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   Taxi 1  -  Reparaturbericht, Restaurierung und Umrüstung für Wasserflug
 
  
 Mein Freund Franz hat sich vorgenommen, alte Graupner Modelle und
 solche bis in die späten Siebzigerjahre, in betriebsbereitem Zustand zu
 sammeln. Er beschafft sich gebrauchte Modelle auf Flohmärkten oder via
 Internet. Nachdem er mich kennt und weiß, dass ich gernre bastle, wen-
 dete er sich an mich, für ihn zumindest eines seiner mir übergebenen Taxi
 Modellreste als Wasserflugversion aufzubauen.
 Neben der "Arbeitstherapie" für mich habe ich dabei den Vorteil, dass ich
 von ihm im Gegezug reparable Modelle bekomme, von denen ich schon
 immer geträumt habe. So die zB. die Graupner Tri Pacer, MS Helgoland,
 Theodor Heuss 1, Robbe Wassertor, zwei Deans Marine Zerstörer, div.
 Motore für meine Sammlung, usw. Ich bin mit dieser Vereinbarung sehr
 zufrieden.
 Diesmal geht es darum, ein Taxi mit Schwimmern aufzubauen. Es gibt zwei
 sehr gebrauchte Modelle aus denen ein brauchbares und ansehbares Taxi
 werden soll. Für das zu restaurierende Modell suchte ich aus den Teilen
 einen Rumpf, das Leitwerk, eine Tragfläche und einen begonnenen Bausatz
 von Schwimmern aus, und versuchte das Beste daraus zu machen.
 
 Da ich vom Wasserflug keine Ahnung habe, konnte einen Klubkollegen zur
 Tippgebung gewinnen. Er kenn das Taxi und den Wasserflug. Seine Hilfe
 ist mir sehr wertvoll und als kleines Dankeschön habe ich im übrige Teile an-
 geboten. Er überlegt noch, meint aber, dass ein Neubau nicht mehr Arbeit als
 die renovierung wäre. - Wie auch immer, seine Tipps habe ich angewendet.

 Technische Daten:
 Spw.: 1500mm, Länge: 1020mm, Fluggewicht: 2270g,
 Motor: OS 25 FP,  4,08ccm, Propeller: 9"x 6",
 Fernsteuerung:
 Funktionen: Seitenruder, Höhenruder, Motordrossel,
 Gewichtsaufteilung:
 Rumpf mit kpl. Empfangsanlage ohne Fläche: 1820g,
 Tragfläche: 450g, Gesamt flugbereit. 2270g,
 Schwerpunkt: 90mm, EWD: +2°,
 Flächengummiringe: Tragfläche 120x10x1mm, Leitwerk 80x5x1mm,
 Treibstoff: 5% Nitro, 18% Synthetiköl  (zB. Coolpower 5%)
 

Taxi 1 in Wasserflugversion





Vorbildmodell: Taxi von Hr. Schaberger


Taxi in Standardausführung
 
       
 Taxi für Wasserflug fertig
 
       
 

 
 Die Arbeit beginnt

 Vorweg einige grundlegrende Überlegungen

  Nachdem ich von den Anforderungen beim Wasserflug keine Ahnung habe, half mir mein Klubkol-
 lege Richard Salecz aus und wies vor allem darauf hin, dass Wasserflug mit Verbrennern verpönt
 ist.
 Vor dem Beginn der Arbeiten war zu entscheiden, was der Besitzer, Freund Franz, eigentlich ha-
 ben möchte. Nach einem Gespräch wurde klar,  dass er am Ende ein Modell haben möchte, das
 dem Katalogbild und dem Plan des Modells weitestgehend entsprechen soll. Dass das Modell zum
 allfälligen Fliegen verwendbar sein soll, ist nicht sein letzer Wunsch, aber meine Vorstellung von
 dem fertigen Modell. Dass ER mit dem Taxi künftig nicht fliegen gehen möchte und es nur für seine
 Graupner-Modellsammlung haben möchte, wurde von ihm auch klar gesagt. Ungeachtet dessen
 wird das Modell voll flugtauglich repariert bzw. renoviert.
 Nun gibt es vom Freund zwei gebrauchte Taxi-Modelle, aus denen ein, dem Katalogbild entspre-
 chendes Wasserflugmodell werden soll.

