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Bismarck - das Holzmodell
Während meiner
gelegentlichen Aushilfe in einem Spielwarengeschäft
während
der Weihnachtszeit, lernte ich einen Herrn
kennen, der eine große Märklin Modell-
bahnanlage hatte.
Ich war mehrmals bei ihm und konnte meine großen
Lokomo- tiven bei ihm fahren lassen, da ich selbst keine
Modellbahnanlage hatte. Immer
wieder sah ich bei
meinen Aufenthalten bei ihm, ein etwa 1,35m langes
Kriegs- schiff stehen, ein Modell der Bismarck. Er erzählte
mir, dass er es von jemand
bekommen, sich aber
nicht weiter damit beschäftigt hätte. Ich konnte ihm das komplett aus Holz bestehende Modell abnehmen und
tauschte eine große Dampflok dagegen ein.
.Daheim
sah ich, dass die drei Wellen nicht optimal für die
Verwendung im Was- ser eingebaut waren. Das
Modell war
ursprünglich als Standmodell gedacht.. Ansonsten war
im Rumpf genügend Platz für Akkus, Servos, Motore und
die Fernsteuerung. Wie so oft begann ich mit den
geringsten
Mitteln das Schiff zu motorisieren, wobei die äußeren
Schiffschrauben von sehr kleinen Motoren angetrieben
wurden, die dem Schiff nur langsame Fahrt verschaffen
konnten. EIn dicker Mittelmotor wurde über eine flexible
Verbindung mit der mittleren Propeller- welle
verbunden. Er brachte das Schiff ordentlich in Fahrt und bei Kurvenfahrt
mit Vollgas kam es zu bedenklicher Seitenneigung
des Schiffes.
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 Bismarck
Nr 1 - Holzmodell (Systemfoto)

Bismarck Nr 2 - Fertigmodell
Fahrvideo |
Bei einem der wenigen
Einsätze in einem
Schotterteich kam es zu einem spannenden Ereignis.
Während der Fahrt in der Mitte des Teiches
blieb das Schiff liegen. - Mangels Wind versuchte ich
Wellen zu erzeugen, die es in Richtung Ufer
treiben sollten. Nichts half. Gegen Abend kam eine
leichte Brise auf, die dann das Schiff endlich zum Ufer trieb. Nachher war zu sehen, dass ein Stromkabel vom
Stecker abgefallen war und daher keine Fortbewegung
mehr möglich war.- Zu Hause angekommen musste ich auch
sehen, dass an zwei Stellen etwas Wasser
eingedrungen war. Durch die Austrocknung des oben am
Kasten stehenden Modells, hatten sich feine Haarrisse
in der Beplankung gebildet. Der ganze Rumpf wurde daraufhin auf der
Innenseite mit
Harz versiegelt, sodass dieses Problem gelöst
war. Doch nach der Abdichtung sah das Schiff nie wieder
Wasser.
Nach Jahren der Verstaubung schenkte ich
das Modell an Freund Johann, den Krippenbauer, weiter.
Es ist noch immer vorhanden und er hat daran
schon gearbeitet. Vielleicht komme ich
noch zu Bildern von dem Schiff. - Hier verwende ich Bilder aus
dem Internet, die ein sehr ähnlich aussehendes
Schiffsmodell zeigen.
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Bismark - Holzmodell (1,35m
lang) |
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Systemfoto von ähnlich aussehenden |
Schiffen |
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