Kauf des Modells wurden Ersatzteile
aller Kanzelteile der B 25 mitbestellt; Reserven gibt es
also. Der Einsatz des Modells erfolgt
vermutlich mit langen Pausen dazwischen und da kann
sein, dass es für das Modell keine Ersatzteile
mehr gibt!)
Als
Nächstes folgten die Arbeiten an den an der
Rumpfaußenwand befestigten fixen MGs. Auch hier wurde
die Methode mit dem Ausziehen der Läufe
angewendet. In den auf dem Rumpf verklebten
Kunststoffabdeckungen wurden Balsaquader eingeklebt,
die so positioniert sind, dass man die Läufe leicht
einschieben und auszie- hen kann.
Das
Heck-MG wird mit einer Art Gummistoppel im Rumpfheck
eingeschoben. In den Stoppel wurde mit dem Lötkolben eine
Nut eingebrannt, die das Herausrutschen des
eingeschobenen MG-Laufes verhindert. Einfacher geht's
nicht! - Echt nicht!
Nun folgen die
seitlichen Blister-MGs. Auch hier wird je eine
Gummitülle im Rumpf eingepresst, die es ermög- licht, dass der MG-Lauf von innen nach außen
durchgeschoben werden kann. Dazu ist aber die Demontage
zumindest eines der beiden Blister erforderlich,
- aber
das macht man ja nicht an jedem Flugtag.
Weitere
Kleinarbeiten
an diversen Details
Mit den diversesten
Arbeiten geht es jetzt weiter. Da wäre zB die Aufklebung
der Auspuffhutzen auf den Motorhauben. Das
wurde mit Sekundenkleber geschafft, der Tröpfchenweise
auf der Motorhaube am Ort der Hutze aufgebracht und verteilt
worden ist. Dann wurde die Hutze draufgesetzt und mit
Aktivator leicht ange- sprüht - fertig.
Der
nächste Punkt bestand in der Montage der
Heck-MG-Schützen-Kanzel.
Dann wurden die
Attrappen der Spurführungsscheren der Federbeine in
Angriff genommen. Dazu wurden aus 2mm Alublechstreifen
Schellen gebogen, die später die Lagerpunkte der Scheren
bilden. Schließlich konnten die Schellen mit
den Scheren montiert werden. Die aufgemotzten Federbeine
sind recht ansehnlich geworden und einsatzbereit.
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Bombenschacht erste Probe |
Innendraufsicht auf die Schachtklappen |
der Klappenantrieb |
innenansicht bei geschlossenen Klappen |
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Ansicht bei geöffneten Klappen |
die Kabelanschlüsse für die Startglühung |
Ansicht mit montierten Kanzeln |
das Pressluftmanometer |
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Bohrschablone für MG-Läufe |
die Fertigung der MGs beginnt |
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der MG-Drehturm des Originales |
die MG-Grundplatte |
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rohbaumäßig ziemlich fertig |
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die MG-Schäfte mit den eingesteckten Läufen |
erstes Bug-MG |
die Seiten-MG-Stationen |
das Heck-MG |
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Bug komplett bestückt |
Vorderansicht |
eine seitliche MG-Station |
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Seiten-MG |
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Motorhauben mit aufgeklebten Auspuffhutzen |
MG-Stand mit Kanzel fertig |
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Attrappenherstellung für Spurführungsscheren... |
aus den Streifen wurden Schellen... |
erster Versuch OK |
die fertigen Federbeine |
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das luftgedämpfte Fahrwerksbein von ESM (siehe
Gummiring) |
Bugfahrwerksaufnahme mit Aufdoppelung |
Fahrwerk eingebaut |
Anlenkung und Seilspanner mit Zugfeder |
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das funktionierende Bugfahrwerk mit gekreuzter
Seilanlenkung |
Vergleich der ESM-Fahrwrekselektriken zwischen Var 1
(-12V) und Var 2 (- 6V) |
Innenleben mit Positionslichterservo, Steuerventil
Pressluft, Empfänger,.... |
hier in Endausführung |
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Fahrwerksumbau: Elektronik raus, Pressluft rein |
Vergleich der Antriebssysteme |
fertig eingebautes Fahrwerk |
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Beginn
der Bau-Endphase - Bugfahrwerkseinbau und
Elektronik-Upgrade - und Umbau für Pressluft
Wie
oben bei den "Überlegungen zum Fahrwerkseinbau" bereits
erwähnt, kann jetzt das Bugfahrwerk einge- baut/eingepasst werden.
