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   Big Lift II  (- mein Dritter)
 


 Der Big Lift hat in meinem Modellfliegerleben einen besonderen Stellenwert. Er war das Flugmodell
 mit dem ich Motoren- und Flugerfahrung bekommen habe. Mein erster Lift hatte einen HP-Silverstar-
 Motor, der nach kurzer Laufzeit erhebliche Leistungsverluste aufwies und mich als Motorflugneuling
 schwer forderte. Der grenzenlose Kundendienst eines namhaften Modellfachgeschäftes wies mich ins
 (relativ) nahe gelegene Werk der HP, wo der technische Leiter Ing Horsicka nach der Motornummer
 sofort einen neuen Motor anbot. Ursache war, dass in dieser Serie die Laufbüchsen ungenügende
 Härtung aufwiesen.
 Mit dem neuen Silever-Star-Motor kaufte ich mir auch gleich einen der neu fertiggestellten HP-Gold
 Cup-Motoren, die eine noch bessere Leistung erbringen konnten.


Big Lift  Video Flugtag bei Fred


 Wie war das damals? - Der Silverstar-Motor ließ sich im Leerlauf gut einstellen, war aber bei Vollgas zu mager oder umgekehrt. Die
 wahren Hinweise der Superstars im Club waren in dem Moment so nutzlos und von wirklichem Interesse an Hilfe entfernt. Grundsätzlich
 waren sie ja richtig: "Dreh nicht so viel am Vergaser herum, das ist nicht notwendig, wenn einmal ein Motor grundeingestellt ist. Da
 genügen ein bis zwei Rasten bei der Verstellung".  -  Nun mit dem neuen Motor ging das dann ganz  gut, doch das Fliegen musste ich
 doch noch lernen. Das ging zwar, aber doch nicht so perfekt und ich beschädigte den Lift einmal derart, dass eine Reparatur unmöglich
 war. Der bereits vorbereitete Schleppaufsatz kam nicht zum Einsatz.


 Bald darauf bekam ich ein Angebot auf einen gebrauchten, schweren Big Lift mit Querrudern und einem 15ccm Webra Speed ABC mit
 Resorohr und 14x7 GFK-Latte. Und ab dann ging's voran. Mehr und mehr Schleppflüge wurden geflogen und bald auch meine SB10 mit
 5m und auch ein Mistral mit 4,5m Spannweite geschleppt. Das ging eigentlich problemlos und auch bei Wettbewerben staunten die Leute
 damals nicht schlecht, wenn nach kurzer Rollstrecke das Huckepackgespann ohne Windproblemen etc. in der Luft war. - Damals
 begannen die ersten Modellflieger mit den Seilschlepps. Das bedurfte aber immer eingespielter Teams von Schlepp- und Seglerpiloten
 und ungeübte Modellflieger opferten Ihre Segler der brutalen Kraft vom Motoren weit über 35 ccm. So wurde auch aus dieser Modellflugart
 eine Spezialistenklasse und wieder nix für den Breitensport.


 Und weil das also so problemlos war, kam mir der Gedanke wieder einen Big Lift zu bauen, in der Hoffnung jemand zu finden, der mit mir
 gelegentlich auf einen Schleppflug geht. Mit dem Lift kann man ja ohne Schwierigkeit quasi von jedem "Acker" starten und braucht nicht
 unbedingt den gepflegten Modellflugplatz.  Mal sehen wie das mit dem Bau werden wird.


 Und nun gleich die Baubeschreibung und später die Flugerfahrungen dazu.


 Der Baubericht .... doch eher ein Big Lift für Modellbauer mit Erfahrung

 Der Bausatz beinhaltet alle wesentlichen Teile für den Bau des Modelles. Alle Holzteile sind in hervorragenster Qualität und Passform
 gearbeitet und meint man ob des Vorhandenseins des praktisch fast fertigen Holzrumpfes und der Flächenteile, dass man rasch mit dem
 Modell fertig sein würde. - Nix da! - Nach mehrmaligem Lesen der Bauanleitung ist man kaum klüger als zuvor, denn dort steht wie der
 Flügel aufgebaut wird und dass zB Verstärkungsklötzchen Nr 37 eingeklebt werden müssen. Kein Bild zeigt was gemeint ist. Bestückt
 mit der Schiebelehre geht's dann ans Vermessen der im Bausatz befindlichen Holzstückchen und mit der Bauanleitung angesprochenen
 notwendigen Bauerfahrung lässt sich dann der Ort der Verstärkung erahnen; usw., usw. - Unter diesen Umständen kann das Modell
 natürlich auch im Freistil gebaut werden, will heißen nicht unbedingt an die Abfolge lt. Bauanleitung angeknüpft.  Ich konzentriere mich
 meist zu allererst auf den Motoreinbau. Erst wenn ich das gedanklich geklärt ist, dann schreite ich zu den ersten Arbeiten.

