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   Jaguar C 66  -  Hochseeyacht   (Hegi)
 
 
 
Von einem lieben Modellflugkollegen habe ich 2024 drei schöne Schiffsmo-
 delle geschenkt bekommen. Da der Modellflug seine Domäne ist, wollte er 
 sich nicht weiter damit beschäftigen und schenkte sie mir, weil er sah, dass
 ich damit Freude hätte. Als ich die Schiffe abholte, sah ich, wie genau und
 extrem schön er seine Modelle, die Modellbahnanlage und alles beisammen
 hat, wie exakt alles gebaut ist. - Sehr bewundernswert!

 Beim ersten gemeinsamen Fahrtag im Werfthafen, wo er die von mir aufge-
 arbeiteten Schiffe fahren konnte, sprach er mich an, ob ich seinen Modell-
 bausatz einer Yacht für ihn fertigstellen könnte. Ich sagte zu. Später stellte
 sich heraus, dass sein Schiff ein Neubau wäre. Da ich zu dem Zeitpunkt
 sein hervorragend gebautes Segelboot Rubin erstmals sah, erkannte ich,
 dass ich  ihm seine gewohnte Bauqualität nicht werde bieten können. Seine
 Genauigkeit werde ich wohl in diesem Leben nicht mehr erreichen können.
 Zur Entschuldigung für meinen Rückzug von der Zusage, wollte ich ihm ein
 fertiges schönes Schiff beschaffen, welches seinen Vorstellungen weitge-
 hend entspricht und er damit keine Arbeit für die Inbetriebnahme hat.  

 Das angekaufte Modell aus späten 80ziger Jahren, die Yacht Jaguar C 66
 von Hegi (Wedico), sah auf den Bildern des Angebotes perfekt aus, da sie
 auch eine Motorisierung etc. nach den Vorstellungen meines Freundes hat. 
 Es war ja auch weitgehend alles in Ordnung, doch war ich nach dem Aus-
 packen des Modells ein wenig enttäuscht, da Vieles aus der Nähe doch
 eine Mehrarbeit erkennen ließ. Speziell die Lackierung des Rumpfes steht
 an, da mehrere Lackabsplitterungen bestehen, die eine Ganzlackierung be-
 dingen. Daher schämte ich mich, ihm das Schiff anzubieten und hoffte auf
 sein Verständnis. Er hatte zum Glück kein Problem damit, somit muss ich
 mich jetzt um das große Scale-Schiffsmodell kümmern. Traurig bin ich aller-
 dings nicht darüber, denn inzwischen gewann ich am Schiff Gefallen.

 Das Modell wäre an sich ein typisches Modell eines sonst von mir zum Über-
 arbeiten angekauften Schiffsmodells, wie ich es seit 2019 handhabe. Das
 war aber so nicht vorgesehen, da Yachten nicht mein Zielgebiet sind.
 Aber in diesem Fall änderte ich meine Meinung gerne, auch weil das Schiff
 den Enkeln gefällt und spektakulär fährt und deshalb Nacharbeit anfällt. Ich
 werde die Aufarbeitung des interessanten Modells schrittweise durchführen.

 
Technische Daten Original:
 Die italienische Werft Tecnomarine baute um 1982 die Yacht Tecnomarine
 C 66 Jaguar. Die Luxus-Yacht hat 5 Kabinen, 3 Kojen, 3 Nasszellen und
 einen Aufenthaltsbereich.
 Länge: 22,5m, Breite : 5,6m, Motore: 2x GM Diesel mit je 675PS,
 Höchstgeschwindigkeit: 55km/h (27kn)