 Der aus meiner Sicht für den Wasserflug bestgeeignete, gelblich mit Lack versiegelte Rumpf, ist
 massiv und schwer gebaut, ebenso eine beplankte Tragfläche, die scheinbar nicht zum Rumpf
 dazugehört hat. Im originalen Zustand ist die Tragfläche nur teilbeplankt und bespannt. Allerdings
 las ich in einem Forum,  dass beim Wasserflug eine beplankte Fläche vorteilhaft ist. Das kommt  
 meinen Überlegungen zugute und ich werde diesen Weg gehen und die beplankte Fläche nutzen.
 Beim Taxi spielt auch die Motorisierung eine Rolle, denn die Wasserflugversion benötigt anstelle
 eines 2,5 ccm Motors einen mit 4 ccm. So ein Motor ist vorhanden und passt problemlos in den
 Motorraum.
 
 Arbeiten am Rumpf

 Der mit transparentem Lack dick überzogene Rumpf würde sich für eine spätere Lackierung bes-
 tens eignen. Der bisherige Motor, ein OS MAX 19 Oldie, hat ~3,2ccm Hubraum und hat, gemes-
 sen an seiner Verschmutzung, das Modell sehr oft in die Luft gebracht. Der Motor ist aus der An-
 fangsfase der Glühzündermotore und er hat einen Nasenkolben, der das verdichtete Gemisch aus
 dem Kurbelgehäuse in den Zylinder lenkt. Spätere, heutige Motorversionen hatten bereits meist
 drei Spülkanäle und haben daher auch deutlich mehr Leistung. Nach Angaben von Graupner wird
 für die Wasserflugversion ein stärkerer OS 25 mit 4,1ccm Hubraum empfohlen. So ein Motor ist
 vorhanden und er passt gut  in den Rumpf hinein.

 Zu den weiteren Arbeiten

  Vom inzwischen ausgewählten Rumpf wurde die Leitwerksauflage auf richtigen Sitz des Leitwerks
 überprüft. Ich gehe davon aus, dass die EWD passt, da das Modell den Ölspuren nach ehelmals 
 odt geflogen sein muss, aber am Rumpf keine Reparaturen zu erkennen sind. - Die Anlenkungen
 der Ruder sind vorhanden und werden weiterhin verwendet.

 Als erste Arbeit am Rumpf wurde der früher eingebaute 3,2 cm Motor ausgebaut. Anschließend
 wurde das Räderfahrwerk entfernt, da später an dessen Stelle die Schwimmer montiert werden.
 Danach konnte der neue stärkere 4ccm Motor im Rumpf eingepasst werden. Die Befestigungs-
 bohrungen passen und können wieder verwendet werden. Ein passender Tank mit 150ccm
 Volumen wird verwendet. Er passt gut in den Tankraum und ermöglicht zumimdest 10 Minuten
 Flugdauer.

  Um voranzukommen wurde von der Tragfläche die Bügelfolie entfernt. Nun konnte die Eindellung
 am Flügel beurteilt werden: es ist keine Bruchstelle.  Damit die Delle entfernt werden kann, wurde
 der eingedrückte Bereich angefeuchtet. Mit dem voll aufgedrehten Folienbügeleisen wurde über
 die eingefallene Stelle gebügelt, wonach sich das Balsaholz wieder spannte und sich  weitgehend
 ebnete. Damit die Oberfläche wieder ganz eben wird, muss jedoch mit Balsarite Leichtkitt nachge-
 bessert werden. 