Hierbei muss man auch die Länge des Federbeines
beachten, um zu verhindern, dass der Flieger dann
"bergauf oder bergab" dasteht. Zu diesem Zweck
müssen die Hauptfahrwerke mit ihren Feder- beinen und
Rädern eingebaut werden. Anschließend muss
nach einer provisorischen Befestigung des Bugfahr- werks
samt Federbein und Rad, die Lage des Rumpfes
begutachtet werden. Dann kann ich überlegen, kürze ich, wenn überhaupt möglich, das Federbein oder muss
ich die komplette originale Fahrwerksaufnahme um- bauen, weil das Fahrwerk samt Rad zu hoch ist.
- Die
endgültige Entscheidung ist gefallen, ich verwende das
elektrische ESM-Bugfahrwerk, da ich hier nur zwei Unterlagekeile anfertigen
muss, damit das Fahrwerk deutlich erkennbar nach vor
geneigt eingebaut werden kann. Sollte die Fahrwerkselektrik
einmal ihren Dienst versagen, dann wird auf
Eurokit-Pressluft umgebaut, dann muss es eben sein. Betreffend
dem verwendeten Federbein vom ESM-Fahrwerk musste die
Feder gegen eine etwas schwächere ausgetauscht
werden, das sie zu hart war. Bei dieser Arbeit konnte
ich feststellen, dass man bei ESM einen O-Ring eingebaut
hat, der einen gewissen Dämpfungseffekt bringen dürfte.
Zur Anlenkung des Fahrwerks verwendete ich die
Originalseile, jedoch modifizierte ich die Anlenkung
deutlich gegenüber dem Bauheft. Wie bei allen
meinen derartigen Modellen kreuze ich die Seile aus, um
beim Einzieh- vorgang ein Verhededern der Seile
im Bereich des Anlenkungshebels am Fahrwerk und der
Halterung zu ver- hindern. Die restliche Seilspannung
konnte
mit einer kleinen Zugfeder zwischen den Seilen bereinigt werden.
Nun
waren die Fahrwerke also eingebaut und wurden getestet.
Schon ulkig der Anblick, wie trotz Verzö- gerungseinstellung
die mit Pressluft betriebene Hauptfahrwerk ein- und
ausfahren, das elektrische Bugfahr- werk dafür
fast eine 3/4-Minute benötigt. Wie oben beschrieben,
wollte ich zu diesem Zeitpunkt diesen Weg gehen.
- Na ja, es ist eben so.
Bedingt durch meine schwere Krebserkrankung verstrich einige Zeit,
in der garnix am Modell vorwärts ging. Doch, siehe da,
danach, bei meinen ersten
Internetchecks über die B25 von ESM entdeckte
ich, dass es für die E-Fahrwerke "upgedatete"
Elektroniken gibt, bei denen der Vorjang jeweils
nurmehr 15 Sekunden dauert. Wo bekomme ich sowas her???? - Eines
Tages schrieb ich an Lindinger Modellbau und erkundigte
mich, ob man Updateelektroniken kaufen kann. Unglaublich
aber wahr, Lindinger schickte mir zu dem dort gekauften
ESM- Fahrwerk kostenlos die neuen Elektriken. Das sind drei
(!!!) kpl Antriebe für die Fahrwerke. - Jetzt wird das sehr gut
aussehen, wenn das Bugfahrwerk etwas länger benötigt als
das Hauptfahrwerk, aber annähernd
in einer ähnlich langen Zeitdauer.
