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Der erste "Blaue
Blitz" von Kleinbahn, den ich vor etwa drei
Jehrzehnten für Märklin adaptiert
habe, ist von der Ausführung des Kleinbahnmodells her eher dem Spiel- zeug
zuzuordnen. Dennoch ist mir diese von Kleinbahn nicht
ganz soooo maßstäb- lich ausgeführte Type (ist
eine im Maßstab ca. 4cm verkürzte Ausführung) ans Herz gewachsen, denn in meiner Jugend war der Blaue Blitz
etwas Besonderes. Und so ein Modell zu
besitzen ist für mich einfach ein Jugendtraum gewesen.
Der Umbau auf Wechselstrom wurde ja zum
Problem, denn die Elektronik war damals
(~1965) für
Schüler nicht so kompfortabel wie heute. Ein Gleichrichter
ermöglichte nur die Fahrt in eine Richtung. Und
heute steckt man einen FRU 55 500 von Uhlenbrock hinein
und schon geht das wesentlich besser in bei- den
Richtungen, als mit den alten
Fahrtrichtungsumschaltern von Märklin. Durch den
vor einiger Zeit durchgeführten Ankauf eines Konvolutes von alten und
sehr gebrauchten
Triebwagen kam ich zu einem weiteren "Blitz"
in meiner Samm- lung. Dass dieses, an erster Stelle unten
beschriebene Modell, hat schon einiges erlebt und
war sehr reparaturbedürftig. Doch das kränkt mich
nicht, ganz im Ge- genteil, denn da habe ich etwas zu tun,
da gibt es einiges zu reparieren und Ablen- kung
von den Auswirkungen der Chamotherapien.
Der
zweite Triebwagenzug ist der eingangs erwähnte, auf das
Märklinsystem umgebaute. Nachdem ich den
Triebwagen jahrzehnte lang aus meinen Augen ver- loren
hatte, bin ich am Überlegen, ebenfalls einen FRU 55 500
einzubauen. Der Zug ist mit allen Schleifern
und Innenbeleuchtung ausgerüstet, sodass deren Abbau
verlorener Aufwand wäre. - Nun stellte sich
kürzlich heraus, dass der Triebwagen mit einem
Märklinfahrgestell samt dazugehörigem Motor und
Fahrtrichtungsum- schalter ausgestattet ist. Der Zug
läuft sehr zufriedenstellend und das bleibt so.
Nach
zahlreichen reparatiren und Umbauten von Blauen Blitzen
entdeckte ich, dass es den Blauen Blitz auch
als Städteschnellzug gegben hat, der mit mehreren Zwischenwagen
und zwei Triebköpfen zwischen Wien und Bregenz und Win
und Villach im EInsatz war. Nun war der
Wunsch entstanden, auch so eine Garnitur Blauer
Blitz Langzug zu haben. Triebköpfe
gibt es bei mir genügend, nur keine
Zwischenwagen. Nur bei Piko gibt es für einen maßstäblich
nachgebildeten Blauen Blitz einen sündteuren und nicht
erhältlichen Zwischenwagen, der bei der Suche
sofort ausschied. Nur bei Liliput fand sich ein dem Original
entsprechender und zur Kleinbahn passender Schnellzug
Schürzenwagen. Er musste lackiert werden, um dann zum
Blauen Blitz dazuzupassen. Mehr
dazu:
Blauer Blitz Langzug
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VT 5045.07, Kleinbahn -
Video

VT 5045.02, Kleinbahn -
Video

Vergleichsfoto:
VT 5045.06, Liliput -
Video
 VT
5045.07 Langzug
Video |
Totalservice und
Rahmenreparatur beim Blauen Blitz VT 5045.07 von
Kleinbahn
Nach Erhalt des
aus einem Wrack-Konvolut stammenden Blauen Blitzes
(~1970, Zweilichtspitzensignal) nahm ich eine Sichtung des meistgeschädigten
Triebwagenzuges vor. Zuerst fiel auf, dass am Triebwagen
ein Bruch des Fahrgestells, der Bodenplatte
vorlag. Der Motor war, damit der Zug fahren konnte, mit
einem Alublechbügel mit dem Gehäuse verbunden.
