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Wie war das damals? - Der Silverstar-Motor ließ sich im Leerlauf gut
einstellen, war aber bei Vollgas zu mager oder
umgekehrt. Die wahren Hinweise der Superstars im Club
waren in dem Moment so nutzlos und von wirklichem
Interesse an Hilfe entfernt. Grundsätzlich waren sie ja
richtig: "Dreh nicht so viel am Vergaser herum, das ist
nicht notwendig, wenn einmal ein Motor grundeingestellt
ist. Da genügen ein bis zwei Rasten bei der
Verstellung". - Nun mit dem neuen Motor ging
das dann ganz gut, doch das Fliegen musste ich
doch noch lernen. Das ging zwar, aber doch nicht so
perfekt und ich beschädigte den Lift einmal derart, dass
eine Reparatur unmöglich war. Der bereits vorbereitete
Schleppaufsatz kam nicht zum Einsatz.
Bald darauf bekam ich ein Angebot auf einen gebrauchten,
schweren Big Lift mit Querrudern und einem 15ccm Webra
Speed ABC mit Resorohr und 14x7 GFK-Latte. Und ab dann
ging's voran. Mehr und mehr Schleppflüge wurden geflogen
und bald auch meine SB10 mit 5m und auch ein Mistral mit
4,5m Spannweite geschleppt. Das ging eigentlich
problemlos und auch bei Wettbewerben staunten die Leute
damals nicht schlecht, wenn nach kurzer Rollstrecke das
Huckepackgespann ohne Windproblemen etc. in der Luft
war. - Damals begannen die ersten Modellflieger mit den Seilschlepps. Das bedurfte aber immer eingespielter
Teams von Schlepp- und Seglerpiloten und ungeübte
Modellflieger opferten Ihre Segler der brutalen Kraft vom Motoren weit über 35 ccm. So wurde auch aus dieser
Modellflugart eine Spezialistenklasse und wieder nix für
den Breitensport.
Und weil das also so problemlos war, kam mir der Gedanke
wieder einen Big Lift zu bauen, in der Hoffnung jemand
zu finden, der mit mir gelegentlich auf einen
Schleppflug geht. Mit dem Lift kann man ja ohne
Schwierigkeit quasi von jedem "Acker" starten und
braucht nicht unbedingt den gepflegten Modellflugplatz.
Mal sehen wie das mit dem Bau werden wird.
Und nun gleich die Baubeschreibung und später die Flugerfahrungen dazu.
Der Baubericht .... doch eher ein Big Lift für Modellbauer mit
Erfahrung
Der Bausatz
beinhaltet alle wesentlichen Teile für den Bau des
Modelles. Alle Holzteile sind in hervorragenster
Qualität und Passform gearbeitet und meint man ob des Vorhandenseins des praktisch fast
fertigen Holzrumpfes und der Flächenteile, dass man rasch mit dem
Modell fertig sein würde. - Nix da! - Nach mehrmaligem Lesen der Bauanleitung ist man kaum klüger als zuvor,
denn dort steht wie der Flügel aufgebaut wird und dass zB Verstärkungsklötzchen Nr 37 eingeklebt werden müssen. Kein Bild
zeigt was gemeint ist. Bestückt mit der Schiebelehre geht's dann ans Vermessen der im Bausatz befindlichen
Holzstückchen und mit der Bauanleitung angesprochenen
notwendigen Bauerfahrung lässt sich dann der Ort der
Verstärkung erahnen; usw., usw. - Unter diesen Umständen kann das Modell
natürlich auch im Freistil gebaut werden, will heißen nicht
unbedingt an die Abfolge lt. Bauanleitung angeknüpft. Ich konzentriere mich
meist zu allererst
auf den Motoreinbau. Erst wenn ich das gedanklich
geklärt ist, dann schreite ich zu den ersten Arbeiten.
Weil ich den ersten
Big Lift nachbauen wollte, begann ich den Rumpf durch
Fenster umzumodeln. Dann folgte der Tankraumdeckel und
die Schleppkupplung. Nachdem ich endlich den
Auspuffkrümmer für das Resorohr bekommen habe, konnte ich mit dem tatsächlichen
Motoreinbau beginnen. Zum Glück bekam ich
die ebenfalls zusätzlich beorderte Motorhaube des Big Lift 1, sodass ich die Einbautiefe des
Motorträgers vom Motorspant
mit dieser Haube festlegen konnte.