 Bau der Schwimmer

  Der nächste große Arbeitsschritt bestand aus dem Bau der Schwimmer. Zum Glück weiß mein
 Klubkollege darüber Bescheid und er hat auch einen Bauplan auf dem ersichtlich ist, wie alle Teile
 zusammengefügt werden müssen und wie die Einbaulage sein muss. - Ein Schwimmer ist bereits
 an der Oberseite fertig beplankt. Er muss noch auf der Unterseite beplankt werden.
 Der zweite Schwimmer muss gebaut werden, wobei zuerst der gebochene Kiel auf die richtige
 Länge verlängert werden musste, da ein Stück fehlte. Nach der Klebung der Verlängerung konnten
 die Spanten angegeklebt.werden. Anschließend wurden die Bretter für die obere Beplankung zu-
 sammengeklebt und danach auf den  Spanten aufgeklebt. Dazu wurde PVH-Leim verwendet und
 viele Nadeln. An einzelnen Stellen musste mit Superkleber unterstützt werden.
 Die Bughölzer des zuletzt gebauten Schwimmers wurden an den Kielteil angepasst und mit PVH
 Leim angeleimt und nachfolgend formgerecht abgeschliffen und dem Konturenverlauf des Schwim-
 mers angeglichen. Der neue halbfertige Bugteil wurde in der Form optisch an den schon fertigen
 Bugteil angepasst.
 Damit die vorgesehenen Stahlbügel für die Fahrwerksbefestigung in den Schwimmern eingeklebt
 werden können, war es notwendig, die dafür erorderlichen Bohrungen in den Schwimmern zu
 finden und passend zu machen.

 Da die Oberseitenbeplankung aus weichem Balsaholz besteht, ist sie sehr bruchempfindlich.und
 wurde daher an einigen Stellen beim Bau leicht beschädigt. Um die Festigkeit der bisher innen
 nur mit Sekundenkleber dünn geklebten Bruchstellen zu verbessern, wurde die Innenseite mit Be-
 plankungsresten verstärkt.
 Am Folgetag konnte mit dem Aufleimen der Unterseitenbeplankung der Schwimmer begonnen
 werden. Die im Bausatz vorhandenen Balsabretter wurden mit PVH Leim angeklebt. Der Leim
 ermöglicht ein Zurechtrücken der Bretter. Danach wurden sie mit zahlreichen Stecknadeln befes-
 tigt. Am Folgetag konnten die Nadeln gezogen werden und der Balsa-Überstand abgeschnitten
 werden. Danach konnten die Schwimmer angeschliffen und für das Bespannen vorbereitet werden.

 Zwei Anstriche mit Porenfüller mit anschließendem Beschleifen, ermöglichten die baldige Bespan-
 nung mit Papier. Es kam der Tag, an dem ich die Reste meines Bespannpapiers hervorholte und
 in Abschnitte für den Bespannvorgang zuschnitt. Am Balsaholz wurden die Randbereiche der Pa-
 pierstücke mit Spannlack bestrichen und danach die Zuschnitte aufgelegt und mit Spannlack an
 den Rändern festgeklebt. Dazu waren z.T. Einschnitte im Papier notwendig, um weniger Falten
 zu hinterlassen. Nach derTrocknung wurde das Papier mit Wasser besprüht und der Spannvor-
 gang abgewartet. Die an einigen Stellen entstandenen kleinen Papierüberlappungen wurden be-
 schliffen und die bespannten Bereiche zweimal mit Spannlack nachgestrichen.
 Am nächsten Tag konnten die Oberseiten der Schwimmer bespannt werden. Um Überlappingen
 zu minimiere, wurde die Bespannung in zwei Hälften aufgetragen. Die weitere Bearbeitung erfolgte
 wie zuvor beschrieben.
 Jetzt konnten die Schwimmer leicht überschliffen werden, um später Sprühkitt aufbringen zu können.

 Bespannung der Tragfläche

 Während der Wartezeit auf die bestellten Sprühlacke Reinweiß RAL 9010, Lichtblau RAL 5012
 und Grundlack weiß, wurde die Tragfläche genau am Rumpf angepasst, um den Übergang Rumpf-
 Fläche möglichst schön aussehen zu lassen. Anschließend mussten von der Tragfläche die Kleb-
 stoffreste der abgezogenen Bügelfolie abgeschliffen werden, damit mit danach die Schleífarbeit
 und  die Bestreichung mit Porenfüller erfolgen konnte. Schließlich wurde der Flügel mehrfach mit
 Spannlack gestrichen.

