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   Lockheed P38 F  -  Lightning  (verkauft)
  
Lockheed P38 J  -  Lightning  (verkauft)
 

 
 Einige Jahre hing das Modell flugbereit an der Decke, doch es ergab sich nie
 die Gelegtenheit zum Erstflug. Ein Freund hatte Interesse am Modell und ich
 verkaufte es. Nun konnte ich bei einem Flug dabei sein und fertigte ein Erinne-
 rungsvideo an, aus dem Bilder entnommen wurden. Erflog mit dem Modell
 bisher nur selten, zuletzt vor 4 Jahren. - Beachtenswert ist für mich, dass er
 als E-Flieger mit den Verbrennern gut zurecht kommt. Vielleicht half meine
 Betriebsanleitung doch ein wenig. Wäre doch schade um das Modell.....
 Nachfolgend mein Bericht über den Bau usw.

 
 Ja, eine P 38-Lightning hat schon was Besonders an sich, da kann man nichts
 dagegen sagen. - Nachdem ich meine erste P38-J nach dem Erstflug verkaufte,
 ließ mich die schöne Erinnerung an die Maschine nicht zur Ruhe kommen. Da
 gab's dann im Abverkauf noch eine solche, mit 2,16m Spannweite zu ergattern
 und da schlug ich zu. Ehemals lag das Modell drei Jahre lang am Dachboden
 und wartet auf den Bau. Nun habe ich mit Gottes Hilfe zwei Krebse überlebt,
 also ist es an der Zeit gewesen, das Modell in Angriff zu nehmen.

 Diese Lightning "F" ist eine ältere Variante dieses Originals. Sie wird bei mir
 stärker motorisiert als meine  erste Version "P 38 J". Nun mit 2,16m Spann-
 weite, dem vorausichtlichen Gewicht von  9kg, sind schon zwei stärkere Motore
 sinnvoll. Ich erinnere mich noch an die Nr 1, die war mit den zwei 45-er Zweitak-
 tern für ordentliche Loopings viel zu schwach motorisiert. Anstelle der ursprüng-
 lich dafür vorbereiteten Hype 69 wurden zwei  P.H. 91 Viertakter eingebaut.
 Sie passen recht gut unter die Motorhauben und bringen sicher genug Leistung
 für brauchbar aussehende Loopings. Dieae Annahme hat sich später auch
 bestätigt.

 Das Modell entspricht einem Original aus den frühen Bauserien. Diese hatten
 andere, schwächere Motore, nämlich die Allison V -1710. In späteren Modellse-
 rien wurden ja RR-Merlin Motore verbaut. Das Original hatte die Reg.Nr. 17991
 gehörte dem USAAF 94th Fighter Squadron an, pilotiert von Capt. James J.
 Hagenback. Sie war in Sardinien stationiert.


P38 Lightning F
Flugvideo


die Ligfhtning startet


P38 im Flug



 Für Interessenten an einem derartigen Modell möchte ich vorausschicken, dass der Bauaufwand gegenüber
 herkömmlichen ARF-Warbirds, zB. ARF Me 109 mit 1,8 m Spannweite von P.H., drastisch größer ist. Wen
 es interessiert,  was ich da- und wie- zusammengebaut habe, der möge lesen und / oder unten die vielen
 Baufortschrittsfotos ansehen.


 Technische Daten meines fertigen Modells:
 Spannweite: 2,16 m, Länge: 1,51 m, Gewicht: 9,04 kg (warum?, wieso? geht aus der Beschreibung hervor),
 2 Motore: P.H. 91 FS, Prop:13x9 APC 2Blatt / ~9000U/Min, Empfänger Jeti R12: 10 Kanäle

 Vom Bau bis zum Erstflug

 Nach Sichtung der Bauteile auf Schäden und Verarbeitungsfehler konnte ich vorerst zufrieden ans Werk
 gehen. Offenbar dürfte dieser Bausatz genauer vorbereitet sein und vor allem die Klebstellen der Flächen-
 rohre im Rumpfmittelteil sehen ausreichend und vertrauenerweckend aus. Nun, dann steht dem Baubeginn
 ja nix mehr im Weg, oder?

 Na doch, denn da fehlen ja noch einige Dinge die das Flugzeug braucht: Motore, Motorträger der besse-
 ren Ausführung, pneumatisches 9 kg-Eurokit Einziehfahrwerk, viele Servos, Kabelverlängerungen .... Um
 zu beginnen benötige ich zuerst Motore und Motorträger. - Jedoch gibt es noch etwas, nämlich die Über-
 legungen zu den Servos dienen zur Feststellung der Kanalanzahl am Sender. Das wären also: 2x Gas (2
 Kanäle), 1x Seitenruder, 1x Höhenruder, 2x Querruder (2 Kanäle), 4x Klappen (2x 2 Kanäle) und 1x Ein-
 ziehfahrwerk. Käme, wenn realisiert, noch ein weiterer Kanal für Positionslampen und Landescheinwerfer
 dazu, sowie für zwei Raketenabschussrampen noch 1 Kanal für deren Zündelektronik.

 Ohne der Sonderfunktion Raketenabschuss wären das maximal 11 Kanäle; 12 kann meine MC 24 Gold
 Edition. Ich werde wohl bei den Landeklappen nur zwei Kanäle für linke und rechte Seitenklappen verwen-
 den. Zurzeit habe ich keine Lust an Landescheinwerfern und Raketenrampen, sodass ich locker mit den
 Kanälen auskommen werde.