Die neue Motorhaube ist nämlich derart gestaltet, dass sie wegen der
Möglichkeit größere Motoren einzubauen, wesentlich
länger ist. Ebenso sieh hier erwähnt, dass die Frontscheibe ebenso aus
undurchsichtigem ABS besteht und sehr gut passend über den Tankraum
reicht. Wie gesagt, ich wollte den UR-Big Lift
nachbauen, daher sieht einiges ein bisserl anders aus.
Dann begann ich mit den Flügeln und dem Servoeinbau. Das war an sich eine
normale Beschäftigung mit den fertigen Teilstücken. In
Anlehnung an meine ARF-Bomber verwendete ich keine
Multiplex-Servo-Einbaurahmen, sondern Deckel auf denen die Servos befestigt
werden und diese Deckel dann in dem Ausschnitt
im Flügel angeschraubt werden. Der nächste Schritt ist der Einbau der Landeklappen
und Querrruder. Bei den
Landeklappen habe ich versucht eine Holhkelhle zu bauen. Das gelang auch.
Die Wurzelrippen mussten dann gemäß dem Flügelprofil ausgeschnitten und
dann am Rumpf angeklebt werden. Hier begann die Feinarbeit, denn jetzt war es an der Zeit, die EWD von 2,5 Grad
einzustellen. Das HLW wurde zu dem Zweck eingeschoben und mit der
EWD-Waage vermessen. Im nächsten Schritt
begann ich dann das Einpassen der Messingrohre zu Aufnahme der
Flügelpositionierungspunkte in Anpassung an die EWD, die mit
Hilfe der Wurzelrippe eingestellt werden konnte. Mit der im Bausatz
befindlichen Methode der Flächenabstützung (Flachstahl)
war ich nicht zufrieden und stellte eine eigene her, die wie beim 1er Big Lift aus
einem Rohr mit Anlenkungsbolzen
bestand. Das Rohr wurde passend eingeharzt und die Bolzen für die Strebenaufnahme gedreht und
gefräst.
Im nächsten Arbeitsgang befasste ich mich mit dem definitiven Einbau des
Höhenleitwerks. Dem folgte die Anpassung der
Anlenkungen mittels der im Bausatz befindlichen Stahldrähte. Etwas
Spielerei ergab sich bei der Vorbereitung der Seitenruderanlenkung, insbesondere
der als Änderung zum Bausatz
vorgenommenen anderen Heckradbauweise. Na wenn man sich da zu helfen weis, dann geht das schon.
Schließlich konnte die
Seitenruderdämpfungsfläche ausgerichtet und eingeklebt werden.
Wo kommen die Servos hin? Diese Frage kann wegen der Einflussnahme auf den
Schwerpunkt und auf allfällige spätere Einbauten zB. einer kleinen Videokamera erst geklärt werden, wenn das Modell
einmal rohbaufertig zusammengebaut ist. Schließlich ist das Modell
am Heck doch recht schwer, daher habe ich das Servobrett
direkt an den Hauptspant angeschlossen montiert. - Und das tief unten im
Rumpf, damit oberhalb noch Platz für andere
eventuell später interessante Einbauten übrig bleibt. Im nächsten Schritt wurde der Tank und
seitlich darunter das Gasservo
eingebaut; daneben ist noch genug Platz für ausreichend Empfänger-Akkus. - Auch der Motor, ein 15
ccm Super Tigre (Ringmotor) wurde jetzt montiert und die schon vorbereitete Motorhaube an den Motor
angeglichen. Das hohe Fahrwerk wurde dann montiert, um zu sehen wo später ein
passender Platz für die Befestigung der Schelle für das Resorohr möglich ist. Anschließend
wurde alles wieder abmontiert, da
der Rumpf ohnedies schon sperrig genug ist.
