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Vor geraumer Zeit habe ich einen lieben Freund
gefunden, der wie ich an alten Modellen Freude
findet. Er hat im Lauf der Zeit auch viele
Modellschiffe angekauft, die mehr oder
weniger zu reparieren sind, um sie verwenden zu können.
Wie so oft reicht auch ihm die Zeit nicht, schöne aber auch nur
leicht beschädigte Modelle instandsetzen zu
können. Beruf und Familie gehen vor, und die Modelle
bleiben liegen, oft lang liegen. Im Zuge meiner
Instandsetzungshilfe an seinen Modellen bekam ich von ihm
verschiedene Modelle geschenkt, die ich für mich adaptieren
konnte. Er hono- rierte zuletzt meine Mühen mit der
großen Robbe Wassertor (Rembertiturm), die optisch in den vergangenen
30 Jahren, vor allem technisch gealtert,
aber sonst in bestem Zustand ist. Der Erbauer des
Modells hat wie damals noch üblich, viele Funktionen mit
den Schaltern am Sender gesteuert. Sie
bewegten Schaltservos die zur Um- polung etc. benötigt
wurden. So weit möglich erhalte ich den Altbestand, doch
möchte ich die heute bei meinem Sender zur
Verfügung stehenden Möglich- keiten nützen. Die
Verkabelung und die Servotechnik bedarf einer
Überarbgeitung. Die Robbe Navy Getriebeantriebe bleiben
jedoch unverändert erhalten. Vor dem
Arbeitsbeginn wurde im Internet gestöbert, wie andere
Modellbauer dieses Schiff und seine Technik gestaltet haben.
Manches wurde von mir übernommen, doch
erreiche ich die Präzision mancher Modellbauer nicht.
Technische
Daten (M 1:50) :
Länge
1130 mm, Breite 240 mm, Tiefgang 90 mm, Gewicht: ~9900g,
Motorisierung: 2 x Robbe Navy 6-8V, Propeller
(3 Blatt 50 mm Dm) gegenl., Antriebsakku:
4 x Bleiakku 6V 3200
Ah alle parallel, Regtler: New Rain 60A, Akku
Radarant.: 4,8V
NiMh 2000 Eneloop, Positionslampen:1 LiIon 2600, Hilfsakku für Spannungsabfall: 2S
2200 Lipo,
Fernsteuerung Schiff: Flysky FS-I6X 10K (Sender Nr.8), Funktionen:
Vorwärts-Stop-Retour, Ruder, Schleppwinde,
Kranfahrt, Kranwinde, Querstrahlruder,
Beleuchtung, Radarantenne, Sirene und Umschaltung Hilfs- akku
und Abschaltung
Knüppelsignal für die Schleppwinde, Telemetriesensor
für Spannungskontrolle, Fernsteuerung Kran:
Flysky FS-i6 (Sender Nr.7), Funktionen: Seilwinde, Schwenken
des Kranarmes
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Wassertor
(Robbe)
Fahrvideo Erstfahrt
Fahrvideo im Werfthafen



Wassertor Testfahrt

Portalkran |
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Wassertor auf Jungfernfahrt |
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in Schnellfahrt |
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Transportrodel mit dem Schiff
im Werfthafen
im Hinteregrund Pat.Boot "Niederösterreich" |
Bericht der
Vorbereitung für den künftigen Fahrbetrieb
Der Start zur Einarbeitung auf das
Modell bestand zuerst aus der Entstaubung der Aufbauten. Das
ab- nehmbare Brückenhaus musste mit
Seifenwasser gereinigt werden. Das geschenkte Schiffsmodell ist
aufwändig gebaut und gut erhalten. Technisch zeigt sich jedoch, dass
teilweise Erneurerungsbedarf besteht. Die Antriebe
für die Kranbrücke, das Querstromruder, die Seilwinde usw., werden mit
den früher
üb- lichen Umpol-Schaltservos bewegt. Es war
daher vorerst zu klären, welches Schaltservo für welchen
Verbraucher zuständig ist. Klar war, dass der
Erbauer alle Schaltservos mit 3-Stellungsschaltern
ange- steuert hatte. Im Schiff befand sich eine
UBSC-Elektronik und der elektronische Robbe 20A Regler älterer
Bauart, mit mechanischer
(!) Ansteuerung.