Von Lindinger
kamen drei komplette, fix fertige Antriebe mit E-Motor,
Servokabel usw. Man muss das alte Fahr- werk nun zerlegen,
damit man die Antriebselektrik extrahieren kann. Wenn
man die Schrauben an der Mechanik nicht zu sehr mit Sicherungsmittel
getränkt hat, den geht das auch gut. - Anstelle der
Elektrik der Var. 1 kann nun die neue Elektrik eingesetzt und die Fahrwerksmechanik wieder zusammengesteckt und
verschraubt werden. So weit so gut. Ich habe mich bemüßigt gefühlt, die Uhrmacher-Stahlzahnräder im
Getriebe, zart mit Antirostöl zu bestreichen -
dort kommt man kaum mehr hin, und die Luftfeuchtigkeit
am Rasenplatz ist nicht zu vernachlässigen. Natürlich
musste ich die etwas krummen Gewindespindeln auch noch
geradebiegen, ohne dabei den Kraft- aufwand zu übertreiben. Also
zusammengefasst ist der Umbau kein Problem. Zu achten
ist darauf, dass die neue Antriebselektrik nurmehr bis
max 6V betrieben werden kann! Die Laufdauer
ist jetzt sehr originalgetreu, so gefällt es mir. Leider hatte die Funktion meiner Fahrwerke
noch einen kleinen Haken, nämlich dass Pressluft und Strom ge genläufige Bewegungen ausführten. Bei
der Pressluft wollte ich nichts ändern und dachte dass
es viel einfacher wäre, die Stromzufuhr zum
E-Fahrwerk einfach umzupolen. Gesagt getan - und schon
rauchte es und die schöne Elektronik war kaputt.
Ich nahm neuerlich Kontakt zu Lindinger auf und man
sagte mir, dass es der- zeit keine weitere Elektronik V2
zu kaufen gäbe, da der Lagerstand NULL wäre.
Eine Lieferzeit konnte man mir auch nicht sagen. Also
blieb nur, dass ich eine Elektronik der
Hauptfahrwerke verwendete und die Funktions- bereinigung
durch Umstellung am Steuerventilservo erfolgte.
Dann
mein gesundheitlicher Crash mit zwei Krebserkrankungen
und in der Folge fast zwei Jahre lang kein Mo- dellbau. Lindingers
Lieferzusage bei Vorhandensein neuer Elektroniken wurde
nicht eingehalten und ich hatte auch schon wenig Interesse
daran,
da ich nicht wusste ob ich nochmal aufkommen würde.
Daher stiess ich in der Sache nicht mehr nach. Inzwischen
gibt es die Fahrwerksvariante V3, mit externer
Einzelelektronik für alle 3 Fahrwerke.
Da sich
meine Gesundheit - Gott sei Dank - wieder deutlich gebessert hat urgierte
ich und erhielt nicht eine Fahrwerkselektronik, sondern eine neue Schaltelektronik
(25.-) der Variante 3. Die
passt elektrisch aber nicht zu den Fahrwerken der
Variante 1 und 2. Sch...ade! - Also musste ich mir Neues
einfallen lassen.