 Der Motoreinbau und was sonst dazu gehört

 Gemäß dem angegebenen Maß in der Bauanleitung werden die Motore am Motorträger angehalten und
 die Bohrungen für die Befestigungsschrauben angezeichnet und gleich fein säuberlich gebohrt. Nachdem
 zwei Motore befestigt waren kamen die Motorhauben zur Anpassung. Dazu wurden die vorgesehenen,
 extra zu beschaffenden 3-Blatt-Spinner aus Alu mitverwendet. Hier ergab sich das erste Problem mit
 einer passenden Mutter der Spinnerbefestigung für die Motorwelle. Die Welle war zu lange, sodass die
 Spinnermutter und die Spinnerschraube gekürzt werden musste. Es ließ sich mit Ach und Krach eine
 brauchbare Lösung finden.

 Dann die Motorprobe, die zeigt ob die Motore mittig sitzen und der Abstand Motorträgerauflage zur Pro-
 pellernabe vorn stimmt. FALSCH, der Abstand beträgt 4-5mm; da haut es einem die Augen ein. Zum
 Glück habe ich einen dritten Motorträger mitbestellt..., und den zweiten bekomme ich ohnedies bei Hobby-
 Factory oder Modellbau Böhm. Nix da, dort hören die Verbrenner bei 10ccm auf. - Also fräste ich Lang-
 löcher in einen verbohrten  Mortoträger und klebte danach Sperrholzstückchen ein, die ein Verrutschen
 des Motors verhindern. Nicht optimal, aber sicher fest genug. 

 Zu Schweißausbrüchen führte die Anpassung der Motorhauben und deren Befestigung am Rumpf. Mit
 allen  möglichen Tricks, zB. dem Einbau von Holzdübbeln, konnte die Haubenbefestigung entlang der
 Motorrückwand dann schließlich doch gut abgeschlossen werden.

 Jetzt folgt der Einbau der Auspufftöpfe. Die Frage ob die, wie nach Bauanleitung, so markant aus der
 Haube herausragen sollen/müssen, stellte sich mir nicht. Also mussten die Rümpfe ausgeschnitten werden.
 Viel  schleifen und feilen, dann hat es gut gepasst. Jetzt sieht man die Dämpfer kaum; sie überragen die
 Silouette kaum. Na bitte, geht doch! - Aber beim Ausschneiden in der Motorrückwand tauchte es auf, was
 wir alle bei vielen ARFs fürchten: So sieht fernöstliche Wertarbeit leider oft aus. Gleichgültig wie, ja, das
 sieht schrecklich aus, ist aber sicher nie die Ursache eines Absturzes, macht aber trotzdem beim Fliegen
 alles mit. Also was soll's, hier kann man ja, wenn man das unbedingt möchte, den Zwischenraum mit
 Harz volllaufen lassen. Das angestrebte Sollgewicht entschwindet dann natürlich langsam mehr und mehr!

 Arbeiten an den beiden Rümpfen

 Bautechnisch ist es sehr günstig in den Einzelrümpfen, so viel als möglich und sinnvoll, im Bauverlauf
 einzuarbeiten und einzubauen. Auch die innen liegenden Holzplättchen für guten Schraubenhalt der
 anzuschraubenden Fahrwerksschachtabdeckungen lassen sich jetz noch problemlos erreichbar verkle-
 ben. Denn sobald das Rumpfmittelstück mit den Verbindungsflügeln und den einzelnen Rümpfen und dem
 Höhenruder zusammengeharzt ist, dann wird die Sache nämlich sehr unhandlich. Das kenne ich von der
 ersten P38 J.
 Also werden jetzt auch alle Rumpfservos und danach auch die Fahrwerke eingepasst, justiert und fixiert,
 usw. Bedauerlich ist, dass die innerhalb der GFK-Teile liegenden Einbauten oft nicht auf den späteren
 Bedarf ausgerichtet, also ungenau eingeklebt sind, was heikle Nacharbeit bedeutet. Eine weitere Aufgabe
 stellen die Seitenrudereinbauten und deren Anlenkungen dar. Die bereits in den Rümpfen montierten Ser-
 vos werden mit den vorgesehenen Schubstangen für die Bewegung der Ruderblätter sorgen. Bevor die
 Gestänge eingebaut werden können, müssen noch die Durchtrittsöffnungen angefertigt werden. Auch hier
 ergibt sich, bei vorsichtiger Vorgangsweise, eine um 5mm höhere Lage als in der Bauanleitung angege-
 ben.
 Ein wichtiger Arbeitsschritt ist die Herstellung der Öffnungen für die spätere Kabeldurchführung für die
 Ansteuerung des Höhenruderservos. Das Einfädeln des Servoverlängerungskabels und die gleichzeitig
 erforderliche Verklebung des Höhenruders mit den Rümpfen stellt wiederum eine erhebliche Herausfor-
 derung dar.

 Das Rumpfboot (und das Bugfahrwerksproblem)

 Nachdem das Hauptfahrwerk ja bereits verbaut worden ist, beginnt der Stress mit dem Bugfahrwerk.
 Dieses nimmt beim Bausatz einen Winkel von mehr als 90 Grad ein, - es sollten wohl etwa 105 Grad
 sein müssen, damit ein Minimum an Originalähnlichkeit zustande kommt. Dazu müsste ich noch nach-
 sehen, doch nehme ich es dabei aber nicht ganz so genau. Denn genau geht bei diesem ARF ohnedies
 garnichts, da diese Fahrwerksaufnahme nicht wie es sein sollte schräg eingebaut ist, denn dann würde
 das eingezogene Rad wieder deutlich über die Fahrwerksschachtabdeckung drüber hinaus ragen. Man
 muss improvisieren.  Daher wäre ich geneigt, das Eurokit-Bugfahrwerk mit veränderbarem Ausfahr-
 winkel (90 - 120 Grad) einzubauen. Das würde wegen der anderen Befestigungsmethode jedoch wiede-
 rum einen gröberen Umbau am vordersten Spant des Rumpfmittelteils, zu dem man nicht mehr dazu
 kommt, bedeuten. Deshalb werde ich  diesen Weg doch nicht beschreiten. Es bleibt also nur ein Kom-
 promiss übrig, der mit Keilen eine leichte Schrägstellung des Fahrwerks ermöglicht. Das Rad ragt dann
 natürlich mehr über die Schachtabdeckung hinaus, aber im Flug wird das kaum zu bemerken sein. Am
 Boden sieht es aber deutlich besser aus, wenn das Fahrwerk etwas schräg nach vorne angestellt ist.
 Erst nach dem Zusammenbau der Rümpfe mit den Verbindungsflächen und dem Rumpfboot kann erst-
 mal die endgültige senkrechte Stellung der Bugradaufnahme hergestellt werden. Im Originalzustand des
 Bausatzes besteht hier eine Fehlstellung von mehr als 5 Grad! - Ma sieht, bei diesem Modell muss man
 alles kontrollieren und, - leider -,  viel nachbessern damit es passt. (So viel also zu den als fertig einge-
 stuften ARF - Modellen!)

