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      41 024        -    Zwei Oldtimerloks (Märklin)
    141 278 - 2   -    Eine Lok entsteht  aus Teilen  (Märklin)
    140 814 - 5   -    Service bei Lokmuster (Roco)
    141 211 - 3   -    Eine Hamo-Lok für EIgenbau ÖBB 1014-Projekt
    141 005 - 9   -    Eine Lok erhält ein kleines Service (Märklin)

      41 024        -    Umbau auf Zweileiter und Gleichstrom  (Märklin)
 
 Eine meiner ersten E-Loks nach der E 44 von Märklin war eine blaue E 41 024.
 Da die Lok sehr schnell fuhr war die Begeisterung dafür groß und sie wurde oft
 mit den alten Blech-Schnellzugwagen behängt. In den Kurven mit voller Fahrt
 lag der Schwerpunkt zu hoch und Lok und Wagen flogen oft aus der Kurve. Die
 Lok hielt diesen schweren Beanspruchungen stand und leistet heute noch perfekt
 ihren Dienst. Vor einiger Zeit kaufte ich auch eine Lok in grüner Farbe, damit
 das Pärchen komplett ist.

 Da ich vor habe in einiger Zeit für meine  Enkel eine kleine Modellbahnanlage
 im 80-ziger Look mit unseren alten M-Gleisen zu erbauen, möchte ich auch
 zusammen passende Zuggarnituren dort einsetzen. Aus früheren Tagen haben
 sich beige Waggons mit blauem Streifen zusammengetragen, zu denen auch eine
 farblich und zeitgemäße Lokomotive gehört. Es gibt auch einige Silberlinge mit
 einem Steuerwagen mit beige/blauer Frontlackierung, zu denen eine passende
 Lok perfekt sein würde. So entstand der Gedanke, aus günstig angeboteten
 Märklin Teilen eine neue beige/blaue Lok E 141 zusammanzustellen.

 Bei meiner Art des Modellbahnzuganges habe ich meinen Spaß dabei gefunden,
 dass ich kaum anstandslose Loks kaufe, die ich nach einigen Stunden Arbeit
 so weit hinbekomme, dass sie technisch und  optisch wieder zufriedenstellend
 dastehen und funktionieren.

 2021 kaufte ich für ein Lokbau Projekt einer ÖBB 1014 ein Gehäuse dieser Lok
 von Roco und benötige zu meinem Umbauarbeiten ein passendeds Fahrgestell
 dazu. Von Roco ist so etwas nicht zu bekommen, da diese ÖBB-Lok nur in kleiner 
 Serie hergestellt worden ist. Daher war die Idee entstanden, dass ein anderes
 Fahrgestell von einer Roco-Lok passen könnte. Doch leider ist der Versuch ein
 Fahrgestell der extra, zum Glück sehr günstig erstandenen, E 140 zu verwenden,
 fehlgeschlagen. Zu viele tiefgreifende Änderungen wären zu machen. Daher freue
 ich mich diese schon 40 Jahre alte E 140 814-5 einem Freund als Gegengeschenk
 für Modellbausachen geschenkt zu haben, der sie mit großer Freude einsetzt.

 Um vielleicht ein besser passendes Fahrgestell für das Projekt zu bekommen,
 kaufte ich noch eine E 141 211-3 von Hamo. Das Metallfahrgestell könnte in der
 Breite in das 1014-Roco-Gehäuse gut passen, doch ist abzu klären, ob die Länge
 das Fahrgestells passt oder ob Änderungen am Rahmen erforderlich sind. Die
 waren natürlich notwendig. Das verbleibende schön erhaltenen Gehäuse wurde
 später auf ein Märklin Fahrwerk montiert und somit eine neue Lok geschaffen.

 Und weil das schöne Gehäuse der 141 übrig geblieben ist, kaufte ich eine alte E
 41 204 und eine zweite 141 211-3 mit Märklin Fahrgestell. Die 41ziger aus den
 frühen Jahren war schön und das abgenützte Gehäuse der 141 211 wurde gegen
 unschöne Gehäuse ausgetauscht. Die alte Lok fährt jetzt wieder sehr gut.

 Als Weihnachtsarbeit beschaffte ich noch eine E 41 024, aus einer alten Serie.
 Diese Lokomotive ermöglicht mir, sie auf Gleisterombetrieb und Zweileitersystem
 umzubauen.