 
Technische Daten Modell:
 Länge: 1170mm, Breite: 280m,  Gewicht: 6000g, M ~ 1:18,
 Motore: 2x Turnigy 3548 1100kV mit je max. 910W,
 Prop: 2 Rennpr. 2Bl 40Dm, (errechnete max. Modelldeschwindigkeit: 12km/h)
 Regler: 2x120A mit 3A BEC,
 Antriebs Akkus: 2x Lipo 3S 5200mAh parallel,
 Akku Beleuchtung: Lipo 2S 800,
 Fernsteuerung: Flysky FS-i6X (Nr.5), für  Ruder, Motorsteuerung, Beleuchtung,
 Telemetrie: Akkuspannung, Motortemperatur

Jaguar C 66 (Hegi)
Fahrvideo 1, 7-9-24 
Fahrvideo 2, 18-6-25
 


  










Bild von zweiter Fahrt






Bild voi Erstfahrt



 Die Geschichte über die Reaktivierung der Yacht Jaguar

 Nach dem Auspacken des in Millionen Styro Würstchen und Noppenfolie gut verpackten Modells
 konnte die erste Beschau des Schiffs erfolgen. Es war leider nicht alles so perfekt, wie ich es nach
 den Fotos angenommen hatte. Dabei wurde klar, dass viele kleine Nacharbeiten erforderlich sind,
 um das Scale Modell wieder richtig glänzen zu lassen.
 Besonders aufwändig wird die Nacharbeit wegen der Lackschäden sein, die besonders im Breich
 der Reling, entlang der Verklebung des Decks mit  dem Rumpf, vermehrt durch Abplattungen und
 Sprünge, erkennbar ist. Das Modell ist schließlich auch schon etwas älter und da kann das schon
 vorkommen. Für meine Qualitätsansprüche wird die grobe Ausbesserung vorerest genügen und
 nach den Testfahrten werde ich vielleicht eine Neulackierung des Rumpfes vornehmen.

 Das erste zu lösende Problem war, die blockierte Ruderanlage wieder gängig zu machen. Das war
 relativ einfach, wie sich ergab, da ein  Motorplatten Befestigungeswinkel quer auf den Ruderhe-
 beln lag und sie sperrte. Nach dem Ausfädeln des Teiles funktionierten die Ruder wieder. Bei der
 Enfernung des Winkels wurde klar, dass auch die komplette Befestigung des Akkuplatzes und der
 Motorträger zu reparieren war.  Das war keine große Aktion, aber eine knifflige Sache.

 Arbeiten im Rumpf

 Die sehr verschmutzten Wellenlager im Rumpf sind Folge der Schmierung mit Wellenfett, denke ich.
 Durch die hohe Wellendrehzahl spritzte das Fett/Öl auf die Rumpfinnenwand und alles sah sehr unsau-
 ber aus.  Wie so oft entdeckt man bei der Reinigung, - hier kurz mit Nitroverdünnung -, andere Fehler.
 Konkret zeigte sich, dass bei jeder Welle der Lagerbock mit dem Wellenöler lose war. Beide Öler
 wurden mit Sekundenkleber fixiert und danach mit Stabilit zusätzlich festgeklebt. Weiters wurde das
 Axialspiel der Schraubenwellen neu eingestellt.

 Nun wurde erprobt wie die lose umliegende Motorplatte im Rumpf eingeklebt gehört. Um die Motor-
 achsen mit den Wellen zu fluchten, musten die abgebrochenen Motorträgerwinkel wieder mit Stabilit
 an der Unterseite der Motorplatte angeklebt werden. Schließlich wurde die Motortragplatte genau
 ausgerichtet und mit Stabilit neu eingeklebt.

 Inbetriebnahme der Motore

 Endlich konnte mit dem  Ingangsetzen der Regler und Motore begonnen werden.  Es war zu erken-
 nen, dass beide Regler mittels V-Kabel am Empfänger richtig angeschlossen sind (ein Pluskabel
 entfernt). Jeder Regler hat einen Schalter zur Aktivierung. Die Lüfter der Regler beginnen sofort zu
 laufen, wenn der Reglerschalter eingeschaltet wird. Ein Regler kann dauerhaft eingeschaltet bleiben,
 der zweite Reglerschalter ist quasi der Hauptschalter.