 Der Zusammenbau: Rümpfe, Flächenverbinder und Rumpfboot

 Diese heikle Aufgabe hat wesentlichen Einfluss auf das künftige Flugverhalten der P38. Zur Kontrolle
 wird die EWD ermittelt und dazu das Höhenruder provisorisch in einen Rumpf eingeschoben. Anschlies-
 send das zugehörige Flügelaussenstück an den Rumpf und dessen Flügelkontour angehalten und ge.
 messen. Nun sollte das auch beim zweiten Rumpf so erfolgen, damit man sieht wie groß die Winkelun-
 terschiede zur anderen Seite sind. Danach muss man sich auf ein Mittelmass festlegen und später die
 Flächenstummel demgemäß anpassen. Mit der dem Set beiliegenden Wurzelrippe können dann die
 Dübbel zur Flächenpositionierung markiert und eingesetzt werden, die jedoch an die vorausgehend
 ermittelte Winkelmaß (EWD) angepasst werden müssen. Danach sind diese Flügel in ihrer Stellung
 fixiert. Die unterschiedlichen Konturen der einzelnen Bauteile dürfen nicht zur Einstellung der Flügel und
 Bauteile heranghezogen werden! Es muss unbediengt mit der EWD-Waage jeder Flügel eingemessen
 werden!

 Praktisch geht das dann so: Es ist ratsam, ab diesem Zeitpunkt zwei Modellständer (Selbstanfertigung
 aus Styropor) zur Hand zu haben, auf denen das werdende Modell genau positioniert abgelegt werden
 kann. Mit eventuell erforderlichen Unterlagen kann dann die optimale Konfiguration, also dass beide
 Rümpfe den gleichen Anstellwinkel haben, mit kleinen Unterlegkeilen o.ä. Hilfsmittel erreicht werden. Der
 nächste Schritt betrifft nun die Flächenverbinder zum Rumpfboot. Auch hier ist eine Vorgangsweise wie
 zuvor beschieben vernünftig, damit auch hier die jeweiligen Abweichungen der EWD ausgeglichen wer-
 den können. Hat man nun die Einstellwerte ermittelt können die Flächenverbinder mit dem Rumpfboot
 verklebt werden. Dazu bietet sich an, nach dem Einschieben des  Alu-Tragrohres an, zusätzlich zwei
 Holzdübbel pro Seite zu positionieren, durch die bei der Verklebung die genaue Stellung (wegen der
 EWD) der Flügelstücke garantiert wird. Achtung: Bereits jetzt, während der Aushärtungszeit des Harzes,
 sollte zwecks Kontrolle das Höhenleitwerk und die Flügelstummel angesteckt werden. Es muss eine
 optische Kontrolle der Tragflächenkontour mit der Lage der Kontour des Höhenleitwerks erfolgen. Das
 Ergebnis muss die Parallelität (gleiche EWD) der beiden Flächenlagen sein. Anschließend an die Ver-
 klebung der Rümpfe mit den Mittelflächen kann das Höhenruder wieder ausgefädelt und für die spätere
 Einklebung vorbereitet werden.

 Nochmals die Kurzform des Zusammenbaues des Rumpfrahmens mit Messwerten:
 Bei den Rümpfen die EWD-Unterschiede der beiden Seiten ermitteln, sowohl an den außenliegenden
 Flügelstummeln als auch bei den inneren Flächenverbindern zum Rumpfboot. Meine Messungen erga-
 ben zu den Flügelverbindern und den Flächenstummeln, gemessen an der jeweiligen Rumpfkontour, eine
 EWD von 3 Grad. Beide Seiten stimmten auf wenige Zehntelgrade. Nun den Mittelwert auf die jeweiligen
 Wurzelrippen übertragen und mit Dübbeln gegen Verdrehung fixieren. Unterschiede beim Rumpfboot
 oder den Rümpfen können wegen der aerodynamischen Auswirkungen nicht ausgeglichen werden, sich
 ergebende Stufen sind leider nicht zu übersehen (siehe Bild unten) und irgendwie (?) auszugleichen! 
 Wenn dann alles halbwegs passt, kann mit der Verklebung mit 30 Min - Epoxy begonnen werden. Hilf-
 reich ist dabei eine große Schraubzwinge. Begonnen wird beim Rumpfboot nach außen. Zuletzt die Kon-
 trolle der Parallelität der Flügel mit dem Höhenruder und die allenfalls notwendigen kleinen Korrekturen.
 Wichtig ist, dass der Modellständer die Rümpfe genau positioniert, also dass beide Rümpfe den glei-
 chen Messwert auf einem EWD-Messgerät anzeigen.
 Wenn in diesen Ständern dann die Hauptklebungen der Rümpfe mit dem Rumpfboot ausgehärtet sind
 kann  die EWD noch variiert werden, in dem das Höhenruder bzw. dessen Aufnahmen dementsprech-
 end nachgearbeitet werden. Es scheint zumindest eine Verringerung auf 2 Grad EWD möglich.