Umbau
Bugfahrwerk
Nachdem
ich annehme, dass ich eine Elektronik V2 nicht mehr
bekommen werde, überlegte ich den Umbau
des
Bugfahrwerks auf Pressluftantrieb. In meinem Fundus
befindet sich noch ein zartes Uraltfahrwerk von meiner
ersten P 38 von CMPro aus chinesischer ´Fertigung, welches für ein 8-9 kg-
Modell nicht wirklich ver- wendbar ist. Nach
Beschau dachte ich, der
Druckluftzylinder könnte passen. Mal sehen. Tatsächlich gelang es mir mit etwas
Fräsarbeit und einer verlängerten neuen Kolbenstange, diesen alten Zylinder einzubauen. Auf den
Fotos oben kann man sich vom Umbau ein Bild machen. -
Und siehe da, das Fahrwerk funktioniert. Zwar
fährt er Kolben gegen den Federdruck gut aus, doch
durch den etwa 5mm längeren Hub wird die
Rückstellfeder so weit zusammengepresst, dass die Endverrriegelungsstellung des eingefahrenen Fahrwerks nicht ganz erreicht
wird. Das Fahrwerk wird nur leicht veriegelt aber durch den Systemdruck im
Zylinder sollte es ohnedies oben gehalten
werden. Bei Druckausfall fährt es durch
die Federkraft aus. Die Ausfahrstellung
verriegelt nach Fein- einstellung der Endlage durch die
Federkraft nun ordnungsgemäß. Wichtig ist für den
Flugbetrieb, dass die Pressluftanlage dicht ist und dicht bleibt, zumindestens auf eine Flug- dauer
von 10 - 12 Minuten. - Wegen des Luftschwundes den ich trotz Seifenwasser nicht finden kann, wurde
eine doppelt so große Pressluftflasche eingebaut. Die
beiden Hauptfahrwerkszylinder mit einem Durchmesser
von mehr als 15 mm ergeben schon einen merklichen
Luftverbrauch, dazu noch der Luftschwund, da hilft nur
eine große Preßluftflasche.- Irgendwie bin
ich noch mit dem Kolbenhub des Bugfahrwerkes nicht
ganz glück- lich. Vielleicht
finde ich in meinem Fundus ein Lagerfahrwerk mit
größerem Kolbenhub? - Antwort: Nix
Brauch- bares zu finden! Aber das Fahrwerk
funktioniert anstandslos, - zumindest derzeit im
"Trockenbetrieb".
Motoreinbau
- Düsennadelverlängerungen, Tanks und Auspuffanlage
Nachdem
dieses Kapitel abgeschlossen worden íst ging es
endgültig an die Einbauten der Tanks und Motore. Doch hier war noch eine Problemlösung
zu finden, nämlich eine für die Betätigung der
Düsennadeln. Unglück- licher Weise befinden sich
die Nadeln an der Gondelunterseite, nahe den
Auspufftöpfen. Den Umbau der Vergaser kann man
vergessen, also muss eine gelungene Lösung
her. Nun wissen wir alle, dass Düsen- nadelverlängerungen
(insbesondere bei OS und ähnlichen) zu
Problemen führen können, da schwere solide
Verlängerungsdrähte stark zu schwingen beginnen und den Düsenstock damit oval ausschlagen. Bei den
hier montierten Super Tigre Vergasern sind die
Düsenstöcke extrem fest gebaut, sodass sie
auch schwerere Verlängerungen aushalten könnten. Daher
muss jede Düsennadel mit einem selbstgefertigten
Teil versehen werden, in welchem die Verlängerung
angeschraubt werden kann. Die Anfertigung der beiden
Teile erfolgt aus Messing, welche später an der
Super Tiger-Nadel
angelötet werden. Die originalen Nadeln müssen bei der
Rändelschraube
abgedreht werden, damitg die Neuteile aufgeschoben
werden können. Nach dem Lötvorgang plus kleiner Nacharbeiten
kann die provisorische Nadelverlängerung aus dünnem
Stahldraht mit den M3-Maden- schrauben in den Messigverlängerungen
angeschraubt werden. Fertig. - Die Praxis wird zeigen,
ob die Motor- vibrationen keine Schwingungen an
den Düsennadeln verursachen.