 Warum? Weil meine Enkel mit der Lok kleine Autos herumschieben wollen, und
 dabei ein gelegentlicher Absturz der Lok nicht vermieden werden kann. Die bisher
 verwendete Kleinbahn 1041 hat schon erhebliche Schäden erlitten und ein neuer-
 licher Absturz würde sie zum Wrack machen. Märklin Loks stecken das weg.

die fertige  E 141, Märklin        Video 


  140 814-5 , Roco   
 

 141 211-3, ex Hamo                Video


           141 005-9, Märklin               Video 


             E 41 024, Märklin              Video


         E 41 024 Umbau DC            Video

 
 Vom Aufbau der ersten E 141 bis zur E 41

 Für meine LIMA Schnellzugwagen in beige/blau habe ich zwar eine farblich passende V220, doch wollte ich
 auch eine entsprechende Elok haben. Als Fan der Lokreihe E 10 / E 40 ff. ergab sich also, im Internet nach
 einer jüngeren Version zu suchen. Fündig wurde ich bei ebay und dem Gehäuse einer E 141 278 - 2.
 Es war zuerst angedacht, das "neue" Gehäuse auf das Fahrgestell unserer uralten, kobaltblauen E 141 zu
 schrauben. Doch dann schlug wieder der Sammler in mir zu und ich sah mich um, ob ich nicht ein passendes,
 kostengünstiges Fahrgestell finde, um quasi zu einer "neuen" Lokomotive zu kommen.

 Das eingelangte Fahrgestell war perfekt und ich versuchte den Lauf des Motors mit 12 V Gleichstrom zu prü-
 fen. Es gelang, der Motor lief, wenngleich auch nicht sehr drehzahlstabil. Also musste das Motordrehgestell
 einer "Benzinreinigungskur" unterzogen werden. Natürlich wurden auch die Kohlen ausgebaut und gereinigt.
 Nach Abschluss der Reinigung wurden die Motorlager und das Getriebe dezent geölt. Siehe da, der Motor
 läuft deutlich besser. Da die Kohlen wurden nachgefeilt und es wird eine gewisse Einlaufphase im winterlichen
 Testzeitraum vonnöten sein.

 Zum Abschluss genügte es, das Gehäuse über das Fahrgestell zu stülpen und die Schraube festzuziehen.
 Insgesamt bin ich mit der neuen E 141 sehr zufrieden.

       
das Fahrgestell dazu ...   ... ergibt  
E 141 278 - 2 (Märklin), ~      
  E 140 814-5:  Eine Lok für mein 1014-Projekt  -  die letztlich verschenkt wurde
 
 
Im Zuge eines Projektes mit dem Ziel eine ÖBB 1014 herzustellen, war der Kauf
 eines passenden Fahrgestells erforderlich, auf das das zugekaufte Roco Gehäuse
 einer 1014 passt. Das ursprünglich angedachte und gekaufte Fahrgestelle einer
 Piko Taurus-Lok passte nicht, da es um 2cm zu lange ist.

 Durch Zufall fand ich eine Roco E 140 und las im Internet, dass ihre LüP für das
 Projekt passen könnte und ich kaufte die Lok zu einem günstigen Pres. Letztlich
 ergab sich, dass das Fahrgestell nach größeren Änderungen in das Gehäuse
 passen könnte. Ein kleines Manko ist der zu knappe Abstand zwischen den Dreh-
 gestellen, den man nicht wirklich ändern kann.


E 140 814-5 , Roco, ~ 1980
 Diese Roco 140ziger ist eine aus der ersten Serie, welche um 1980 auf den Markt kam. Sie hat scheinbar
 einen andersartigen Antrieb als die heute üblichen Kardanwellen der Drehgestelle. Dazu habe ich zu wenig
 Erfahrung mit den Roco-Loks. Vielleicht komme ioch später drauf, wie das System funktioniert.
 Die bestens fahrende 140 814-5 wurde als Gegengeschenk an einen Freund weitergegeben; er hat große
 Freude damit.

E 140 814-5 (Roco), -2L      
       
  E 141 211-3: Lok für das 1014-Projekt  -  Gehäuse auf Märklin Fahrgestell  -   E 41 204 kam noch dazu
 
 Nachdem die bisherigen Loks nicht befriedigend in das 1014-Gehäuse pas-
 sen oder nur mit größtem Aufwand, wurde noch ein Versuch mit dem Kauf einer
 Hamo E 141 gemacht. Eine preiswerte und gut erhaltene 141 kam ins Haus
 und wurde mit dem 1014-Gehäuse verglichen. Auch hier passt nicht alles, denn
 das Fahrgestell und der Drehzapfenabstand ist für die 1014 zu kurz. Mit einer
 Verlängerungsbrücke aus Metallblech konnte das Fahrgestell passend
 gemacht werden.