Eine riesige Schraube hielt die Bodenplatte
ebenfalls mit dem Gehäuse zusam- men. Die Drehgestellblenden
des Antriebsdrehgestells waren bauchig und bedingten
einer Nachbesserung die jedoch den Bruch einer Seite
ergab. - Die sofortige Ausbesserung geschah durch
zusammenkleben der vier Bruchstücke mit Sekundenkleber.
Nach der Entfernung des Lackes wurde an der
Innenseite der Blende ein 0,8mm dicker Blechstreifen
aufgeklebt, der den Bruchstücken den
notwendigen Halt geben kann. Beide Dreh- gestellblenden wurden neu
lackiert.
Ähnlich desolat stellte sich die
Sache beim Beiwagen dar. Die Bodenplatte war auf der
gesamten Länge gut 5mm durchgebogen und es
fehlte ein Drehgestell. Mein Versuch die Verbiegung mit
Vorsicht zu begradigen scheiterte, die
Bodenplatte brach. Provisorisch konnte sie mit
Sekundenkleber wieder verbunden werden. Die Reparatur
wird später mit einem Alu-Streifen erfolgen, der mit
Sekundenkleber aufgeklebt wird.
Die
Instandsetzung der Bodenplatte des TWG wurde schließlich mit
zwei Messing Rundstäben mit 3 mm Durchmesser durchgeführt.
Dazu mussten die Stäbe leicht gekröpft werden und konnten sie
danach entlang den seitlichen Stegen der
Bodenplatte mit mittelflüssigem Sekundenkleber verklebt
werden. Die angefertigte Motortragplatte aus
Messingblech, die das Drehgestell
mit der Bodenplatte verbindet, wurde an den Rundstä- ben
angelötet.
Die nun fällige Zerlegung und Reinigung des
Motors und des Fahrgestells war rasch erledigt. Danach
wurden die lackierten Drehgestellblenden am
Fahrblock angesteckt, sodass die neue Tragplatte für den
Radschleifrer angefertigt und verschraubt
werden konnte. Für die Befestigung der Platte musste ein
2mm Gewindeloch her- gestellt werden. Dann
konnte der Schleifer gebogen werden, damit er gut
aufliegt und anschließend wurde der kurze Draht
angelötet. Jetzt konnte der Schleifer an der Tragplatte
mit Sekundenkleber mitteldick angeklebt werden.
Schließlich
konnte wieder die Montage des Motors erfolgen. Kleine
Nachbesserungen waren an der Tragplatte nötig, da
der Motor wie starr verbunden und unbeweglich war. Daher
musste die Tragplatte dünner geschliffen werden,
bis die "Geländegängigkeit" einigermaßen gegeben war.
Zuletzt wurde die Verdrahtung hergestellt, die jedoch
umgepolt verlötet wurde. Damit kann der TWG wieder auf
jeder Normanlage fahren.
Damit das Gehäuseoberteil
gut am Rahmen aufliegt mussten kleine Adaptierungen erfolgen.
Besonders die Einklebung einer Inneneinrichtung
trug sehr dazu bei, dass das Oberteil satt aufliegt,
damit die Befestigung mit der langen Schraube keine
Deformation des Gehäuses mehr verursachen kann. - Jetzt
stünde der TWG zur Probefahrt und zum "Einfahren"
bereit.
Die Reparatur des Beiwagens konnte
auch erfolgen, da ein Drehgestell eines LIMA
Schnellzugwagens vor- handen war. Nach kleinen
Manipulationen war das neue Drehgestell angepasst worden. Auf
den Vorarbeiten aufbauend musste nur der 2mm
dicke Alustreifen auf der Bodenplatte ordentlich
angeklebt werden. Schließ- lich passte alles und
nach der kurzen Lackierung des neuen Drehsgestells in
Mattschwarz war der Beiwagen fertig und einsatzbereit.
Bei den Testfahrten der Garnitur mussten
noch kleine Anpassungen bei der Kurvengängigkeit des
Triebwagens erfolgen, damit er in beiden FR
den selben engen Testgleisradius ungestört durchfahren
kann. Hier kommt es gelegentlich zu einem
Kurzschluss des Rahmenrundmaterials und dem
Stromanschluss am Motor.
