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Das
Modell gehört eigentlich meinen Sohn Stefan, der es als Ersatz für
seinen tollen WINDY verwenden will.
Allerdings haben sich bei ihm z.Z. die Interessen für den Modellflug etwas abgeschwächt, sodass ich (und er auch)
das Modell nur sehr selten fliegen. Der
Lift Off ist ein sehr schneller und windfester Segler, der
hervorragend am Hang eingesetzt werden kann.
Lange Jahre lag das Modell umher, bis es mir in
die Hände fiel und
ich es zu aktivieren begann und es auch mehrmals geflogen habe. Die Landungen stellen wegen der hohen
Landegeschwindigkeit eine Herausfor- derung
dar. Eine nur wenig hängende Flächenhälfte führt zu
einem Ringelpietz, der je nach
Bodenbeschaffenheit zu Schäden führen kann. - Möglichst
gezogene, nicht überzogene, Landungen
sind anzustreben. - Das sollte man üben, denn es erspart
Reparaturen.
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Flugvideo
(~1995, HSV) |
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Technische Daten:
Spannweite: 1935 mm, Länge: 1073 mm, EWD:
+1 Grad, Schwerpunkt: 75mm, Ruderwege:
Querruder: +15/-4mm, Höhe: +/-8mm, Bremsstellung: +17mm,
Version alt (nach
Umstellung auf Lipo Akku) Fluggewicht: 1820 g,
Motor: 9,6V Speed Gear 700 BB Turbo
Neodym, Untersetzung 2,7:1, Stromversorg:
Lipo 3S 3200 Kokam, Prop:14 x 9,5,
Stromaufnahme: 26 A, Version 2021
(nach Motorumstellung auf Brushless-Motor) Fluggewicht:
1540 g, Motor: AXI 2826/10,
Regler: Jeti Advance 70A, Stromversorg.: Lipo 3S 3600
XTRON, Prop: 14 x 6, Stromaufnahme: 43A Eine
Überarbeitung des Lift Off steht an - Umstellung auf
Lipo-Akkus und 2,4Ghz-Empfang
Mit der
fortschreitenden Akku- und Fernsteuerungstechnik wurde
ein Update vorgenommen. Anstelle des 35Mhz-Empfängers
wurde ein Jeti 2,4 Ghz-Empfänger eingeaut und anstelle
der NiCd-8-Zeller- treten nun Lipo-Akkus mit 3S 3200mAh
in Aktion. Der vorhandene BEC-Regler ist für diesen
Betrieb geeignet. Infolge der Kontrolle des
Schwerpunktes musste der Akku etwas nach hinten
geschoben werden. Entsprechende Anschläge als
Abstandshalter mussten eingeklebt werden. Ein Motorprobelauf
fiel sehr er- mutigend aus (26 A,verträgt auch
der Regler) und demnächst kann
es einen Testflug geben.
Inzwischen wurden
mehrere Flüge am Modellflugplatz und auf diversen Hängen
durchgeführt. Besonders beim Hangflug gefiel
mir das Modell sehr gut. Selbst bei Windgeschwindigkeit
5 km/h konnte geflogen wer- den, allerdings mit
Thermikhilfe über freiem Feld. <mein bisher letzter Flug fand bei 37 km/h
Durchschnittsge- schwindigkeit und 59 km/h Spitze statt
und war ein Vergnügen. Leider beschädigte eine harte
Landung we- gen meiner zu späten Reaktion den Vorderrumpf
ein wenig, weshalb mit Glasmatten eine Verstärkung
einge- harzt werden musste. Daher ist
die Rumpfspitze orange lackiert worden, was auch der
besseren Erkennbar- keit dient. Ich freue mich schon
auf den nächsten Flug. - Und der neue Flug fand
bei 34 km/h Durchschnitts- geschwindigkeit statt und hat
wiederum viel Spass gemacht.
Eine Reparatur
größeren Ausmaßes am Rumpf musste nach nächster Ringelpietz-Landung
im Mühlviertel vorgenommen werden. Alle
beschädigten Stellen wurden rumpfinnenseitig mit
GFK-Mattenstücken repariert. Der Rumpf wurde mit
2K-Spachtel gekittet, dann verschliffen und mit Filler
gespritzt. Nach einer letzten
Wasserschleifung wurde er gelb lackiert.
Beim Zusammenbau wurde zuerst
eine Kontrolle der Querruderservos und der Stellung der
Anlenkhebel vor- genommen. Es musste einiges korrigiert
werden. Nach wie vor kann mit dem 3-Stellungsschalter
nur das Ausfahren der als Bremsklappen verwendeten
Querruder in die Endstellung gesteuert werden. Im
ausgefah- renen Zustand werden 10% Tiefentrimm
dazugemischt. - Da das HLW neu positioniert
werden musste, wurde die EWD lt. Simprop (+1Grad)
eingestellt. Die Flugerfahrungen werden
zeigen, wie jetzt die Lage des Schwer- punktes
und die Stellung des Höhenruders passt.