 Zur Inbetriebnahme des Schiffs muss, wie immer, zuvor der Sender eingeschaltet werden und der
 Gasknüppel in der Mittelstellung stehen.
 Nach dem Anstecken der Akkus ist zuerst der Reglerschalter 1 einzuschalten (auf Motorplatte ange-
 schrieben und er soll immer eingeschaltet bleiben).
 Dann kann der Reglerschalter H (Hauptschalter) eingeschaltet werden.  Vom Regler gibt es ein 
 Signal das anzeigt, dass der Regler aktiviert ist. Es ist leise.
 Jetzt können die Motore anhlaufen, wobei beim Umschalten der Drehrichtung in der Neutralstellung
 ein Glockensignal ertönt. Schnelles Umschalten der Drehrichtungen schadet den Motoren !, daher
 kurzmit dem Knüppel in der Mittelstellung verweilen!

 Um mit der Inbetriebnahme der Wellen und Motore sicher zu beginnen, wurden die Wellen bei den
 vier Wellenölern mit einigen Tropfen Öl geölt.-  Der Folgende Probelauf (Leerlaufdrehzahlen) ergab
 in Vorwärtsrichtung, dass die Motore mit ~11.500U/Min Höchstdrehzahl drehen, in Rückwärtsrichtung
 mit etwa 60% (im Sender einprogrammiert) mit ~7.500U/Min. Die Drehzahldifferenz zwischen dem
 beiden Motoren ist gering.

 Mehrfach Schaltelektronik für die Beleuchtung

 Im Schiff befindet sich eine 6-Kanal Schaltelektronik (Marke unbekannt) die mit dem (linken) Steu-
 erknüppel geschaltet wird, wie ich vom Verkäufer erfahren konnte. Das kannte ich bisher nicht, doch
 die Inbetriebnahme kostete Stunden an Arbeit, um herauszufinden, mit welcher Knüppelbewegung,
 welche Leuchtenkombinationen funtkionieren. Offenbar sind es jeweils Vollausschläge nach rechts 
 oder links oder nach vorne oder hinten, welche die einzelnen Leuchtgruppen in Gang setzten.
 Im Rumpf sind bug- und heckseitig  LED-Bänder eingebaut, die nach Überarbeitung wieder in Fun-
 tion gingen. Sie haben nur geringe Lauchtkraft. Daher wurde noch eine große Diode im Rumpf
 neben der Schaltelektronik eingebaut, die mit der Innenbeleuchtung mitbrennt und ein wenig Licht
 ins Schiffsinnere bringt.
 Die Schaltmöglichkeiten sind:  Positionslampen - Positionslampen mit Buglicht - Positions-
 lampen mit Scheinwerfern inklusive Deckbeleuchtung und Innenbeleuchtung.

 Mit einem Knüppelausschlag nach rechts oder links werden die Positionslampen eingeschaltet.
 Mit Knüppelausschlag nach hinten oder vorne wird die Deckbeleuchtung, die Scheinwerfer und
 die Innenbeleuchtung ein- bzw ausgeschaltet. - Wie die Praxis zeigt, kann sich die Schaltfolge im
 Zusammenhang mit der Reihenfolge der Einschaltung der Empfangsanlage ändern.
 
Achtung: Da der linke Knüppel mit dem Ruder gemixt ist, wirkt sich das Kurvensteuern auf die
 Einschaltung bemerkbar.-  Wenn es stört den Akku abstecken.

 
Darüber hinaus befindet sich auf der Deckunterseite im Aufbau  eine Klick-Halterung für eine
 1,5V AA Batterie für den Antrieb der Radarantenne. Um die Radarantenne schaltbar zu machen
 wurde ein Schalter am Oberdeck eingebaut.