 In Ermangelung von ausreichend Bespannpapier, konnte mir Freund Berti mit seinen Restbestän-
 den  an Bespannvlies aushelfen. Für mich ist das ein neues Material, dessen Verarbeitung ich nicht
 kannte. Glücklicherweise gibt es eine Verarbeitungsanleitung von Fa. Kirchert, die speziell auf die
 Faserrichtung bei der Bespannung usw. hinweist.
 Da man kleine Falten aus dem aufgebrachten Vlies ausbügeln kann, konnte die Tragfläche nach
 dem leichten Beschleifen mit Filler-Spray gespritzt werden. Nachschleifen war angesagt und die
 Fläche danach bereit für die Lackierung.

 Das Schwimmerfahrgestell entsteht

 Während der Pausen bei den Lackíervorbereitungen wurde das Fahrgestell in Angriff genommen.
 Doch rasch folgte die Ernüchterung, denn es fehlten wesentliche Fahrwerksteile. Nun, Stahldraht
 3mm ist vorhanden, doch muss man wissen wie hoch sich der Rumpf über den Schwimmern befin-
 den muss und wie weit die Schwimmer auseinander sein sollen. Diese Angaben stehen in der Bau-
 anletung, die aber nicht aufzutreiben war.
 Daher wandte ich mich an einen Graupner- und Taxi-Wasserflug Piloten, der seit Jahren mit sei-
 nem Taxi erfolgreich am Wasser fliegt. Herr Schaberger konnte mir von seinem Modell die erfor-
 derlichen Maße abmessen und übermitteln:

 Abstand zwischenden Schwimmermitten: ~350mm,
 Abstand hinterer Schwimmer Oberkante zu Rumpf Unterseite: ~130mm.
 Abstand vorderer Schwimmer Oberkante zu Rumpf Unterseite: ~120mm.

 
Damit konnte ich die bauliche Situation Rumpf zu Schwimmern aufzeichen und die Fahrwerksteile
 der Zeichnung nach herstellen.

  Um das Fahrwerk an das Modell anzupassen, musste zuerst mit der Verlötung der Schwimmer-
 Querstreben mit den Fahrwerksbeinen des hinteren Fahrwerks begonnen werden. Nun sah man,
 dass die Längsachse noch nicht im rechten Winkel zur Querstrebe verläuft und das Fahrwerk
 außerhalb des Rumpfes nachgebogen werden musste. Weiters war zu prüfen, ob die Flügelauflage
 zum Rumpf 90° beträgt und ob die Flügelaufnahme parallel zur Aufstandsfläche des Fahrwerks liegt.

 Anschließend musste der seitliche Abstand zwischen der hinteren und der vorderen Schwimmer-
 Querverstrebung durch Zurechtbiegen der Bugfahrwerksbeine angeglichen werden. Um den Ab-
 stand genau justieren zu können, musste das Bugfahrwerk mit den vorhandenen Klemmschrauben
 im Motorraum festgehalten werden. Dazu mussten aus dem zweiten Taxi Rumopf zwei Klemm-
 schrauben ausgebaut werden. Die nachfolgende Lötung der eintelnen Fahrwerksteile festigte das
 gesamte Fahrwerk.-  Graupner legt dem Bausatz Eisendraht bei, der bei jeder Lötstelle um die
 gelöteten Stellen oftmals herumgewickelt und verlötet werden muss. Keine erquickende Arbeit,
 aber es geht / muss geht.

 Zum Schutz der Schwimmer bei der künftigen Abstellung des Modells und jetzt bei den Arbeiten
 am Fahrwerk, wurde aus Hartschaum eine Modellaufnahme angefertigt. Danach konnte zum ersten
 Mal der Rumpf mit dem halbfertigen Fahrwerk auf den Schwimmern aufgestellt werden.- Zur ersten
 Überprüfung der Abstände Fahrwerk-Schwimmer, wurde der Rumpf provisorisch auf den Schwim-
 mern platziert. Es passte alles schon sehr gut.