 Der letzte Schritt bei der Fertigstellung des gesamten Rumpfrahmens besteht in der Einfädelung des
 Servokabels für das Höhenruderservo und der anschließenden Einschiebung und Verklebung des Höhenr-
 uders. Letze Paralelitätsanpassungen können hier eventuell noch erfolgen.

 Die Verklebung erfolgte derart, dass das Modell auf dem Rumpf aufgestellt wurde und jeweils an den
 zugänglichen 2 Klebstellen mit dünnflüssigem 2K-Epoxikleber aus einer Spritze der Klebstoff aufgetra-
 gen wurde. Sinngemäß auch auf der anderen Seite. - Die hier beschriebene Bauweise und deren Ar-
 beitsablauf nahm einen ganzen Arbeitstag in Anspruch!

 Siehe dazu die Bilder unten!

 Servoeinbauten, Klappen und Rudermontage

 Die einzubauenden Servos, - das sind 4 für die Bremsklappen und 2 für die Querruder -, sind vorberei-
 tet und dennoch ist viel Arbeit bis zu deren endgültigem Einbau aufzubringen. Begonnen wurde mit der
 Anpassung und dem einseitigen Einkleben der Klappenscharniere und der Scharniere für die Querruder.
 Es schreibt sich leichter als es in der Praxis abläuft, denn die inneren Landeklappen sind mit Stiftschar-
 nieren angelenkt, die nur mit erheblichem Aufwand genau passend eingebaut werden können. Schließ-
 lich können die Servos auf den Servodeckeln montiert und diese in den vorgesehenen Öffnungen einge-
 passt und dann gebohrt und festgeschraubt werden. Probleme machen die Servohebel, die lange genug
 sein und auf den Servos passen müssen.  Wenn die Deckel dann passend sitzen kann die Montage der
 Ruderhebel auf den noch nicht eingeklebten Rudern erfolgen. Erst danach können die Ruder und Klappen
 endgültig verklebt werden.

 Zur Versorgung der Servos mit Energie und Impuls sind etliche Meter Servokabel zu verlegen. Ich ver-
 suche mit so wenig als möglich Steckern auszukommen und verwende Kabel von 0,5 mm² Querschnitt,
 damit der Spannungsverlust möglichst gering gehalten wird.

 Die Servos waren rasch auf den vorgesehenen Deckeln befestigt, sodass danach die Kabel eingezogen
 werden konnten.

 Stromversorgung, Servokabel usw.

 Zur Stromversorgung wird eine Microsens Solid 2 Akkuweiche eingesetzt, die von zwei zweizelligen
 Lipo-Akkus gespeist wird, welche den Empfängerstrom liefern. Die Akkuweiche ist auf die gewünschte
 Empfängerspannung programmierbar und kann auch höhere Spannungen um die 10A bereitstellen. Das
 sollte für alle Servos, die ja nie gleichzeitig arbeiten, genügen. Zur Stromversorgung zählen auch die Kabel
 zu den diversen Servos.

 Das Einziehen der Kabel stellt eine Geduldprobe dar. Mit den notwendigsten Kabeln mit starkem Quer-
 schnitt werden die original vorgesehenen Durchbrüche in den Wurzelrippen schon sehr eng und das
 Einzeihen daher schwierig. Dazu kommt ja auch noch je ein Schlauch zum Hauptfahrwerk. Im Rumpfboot
 erreicht der Kabelsalat dann sein Maximum, wobei das geringe Platzangebot für die Arbeiten im Rumpf,
 sehr erschwerend ist.

 Auch die Akkuweiche Solid 2 mini wurde inzwischen eingebaut. Die beiden Lipo-Akkus werden in der
 Bughaube des Rumpfboots unterzubringen sein, damit der Schwerpunkt eingehalten werden kann.
 Darüber hinaus wäre die Unterbringung dort günstig, da man die Lipos immer einfach aus dem Modell
 nehmen  muss, um sie zu laden undsicher zu lagern. Bevor die definitive Montage erfolgen kann muss der
 Schwerpunkt überprüft  werden.....

 Arbeiten für das Fahrwerk

 Für das Pressluftfahrwerk sind einige Einbauten notwendig. So das Servo für das Steuerventil, das Steu-
 erventil selbst, dann die Pressluftflasche, der Druckregler und mehrere T-Stücke von Festo. Da bei der
 ersten P38 J der Schwerpunkt mit viel Gewicht durch große Akkus nach vorne getrimmt worden ist, ver-
 suche ich diesmal soviele als möglich Einbauten nach vorn zu bringen. Auch die Perssluftflasche wurde
 so weit möglich vorgeschoben und eingeharzt, das Steuerservo und das Ventil auch an der vordersten
 Gelegenheit montiert. Das Füllventil wurde so eingebaut, dass es so wenig als möglich die Fahrwerks-
 mechanik behindert.
 Nicht unerwähnt möchte ich lassen, dass mich die derzeitige Dichtheit des Fahrwerks überrascht. Nach
 mehr als vierzehn Stunden ist das Fahrwerk immer noch voll funktionsfähig. Das hatte ich bisher noch nie.
 Hoffentlich bleibt es so.

 Servos für Klappen und Querruder anlenken und justieren

 Mit den vorgesehenen Kunststoffgabelköpfen und Schubstangen konnten die Querruder und die vier
 Klappen angelenkt werden. Der gleichmäßige Ausschlag der Klappen und Ruder ist nur mit genauer
 Positionierung der Servos auf ihren Montagedecklen und der gleichsinnigen Montage der Ruderhörner
 möglich. Ein Handicap zur genauen Arbeit stellt die vom Bausatz abhängige Formgebung und Passge-
 nauigkeit der Klappen dar. Wenn alle diese Punkte passen, dann schlagen die Ruder und Klappen alle
 gleichweit aus. Mir gelang diesmal eine brauchbare Genauigkeit, denn alle Klappen und Ruder errei-
 chen ziemlich genau die zugehörigen, gleichen Stellungen.