Bisherige Servoverwendungen im
Überblick:
Offenbar gibt es im Bug ein Servo,
welches zwischen Kran und Seilwinde umschaltet. Sowohl
der Kran als auch die Winde werden zusätzlich durch je ein
eigenes, in Rumpfmitte befindliches Servo umgepolt
bzw. aktiviert. Weiters gibt es ein Schaltservo
neben dem linken Motor, welches für die Schaltung der Beleuchtung
und des Sirenen-Tongenerators etc. vorgesehen war. Es ist
wegen der vielen dünnen Drahtverbindun- gen noch
undurchsichtig, für welche Verbraucher dieses
Schaltservo verwendet worden ist. Das mittschiffs liegende Schaltservo
(Umpolservo) für das Querstromruder blieb vorerst erhalten.
Je- doch wegen der starken Geräuschentwicklung
derzeit immer im Vollastbetrieb laufend, wurde hiefrür
ein Car-Regler eingebaut. Das
Querstrahlruder wird mit dem
linken Seitenruderknüppel gesteuert. Die
Kranfahrt und die Seilwinde werden künftig anstelle der
Schaltservos ebenfalls durch Regler
be- trieben, um eine Geschwindigkeitsregelung
zu ermöglichen. Dazu eignen sich die Drehknöpfe am
Sender. Offen ist derzeit,
wie die Beleuchtung und die Radarantenne etc. geschaltet
werden soll. Es bietet sich dazu das vorhandene
Schaltservo an, welches die Radar Antenne zuerst ein-
und danach die Positionslampen dazuschaltet.
Für die Sirenenanlage wird ein zusätzliches
Servo mit einem Mikroschalter eingebaut. Hier wurde ein
zweiter Mikroschalter ergänzt, der kuzdauernd den 2S Hilfsakku zur
6V Betriebsspannung dazu- schaltet. Zur
besseren Übersicht und Ordnung bei dem Reglern
wurden die Leitungen erneuert.
Klärung der Akkufrage für die Stromversorgung
etc.:
Eine Nachfrage beim Kärntner Erbauer des Modells ergab keine klare
Angabe, wie seine Strom- versorgung mit Akkus
aussah. Er schickte mir ein Bild eines Akkus den er in
Erinnerung hatte, der aber nicht im
Schiff Platz gefunden hätte. Dieser Akku baut zu hoch und kann
nicht im Modell ver- wendet worden sein. (Solche Fragen
sind auch der Grund für meine Arbeit an dieser Homepage,
damit ich später nach- sehen kann, was ich
gemacht habe.) Zur Erreichung eines tiefen Schwerpunkts
sind Bleiakkus als Gewicht im Schiff ein Muss. Daher werde ich wieder vier 6V
3200mAh Bleiakkus verwenden, die alle parallel geschaltet
werden und ausreichend Strom für die
Fahrmotore und Servos liefern können. Diese Akkus passen
sehr gut in den für die Akkus vorgesehenen Raum im
Rumpf. Diese Variante hat sich auch im Feuerlöschboot Düsseldorf
bewährt.
Noch bevor im Rumpf für Ordnung
gesorgt wurde, stellte ich die Anschlusskabel für die vier
parallel geschalteten 6V Akkus her. Die
Parallelschaltung wird durch einen angefertigten Stecker
ermöglicht. Damit kann das
Vierfach-Ladegerät wie beim Feruerlöschboot Düsseldorf verwendet
werden, weil jeder Akku ein Verbindungskabel
mit Stecker hat. Die Akkus sind leicht aus dem Modell
zu entfernen. Danach begann die Nachschau, wie
die auf den ersten Blick verwendbare Verdrahtung der
Motore mittels des alten Robbe 20A Reglers
funktioniert. Doch es kam zu keiner Reaktion, wonach ohne lange zu überlegen, der
Alt-Regler durch einen
New Rain Regler 60A mit BEC
ersetzt wurde. Damit bewegten sich alle Servos und die Motore begannen ordentlich zu laufen.
Später kam ich drauf, dass der Regler von der
Stellung Lipo auf NiMh umgestellt werden muss, da es
sonst Probleme gibt. Die vorher vom Robbe Regler getrennte
UBEC-Elektronik ohne Verwendung (?) wurde ausgebaut.