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der "traurige" Triebwagen |
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der Beiwagen |
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siehe durchgebogene Bodenplatte |
der Fahrgestellbruch |
seltsame Motorbefestigungsvariante |
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alle Teile |
die neulackierten Drehgestellblenden |
Drehgestell mit Schleiferplatte |
seitliche Ansicht der Schleifderplatte |
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es bleibt trotz allem ein kleiner Spalt zwischen
Motoranschluss |
das Gehäuse mit der defekten Bodenplatte |
Bodenplatte mit den gekröpften Messingträgern |
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die Planungsunterlage für das Projekt |
die Bodenplatte mit der fertigen Motorhalterung |
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die reparierte Bodenplatte liegt unter dem Schleifer |
die Unteransicht des Antriebsdrehge-stelles |
das annähernd gerade Fahrgestell ... |
... mit aufgeklebter Vertstärkung |
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ein LIMA-Drehgestell mit Kupplung ersetzt das fehlende
Drehgestell |
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Bilder vom reparierten Motrorwagen |
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VT 5045.07 wieder komplett |
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Reparatur
und Umpolung eines weiteren Blauen Blitzes VT 5045.07
Um später einmal einen kurzen Triebzug zusammen zu
stellen bedarf es zweier Triebköpfe und zumindest zweier Zwischenwagen.
Da es keine Zwischenwagen zu kaufen gibt, begnüge ich
mich vorerst, wenn ich zwei Triebwagengarnituren
aneinander kuppeln kann. Dazu brauche ich
zwei Züge aus der gleichen Produktion. Zu günstigen Konditionen konnte ich
zu diesem Zweck einen
weiteren Blauen Blitz mit dem alten Gehäuse
erstei- gern. - Wieder einmal sah ich mir die Bilder beim Verkäufer
nicht gut an und kaufte ein altes Gespann, bei
dem der Vorbesitzer die Schürzen abgesägt hat. Darüber
hinaus war der Antrieb mit Fett geschmiert und
da be- wegte sich natürlich nix mehr. Das mechanische und elektrische
Problem ist zwar leicht behebbar, jedoch das Gehäuse
ist nicht verwendbar. Durch Zufall tauchte im Netz ein
passendes und sehr schönes Gehäuse auf, welches ich günstig samt Schachteln ersteigern konnte.
Somit kam ich meinem Projekt einen Schritt näher.
Bei
der Zerlegung des gekauften TWG-Zuges war die Verklebung
der Gehäuse zu lösen. Es gelang nur mit einem Messer.
Zurück blieben die Zink-Al-Fahrgestelle von Triebwagen
und Anhänger. Da sich der Motor beim Anlegen
von 12V nicht die Spur drehte, wurde der Motor und das
Drehgestell komplett zerlegt. Nach einer Reini- gung in
Spezialbenzin ergab sich ein freundlicheres Bild. Der
Motor lief nun wieder. Das Getriebe wurde nun komplett zerlegt und gereinigt.
Anschließend wurden die Zahnräder eingebaut und die Räder wieder exakt auf- gepresst. Nun bewegen sich auch die Antriebsräder wieder
leichtgängig.
- Da
der Twg. aus älterer Fertigung ist, muss für die Umpolung eine neue Halterung für den Radschleifer
angefertigt werden. Der Kondensator wird vorerst
weggelassen, da er zu kurze Lötbeinchen hat.
Die Bodenplatten wurden ebenfalls
gereinigt, wobei der vom Vorbesitzer aufgebrachte
Klebstoff (?) weggefräst werden musste. Zu diesem
Zeitpunkt wurde auch eine Verstärkung des Rahmens am
Triebkopf vorgenommen, die durch eingeklebte
Stücke aus 3mm Messingdraht verwirklicht werden konnte.
Danach wurden die Boden- platten Mattschwarz
lackiert. Um die Garnitur künftig mit Zwischenwagen
gekuppelbar zu machen, müssen an- dere Drehgestelle
verwendet werden, die das Projekt ermöglichen. Auch diese
Drehgestelle wurden später zu den Drehgestellblenden
des Antriebsdrehgestells passend lackiert.
Der
Zusammenmbau der Garnitur zeigte, dass die verwendeten
Drehgestelle zwischen den Wagen einen zu großen
Wagenabstand ergeben. Daher mussten neue Bohrungen in
den Drehgestellen gebohrt werden, da- mit die
Wagen knapper aneinader gekuppelt werden können.