 Die Ruderwege für die Querruder werden im Bauheft mit +/- 15 mm, für die Klappen mit (nur) 20 mm
 empfohlen. Bei mir wird jedoch die max. Öffnung der Klappen ca. 50mm betragen (nicht im Flug erfor-
 derlich). Mit den gebauten Schubstangen mit Gabelköpfen kann die mechanische Feineinstellung vorge-
 nommen werden.

 Endarbeiten am Grundmodell

 Nun sind die wesentlichen baulichen Arbeiten abgeschlossen. Jetzt folgen viele kleine aber wichtige
 Details, die aber sehr arbeits- und geduldintensiv sind. Besonders heikel ist der Einbau des Empfän-
 gers. Alle Servokabel quellen aus dem Rumpfhinterteil des Mittelrumpfes nach vorne und sie müssen
 durch die Durchbrüche in den Spanten durchgefädelt werden. Erst danach können sie am Empfänger
 (mühsam) angesteckt werden. Der Empfänger wird mittels Klettband auf einem eigens angefertigten
 Empfängerhalter festgehalten.

 Der noch nicht erfolgte Einbau eines Servos in das Höhenruder ist jetzt an der Reihe. Eingebaut wird
 ein  Flachservo mit Metallgehäuse, Metallgetriebe, Doppelkugellager und 7kg Stellkraft bei 4,8V Versor-
 gungsspannung. Das Servo wird wohl stark genung sein. Anschließend wird die Anlenkung angefertigt
 und montiert. Alles dreht sich, alles bewegt sich, - super. Danach folgt die Befestigung der Seitenrude-
 rblätter wo 5-Min-Epoxy bei den Stiftscharnieren angewendet wurde.
 
 Die Tragflächenaussenstücke werden lt. Bauplan mit Gummiringen mit dem Rumpüf verbunden. Die
 Methode wurde durch je einen Multiplx Schnappverschluss ersetzt. Dazu musste jeweils der zweite
 Schnappverschluss  für die Flügelbefestigung fertig gebaut werden. In den Rumpfwurzelrippen sind ja
 zuvor schon die Schnapper eingeharzt worden, jetzt folgen die zugehörigen Schnappstifte in den An-
 steckflächen. Kleine Anpassungen der Aufnahmebohrungen für den Befestigungsstift sind mühsam und
 notwendig, denn der Stift darf ja nicht schon vor der Verklebung gänzlich einrasten. Geht man nach den
 Empfehlungen von Muiltiplex vor, dann gelingt der Einbau sehr gut.

 Nächster Schritt: Motoreinbau

 Um langsam die Modellfertigstellung anzugehen steht jetzt die Schwerpunktermittlung an. Dazu ist aller-
 dings fast eine provisorische Fertigstellung des Modells notwendig. Also müssen beide Motore wieder
 angebaut und die Motorgondeln montiert werden. Somit wäre für die Schwerpunktwaage das Wesent-
 lichste geschafft. Nun  wird sich zeigen wo und wieviel an Gewicht an- oder untergebracht werden muss.
 Um spätere Verwechslungen, bei Reparaturen oder so, wurden die Motore und auch die Fahrwerke mit
 Körnern markiert. Derzeit wiegt das Modell ohne Motore, Motorhauben, Akkus, Fahrwerkschachtverkle-
 idungen und Pilotenkanzel 5,3 Kg.

 Stromversorgung

 Weiter ging es mit den Arbeiten zur Befestigung des Schalters mit der Akkuweiche (Solid 2 mini) und
 danach die Herstellung einer Halterung für die beiden Empfängerstrom-Lipos. Die Lipos müssen ja
 leicht wechselbar sein und zwecks Gewichtung für den Schwerpunkt, möglichst weit vorne eingebaut
 werden. Dazu eignet sich die Bughaube des Rumpfbootes trefflich. Allerdings wird mir deren geschickte
 Montage und Demontage noch Kopfzerbrechen bereiten. Jedenfalls passen die Akkus unter die Haube,
 wenn die Akkukabel in den Vorderrumpf hineingesteckt werden können. Umgekehrt müssen die Kabel
 zur Akkuweiche so lange sein, dass sie herausgezogen und die Akkus leicht angesteckt werden können.

 Hier schleicht sich aber die schon oben erwähnte kleine Hürde ein, nämlich wie befestigt man die Bug-
 haube ohne Stunden dafür zu brauchen? - Die Lösung ist eigentlich einfach, nämlich mit 2 seitlichen
 Schrauben. Die Schrauben finden in auf der Vorderwand des Rumpfes aufgeklebten Holzklötzchen halt.
 Um gegen Beschädigung der Haube (ausreissen der Schrauben) bei einem händisch verursachten
 Kopfstand etwas zu unternehmen, wurden vier Klötze in der Haube derart angeklebt, dass sie an der
 Rumpfvorderwand anliegen. Damit kann sich die Haube nicht verdrehen oder verschieben.

 Schwerpunkt

 Die Schwerpunktsermittlung gehört zu den wichtigsten Arbeiten am Modell! Laut Bauanleitung liegt der
 Schwerpunkt, gemessen an den Innenseiten der Seitenrümpfe, 96 mm von der Nasenleiste nach hinten
 gemessen, entfernt. (In einschlägigen Foren wird von 90 - 96 mm gesprochen.) Das ist ja ganz schön,
 doch meine  "Schwerpunktwaage" lässt sich für diese Breite nicht verwenden. Also muss eine Lösung
 gefunden werden, den Schwerpunkt neben dem Rumpfboot zu messen. - Das erfordert eine grafische
 Ermittlung des Abstandes beidseitig zur Nasenleiste neben dem Rumpfmittelteil. Das equivalente Maß
 ist nun 105 mm.