  Die Frage, wie die Querstreben genau passend mit den Schwimmerhaltebügeln verlötet werden
 können, bereitete vorerst Kopfzerbrechen.  In einer längeren Wartezeit bei einer ärztlichen Be-
 handlung meiner lieben Frau, entschloss ich mich zu folgender Vorgangsweise:

 Um die Schwimmer beim Löten vor Hitze zu schützen, wurde an deren Stelle ein Holzbrett verwen-
 det, wo im genau gleichen Abstand wie bei dern Schwimmern die Aufnahmebohrungen einge-
 bracht wurden. Zu beachten war danach, dass das Fahrwerk so positioniert werden musste, dass
 die Abtrisskante des Schwimmers ca.15mm hinter dem Modellschwerpunkt liegt. Dieser Punkt
 wurde vom Rumpf auf das Holzbrett übertragen, markiert und die Haltebügel an den dann eruierten
 Lötstellen geschliffen. Die Haltebügel können im Holzbrett eingeschoben, das Modell mit dem pro-
 visorischen Fahrwerlk draufgestellt und genau eingerichtet werden, sodass das hintere Fahrwerk
 zuerst angelötet werden konnte. Die Löthitze stellt für das Holz kein Problem dar und der Lötvor-
 gang gelang. Nach einer neuerlichen Vermessung konnten die vorderen Fahrwerksdrähte des
 Bugfahrwerks in der richtigen Stellung angelötet werden.
 Schwierig war die Ausrichtung der Rumpfachse parallel zu den Schwimmerachsen. Es musste
 einseitig die Lötung geöffnet werden, damit der Rumpf geringfügig in die richtige Lage geschoben
 werden konnte. Erst danach  war die neuerliche Lötung möglich

 Mit Spanung wurde die erstmalige Montage der Schwimmer am Fahrwerk erprobt und die Schwim-
 merhalter passten genau in die Aufnahmebohrungen der Schwimmer. Es wurde wieder alles zerlegt
 und der Rumpf mit dem Fahrwerk wieder am Montagebrett befestigt.
 Jetzt konnten die letzten zwei diagonalen Fahrwerksstreben angepasst werden. Das obere Ende
 jeder Strebe wurde mit einer Klammer befestigt, damit die Strebe beim Löten an der unteren Stelle
 nicht verrutscht. Nach Beschleifen der Löltbereiche und Auftrag von Lötöl konnte gemäß Planskizze
 der Lötvorgang am unteren Bugfahrwerk erfolgen. Nach der unteren Lötung wurde die obere Abstüt-
 zung angerlötet.
 Zuletzt wurden alle Lötstellen mit Bindedraht umwickelt und Lötzinn aufgetragen bis es möglichst gut
 verlaufen ist. Danach wurde das Fahrwerk mit Grundlack gespritzt.

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die zur Verfügung stehenden Taxis der zweite, nicht verwendete Rumpf   Schwimmer Bausatz
Rumpf ohne Fahrwerk  provisorische Einpassen des Motors    Standard Fahrwerk ist ausgebaut 
Tragfläche ohne Folie  Eindellung  Eindellung ausgebügelt  Bau Schwimmer 2 
die Bugnbase wird festgeleimt  Oberseitenbeplankungen fertig  Unterseitenbepkankung wire suggeleimt  ein Schwimmerboden vorne beplankt
Schwimmer Unterseite bespannt  beide Spinner komplett bespannt  hintere Fahrwerksbügel vorderes Fajrweksbügel
Seitenbügel mit Verbinder verlötet Ansicht von vorne (mit Bindedraht) man sieht schon wie es wird
mit den Schwimmerdistanzstreben   probeweise auf Schwimmern abgestellt die Fahrwerksbefestigung
das Fahrwe4rk ist ver4lötet5, der Bindedraht5 fehlt5 noch  alle Streben angelötet - fertig das Fahrwerk passt genau in die Schwimmer   Schwimmer grundiert
       