Außerdem ist die Einbauhöhe um 1,5mm niedri- ger
als bei den originalen Drehgestellen. Das wurde durch
Beilegen von 5er-Beilagscheiben ausgeglichen.
Nach
der Montage des Gehäuses am Triebwagen wurde am
Rollenprüfstand das Laufverhalten getestet. Dabei ergab
sich nach etwa fünf Minuten Laufdauer, dass der Motor
stehen blieb. Er wurde ausgebaut, zerlegt und neuerlich mit
Spezialbenzin gereinigt. Dabei fiel er zu Boden und eine
Kohlenhalterung brach ab. Also musste aus der Ersatzteilkiste
ein neues vorderes Lagerschild eingebaut werden. Nach
erforderlicher Distanzierung der Motorwelle konnte der Motor
zusammengebaut und probegelaufen werden. Er
funktioniert. Nach dem Einbau des Motors im Fahrgestell
konnte der Probelauf am Rollenprüfstand weiter
fortgesetzt werden. Nun läuft wieder alles
normal.
Da die Fertigstellung dieser Garnitur
gelungen ist, konnten erstmals zwei Triebzüge an den
Steuerwagen gekup- pelt und gefahren werden.
Für Laien sieht der Zug zumindest interessant aus.
Aufbauend auf den Erfahrungen entstand der
Wunsch nach einer vorbildgetreueren Blauer Blitz
Langzug Garnitur. Das Projekt wurde
auch angegangen, wobei die Beschaffung passender
Zwischenwagen zum Haupt- problem wurden. Auch
bei den Triebköpfen gab es reichlich Arbeit mit der
Herstellung eines zweimotorigen Triebkopfes.
Mehr darüber findet sich in der Seite:
Blauer Blitz Langzug
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die Ausgangsgarnitur |
das zweite Gehäuse |
alles zerlegt |
die überarbeiteten Teile der Fahrgestelle |
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neue Drehgestelle um Zwischenwagen kuppeln zu können |
neue Schleifermontage für Umpolung |
Motor umgepolt und betriebsbereit |
beide Fahrhestelle und 2 neue Gehäuse |
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due fahrbereite Garnituir |
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Antriebsdrehgestell |
geänderte Laufdrehgestelle mit verändertem Drehpunkt |
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Blauer
Blitz - Langzug mit zwei Zwischenwagen |
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Langzug mit 2 gekuppelten VT 5045 |
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Video Doppeltraktion 2
Twgzüge |
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Doppeltraktion zwei Triebköpfe |
Fahrvideo mit
2Zwischenwagen und 2 Triebköpfen |
Kupplungstest |
Zusätzliche Stromabnehmer |
Service
und Umpolungzwei weiterer Blauen Blitz VT 5045.02
Zu günstigen Konditionen konnte ich einen
weiteren Blauen Blitz mit Dreilichtspitzensignal aus den Produk- tionsjahren um 1990
herum, ersteigern. Damit er auf einer
Norm-Modellbahnanlage eingesetzt werden kann, musste er umgepolt werden. Der Zug läuft gut, es fehlt am
Beiwagen-Enddrehgestell ein Kupplungshaken. Nach Beendigung der Reinigung und nach dem
Abschmieren lief der Zug einigen Zeit lang
zufriedenstellend auf meinem Testkreis.
Schließlich sah ich mich nach
einem passenden Zwischenwagen um. Von Kleinbahn gibt es das nicht; nur
Piko hat für seinen Blauen
Blitz Zwischenwagen, die so um 100 Euro (!) kosten. Das ist
indiskutabel und maßstäblich nicht passend. Daher begann die Suche nach einem
passenden Wagen, oder zumindest einem halbwegs
passenden, den man Umbauern und umlackieren
kann. Bei Lima wurde ich zuerst fündig, doch
musste Wagen umlackiert werden. Ein weiteres Manko war
die Dachform und -höhe, sowie die etwas
schmälere Bauform als der Blitz. Die Suche geht
also weiter
und vielleicht passt ein anderer Schnellzugwagen,
der natürlich auch umlackiert werden muss.
