Schon in meiner
Mittelschulzeit wuchs der Wunsch, einmal ein Flugmodell,
wenn möglich sogar mit einer Fernsteuerung, zu besitzen. Doch außer
Freiflugmodellen wie einem A2-Segler Graupner Passat,
einem Sperber von Sperl und
dann die von mir modifizierte
Graupner Piper Tri Pacer,
fand nichts statt, was als echter
Modellflieger hätte gelten
können. Erst der unter der kurzen Mitgliedschaft beim
ÖMV Kagran gebaute A2-Segler (Jedelsky) wäre
als Beginn der Freifliegerei an- zuerkennen. So waren eben meine holprigen Modellfluganfänge... |

Cumulus 2800 (Graupner) |
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Mein erstes ferngesteuertes Segelflugmodell war der
Graupner Cumulus 2800. 1971 bestückt mit einer
Proportional- Robbe
T4 Fernsteuerung auf 27 Mhz AM, konnte ich lernen, wie ferngesteuertes
Modellfliegen eigentlich funktioniert. Abgesehen von den Baufehlern des "Jungingenieurs", der die Flächenstifte einklebt,
obwohl ausdrücklich in der Bauanleitung davon abgeraten wird, ist die Montage der Bowdenzüge mit der nur einseitigen Verklebung der Enden doch nicht dazu angetan, dass das Modell gut fliegt und lange lebt.
Nun folgten später andere Flächenpaare, denn neue von Graupner wurden vom Modellbauhandel nicht nach- bestellt (in einem absehbaren Zeitraum), sodass sich mit den Umbauten auch Praxis in der Reparatur
solcher Modelle Erfahrung sammelte, die später
immer wieder verbessert werden konnte ((:-)).
Als autodidakter Modellflug-Einzelgänger dauerte es natürlich
lange, bis dann die ersten brauchbaren Flüge mit
bruchfreien Landungen zustande kamen. Leider ist mir der Weiterverbleib
des Modells nicht mehr in Erinnerung.
Dem wohlgemeinten Rat eines Modellflugexperten, Hr. Oskar Czepa, folgend, kaufte
ich mir als nächstes Modell den von ihm vertriebenen Segler "Föhn". Dieses Modell ermöglichte mir
effektiv und kostengünstig
die notwendige Flugerfahrung zu sammeln, so dass danach auch andere Modelle von mir gesteuert werden
konnten.
Heute findet man den Cumulus kaum irgendwo zu kaufen
und wenn, zu einem astronomischen Preis.
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