Motorumrüstung auf
Brushlessantrieb
Von meinem
Modellflugfreund bekamen wir einen AXI Brushlessmotor
plus zugehörigem Regler geschenkt. Damit ist
eine Modernisierung des Antriebes um gut 20 Jahre
möglich. Mein Sohn Stefan freut sich und ich habe Arbeit,
die ich aber genre mache. Der
Größenunterschied der Motore ist gewaltig, was auf dem
Bild klar zu sehen ist.
Nach dem Ausbau
des Neodym 700BB mussten neue Befestigungslöcher für
den AXI hergestellt werden. Leider war die
mittge Öffnung im Motorträger so groß, dass die Löcher
für die Befestigung des AXI nicht optimal
angeordnet werden konnten und Beilagescheiben unter den
Schraubenköpfen nötig wurden. Der Motor sitzt
jedenfalls fest und die Unterbringung des Reglers und des Akkus
konnte begonnen werden.
Wegen der
Erreichung des Schwerpunktes muss künftig der Akku
weiter nach vorne verschoben werden. Zu diesem
Zweck wurde die Akkuplatte versetzt und zur Befestigung
ein zweiter Hilfsspant eingeklebt. Der neue Spant
verhindert auch ein Verrutschen des Reglers, der unter
der Akkuplatte liegt. Die Akkuplatte kann abge- schraubt
werden, damit man zum Regler gelangt. Zur Befestigung
des Akkus wurde ein Klettband eingefädelt. Hinter
dem Akku ist ein Balsastück als hinterer Anschlag für
den Akku mit einem Klettband am Brett befes- tigt,
um bei Bedarf rasch auf eine andere Akkutype
umstellen zu können. Vorgang
Akkueinschub
Das Einschieben des
Akkus erfolgt wie auf den Bildern ersichtlich. Das
Stromkabel und der Balancer- stecker müssen
zuerst in den Rumpf geschoben werden, wobei das Kabel
gespannt werden muss, damit es besser unter
der Rumpfrundung durchschlüpfen kann. Danach wird das
Kabel mit dem Klettband mit dem Akku
befestigt, sodass der Stecker vom Regler gut angesteckt
werden kann. Bei der Entnahme des Akkus wird
das Klettband gelöst und der Akku mit sanftem Zug am
Akkukabel nach vorne gezogen.
Durch
den Neuen AXI-Motor und die Vorverlegung des Akkus
konnte bei EInhaltung des Schwerpunktes das Fluggewicht
auf 1540g! verringert werden. Dank der kleinen Bauform
des XTRON Akkus konnte einer mit der Kapazität
von 3600mAh eingesetzt werden. Damit könnte der Motor
mehr als 3 Minuten mit Vollast laufen. Da der Motor
mit dem Gasknüppel gesteuert wird, kann auch mit
niedriger Leistung geflogen werden.
Hochstellung
der Querruder
Da die QR-Servos
unterschiedliche Hebelarmeinstellungen haben, kann eine
genaue Justierung der Ruder- wege nicht
erfolgen. Das erschwert die Programmierung sehr, sodass
die dann ohnedies nur geringe Wir- kung den
Aufwand nicht lohnt. - Landungen müssen geübt werden,
wobei das Modellknapp vor dem Aufsetz- ten
möglichst ausgehungert
werden sollte, um Fahrt abzubauen. Das sollte man üben
(in einer ungemähten Wiese mit möglichst hohem
Gras).
Der
erste Flug Stefans 2021
Motiviert durch Schauflüge anlässlich
der 50-Jahre-Bestandsfeier des
FMBC Austria, wollte er sich wieder mit dem
Lift Off beschäftigen. Nachdem ich das Modell auf meiner MC
20 Hott Anlage mit Jeti Modul um- gestellt und
einmal geflogen hatte, sollte der Segler auf MC 20 Hott
umgestellt werden. Da auch Stefan und Konsti einen
MC 20 Hott Sender besitzen, konnte Stefan von meinem
Sender die Modelldaten importieren. Allerdings
gab es das Problem, dass er keinen Knüppelschalter am
Gasknüppel hat und daher ein wenig umprogrammieren
musste. Ich hatte zuletzt die hochgestellten Querruder
als Landehillfe auf den Gashebel programmiert und
konnte mit dem Knüppelschalter angenehm den Motor
schalten. Ohne Knüppelschalter ist es unpraktisch
den Motor zu schalten, wenn die Bremsstellung der
Querruder am Gasknüppel liegt. Der
Erstflug erfolgte mit Gasknüppel für die Schaltung der
Hochgestellung der Querruder vorne und der
Motoreinschaltung mit einem der vorderen Schalter. Zwei Flüge
klappten ganz gut, doch es zeigte sich, dass die Schalteranordnung nicht günstig ist. Stefan programmierte
um und der Gashabel bekam wieder seine angestammte
Funktion zugeordnet. Die ohnehin wenig wirksame Hochstellung der
Querruder erfolgt künftig mittels Schalter oder
entfällt manges ohnedies nur minderer Wirlksamkeit.
Der Lift Off flog gut und unkritisch und mein
Sohn kam trotz seines lang zurück liegenden letzten
Modellfluges erstaunlich gut. Sogar die Landung
gelang ihm sehr gut, da er tatsächlich in der Lager war,
das Modell vor dem Aufsetzen langsamer zu
machen. - Oder war alles nur Glück?
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