Anmerkung:
Kleinbahn rechnete früher die Fahrzeuglänge im Maßastab
1:100 und die Wagenbreite im Maß- stab 1:87,
weshalb die Wagen und Loks etwas gedrungen wirken, aber
fahrtechnich in Bogenfahrt davon profi- tieren.
- Da ich es mit dem Maßstab nicht so eng sehe, daher kann ich mit einigen Abstrichen leben
und freue mich über den durch den
Zwischenwagen (oder seinen besser passenden Nachfolger) etwas aufgewerteten
Blauen
Blitz. Übrigens ist auf den Bildern weiter unten auch
der Rote Pfeil von Kleinbahn zu sehen, der ja dem Blauen
Blitz ähnelt.
Auch der Betrieb der beiden
Kleinbahntriebwagen in Doppeltraktion und mit einem
provisorischen Zwischen- wagen musste erprobt
werden. Wenn auch nicht originalgetreu, so sieht das
Gespann interessant aus und es fährt auch sehr
schön.
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VT 5045.02, Bjhr ~ 1990 |
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der provisor. Zwischenwagen (Lima) |
Zwischenwagen
Eigenbau (Liliput) |
Noch
ein Blauer Blitz wird repariert und Umgepolt
2023 konnte ich sehr günstig einen
defekten und zerlegten Blauen Blitz kaufen. Die Idee
war, dass ein ansich gut erhaltener Motorwagen
ein Brauchbares Fahrzeug sein kann. Nach Wochen im
Besitz der Teile fasste ich die Kraft und
begann mir die Teile anzusehen. Der Motortest mit Kabel
verlief erfolglos, denn bei Motor und
Fahrgestell drehte sich nicht.s Das veranlasste mich,
das Antriebs- drehgestell mit Waschbenzin zu
reinigen. Erst nach einem zweiten Reinigungsviorgang
begann sich alles wieder zu drehen. Schließlich
drehte sich der Motor auch wiede, sodass ich begann, die
Um- polung des Motors durchzuführen. Der
Schleifer musste auf die andere Seite und isoliert auf
einem Stück Printplatte angeklebt werden. Die
restliche Verdrahtung erledigte sich auch bald, sodass
der Triebwagen zusammengebaut werden konnte.
Dazu fehlte nur die Gehäuseschraube, von der ein Ersatz
vorhanden war. Und schon war der Triebwagen wieder
einsatzbereit. Eine Fahrerprobung kann erst im
kommenden Winter erfolgen.
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Umbau Blauer Blitz für Märklin |
Kurzbeschreibung
des Umbaues eines VT 5045.07 für Märklin
Als patriotisch angehauchter
Modellbahnfreund muss auf meiner Anlage auch ein Blauer
Blitz fahren. Nur 1975 war die Möglichkeit einen Blauen
Blitz für Märklin zu beschaffen ein Ding der
Unmöglichkeit. Also konnte man sich nur selbst helfen
und einen Blitz elektrisch für Wechselstrom und
das Mittelleitersystem umrüsten.
Anfänglich
hatte ich den gelesenen Hinweisen folgend, einfach einen
Gleichrichter eingebaut. Dazu musste noch eine
Möglichkeit des Anbaues eines Schleifers reali- siert
werden. Das mit dem Schleifer war kein großes Problem,
jedcoh stellte sich heraus, dass mit dem
Gleichrichter der Zug zwar fuhr, aber nur in eine
Richtung. Die Idee kam schließlich, dass ich
einen Motor einer Märklin Lok einbaue und den Fahrtrichtungsumschalter
auch.
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Nach langem Suchen
fand ich bei einem Modellbahn-Gebrauchthändler ein
Fahrgestell einer E 10 von Märklin. Dieses
Fahrwerk arbeitete ich um, sodass es in das Gehäuse des
Blitzes passte. Die Breite passte genau und es
war hier nichts zu verändern. Jedoch die Länge passte
nicht und ich musste vom Lokfahrgestell eine Verlän- gerung
aus Messingblech anfertigen und anlöten. Die Sorge mit
der Fahrtrichtungsumschaltung war durch den Einbau
eines Fahrtrichtungsumschalters gelöst. Bei diesem Umbau
bot sich auch der Einbau einer Beleuchtung in
Wagenmitte an. Um dem Treiebwagen etwas mehr Kraft zu
verleihen, wurde das Bleigewicht einer Kleinbahn 1010
hinter dem Motor montiert. Der Anbau des Drehgestells
mit dem Schleifer war keine große Angelegenheit. Damit
das Gehäuse lagerichtig am Fahrgestell aufliegt wurden
im Motorbereich kleine Holzstücke angeklebt, die nun
als Auflage des Gehäuses dienen.