 
Die Lackierung kann beginnen  

 Endlich ist die Hitzewelle vorbei und ich kann mich der Lackierung der Teile des Taxi widmen.
 Bei zu großer Hitze trocknet das Lackspray zu schnell und die Oberflächen werden weniger 
 schön. Immerhin konnten mit Hilfe von Kollegen Richard viele Dinge und auch die Farbwahl
 geklärt werden: Weiß ist Reinweiß RAL 9010, und Blau sollte Lichtblau RAL 5012 sein oder
 dünkler wie RAL 5005 Signalbau. Die bilder von Hr Schabergers Taxi zeigen einen hellern
 Farbton, der Lichtblau sein könnte.
 
 Die mit Papier bespannten Schwimmer wurden mit Filler-Spray mehrfach besprüht. Nach dem

 ersten Besprühen bildeten sich einige Falten und Blasen. Mit Wärmebehandlung wurde ver-
 sucht, Unebenheiten zu glätten. Die mehrfachen Besprühungen und Beschleifungen ergaben
 eine gute Oberfläche für den Grund- und Endlack.


 Nachdem das zusammengelötete Fahrwerk vom Rumpf abmontiert worden war, konnte mit der
 Oberflächenbearbeitung des Rumpfes begonnen werden. Weitere Kitt- und Schleifarbeiten
 fielen an. Schließlich war der Rumpf bereit für die Grundierung mit Filler-Spray.

 Während einer Trockenphase wurden drei niedrig bauende Servos, die den ehemals Vario-
 prop Servos von der Größer her entsprechen, aus Altbestand eingebaut und erprobt. Sie funkti-
 onieren gut. Die Rudermaschinen wurden auf im Rumpf angeklebten Balsaklötzen befesttigt.

 Am mit mit weißen Gummiringen (75x5x1mm) befestigten Höhenleitwerk konnten nun die Ge-
 stänge längenmäßig angepasst werden. Beidseits mussten die Heckenden verlängert werden.
 Danach konnte der Motor vorübergehend eingebaut werden und weiters das Gas-Servo. Mit
 einer Anlenkung aus Eisendraht erfolgt die Bewegung des Vergaserkückens. -  Mit der provi-
 sorisch verwendeten Flysky Steuerung wurden alle Ruderfunktionen justiert.

 Schließlich wurde mit der ersten Lackierung aller Teile mit weißer Farbe begonnen. Dabei
 stellte sich heraus, dass die verwendete Farbe Belton Spectral 9010 kein gutes Ergebnis brach-
 te. Die Lackoberflächen bekamen nach dem Lackiervorgang matte Bereiche. Das wird den nur
 12 Grad Lufttemperatur im Freien geschuldet sein; - oder der Lackqualität? - Daher wurden alle
 bereits weiß lackierten Flächen mit einer Schicht Belton Glanzlackspray RAL 9010 nochmals
 übersprüht. Jetzt gänzt alles schön.
 Die mit dem Spectral Lack bereits blau lackierten Stücke sahen anfangs ebenfalls matt  aus
 und so, als würden Mattstellen zurückbleiben. Doch am nächsten Tag waren die Oberflächen
 weitestgehend glänzend und damit konnte eine Überlackierung entfallen.

  Während der Wartezeit konnten die Fenster hergestellt werden. Mit Schablonen aus Druckerpa-
 pier wurde die Form festgelegt. Danach konnte die Form auf die Klebefolie übertragen werden.
 Bedauerlichere Weise habe ich keine graue Klebefolie und musste silberne für die Fenster ver-
 wendet werden.
 Ebenso wurde eine Kartonschablone für die Verzierungen auf den Schwimmern angefertigt und
 für die Herstellung schwarze Klebefolie verwendet.  

 Für die Aufbringung der Klebefolien wird die zu beklebende Fläche und das Klebefolienstück
 mit Seifenwasser benetzt, wonach die aufgelegte Klebefolie in die richtige Position geschoben
 und dann angepresst werden kann.  Nach dem Ausstreifen der Wassertropfen wurde mit lauwar-
 mem Folienbügeleisen die Klebekraft erhöht.