Ob ich wollte oder nicht, ich musste mich nun mit den Kabinenfenstern beschäftigen. Ich dachte
mir, dass ich einen Balsastreifen in die bereits fertigen Fensteröffnungen klebe, damit ich später für die Fensterscheiben
einen Anschlag und eine Klebefläche habe. Eine mühsame Kleinarbeit, die sich erst bei der Einklebung der Fenster lohnen
wird. Nach Fertigstellung nahm ich mich der nächsten
unangenehmen Arbeit an, der Herstellung der Frontscheibe und der
Seitenscheiben. Gleich anschließend habe ich mit dem Herstellen
von Karton-Musterfenstern konnten die Umrisse auf das Cellon übertragen und schließlich mit einer kleinen Mini-Stichsäge
ausgeschnitten werden. Die Frontscheibe musste vorsichtig
mit Heißluft angewärmt und über einen Balsarundstab gebogen werden. Bei
diesem Arbeitsgang wäre eine Hilfskraft
sehr hilfreich. Das Einpassen war auch eine zeitraubende Tätigkeit, aber das musste eben
sein. Schließlich
konnte mit dem Bespannen begonnen werden. Die Farbgebung
ist nach dem Wunsch meines Sohnes gewählt werden, wobei die Hauptfarbe die Standardfarbe Orange (wie MA 48) ist. Die
Flügel und das Höhenruder werden auf der Oberseite noch durch die
Farbe Weiß auffälliger gestaltet.
Da sich das Ende der Bauarbeiten abzeichnet, werden noch Details nochmals
bearbeitet. Insbesondere werde ich die Höhe des Fahrwerks auf meine Motorisierung abstimmen, d.h. ich könnte
eigentlich die Höhe
um 5cm verringern.
Nun, einmal sind die "Holzarbeiten" ja auch fertig und man kann mit der
Bespannung beginnen. Für mich keine Frage, ich nehme nicht
Seide, sondern ORACOVER-Bügelfolie. Davon 6 Laufmeter in
Orange und 2 Meter in weißer Farbe. Diese Arbeit ist bei der zu
bebügelnden Fläche langwierig. Insbesondere meine Fensterrahmen
stellen eine Zusatzherausforderung dar. Hand in Hand mit der
Bügelei geht es ans einkleben und sichern der
Scharniere, an den Einbau der Fernsteuerungskomponenten, der Kameravorrichtung.
Dann kommt der Punkt der
Flächenmontage und der Einstellung der Flächenstreben.
Jetzt kann der Schwerpunkt ermittelt werden. Dabei wird klar, dass der Big
Lift II nicht so ganz mit dem Ur-Big Lift übereinstimmt, denn
das Heck des Neuen ist konstruktionsbedingt um einiges
schwerer geworden. Das ist klar, denn das neue Modell ist auch für schwere
Motoren ausgelegt und das bedingt eine
Schwerpunktsverlagerung nach vorn. Also mit meinem kleinen 15 ccm-Motor liege ich da
ungünstig, das bedeutet, ich
musste 505 Gramm Blei am Motorspant montieren. Das ist kein grundsätzliches Problem, doch es ist klar,
jedes Gramm mehr
bringt auch mehr Flächenbelastung und eine höhere Landegeschwindigkeit - doch dagegen hat man ja bei dem
Modell tolle
Landeklappen. Aber nichts desto trotz muss auch der 5-zeiilge Empfängerakku nach vorn, unter den Tank. Der Platz wurde ja
vorgesehen. Abschlussarbeiten wie Schalter einbauen, Kabel verlegen, .... und das
Einkleben der Fenster stellen den Endspurt dieses
Modellbaues dar.
Das Einlaufen des Motors
stellt schließlich den Schlusspunkt dar. Ein neuer (liegt 15 Jahre
in der Schachtel) Super Tigre Motor mit 15 ccm Hubraum
und
Resorohr kommt zum Einsatz. Nach dem Tankcheck erfolgt der erste Probelauf
und obwohl sonst diese Motoren hervorragend anlaufen,
stellen sich bei mir Probleme ein. mit dem E-Starter gelingt
endlich der erste Start und ein kurzer Lauf. Erst
nach mehrmaliger Starthilfe und einigen Nadelverstellungen beginnt der Motor zu
laufen. Schon nach einer Minute zeigt sich am Fuß des Zylinderkopfes, dass ölige
Verbrennungsrückstände austreten.