 Nun wurde das Modell am Rücken liegend auf die Abstandslineale der CG-Waage mit 105mm-Einstel-
 lung gelegt und versucht die Balance einzustellen und zu halten. Ging nicht, da das Rumpfheck zu schwer
 war. Jetzt wurde mit  verschiedenen Bleigewichten, letztlich mit 219 g, der Rumpfbug solange belastet,
 bis vom Rumpf die Waage gehalten wurde oder eine leichte Senkung des Bugs erfolgte. Das wurde mit
 eingefahrenem und ausgefahrenem Fahrwerk versucht, wobei keine gravierenden Unterschiede bemerk-
 bar waren. Danach ging es um die Befestigung des Zusatzgewichtes, was im Rumpfinneren nur schwerst
 möglich gewesen wäre. Also bot sich die Montage an der Akkuhalterung an. Dadurch ist eine Kopflastig-
 keit gegeben, die mir persönlich beim Fliegen ohnedies lieb ist.

 Abschlussarbeiten - Verschönerungen

 Abschlussarbeiten gibt es reichlich. Vor allem die Anpassung des Modells an ein Original ist mit viel
 Detailarbeit verbunden. Man muss ein Original finden, welches einem gefällt und, weil ich eher faul bin,
 das möglichst wenig heikler Lackier- oder Klebearbeiten bedarf. Irgendwo muss man einen Kompromiss
 eingehen und so fiel die Entscheidung auf die "BAT OUT OF HELL" vom 94. Fighter Squadron. Abwei-
 chend vom Original sind jedoch meine Spinner nicht gelb, sondern verchromt. Die Nase des Mittelrump-
 fes wird dem Original entsprechend mit dem Aufkleber des "Haifischmaules" beklebt. Dazu musste die
 Folie am Bugteil stark gezogen und teilweise eingeschnitten und überklebt werden. Damit diese Bekle-
 bung besser hält und  aussieht, wurde sie noch mit 2K-Lack überpinselt.- Die Beschriftung wird auf
 weisser Klebefolie spiegelverkehrt aufgezeichnet, dann ausgeschnitten und mit Seifenwasser am
 Rumpf, in die richtige Lage gebracht. So weit gelbe Ziffern für die Bet.Nr. 17991 erforderlich sind, wird
 die weisse Folie einfach mit gelbem Lack überlackiert. Nach der Durchtrocknung können die Ziffern aus-
 geschnitten und aufgeklebt werden. Das hört sich einfach an, ist aber sehr viel Arbeit.

 Das Modellgewicht

 Nachdem jetzt alles getan ist, kann das Trockengewicht, das Gewicht ohne Treibstoff, ermittelt werden.
 Die Wiegung des Modells mit den Motoren, Servos, Empfänger und Fahrwerk, also das "Rumpfgewicht", 
 ergab:

 Rumpfgewicht:          7,18 kg
 alle Hauben:              0,17 kg
 die Aussenflächen:   0,90 kg
 2 Props 14x7-3Bl:    0,22 kg
 2 Aluspinner:             0,35 kg
 2 Lipo-Akkus:           0,22 kg
 Gesamtgewicht        9,04 kg
 DasGewicht liegt deutlich über der Herstellerangabe, aber das ist man ja gewöhnt.

 Der erste "Rütteltest" vor dem Erstflug

 Der Test dient zur Feststellung, ob irgendwelche Teile durch die Vibrationen locker werden und einer
 Problemlösung bedürfen. Die Motore werden hier auch eingelaufen und deren Drossel- und Gleichlauf
 eingestellt. Zur Erinnerung die Hauptdüseneinstellung während der Einlauffase: M1 : ca. 3/4 Umdrehun-
 gen,  M2 : ca. 1/2 Umdrehung.

 Weiters hat sich die 3-Rohr Tankversorgung (Vergaser, Tankfüllung, Auspuff) nicht bewährt, sodaß der
 Füllschlauch zugestoppelt und künftig über das Tankpendel betankt wird. Die Motorlaufzeit mit den
 320ccm-Tanks kommt einem während der Einlauf-, Vollgas-, Leerlauf- und Übergangsfase ausreichend
 lange vor. Bei Betankung ohne erhöht stehendem Bugrad, kann ein Tank mit ca. 260ccm, der zweite
 Tank mit ca. 250ccm befüllt werden. Viertakter haben zum Glück einen geringeren Kraftstoffverbrauch
 als 2Takter.
 Irgendwann vor dem Erstflug muss ich für die mögliche Laufdauer einen Alarm am Sender einstellen.
 Stellt man das Bugrad einen Deut höher, dann gehen noch 30-40 ccm mehr in den Tank.

 Zu den beiden P.H. 91er Viertaktern kann ich derzeit nur eine positive Aussage machen. Mit den von
 mir vorgesehenen APC-Pattern 13x9 2-Blatt-Propellern drehen sie derzeit bei Vollgas mit ca. 9500U/Min
 und sicherer Leerlauf kann in dieser Fase auf ca. 2000 - 2300 U/Min justiert werden. Beim Hochdrehen
 klappt es mit dem Übergang ganz gut; man merkt, dass die schweren Aluspinner und die Propsteigung
 die Motore doch anstrengen. Das ist annähernd naturähnlich und fürs Erste zufriedenstellend. Video von
 der Einlauffase. Offen  ist noch die Hauptdüseneinstellung der Motor bei angehobenem Modell, doch das
 kann ich nicht alleine bewerkstelligen.