 Bei den Testfahrten der Hamo-Lok stellte sich heraus, dass keine optimale
 Kontaktgabe besteht. Nach gründlicher Reinigungen der Radschleifer und
 Räder besserte sich die Situation ein wenig. Erst weitere Tests ergaben, dass
 am Laufdrehgestell bei montiertem Gehäuse, es zu Kontaktproblemem kommt.
 Durch Unterlegen einer Beilagescheibe konnte dem Drehgestell Bewegungs-  
 raum gegeben und somit der Fehler behoben werden. Weiters wurde am
 Widerstand im Gehäuse der blanke Draht isoliert, sodass auch hier keine wei-
 teren Schwierigkeiten zu erwarten sind.

 Der 141ser-Lokrahmen wurde verwendet, verlängert und trägt jetzt ein Roco-
 Gehäuse einer ÖBB 1014 003-6. Diese neu gebaute Lko läuft hervorragend.

 Bei dem Umbau blieb ein neuwertiges Lokgehäuse übrig und noch dazu, die
 Lok-Schachtel von Märklin. Um das schöne Gehäuse zu verwenden, kaufte ich
 eine sehr sehr preiswerte Lok dieser Type in Wechselstromausführung. Deren
 Gehäuse ist mit vielen Lackschäden überzogen und ist sehr stark bespielt.
 Beim Probefahrtversuch der Wechselstromlok bewegte sich die Lok nicht.
 Nachdem das Gehäuse abgenommen war wurden die Kabel überprüft und der
 Umschalter betätigt. Erst nach Überprüfung des Laufdrehgestells und händi-
 scher Bewegung, dürfte wieder ausreichend Kontakt entstanden sein. Außer-
 dem war der Betreibsartenschalter für Ober-/Unterleitung fehlerhaft. Es wurde
 der Anpressdruck erhöht, damit der Kontakt wieder stimmt. Danach fuhr die
 Lok wieder, jedoch der Umschalter war unbrauchbar eingestellt und die Fahr-
 geschwindigkeit vorwärts/rückwärts war stark unterschiedlich.

 Zur Verbesserung der Laufeigenschaften des Motors musste er zerlegt und
 gereinigt werden. Mit neuen Schleifkohlen erfolgte ein Lauftest und anschlies-
 send Testfahrten. Doch noch immer lief die Lok in einer Richtung merklich
 langsamer und ich vermute, dass sich das nicht mehr wesentlich bessern wird.
 Der Umschalter musste erheblich leichter eingestellt werden und damit konnten
 krasse "Bocksprünge" unterbunden werden. Allerdings gab es das Problem,
 dass die Lok mit aufgesetztem Gehäuse nicht fährt.
 Letzlich fiel auf, dass wie bei der fast neuen Hamo-Version das Laufdrehge-
 stell zu wenig Massekontakt erbringt. Durch händisches Bewegen des Drehge-
 stells erledigte sich dieser Fehler. Die Lok läuft recht gut, sieht man von langsa-
 merer Fahrgeschwindigkeit in einer Richtung ab. Optisch sieht die Lok wie neu
 aus, obwohl das Innenleben bestimmt schon gut 30 Jahre am Buckel hat.

 Schließlich gab es noch die alte E 41 024, die ich schon in den 60ziger Jahren
 bekommen hatte, die noch immer OK ist, wenngelich sie optisch sehr bespielt
 aussieht. Alles eine Folge davon, dass die Lok schnell war und oft im Bogen
 das Gleis verlassen hat.
 Um die Serie der 41er zu kompelttieren wurde noch eine grüne Lok beschafft.
 Beide sind gebraucht, laufen aber erfreulich gut.


141 211-3, Hamo-Versipon
Fahrvideo

Ansicht Hamo Fahrwerk

Ansicht Märklin Fahrwerk   

E 141 005-9, MärklinBjhr nach 1960

E 41 024, Bjhr vor 1960

E 41 024 Bjhr vor 1960
E 141 211-3 (Hamo), -2L     Video 
    Hamo Fahrwerk Märklin Fahrwerk
DB BR E 141 005-9, (Märklin)   Video
DB BR E 41 02 ,bl, (Märklin)      Video 
DB BR E 4 024, gn, (Märklin)     Video