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der zu überbrückende Abstand |
die Einzelteile |
die Fertige Düsennadelverlängerung |
der neu angefertige Auspuffkrümmer |
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Eine
schwierige Arbeitsaufgabe war die Herstellung der
angepassten Auspuffkrümmer. Erschwerend war die
Umrüstung der Auspuffbefestigung durch meinen
Freund Karl, der anstelle des eingeschraubten Krümmers
(Originalzustand), Gewindebuchsen einschraubte
bei denen dann spezielle Krümmer mit Bund angeschraubt
werden können. Allerdings passt die Krümmung
der Krümmer nicht und die großen Auspufftöpfe wären
extra zu befestigen gewesen. Daher wurden die
Krümmer abgeschnitten und mit den zugeschnittenen
Krümmer- stücken System OS durch Hartlötung verlängert.
Mit den neuen Auspufftöpfen für 180er
Viertakter wird das ganz gut klingen.
Endmontage, Schwerpunktsermittlung
und Gewichtsbestimmung
Einmal kommt der Tag, an dem
alle Einbauten am Modell eingeschraubt sind, alle Servos
geprüft und die Pressluftanlage auf Leckagen
getestet ist, also der Tag der Schwerpunktsbestimmung.
Nun gibt es in der Bauanleitung die Angabe von 85mm
ab Nasenleiste, gemessen an der Flügelanschlusstelle
neben den Motorgondeln. Dieser Wert ergibt, nach Verbindung
der beiden Endpunkte, neben dem Rumpf den Abstand von
ca. 115mm. Mit dieser Einstellung, das Modell am Rücken
liegend auf der Schwerpunktswaage, trifft mich der
Schlag, denn ich muss gut 850 g Gewicht im Rumpfbug unterbringen,
um den empfohlenen Schwerpunkt einhalten zu können. Zu
diesem Zweck werden zwei NMh 5-Zeller und ein Vierzeller
für die Positionslampen eingebaut. Um die Akkus sicher befestigen zu können, ist der Bau einer Haltevorrichtung
aus Alu notwendig. Gewicht spielt ja hier keine Rolle
....((:_().
Das erstmals
zusammengebaute Modell sieht ohne Bewaffnung sehr gut
und solide aus. Diese Anbauteile werden eigentlich
nur zu Ausstellungszwecken montiert, für den normalen
Flugbetrieb sind sie verzichtbar.
Das
Modellgesamtgewicht ergibt sich aus folgenden
Einzelgewichten:
| Rumpf mit Flügelmittelstück, Motoren,
Fahrwerken, Elektronik und Akkus |
9,75 kg |
| Beide Außenflügel mit Servos |
1,20 kg |
| Bugkanzel |
0,13 kg |
| Bombenschacht |
0,37 kg |
| Höhen-/Seitenleitwerk |
0,58 kg |
| 2
Propeller |
0,22 kg |
Gesamtgewicht:
12,25 kg
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erstmals auf dem Fahrwerk |
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Montage der Akkus zur Einhaltung des Schwerpunktes |
Sicht durch die Kanzel |
Frontansicht mit Landescheinwerfern |
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Die Motoreneinstellung
und der "Rütteltest"
Bevor es an die praktische
Erprobung geht, muss das Modell einsatzfähig gemacht
werden. Nochmals wird die Servoverkabelung,
die Stromzufuhr und die Funktionen geprüft und dann das
Flächenmittelstück am Rumpf angeschraubt.
Jetzt steht das Modell auf "eigenen Beinen". In dieser
Stellung erfolgt der "Tankcheck" bei dem die ein- und
ausgetankten Flüssigkeitsmengen überprüft werden. Es
sollten dabei nur minimale Ab- weichungen zwischen Tank
links und rechts auftreten. Tatsächlich können max. 530
ccm in beiden Tanks gefüllt werden.
Wie bei allen meinen
Motormodellen erfolgt dann daheim vor dem Garagentor ein
Motortestlauf. Dieser dient dazu, die Motore
in ihrer Einstellung auf den späteren Flugbetrieb zu
justieren und auch als Test des Modells, wo durch die Schwingungen eventuell Schrauben locker werden
oder andere Defekte auftauchen. All diese Problemchen
müssen vor einem Erststart dauerhaft und
sicher behoben werden.