 Da man keine geeigneten 3-Blatt-Props erhält, schaut die P 38 mit Zweiblattprops leider wie ein Modell
 aus. Irgendwie grauslich,  aber es geht eben nicht anders. Mit GR-12x8,3 Props könnte es gehen, die
 drehen dann sicher höher als es Graupner erlaubt. Master Airscrew hat zwar eine 3er 13x8, doch glaube
 ich, dass das den  Motoren zu viel ist. Außerdem ist sie in Österreich ohnedies nicht lieferbar.

 Nach dem Rütteltest zeigte sich, dass die Klettbänder zur Empfängerbefestigung weder am Holzträger
 noch am Empfänger ordentlich hielten. Für den Holzträger half Sekundenkelber; leider musste ich den
 auch am Empfänger verwenden. Ich hoffe das hält jetzt dauerhaft. -  Weil ich Zeitlang hatte, begann ich
 nun doch Kano-
 nen für die P 38 anzufertigen. Das war nicht schwer und daher auch bald fertig. Optisch bringt das ein
 bisserl  was an Originalität - oder?

 Nun liegt es am Piloten den Mut zu haben das Modell zum Erstflug vorzubereiten und den Schritt zum
 Start und Flug zu unternehmen. - Hmmm.

 Noch ein "Rütteltest" der Motore

 Zuvor aber noch die lebenswichtigen Testst am Flugplatz- Wie ich mir vorgenommen hatte,  wurde das
 Modell am Starttisch verzurrt, getannkt und gestartet und nach hinunterdrücken des Hecks in eine 45Grad-
 Position gebracht. Die Motore liefen gut durch. Dann die Stoppuhr gedrückt und Drehzahlen um 6000-
 8000U/Min gelaufen. Da gabs auch kurze Leerlauffasen und vor allem Tests des Gleichlaufes bei diver-
 sen Drehzahlen. Kurz gesagt,  vorher  war es ganz gut, danach mit den Verstellungen am Sender, ein
 Graus. Na ja, vorher wars echt besser.

 Mittendrinnen merkte ich, dass der Starter vom Tisch rutschen wollte und ich musste das verhindern. Ich
 ging vor das Modell und legte den Starter beiseite. Doch bald darauf störte mich seine Lage und ich zog
 am Kabel an. Mit lautem Krach blieb ein Motor stehen und der Starter war vom Tisch geflogen. Auch das
 Glühkabel bekam was ab.
 Also austgetankt, etwas geputzt und heimgefahren. Einzig interessant die Laufzeit des zweiten Motors,
 der nach dem Crash aber viel Leerlauf gelaufen ist, kam auf 15 Minuten. Beim Austanken des gestoppten
 Motors merkte ich, dass der schon am Leerwerden war. Also alles zusammen kein erfreulicher und noch
 kein endgültiger Test.

 Die knappe Motorlaufzeit ist mir zu unsicher, sodass eine kleine Vergrößerung des Tankvolumens not-
 wendig wird, denn ein Tanktest zeigte, dass Tank 1 nur 240ccm und T2 nur 235ccm bei der Entleerung
 abgibt. Daher sollten neue und größere 380ccm Sullivantanks, die mit dem Fön auf die schmale Einbau-
 situation abgestimmt umformiert werden können, eingebaut werden. Geht nicht, da nur ein Tank geliefert
 worden ist... und der zweite kommt, vielleicht irgendwann? - Schweighofer, ... vergiß es, das dauerte
 dann mehr als 3 Monate!

 Wegen des ersten Grundsatzes der Fliegerei, der Sicherheit, baute ich also neue Tanks ein. Neu, das
 wäre schön, aber der Modellbaugroßhandel schafft ja meist nur ein Stück! Also die Schrottkiste auf und
 siehe da zwei fast neue Tanks tauchen auf, die von meinen zwei ersten Kwick Flys stammen. Mit 320ccm
 Volumen liege ich da schon erheblich besser. Die Füllversuche ergaben eine Spritmenge von 300ccm,
 also klar mehr als die 240 vorher. Da gehen sich 10 Minuten Flugzeit (wie für F4C-Wettberwerb nötig)
 locker aus und Reserve gibt es auch noch.
 Aber ohne ein wenig Nacharbeiten im jetzt schon sehr sperrigen Rumpft geht da nix. Man hat ja zum
 Glück eine Dremel Schleifwelle, mit der man zum Glück bis in die Tiefen der Rümpfe vordringen kann.
 Dann muss auch noch eine neue Befestigung gebastelt werden, denn die eingeharzten Tanks sind ja
 nicht der Weisheit letzter Spruch. Mit Gummiringen werden also nun die Tanks nach vor gedrückt, - fertig.
 Und außerdem baue ich Sinter-Tankpendel ein, die auch mit allenfalls schäumendem Sprit zurecht kom-
 men und der Motor blasenfrei versorgt wird. Bei einer Zweimot ist das eine gaaaaanz wichtige Sache.

 Um das Überlaufproblem bei den hängend eingebauten Motoren zu vermeiden, -also Sprit läuft aufgrund
 der notwendigen Einbaulage der Tanks in die Vergaser-, baue ich nachträglich Tankventile ein. Die kann
 man zur Betankung nutzen, aber mit einem Verschlussstopfen jedoch auch den Spritfluss absperren. Erst
 wenn der Stopfen aus dem Ventil gezogen wird, läuft Sprit zum Vergaser.

 
 Wegen des geplagt klingenden Motorlaufes mit den schwer beschaffbaren, optimal zum Motor passen-
 den Dreiblattpropellern, rüstete ich auf APC-Zweiblattprops 13 x9 um. Die sind leichter zu bekommen
 und ermöglichen wegen ihrer besseren Motoranpassung einen optimierten Motorlauf und eine optimierte
 Motor- und Zugleistung. Nach neuerlichem Probelauf der Motore mit den Motorhauben ergab sich, dass
 die Motore max. 9500 U/Min drehen und im sicheren Leerlauf derzeit mit 2400 U/Min laufen. Damit rollt
 das Modell am Gras nicht weg. - Die Tankvolumina sind jetzt beide gleich; beide Motore bleiben nur
 knapp nacheinander stehen.