Der
Anhänger erhielt ebenfalls eine Beleuchtung, sodass auch
hier ein Schleifer und Radkontakte nachzurüsten waren.
Um mehr Druck auf die damals sehr buckelig verlegten
Gleise zu erzielen, wurden im Bereich des Schleiferdrehgestells
etliche Gramm Blei angeklebt. Der Zug fährt sehr gut.
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der Blaue Blitz mit Märklin Motor |
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Fahrvideo |
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Roter Pfeil und Blauer Blitz mit einem Zwischenwagen |
Vergleich
der Triebwagenzüge Kleinbahn Blauer Blitz und Roter
Pfeil und Garnitur mit Zwischenwagen
Der
Vergleich zwischen dem Blauen Blitz und dem Roten Pfeil
zeigt die Einfachheit mit der in den Jahren um 1953
bis 1958 die Herzen der Modellbahner zum Rasen gebracht
werden konnten. Mit relativ geringem Auf- wand
wurde von Kleinbahn aus dem Steuerwagen des Blauen Blitz ein zweiter
für den Roten Pfeil gefertigt. Mit minimalem
Aufwand wurden auf den Roten Pfeil Stromabnehmer
montiert und fertig. Man hätte zumindest die
Unterlagen
der Stromabnehmer von einer E-Lok verwenden können.
Nachrüsten möchte ich solche Dinger nicht, damit
der Originalzustand erhalten bleibt. Beide Züge
verwenden den gleichen Motor und die anderen
Drehgestelle sind ebenfalls in beiden Fällen gleich.
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VT 5045.02 mit Lima Zwischenwagen |
Triebwagwagenzug daneben Roter Pfeil |
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Auszug aus dem Katalog |
Roter
Pfeil mit Zwischenwagen Angeregt durch obige Zugsbildung
wurde auch ein Zwischenwagen für den VT 5045.07 diesmal
in Form des Roten Pfeils hergestellt. Es gibt
ja farbgleiche Kleinbahn-Schürzenwagen, die zwar einen
etwas anders geform- ten Wagenabschluss haben,
der aber bei nicht strenger Betrachtung kaum störend
wirkt. Allerdings müssen die Drehgestelle mit
Kupplungen gegen solche ohne Kupplung aber mit anderen
Kupplungen ersetzt werden. Dennoch wird der
Rote Pfeil durch den Zwischenwagen interessanter und
sieht gut aus. Der Zwischenwagen- umbau ist
hier zu sehen:
Zwischenwagen Roter Pfeil
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Roter Pfeil mit Zwischenwagen |
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Blauer Blitz mit zwei Triebköpfen |
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Vergleich
der Triebwagenzüge Piko - Kleinbahn und Liliput - Kleinbahn
- der Unterschied ist groß
Der
Star unter den Blauen Blitzen ist zweifellos die
Variante von Piko. Sie ist in allen Proportionen
maßstäblich und im Vergleich mit einem
Kleinbahn Triebwagenzug fällt das besonders in der Länge
auf. Kleinbahn rechnet nämlich mit dem Maßstab
mit 1: 100 anstelle 1: 87 aber nur in den Längenrelationen.
Kleinbahn und Liliput scheinen Zwillinge zu
sein, denn die Unterschiede im Gehäuse und der
Motorbauart ähneln sich sehr. Das hat
sicherlich auch mit der Material-
und Werkzeugsituation in den frühen Jahren vor 1950 zu
tun.
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Piko (li) und Kleinbahn VT 5045.02 |
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man sieht den Längenunterschied deutlich |
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Liliput VT 5045.06 (li), Kleinbahn VT 5045.07 und Kleinbahn
VT 5045.02 (re) |
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Fahrgestell Liliput VT 5045.06 |
Fahrgestell Kleinbahn VT 5045.07 |