Problematisch zeigte sich bei der Erprobung der
Funktion der Umpolservos,
da deren
Mittenstellung von der vorigen Steuerung her anders
lag und die Gefahr von Kurzschlüssen bestand. Nun musste die richtige Stellung durch Verdrehung der Schaltnocken
gefunden werden, was durch die Vierkant- nocken
der alten Sevos schwierig war. Eine Korrektur wie
ehemals üblich, mit einem dünnen Schrau- bendreher die Potiachse
durch die Bohrung
der Befestigungsschraube zu verstellen, funktionierte hier
nicht. Daher beschloss ich für die Umpolservos für Winde, Kran und Querstromruder,
etc.einen elektronischen Regler
einzusetzen.
Die Sonderfunktionen:
Eine Besonderheit ist der nicht
im Bauplan von Robbe
vorgesehene, am Deck entang fahrbare
Portalkran (K 5), der mit großem
modellbauerischen Aufwand angefertigt worden ist.
Im Zusammenhang mit dem Kran wurde im Internet
nach Bildern der Wassertor und dem
Kran ge- sucht. Zumindest gab es gelegentlich
auf solchen Schiffen einen optisch niedriger wirkenden
Kran. Das
ist mir aber nicht wichtig, denn der Kran wertet das
Modell und vor allem die vom Erbauer ge- leistete Arbeit
auf. Er bietet die Möglichkeit zum "Spielen" und macht
Freude, wenn er funktioniert. Der Kranarm selbst ist derzeit nicht ferngesteuert
schwenk- und höhenverstellbar. Es gibt auch kein
Kranseil mit Kranhaken. Anfangs war von großem
Interesse, ob sich der Portalkran wieder bewegen wird.
Doch vorerst gab es keine Reaktion. Nun brachte ich Kabel direkt an den Motorkontakten
an und verband sie mit einem 6V Akku. Nur mit großer Mühe
begann der Motor anzulaufen, doch wurde das
Stromkabel heiß, was auf einen Kurzschluss
hinwies. Schließlich brach ein alter Kabelanschluss am
Motor ab und der Kran begann sich munter zu bewegen.
Ursache: Fehlstellung am noch vorhandenen Schalt- servo. Sofort wurde
ein Car-Regler verwendet. Mit dem rechten
Drehregler des Senders lässt sich der Kran
einwandfrei verfahren. Lediglich bei den Endpunkten muss
man rechtzeititg abschalten, um Schaden zu verhindern.-
Es ist beabsichtigt, eine Car-Seilwinde mit Kranhaken
anzubauen. Weiters hat das Modell eine
große mittschiffs befindliche Seilwinde mit gut 3m
langem dickem Seil
dran, die bisher mit einem Umpolservo geschaltet
wurde. Da die Wassertor auch en Hochsee- schlepper ist, macht die Winde für allfällige
Schiffsabschleppungen einen Sinn. Diese
Schleppseilwinde
wurde aktiviert und anstrelle des Umpolservos wurde
ebenfalls ein Car- Regler verwendet. Die Winde wird mit dem
linken Senderknüppel (K2, Höhenruderkn.) betätigt. Sie funktioniert
einwandfrei. Um eine unbeabsichtige Einschaltung der
Winde zu verhindern, wird mit einem kleinen Schaltservo
(K9) der Impuls des Steuerknüppels abgeschaltet.
Im "Brückengebäude" befindet sich der
Antrieb der Radarantenne sowie ein Lautsprecher für die
Sirenen-Elektronik. Eine Beleuchtung der
Positionslampen
ist auch vorhanden die getrennt von der
Radarantenne schaltbar ist (K 6).
Zuletzt wurde die Querstromanlage wieder zum Leben
erweckt. Das Querstromruder wird mit dem linken
Seitenruderknüppel (K 4) betätigt und ist durch einen Regler
auch stufenlos regelbar.
MIttschiffs vor dem linken Motors
befindet sich noch das Schaltservo (K 6), dessen Aufgabe für
die Radarantenne und die Beleuchtung vorgesehen ist.
Um das Servo verwenden zu können, mussten die
Schaltnocken modifiziert werden.