 Vor-Flug Aktivitäten

 Neben dem Tankproblemchen ist nach meiner Ansicht noch die Anstellung der Lightning zu überlegen.
 Wie schon erwähnt wies da Modell bisher max 1,5 Grad Anstellung des Innenflügels an dem Außenrumpf
 gemessen auf. Am Außenflügel waren es gar nur max. 0,5 Grad. - Durch die Verwendung und Umbau
 eines Standardfederbeines für das Bugfederbein konnte nun der Anstellwinkel auf akzeptable 3 Grad
 innen und 2 Grad außen erhöht werden. So sollten Starts eigentlich weich erfolgen können und bei flotte-
 ren Landungen sollten dennoch keine Bocksprünge vorkommen. Die Praxis wird es zeigen.


 Somit ist das Projekt bis auf den Erstflug abgeschlossen. Der Erstflug wird vermutlich erst im nächsten
 Jahr erfolgen. Inzwischen wird das doch sehr sperrige Modell mit den Rädern oben an der Decke aufge-
 hängt und ist auf diese Weise aus dem Weg geräumt.

 Inzwischen hat sich meine Flugerprobung erledigt, da mir ein lieber Freund Josef das neue Model abge-
 kauft hat. Wenn er es möchte stehe ich ihm bei den Vorbereitungen und beim Erstflug mit Rat und Tat zur
 Seite.

  2025 wqr ich bei einem Flug anwesend und ziehe meinen Hut vor Josef, der wacker, trotz kleinen Unklar-
 heiten bei der Betankung, seine Flüge absolviet hat. Bravo. - Und wie ich es aus der Vergangenheit kenne,
 fliegt man mit so einem Modell nicht5 oft, was zu fehlener Übung beiträgt. Wenn die Tankfrage gelöst ist,
 geht es mitr beim Zusehen bei seinem Flug wieder gut.

  Viel Glück für die nächsten Flüge!

 

wie packen wir's schon geschehen, das passt ganz gut für's Erste der Spalt passt  
  der Auspuffeinbau   man sieht kaum etwas vom Auspufftopf
ein Ausschnitt für den Auspuff legt es frei: chinesische Qualität? die fertig eingebauten Motoren und Töpfe erste Servos im Rumpf für Gas und Seite Tankeinbau  
Rumpfabdichtung mittels Vöslauer Flaschenhals  das montierte Bugfahrwerk mit Kugellager  das Einziehfahrwerk passt auch schon  jetzt die Seitenruder mit den für solche Modelle neuen Stiftscharniere 
die Anlenkung   beide Seitenruder angelenkt  die Öffnung für die Durchführung des Servokabels für das Höhenruder  eine Zusatzverstärkung aus Flugzeug-sperrholz wird unterseitig angeleimt 
die Keile für die Schrägstellung  mehr Schrägstellung nicht möglich  erstmals alle Teile zusammen gesteckt: Rumpfboot, die Verbindungsflächen, die Rümpfe und das Höhenleitwerk  ...und jetzt mit zusätzlichen Dübbeln gegen Verdrehung zusammengesteckt 
hier mit den Flügelstummeln  leider: typisch für dieses Modell-2mm Kontourdifferenz     die beschriebenen Führungsdübbel sind sichtbar
erstmals die ganze Einheit auf den Rädern    Bugrad zu kurz, da hilft kein steilerer Winkel, man muss aufdoppeln das HLW wird eingeklebt und das Servokabel eingezogen
viel Kleinarbeit fertig, die Klappen sind fast betriebsbereit   auch die Querruder sind fast fertig  hier wird der Multiplex-Schnappverschluss für Aussenflügel eingeharzt (anstelle der Gummispanner) nach der Verklebung: Schnapper und die Servostecker passen
die Pressluftanlage ist eingebaut hier siehtr man die Schlauchanschlüsse zum Hauptfahrwerk ... schön langsam wirds unübersichtlich die fertig verdrahtete Empfangsanlage
fertig eingebaute Klappen und Querrud. mit kurzen Anlenkungsgestängen   Kontrolle der Federbeinstellungen Markierung der Motore (und Fahrwerke) zur Verhinderung späterer Verwechslungen
Halterung für die Empfänger-Lipos  zusammengebaut für die Schwerpunktbestimmung     ...sieht irgendwie gut aus
Wiegung mit eingezogenem Fwk  Wiegung mit ausgefahrenem Fwk, kein gravierender Unterschied bemerkbar  um sicher zu sein, Montage vin 219g Zusatzgewicht vorn neben Akkus  langsam gleicht sich das Aussehen dem Vorbildflugzeug an 
Anschlussbuchse für die Startglühung  Lage der Akkuweiche und des
 Presslufttankventils
Einbaulahe der Akkuweich der losgerüttelte Empfänger; das Klettband löste sich vom Empfänger
 viel Arbeit, die Beschriftung derart herzustellen  die Aufbringung auf den mit Seifenwasser bestrichenen Rumpf die fertige Beschriftung nur die Spinner müssten noch gelb sein
so sieht der Flieger also aus      
       
jetz muss sie nur noch fliegen...  lFlug nur mit Zweiblattpropellern Anfertigung der Kanonen so schaut's fertig aus
beim Motortestlauf   Tankventilnachrüstung mit Stopfen zur Unterbrechung des Zulaufs z.Vergaser neue Tankbefestigung
die neuen (alten) größeren Tanks ... und eingebaut auch schon die neue Motor-Schlauchsituation mit Spinnerlackierung - dazu das
Video der Synchronlaufeinstellung

der Aufbewahrungsort der Lightning      Kanal- und Schalterbelegung