Weiters ist der Motor nicht optimal einstellbar und beginnt jeweils nach kurzer Vollgaslaufzeit leicht
zu klemmen. Ein
Aufdrehen der Düsennadel hilft nicht und er säuft ab.
Nach diesem Desaster wird der Motor zerlegt und es zeigt sich, dass der
Fuß des Zylinderkopfes auf der letzten Rippe des Motorgehäuses anstand und daher auf der Laufbüchse nicht gut abgedichtet
hat. Das verlangte nach einem zarten Abdrehen des Zylinderkopfes, damit dieser nun auf der Laufbüchse aufsitzt und
abdichtet. Das funktionierte prompt. Ein neuerlicher Testlauf zeigte,
dass der Motor nun, wie von seiner Art
gewohnt, von Hand anstartete. Leider zeigte sich in der Folge wieder das Problem des Klemmens
durch längeres Vollgas. Und was
ich auch versucht habe zu verstellen, es brachte keine Besserung.
Daher nochmals den Motor zerlegen und den Kolben ausbauen und die
Lauffläche der Büchse kontrollieren. Siehe da, es zeigen sich
erste hochglänzende Flecken und die stammen vom
Kolbenbodenbund oberhalb des Kolbenringes. Mit
größter Vorsicht wurde nun der Kolbenring demontiert und auf der Drehbank ein
Hauch dieses Kolbenbereiches abgedreht. Als nächster Schritt wurde die Laufbüchse mit
einem Bremszylinderhongerät
einige Minuten mit großer Vorsicht nachgearbeitet.
Nach der Reinigung konnte der Motor wieder zusammengebaut werden und ein
neuerlicher Testlauf erfolgen. Der Testlauf wies bereits eine Verbesserung bei der Klemmneigung auf.
Dennoch entschied ich mich dazu, die Motorleistung über die Senderprogrammierung
zurück zu drehen, sodass eine Drehzahl
eingestellt werden konnte, bei der der Motor eine konstante Drehzahl abgab, die für den Erstflug
reichlich ausreichend zu
sein scheint.
Der
Erstflug fand also mit noch gebremster Motorleistung
statt; es hilft nix, ich muss den Motor einlaufen und
einfliegen. Jedenfalls ist das Modell hervorragend ausgewogen und es ist vom Fleck weg
ohne Zusatztrimmungen zu fliegen gewesen. Mit sehr gedrosseltem
Motor ist die Sinkgeschwindigkeit fast Null. Der
Test mit den Klappen erbrachte die erwartete Reaktion, man muss Gas geben, denn die
angestellten Klappen bremsen. Das wird wohl
auch ihr Sinn sein, damit der Vogel nach dem Ausklinken im Sturzflug nicht zu schnell
wird. - Eine feine Sache, und
überhaupt dann, wenn der Motor eingelaufen ist.
Der Test mit FlyCamOne2 war erfolgreich. Zwar war die
Montage beim Modell hängend, also das Bild stand am
Kopf. Man kann
das an der Kamera umprogrammieren; siehe da, es funktioniert. Vom zweiten
Flug hier das
Video zum 1. Kameraflug
(8 Mb).
Die
nächsten Flüge erfolgten bereits mit Huckepackaufsatz
jedoch ohne Segler drauf. - Der Motor wird nun mit einer
Rossi 7 - Glühkerze betrieben und wurde die Leerlaufdüse etwas magerer eingestellt.