 Sendereinstellungen:

 Damit das Fahren von Kurven unkritischer wird, wurde der linke Schalter am Sender zur Einschaltung
 von Dual Rate eingerichtet. Die bereits bisher reduzierten Steuerwege bleiben in der Schalterstellung
 "normal" (vorne) erhalten. Mit der Schalterstellung "sport" (hinten) werden größere Ruderwege ein-
 programmiert, da für die langsame Rangierfahrt mit mehr Ruderausschlag erforderlich ist. Allerdings
 würde in dieser Einstellung bei Schnellfahrt die Steuerwirkung in Kurven gefährliche Schräglagen
 mit eventuellem Wassereintritt ergeben. Detailangaben folgen unten. Damit das Steuern feinfühliger
 wird, wurde am Steuerknüppel eine Verlängerung aufgeschraubt.
 
 Auswiegen des Modells und Fahrbericht

 
Die Wasserlinie ist ein wichtiges Detail beim Auswiegen eines Schiffsmodells. Nach den Bildern der 
 Vorbildyacht wurde mit einem dünnen Zierband die Wasserlinie provisorisch markiert. Nachdem die
 wesentlichen Dinge für einen Probebetrieb bereit sind, konnte die Fahrt im Werfthafen erfolgen.

 Am 7. 9. 2024  zeitig um 07.30 wurde die Jaguar zu Wasser gelassen. In der vorbereiteten Version
 passte die Wasserlinie ohne Zugabe von Blei und die erste Testfahrt konnte beginnen. Wissend,
 dass mehr als 1PS Motorleistung verfügbar ist, wurde vorsichtig Gas gegeben. Das Schiff fuhr
 problemlos hinaus und ich erhöhte die Leistung. Obwohl der Knüppel etwa den halben Steuerweg
 hatte, sauste die Yacht bereits über die glatte Wasseroberfläche. Der Versuch Kurven zu fahren war
 atemberaubend, da sich das Schiff ordentlich in die Kurve legte. Mit Halbgas sinkt dabei bereits das
 Heck in enger Kurve sehr weit ab, sodass die hinteren Rumpf Fenster scheinbar (?) kurz unter der 
 Wasseroberfläche verschwinden.
 Erwischt man zu viel und plötzlichen Ruderausschlag, kippt das Modell stark in die Kurve und man
 hört einen Propeller sprudeln, da er in dem Moment an die Wasserobergfläche kommt.

 Die Geradeausfahrt war einwandfrei, sodass einige Vorbeifahrten mit Vollgas versucht wurden.
 Das Schiff wird angsterregend schnell, wie ein Rennboot, und beginnt zu hüpfen. Nachdem das nicht
 schön aussieht und weit weg von vorbildgetreuem Fahrbild ist, wurde die Motorleistung auf 50% re-
 duziert. Das geht gut, doch muss man trotzdem weite Kurven fahren, weil die Ruder extrem gut wirken.

 Ruderwegbeschränkungen

 Um das Steuerverhalten zu entschärfen, wurde der Ruderweg auf 50% reduziert und das Dual Rate
 auf  50%, sowie die Expofunktion auf 50% eingestellt. Bei künftigen Fahrten kann die Einstellung ver-
 ändert werden.
 Diese Einstellung der Ruderwirkung war besonders bei Retour- und Rangierfahrt unbefriedigend.

 Die Einstellung von Dual Rate und Expo wurde daher schaltbar gemacht (Schalter ganz links SWA),
 wobei in der Einstellung Schalter hinten, "sport", das Dual Rate 90% und Expo 50% beträgt. Damit
 ist mehr Ruder vorhanden, doch muss sehr langsam gefahren werden.
 In der Normalstellung des Schalters SWA (vorne) sind die reduzierten Fahreinstellungen s.o. unter
 "normal" wirksam. Wird der Schalter nach hinten geschaltet, wirken Dualrate und Expo mit der einpr-
 grammierten größeren Einstellung, also es gibt größere (giftigere) Ruderwege!
 