Ein weiteres Schaltservo (K 8) neben dem
Ruder-Servo wird für die Schaltung der Alarmsirene und
für die Zuschaltung eines 2S Lipo Akkus
verwendet. Zusätzlich
wurde ein Schaltservo (K 9) ebenfalls neben dem Ruder-Servo
befestigt, welches die Impulsleitung des
Reglers der Schleppseilwinde (K 4) abschaltet, um unbeabsichtigte
Windenläufe zu unterbinden.
Die anfangs verwendeten Car Regler haben sich als
ungünstig gezeigt, da sie das Durchschalten von einer in die andere Motordrehrichtung nicht
ermöglichen. Eine Pause ist in Neutralstellung
einzuhalten, bevor umgesteuert werden kann.
Daher wurden bis auf den Winden-Regler alle Car-Regler gegen
fehlerfreie New Rain 160A Regler(hatte die auf
Lager) ausgetauscht.
Über den Fahrbetrieb usw. wird unterhalb des
Bilderbocks berichtet.
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Ansicht Querstrahlruder |
Motor und Schaltservo Querstrahlruder |
der mechanische Fahrtregler |
Elektronik für ??? |
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Antriebsmotor Portalkran |
Fahrtregler mit Servoantrieb |
Ruderservo und Schalktservo Querstr.r. |
Verkabelung bim Querstrahlruder |
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Einbauten mit vorderen Akkus |
Rumpfmitte vorläufige Einbautenaufsetllg. |
de Stecker für vier parallele Akkus |
vorläufige Einbautenlage |
Die erste Fahrt und
diverse Nacharbeiten
Nur mit nach dem Bauchgefühl
aufgeteilen Lasten im Rumpf, wurde das Schiff im
Waldteich zu Wasser gelassen. Lediglich die
Seitenlage musste gering korrigiert werden. Da das die erste
Probefahrt war, wurden provisorisch vorhandene große Regler für die
diversen Funktionen ein- gebaut. Damit sieht.man, ob
und wie alles funktioniert. Tatsächlich hat alles
klaglos funktioniert. Das große Modell wurde
mit der großen Transportrodel zum Teich gebracht und zu
Wasser ge- lassen. Nach der schönen Fahrt
wurde das Schiff auf Wassereintritte untersucht und
alles war dicht. Wie üblich wurden danach die Wellen geölt
und kurze Motorläufe durchgeführt.
Nun
begann die Wartezeit auf die neu bestellten Regler. Das
erlaubte für Ordnung im Rumpf zu sorgen.
Endlich kamen die neuen Car-Regler an und wurden getestet.
Leider haben sie auch den Fehler, dass sie
nicht in einem Zug die Wirkungsumkehr ermöglichen. Daher werden letzt- lich New Rain Regler für die
Funktionen Kranfahrt und Querstromruder verwendet. Die
Schaltung der Radarantenne und die Beleuchtung wurde mit
einem Schaltservo und dem Dreistellungsschalter
realisiert. Nach dem Einschalten läuft zuerst die Antenne und
in der zwei- ten Stellung werden die
Positionslampen zugeschaltet. Für die Schaltung der
Sirene wurde ebenfalls ein angefertigtes Schaltservo
verwendet. Für die Radarantenne und die
Sirenenelektronik liefert ein 4zelliger NiMh-Akku, für
die Posi- tionslampen eine
LiIon-Zelle den Strom. Durch die Änderungen mit den
Reglern und der Unter- bringung des NiMh-Akkus
etc. wird eine kleine Nachkorrektur der Schiffslage notwendig
sein.