 Schließlich konnte das Fahrgestell im Rumpf eingebaut werden. Zuerst wurden vorne die Stahl-
 drähte in die Halterungsösen eingefädelt und die Befestigungsschrauben angezogen. Für allfäl-
 lige Änderung der Anstellung des Rumpfes, kann nach Lösen der vier Halteschrauben, um 5mm
 verstellt werden.
 Am eingeschobenen hinteren Fahrwerk wurde das notwendige Füllstück für den Rumpf
 angefertigt, eingeschoben und von innen im Rumpf mit einer Schraube gesichert, damit das
 Fahrwerk in der Einbaulage fixiert ist.

 Danach erfolgte der Einbau von Motor und Tank im Modell. Das Tankpendel wurde mit dem Ver-
 gaser verbunden, der Überlauf unter dem Tank zu einem Bodenauslass geführt und der Druck-
 schlauch wurde am Auspuff beferstigt. Theoretisch wäre ein Probelauf möglich, doch im Hinblick
 auf die geplante künftige lange Abstellung des Modells, wird auf einen Probelauf verzichtet.
 Damit wird Rostbildung im Motor und die Verschmutzung des Modells unterbunden.

 Vor dem letzten Akt im Taxi-Theater, dem Lackieren des blauen Nasenbereichs, wurde die Verzie-
 rung der äußeren  Motorträger und an den Rumpfseiten, ein schwarzer Zierstreifen aufgekleb. Am
 Leitwerk wurden die Randbögen schwarz gestrichen, so wie sie auf den Katalogbildern zu sehen
 sind.
 Die bereits weiß lackierte Tragfläche sollte nun schließlich mit Signalblau MASTONE RAL 5005
 glänzend lackiert werden, doch war die Farbe zu dunkel. Erst nach dem Erhalt der nachbestellten
 Belton RAL5005 Dose bemerkte ich, dass ich zuvor alle blauen lackierten Flächen mit RAL 5012,
 Lichtblau, lackiert hatte. Die Beschaffung von Belton RAL 5012 Lack hochglänzend gelang rasch
 und ich wollte gleich lackieren. - Doch leider passt der Farbton nicht ganz mit dem vorigen von
 Belton 5012 zusammen, denn er ist um ein Deutchen dünkler. Doch jetzt ist lackiert und man kann
 das nichtmehr ändern. Der Unterschied ist zum Glück nicht sehr auffällig.

 Die Buchstaben TAXI wurden aus schwarzer Klebefolie ausgeschnitten und an dem vorgesehenen
 Platz aufgeklebt. Anschließend waren noch die Randbögen der Tragfläche schwarz zu streichen.
 Achtung:
 
Die Markierungen der Blechfalze auf den Rudern wurden mit einem speziellen Filzstift aufgezeich-
 net. Sie vertragen leichte Reinigungen mit Wasser unter allfällig leichtem Druck, keinesfalls Lösungs-
 mittel wie Nitroverdünnung, Aceton etc. verwenden! (Der Versuch der Einzeichnung mit Tusche war
 nicht wischfest.)

 Zuletzt wurde das Modell mit der Schwerpunktwaage ausgewogen. Der laut Plan bei 90mm liegende
 Schwerpunkt wird mit einem 5zelligen Eneloop 2000mAh Akku im Rumpf hinter der Tankrückwand
 und einem anschließend liegenden Empfänger erreicht.

 

       
erste Zusammenbaukontrolle die Servos sind eingebaut Die Anlenkungen am Leutwerk sind fertig Schwimmer und Rumpf lackiert
auch das Leitwerk ist fertig lackiert Schwimmer mit Verzeirung Motor und Tank eingebaut Tragfläche am Rumpf
  Rumpf ohne Tragfläche   Motor mit Schalldämpfer
provisorische Empfangsanlage  mit schwarzen Verzierungen  letzte Lackierarbeit in RAL 5012  
  Wasser-Taxi beim Fertigwerden   der Schwerpunkt passt