Nun läuft der Motor zunehmend besser, so dass mehrere Steigflugtests
mit gut 45 Grad Steigwinkel möglich waren. Im Lauf
der einzelnen Flüge erprobte ich auch Landungen aus dem Sturzflug. Die
Landeklappen leisten hier merklich Hilfe, doch muss
man das Modell mit dem Höhenruder stark nach unten zwingen. Bei der derzeitigen
Einstellung muss dann bei der
Landung das Höhenruder in die Neutralstellung nachgelassen werden; ein untypisches und unangenehmes
Steuerverhalten. Ich
werde daher versuchen, dass beim Ausfahren der Klappen das Höhenruder automatisch auf tief geht um den
Auftrieb zu egalisieren. Leider konnte ich diese Einstellflüge nicht beginnen da sich der Auspuffkrümmer gelöst hat und
eine Krümmerschraube im Flug verlustig ging. Trotz des fehlenden Drucks auf den Tank lief der Motor weiter. Erst die
Tatsache, dass im Tank kein Sprit mehr war zwang schließlich zur Landung. Im Nachhinein ist festzustellen, dass scheinbar
im Flug der Klang des Motors plötzlich anders
geworden war, da aber die Leistung passte, schöpfte ich keinen Verdacht,
dass etwas nicht in Ordnung wäre. Egal, ist ja gut
gegangen.
Jetzt kann ich bereits vom ersten Schlepp berichten, der sofort schief
gegangen ist. Nun mit Bedacht wurde eine nagelneue
kleine FW 190 (von Horizon, 1m Spw, eigentlich E-Modell) eingesetzt, die
der Big Lift in jedem Fall durch Sonne, Mond und Sterne wuchtet. So
geschehen, obwohl darauf geachtet wurde, dass die
Festschnallgummis richtig an den Ausklinkhebeln sitzen. Trotzdem hing die FW
nach der nur halbseitigen Ausklinkung schief
am Big Lift und war auch durch Sturzflug etc. nicht abzuschütteln. Kein Problem, ein etwas
flotterer Landeanflug hielt den Big
Lift ohne allzugroße Gegensteuerausschläge in der richtigen Fluglage, es musste aber unmittelbar vor
dem Aufsetzen der
Flieger in die Horizontale gedreht werden. Noch mit laufendem Motor wurde nun ordentlich angeschnallt (siehe Bilder
unten)
und hinauf ging es. Diesmal klappte alles planmäßig und die FW 190 konnte von meinem Klubkameraden Peter eingetrimmt und
geflogen und ganz sauber gelandet werden. Ein
Jahr später erfolgte ein wesentlich interessanterer
zweiter Schleppflug (ff) mit einer gewichtigen 2m
Simprop Sagitta. Nachdem der Motor jetzt zwar
verlässlich durchläuft, besteht noch immer das "Sägen"
(ständige Drehzahlschwankungen von ca. 200 U/Min) und
wenn dann ein kleiner Segler aufgeschnallt ist
und noch dazu keine Thermik besteht, dann tut sich der
Motor schwer. Natürlich konnten die Schleppflüge
mit voller Sicherheit erfolgen, also dass zu wenig
Motorleistung da wäre ist nicht richtig. Dennoch
klappten die drei Schleppflüge recht gut,
sieht man davon ab, dass beim Ausklinken seltsame
Verzögerungen bestanden. Am Video kann man erkennen, dass
das Segler auf einer Seite nicht so schnell frei
gekommen ist. Vermutlich ist das darauf zurückzuführen,
dass die verwendeten Gummiringe
unterschiedlich lang und kräftig waren. Zusammengefasst
hat alles gut geklappt.
Neuer Motor Der
Super Tigre 91 leistet ganz gute Dienste, doch irgendwie
könnte das Modell mehr Leistung vertragen. In meinem
zweiten Big Lift hatte ich einen 91 Webra
Speed ABC mit gut abgestimmtem Resorohr, der hatte micht
Sicherheit mehr Power als der 91er Super Tigre Ringmotor.
Daher schlug ich bei einem Abverkauf eines PH 120er's
zu. Der Motor passt gut unter die Haube und der
Auspufftopf verschandelt den Lift weniger als
das Resorohr. Letzter Flug: 14.04.2009, 08.08.2010 Bei
sehr starkem Wind sollte der Motor eingeflogen werden
wozu die Einladung eines Freundes auf seinen Flugplatz
sehr gelegen kam. Da der Wind so stark war,
dass bei die Landungen schwierig wurden, verzichtete ich
auf die Montage des Huckepack-Schleppaufsatzes und
eine Seglerschlepps. Jedenfalls lief der Motor mit dem
10% Rapicon Sprit problemlos und sehr zufriedenstellend.
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