Bei den Arbeiten mit den Kabeln im
Rumpf konnte etwas Ordnung geschafft werden. Im Rah- men der
Arbeiten wurde ein Hauptschalter an Deck eingebaut, der die
gesamte Stromversor- gung, also die des Empfängers, der
Regler und dem Antrieb, unterbricht. Alle Regler bleiben
mit deren
Schaltern eingeschaltet. Bei den Arbeiten trat ein Wackelkontakt beim Stromkabel auf, der
durch Erneuerung eines Deans Steckers behoben werden konnte. In
der Folge zeigte sich bei Arbeiten am Bautisch mit Strom
aus nur einem 6V Akku und bei 6,10V, dass
manche Regler ausfallen. Um dagegen bei Fahrten Vorsorge zu
treffren, müsste eine genetrelle Änderung der
Stromversorgung vorgenommen werden. Das wollte ich mir
er- sparen und scheint meine "Notlösung"
als sinnvoll. Bei einer später notwendigen
Reparatur des Schiffsbodens ergab sich, dass danach beim
Neu- anschluss der Akkus der New Rain Regler
der Kranfahrt nur kurze Funktion ermöglichte.Beim Betrieb
mit zugeschaltetem Hilfs-Lipo funktionierte der Regler.-
Danach war klar, es lag an der Einstellung am
Regler, ob er mit Lipo-oder NiMh (Bleiakkus) mit Strom
versorgt wird. Nach Umschaltung auf
NiMh-Versorgung lief alles normal. Folgende
Funktionen des Senders Nr 8 sind derzeit steuerbar: Kanal
1: Ruder (rechter Knüppel -QR), Kanal 2: Winde
(linker Knüppel -HR), Kanal 3: Motore
(Gashebel),
Kanal 4:
Querstromruder (linker Knüppel -SR), Kanal 5: Drehregler rechts
für Kranfahrt, Kanal 6: Deistellungsschalter
für
Radarantenne und Positionslampen, Kanal 7: (Drehregler
links für Kranseillwinde, entfällt später) Kanal 8: Alarmsirene
(und Zuschaltung des 2S Lipo Hilfsakkus) Kanal 9:
Abschatung Windenknüppel (verhindert unbeabsichtigtes
Einschalten) Mit
Sender Nr 7 werden später gesteuert: Kanal
1: Kranschwenken, Kanal 2:
Kranseilwinde, (In beiden Fällen werden 3
Stellungs-Tatschalter verwendet und die Anwendungen sind
nur so lange gedrückt wird in Bewegung. Wird
ausgelassen stoppen die Bewegungen.) Aus Vorsichtsgründen
wurde zur
Überwachung der Akkuspannung ein Spannungssensor eingebaut.
Um eine Beschädigung der Blei Akkus zu
vermeiden ist darauf zu achten, dass deren Spannung nie unter
5,4V abfällt! Es trat jedoch das Problem auf, dass
bei Spannungabfall um 6V einzelne Regler mit Be- triebsspannung
2S bis 3S ausfallen können. Daher wurde vorerst zur Sicherheit
ein 2S 2200 Hilfsakku installiert. Bemerkt
man im Fahrtbetrieb den Ausfall von Funktionen, wird ein
2S (=7,4V) Hilfsakku zugeschaltet, der
vorübergehend die die Spannung anhebt. (Er lädt
prak- tisch die Bleiakkus auf!) - Die Zuschaltung
erfolgt mit dem gleichzeitigen Einschalten der Alarmsirene und es ist
sinnvoll, dann den Fahrbetrieb umgehend zu beenden.
Am Ende eines Fahrtages sind
immer die einzelnen Blei Akkus vom Sammelstecker, und
der Stecker des Lipo Hilfsakkus sowie die LiIon
Zelle, abzuziehen.
Projekt Kranertüchtigung
Um den Kran
künftig etwas interessanter zu gestalten, baute ich eine
Car-Selwinde an, die mit K 7 angesteuert werden kann.
Für die Verdrahtung bietet sich die Möglichkeit an, den Strom (+/-) von
den Kranschienen via Kranlaufwerke re und
li, zum
Windenmotor
zu bringen. Dazu musste die Kranbrücke zerlegt und ein
Seitenteil isoliert an der Kranbrücke montiert werden. Um
das zu realisieren wurden zusätzliche M3-Gewindestangen
durch die Reservebohrungen in den Seitenteilen
durchgesteckt und provisorisch lose angeschraubt. Die
bisherigen Gewindestangen konnten entfernt werden,sodass
ein Seitenteil abgenommen werden konnte. Nun
wurde eine Cellon-Platte als Isolierung zur Kranbrücke
eingebracht. Über die im Seitenteil
durchgeführten Gewindestangen wurden auf der
abgenommenen Seite Kunst- stoff Isolierhülsen
übergeschoben. Beim Zusammenschrauben musste geachtet
werden, die Buchsenränder nicht zu quetschen,
damit eine vllständige
Isolierung gegben ist. Beim Zu- sammenbau
wird je Kranseite ein Draht zum Windenmotor
mitgeschraubt. Um den Strom zum Kranfahrwerk zu
bringen, wurden auf jeder Seite Kabel an der
Ms-Kranfahr- bahn angelötet, damit der Strom
vom Regler bis zum Motor fließen kann. Die Winde wird
mit dem linken Drehknopf am Sender gesteuert. Das steife Drahtseil der Winde
wurde durch eine elastische Stahldraht-Fesselflug-Litze
ersetzt. Reglerausfälle und
deren Behebung Ungeachtet aller bisherigen
Arbeiten muss man sagen, dass inzwischen infolge der
Verwen- dung von mehreren Reglern massenhaft
Kabel im Rumpf liegen. Eine Ordnung herzustellen ist nicht
ganz einfach, da bei der Verlegung der Kabel
anderswohin, die Regtler manchmal aus- fallen.