 Fahrdaten via Telemetrie und mehr  ...
 
 Die Telemetriewerte zeigten nach dem flotten Fahren am Motorklager eine Motortemperatur von 56
 Grad an, was für einen Brushlessmotor kein Probem sein dürfte. Der Stromverbrauch war groß, denn
 nach etwa 35 Minuten Fahrt, war die Akkukapazität auf nurmehr 9% (!)  gefallen, wie ich später sah!
 Ich hatte vergessen, den Telemetrie Spannungssensor anzustecken.
 Die Akkus Zellenpannung war auf 3,66V (!) abgesunken, was nicht akkuschonend ist. Mit Glück wurde
 die wilde Testfahrt gerade noch rechtzeitg zum Schutz der Akkus beendet.

 Beim Öffnen des Schiffs bei der Verladung ins Auto traf mich der Schlag, denn es stand 2cm hoch
 Wasser im Rumpf. Die Akkus wurden sofort entnommen und mit einem Handtuch das Wasser
 aufgesaugt. Der Eintritt des Wassers ist unklar, doch scheint es bei den hinteren Kabinenfenstern im
 Rumpf möglich.

 Bei der Heinfahrt musste ich eine stärkere Bremsung durchführen, wobei das Modell verrutschte und
 das Rumpfheck auf der Rücksitzlehne angestoßen ist und es zu einem kleinem Schaden kam. Es
 könnte das jedoch auch eine Folge des Wassers im Rumpf sein, wodurch das Holzdeck gequollen
 ist.
 Um künftig in engen Kurven den Wassereintritt bei den hinteren Rumpffenstern zu verhindern, wurden
 die Fensterränder mit transparentem Silikon abgedichtet. Nach der nächsten Probefahrt wird sich
 zeigen, ob der Rumpf dicht ist oder Nacharbeit notwendig ist. Falls ja, wird der Rumpf ausgebessert,
 was eine Neulackierung erfordert. Derzeit sieht das Schiff für meine Anforerungen ausreichend gut aus.

 Fahrbericht 1

 Wie bereits oben erwähnt fährt das Modell mit der im Sender reuzierter Leistung noch immer sehr
 flott. Es war gewöhnungsbedürftig, dass Kurven mit Vollgas unbedingt in sehr weitem Bogen gefahren
 werden  müssen, um zu verhindern, dass die Heckfenster ins Wasser eintauchen. Noch dazu muss
 man bei den weiten Kurven darauf achten, dass man die Einschätzung der Entfernung bei schneller
 Fahrt  nicht verliert.
 Eine problemlose dennoch sportlich schnelle Fahrweise erlaubt engere Kurven,wenn man immer
 darauf achtet, dass das Heck in den Kurven nicht zu weit eintaucht.

 Bei den Fahrten muss unbedingt der Spannungssensor angesteckt sein, um bei der Fahrt die Span-
 nung überwachen zu können. Die beiden Motore verbrauchen bei schnellem Fahren erheblich Strom.
 Eine hknappe albe Stunde mit halbflotter Geschwindigkeit sollte aber möglich sein.

 Am Ende der Fahrt muss immer kontrolliert werden, ob Wasser eingedrungen und eventuell die
 Stelle zu suchen ist, wo der Wassereintriff erfolgte.
 Weiters sind die Akkus auf ihre Zellenspannung zu überprüfen, ob sie geladen werden müssen. 
 Die Schiffschraubenwellen müssen nach jeder Fahrt bei den Wellenölern geölt und die Motore kurz
 aber langsam laufen gelassen werden, damit sich das Öl verteilt.