Natürlich interessieren
mich beim Probelauf auch die Leistungsdaten der Motore, die
ich mit Vergleichspropel- lern (zB Graupner
Nylon 14x7 3-Blatt) ermittle. Bei den OS 120igern kamen
max 8600 U/Min zustande. Das ist OK. Beim Testlauf wurde
ein Video angefertigt, bei dem sich der Leerlauf (2000
U/Min) der Motore eigenartig anhört; in der Realität
klang das aber gut.
Der "Rütteltest"
ist auch gut verlaufen, denn keine Teile wurden locker
oder beschädigt. Naja,
wenn es sonst nix gibt, dann kann ich
zufrieden sein.
Anfertigung
von Motorattrappen
Jetzt steht das praktisch fertige
Modell am Tisch, immerwieder und irgendwie wird der
Blick von den Motorhau- ben angezogen. Drinnen
sieht man den mächtigen 20er Viertakter liegen, aber
sonst ist da nur mehr gähnende Leere. Obwohl
ich kein Extremist in Sachen Genauigkeit bei der
Modellnachahmung bin, so stört mich diese Leere doch
sehr. Nun versuchte ich auf einfachste Weise
Motorattrappen anzufertigen, die weit entfernt von der
Realität sind, aber dem Motor doch auch noch
genügend Frischluft zukommen lassen. Ganz wichtig, sie
müssen einfach, halbwegs schwingungsbeständig
und vor allem problemlos zu montieren sein. Ich glaube
ich habe wieder eine einfache Lösung gefunden.
Mit der richtigen Farbgebung sieht das dann doch
deutlich besser aus als die Leere um den Motor herum.
Als Trägermaterial wird ein 2mm
Flugzeugsperrholz verwendet. Mit einer Pappschablone
wird eine Probe durchgeführt, ob mit
angeschraubter Attrappenplatter die Motorhaube auf- und
abmontiert werden kann. Die richtige Bemessung wurde
bereits bei der Skizzierung ermittelt und stellt sich in
der Praxis als richtig heraus. Nach dem Aussägen werden die Wellschlauchstücke mit Belizell
aufgeklebt. Danach müssen in die Motorträ- ger
Befestigungsbohrungen eingebracht werden, in
welchen dann Blechschrauben zur Befestigung
einge- schraubt werden. Schließlich konnte lackiert werden. Silber als Grundfarbe war zu knallig, daher
wurde mit Mattschwarz drübergehaucht. Letztlich schaut
es halbwegs nach etwas aus und behindert die
Kühlluft auch nicht sehr.
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Zu Beginn die Skizze und eine Pappschablone |
erste Anprobe ... |
... und hier mit Motorhaube |
die Wellschlauchstücke werden provisorisch aufgelegt |
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die bereits ausgeschnittenen Trägerplatten |
mit aufgeklebten "Zylinderattrappen" |
lackierte und montierte Attrappe |
... obwohl so einfach, füllt sich doch die Leere durch
die Attrappe |
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Modell fertig nach erfolgreichem Motortest:
Video
Motortest |
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Video
und Bilder vom Erstflug
Da ich nach
unguten Erfahrungen meinen Rücken nicht weiter beim
Hantieren mit dem großen Modell und beim Starten
der Motore am Boden, etc. beanspruchen möchte, habe ich
das drei Jahre auf den Erstflug wartende, fertige
Modell verkauft. Ich bin glücklich, dass es ein
Modellflieger, Freund Christopher, gekauft hat,
der damit hervorragend umgehen kann, der kein
Problem mit dem Betrieb von Verbrennern hat und dem auch Umgang
mit Pressluftfahrwerken bekannt ist. Von
seinem Erstflug sendete er mir Videosequenzen die ich zu
einem Gesamtvideo zusammengestellt habe. Ich
freue mich natürlich, dass ihm der Flug wunderbar gut
gelungen ist und wünsche ihm noch viele schöne
Flüge.
Video
vom Erstflug des neuen Besitzers der B 25
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