Meist ist es auf Kontaktfehler an den Lusterklemmen zur
Stromverteilung zu
finden, da die Kabel nicht gut genug fest
angeschraubt waren. Das Problem ist vorerst gelöst und
das Schiff ist wieder fahrbereit. Wie
bereits beschrieben wurde ein Lipo Hilfsakku mit 2S 2200
eingebaut, der bei Unterspannun an einem Regler
zugeschaltet werden kann. So funktionieren die Regler wieder und
die Span- nungsanhebung wirkt wie ein Turboensatz bei
der Fahrt des Schiffs.
Fahrbetrieb
Die erste Probefahrt am Waldteich erfolgte am
31. 5. 25. Die Seitenlage das Schiffs war fast in
Ordnung und 50g Blei brachten einen raschen Ausgleich.
Fahrtechnisch gab es keinerlei Auffälligkeiten.
Nach ca. 20 Minuten Fahrt mit Erprobung des
Bugstrahlruders und der Kran- fahrt wurde das
Modell wieder aus dem Wasser geholt.
Am
14. 6. 25 wurde die Wassertor im Werfthafen eingesetzt.
Die inzwischen mit 9 Kanälen steuerbare
Wassertor fuhr störungsfrei im weitläufigen Werfthafen
umher. Das Querstrahlruder wurde menhrfach
erprobt und fiel dabei eine gewisse Einseitigkeit in der
Wirkung auf. Ansonsten 45 Minuten lang
entspanntes Fahren mit dem Modellschiff. Der Fahrtest
mit Zuschaltung des Lipo Akkus gab dem Modell eine
deutlich sichtbare Beschleu- nigung, die von
dem auch aus einiger Entferung hörbaren Alarmsignal
begleitet wurde.
Nacharbeiten
Nach
der Fahrt im Werfthafen ging offenbar ein Propeller des
Querstrahlruders verloren. Aus Lagerbestand konnte
der 3 Blatt Prop 30mm M2 (zufällig selbe Wirkrichtung)
ersetzt und mit Loctide gesichert werden
(da keine Kontermutter möglich ist). Ungeachtet
dessen wurde der Ständer für das Schiff modifiziert,
sodass das Modell um 10mm erhöht liegt und
durch Führungsklötze am Bug und am Heck gehalten wird.
Dadurch können Probeläufe der Motoren ohne
Kontakt der Propeller mit der Auflagefläche erfolgen.
Kranverwendung
Um das Modell noch mehr aufzuwerten kann ein
Forschungs-U-Boot (OBEST-China) mit dem Kran
angehoben werden.
Da der Kranarm derzeit nicht seitlich drehbar ist, kann das
U-Boot nicht zu Wasser gelassen werden. Das
U-Boot ist mit einer 40mHz-Steuerung fahrbar. Als
weiteres Highlight wird ein beweglicher Ketten-Kran
(Joellfuner) am Deck aufgtestellt, der mit einer gesonderten
2,4gHz-Steuerung gesteuert werden kann. Der Kranarm kann
ist aller- dings nur höhenverstellbar und das
Kranhaus ist nicht drehbar, sondern muss der Kran mit
dem Kettenfahrwerk gedreht werden. Der Kran
kann am Deck der Wassertor aufgestellt und bewegt werden.Die
optimale Spielerei ist er auch nicht.