 Fahrbericht 2

 
Bei der Fahrt am 22.6.2025 wurde darauf geachtet, nicht zu enge Kurven zu fahren, bei denen es bei
 den Fenstern zu einem Wassereintitt kommen könnte. Dennoch kam es einmal zu einer starken
 Schräglage, da der volle Ruderweg eingeschaltet war. Ansonsten fährt die Jaguar flott genug dahin.
 Es wurde erprobt, auf 60% Leistungzu steigern, doch beginnt dann das Schiff zu hüpfen. Nicht kritisch
 aber unschön, aber merklich schneller erscheint es dabei nicht. Daher wurde der Gashebelweg
 wieder auf 50% reduziert. Bei dieser Fahrt waren nur wenige Wasserspritzer am Deck und Aufbau.

 Um die Ursache von Wassereintritten zu ermitteln, wurde schon im Werfthafen mit einem Frottee Tuch
 das Wasser aus dem Rumpf aufgesaugt. Diesmal dürfte es NUR 1/2 Liter gewesen sein. In der Werk-
 statt wurde weitergesucht und beim Nachfüllen der Schmiervasen fiel auf, dass eine nur nahezu lose
 am Stevenrohr sitzt und eingeschraubt werden musste. Da alle zwei Ölrohre und  jedes Stevenrohrs
 ölig waren,  wurden sie mit Nitroverdünnung entfettet und danach mit Stabilit ummantelt. Dort sollte
 künftig kein Wasser mehr eindringen können. Man wird es bei der nächsten Fahrt sehen, ob tatsäch-
 lich an diesen Stellen Wasser in den Rumpf eingedrungen ist.
 Nach dem Nachfüllen von etwas Öl wurden die Motore kurz laufen gelassen, damit die Wellen bei län-
 gerer Abstellung des Schiffs rostfrei bleiben.

 Besteht gesteigertem Wunsch nach höherer Fahrgeschwindigkeit, müsste der Gasweg wieder auf
 100% erhöht werden und am Rumpfheck einstellbare Trimmklappen montiert werden, die das
 hüifen des Modells verhindern sollen. Im Fahrversuch müsste dann deren optimale Einstellung
 gefunden werden.


 Nach diesmal überwiegend mit Vollgas gefahrener Geschwindigkeit zeigte sich, dass die Akkus
 wirklich rasch leer werden. Nach etwar 15 Minuten flotter Fahrt merkt man, dass das Schiff eine Spur
 langsamer fuhr. Dann sollten die Akkus unbedingt gegen aufgeladene Akkus ausgetauscht werden!

 Dennoch zeigte bei dieser Fahrt die Zellenspannung am Senderdisplay bei 11,4V Nennspannung
 noch 11,2 V an. (Um den Akku nicht zu beschädigen, sollte bei 3S Akkus nie unter 10,5V entladen
 werden!) Eine Kapazitätsmessung daheim wies jedoch nurmehr 14% auf, was schon zu niedrig
 (schädlich)  ist!
 Für die sofort folgende Langzeitlagerung des Akkus, wurde er auf 63% Lagerkapazität aufgeladen.



  Bilder von der Fertigstellung und von der ersten Fahrt
       
       
      Blivk auf das Innenleben
                                                  Fahrvideo
    zu viel Ruder wirkt gefährlich das Vorbild
  Bilder nach dem Auspacken und von der Instandsetzung
     
       
Blich zum Bug Blick ins Heck Ansicht Wellenöler Wellenkupplung und Wellenlager
die lose Antriebsplatte   Antriebsplatt5e provisiorisch eingelegt Verkabelung der Beleuchtung im Aufbau
Winkelhölzer an Motorplatte wieder angeklebt Akkuplatz repariert und befestigt 2S-Akku elauchtung an der Seitenwand Ansicht Wllenkupplungen
Ansicht Motorplatte der Maschinenraum Innenbeleuchtung funktioniert wieder zusätzliche Groß-LED Innenbeleuchtung
die Antzriebsakkus Lipo 3S 5200 volle Außembeleuchtung   mit Mannschft und Antennen