Im
Lauf der Zeit entstand die Idee, den mit der Seilwinde
versehenen Kran doch mit einem schwenkbaren
Kranarm auszustatten, da nur dadurch eine einfache
Verladetätigkeit erfolgen kann. Die
Höhenverstellung des Kranarms kann dabei händisch und
fix eingestellt bleiben. Die Steuerung des
Kranes war mit dem Sender der Wassertor vorgesehen. Doch
schon der Versuch einen zweiten Empfänger
parallel ansprechen zu können zeigte, dass das frequenz- technisch
bedingt, nicht funktioniert. Es muss daher ein zweiter
Sender verwendet werden, an den der
4K-Mini-Empfänger gebunden werden kann. - Dann
könnte ein Enkel mit dem Kran etwas zu Wasser
verladen, während ich das Schiff am Ort halte.
Damit
der Kran geschwenkt und die Seilwinde betrieben werden
kann, wird ein kleiner 4K-Mini- Empfänger
benötigt. Dessen Stromversorgung erfolgt über die
Laufschienen und das Kranfahr- werk. Die
Steuerung der Winde erfolgt durch einen kleinen Regler,
der sich derzeit noch im Rumpf befindet. Sowohl
Empfänger, Rudermaschine und Regler müssen künftig in
der Kranbrücke untergebracht werden. Für
das Schwenken wird eine alte, nicht neutraliserende
Rudermaschine 2,4V Graupner Servo- automatic
verwendet, die ebenfalls über einen kleinen Regler
gesteuert wird. Die Winde und die Servoautomatic
und die Regler werden mit dem Empfängerstrom versorgt.
Die Umsetzung der Idee wird in der Winterzeit
erfolgen.
Fahrversuch, doch neue
Arbeit entstand......
Am 4.7.25 sollte wieder eine Fahrt
der Wassertor erfolgen, doch wurde beim Entladeversuch, das
Modell mittschiffs beim Anheben, ein gut 25cm langer Riss am Rumpfboden
verursacht.
Vermutlich zeigt sich, dass eine Alterung
des Materials nach 30 Jahren eingetreten ist.
Mit einer
Diamantscheibe, dem Handfräser und mit Geduld und
Rauchbildung, wurde ein Stück des Sperrholzbodens ausgeschnitten, um zum Riss
vordringen zu können. In der Folge wurde der Riss
eingerichtet und außen mit Abdeckband verschlossen.
Danach konnte der Riss auf der Innenseite mit Sekundenkleber
fixiert und verschlossen werden. Anschließend wurden in drei
Abschnitten entlang des Risses
Glasfaserstreifen mit Epoxydharz als Verstärkung aufgebracht.
Um ein neuerliches
gefährliches Durchbiegen dees Rumpfbodens beim Anheben zu unterbin- den, sind zusätzlich drei 10mm Balsaleistenstücke eingeklebt
worden. Die Öffnung im Sperrholz- boden
wurde mit einer 5mm dicken Sperrholzplatte verschlossen,
die mit Sekundenkleber
dick aufgeklebt worden ist. Diese Abdeckung ist
(muss) nicht
wasserdicht sein. Schließlich konnten
alle Regler und Kabelklemmen neu befestigt und
die diversen Kabel neu verlegt werden. Künftig
ist zu beachten, das Modell nicht mittig, sondern am Heck und
am Bug anzuheben!
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Transportrodel mit dem Schiff |
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Fahrvideo |
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Car-Seilwinde ergänzt, Anschluss unklar |
Kranbrückenbefestigung Innenseite |
Kranbrückenbefestigung Außenseite |
Kranbahn Lagerung Gewindestange |
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Seilwinde Kran |
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Funktionsvideo |
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Zwisczhentstand der Innenrumaufteilung |
Schalservos für Sirene und Impulsabschaltung
Höhenreuderknüppel |
Blick auf Regler, Empfänger und Motore |
Hilfsakku 2S Lipo (OVONIC) ergänzt |
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Rumpfhalterung Bug |
Rumpfhalterung Heck |
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Forschungs-U-Boot am Kranhaken |

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Riss im Rumf mit GFK.Matte verstärkt |
Ansicht Schadstelle |
mit neuem Anstrich |
Motorraum neu aufgeräumt |
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