 Weil ich den ersten Big Lift nachbauen wollte, begann ich den Rumpf durch Fenster umzumodeln. Dann folgte der Tankraumdeckel und
 die Schleppkupplung. Nachdem ich endlich den Auspuffkrümmer für das Resorohr bekommen habe, konnte ich mit dem tatsächlichen
 Motoreinbau beginnen. Zum Glück bekam ich die ebenfalls zusätzlich beorderte Motorhaube des Big Lift 1, sodass ich die Einbautiefe des
 Motorträgers vom Motorspant mit dieser Haube festlegen konnte.

 Die neue Motorhaube ist nämlich derart gestaltet, dass sie wegen der Möglichkeit größere Motoren einzubauen, wesentlich länger ist.
 Ebenso sieh hier erwähnt, dass die Frontscheibe ebenso aus undurchsichtigem ABS besteht und sehr gut passend über den Tankraum
 reicht. Wie gesagt, ich wollte den UR-Big Lift nachbauen, daher sieht einiges ein bisserl anders aus.


 Dann begann ich mit den Flügeln und dem Servoeinbau. Das war an sich eine normale Beschäftigung mit den fertigen Teilstücken. In
 Anlehnung an meine ARF-Bomber verwendete ich keine Multiplex-Servo-Einbaurahmen, sondern Deckel auf denen die Servos befestigt
 werden und diese Deckel dann in dem Ausschnitt im Flügel angeschraubt werden. Der nächste Schritt ist der Einbau der Landeklappen
 und Querrruder. Bei den Landeklappen habe ich versucht eine Holhkelhle zu bauen. Das gelang auch.

 Die Wurzelrippen mussten dann gemäß dem Flügelprofil ausgeschnitten und dann am Rumpf angeklebt werden. Hier begann die
 Feinarbeit, denn jetzt war es an der Zeit, die EWD von 2,5 Grad einzustellen. Das HLW wurde zu dem Zweck eingeschoben und mit der
 EWD-Waage vermessen.  Im nächsten Schritt begann ich dann das Einpassen der Messingrohre zu Aufnahme der
 Flügelpositionierungspunkte in Anpassung an die EWD, die mit Hilfe der Wurzelrippe eingestellt werden konnte. Mit der im Bausatz
 befindlichen Methode der Flächenabstützung (Flachstahl) war ich nicht zufrieden und stellte eine eigene her, die wie beim 1er Big Lift aus
 einem Rohr mit Anlenkungsbolzen bestand. Das Rohr wurde passend eingeharzt und die Bolzen für die Strebenaufnahme gedreht und
 gefräst.

 
 Im nächsten Arbeitsgang befasste ich mich mit dem definitiven Einbau des Höhenleitwerks.  Dem folgte die Anpassung der Anlenkungen
 mittels der im Bausatz befindlichen Stahldrähte. Etwas Spielerei ergab sich bei der Vorbereitung der Seitenruderanlenkung, insbesondere
 der als Änderung zum Bausatz vorgenommenen anderen Heckradbauweise. Na wenn man sich da zu helfen weis, dann geht das schon.
 Schließlich konnte die Seitenruderdämpfungsfläche ausgerichtet und eingeklebt werden.


 Wo kommen die Servos hin? Diese Frage kann wegen der Einflussnahme auf den Schwerpunkt und auf allfällige spätere Einbauten
 zB. einer kleinen Videokamera erst geklärt werden, wenn das Modell einmal rohbaufertig zusammengebaut ist. Schließlich ist das Modell
 am Heck doch recht schwer, daher habe ich das Servobrett direkt an den Hauptspant angeschlossen montiert. - Und das tief unten im
 Rumpf, damit oberhalb noch Platz für andere eventuell später interessante Einbauten übrig bleibt. Im nächsten Schritt wurde der Tank und
 seitlich darunter das Gasservo eingebaut; daneben ist noch genug Platz für ausreichend Empfänger-Akkus. -  Auch der Motor, ein 15 ccm
 Super Tigre (Ringmotor) wurde jetzt montiert und die schon vorbereitete Motorhaube an den Motor angeglichen. Das hohe Fahrwerk wurde
 dann montiert, um zu sehen wo später ein passender Platz für die Befestigung der Schelle für das Resorohr möglich ist. Anschließend
 wurde alles wieder abmontiert, da der Rumpf ohnedies schon sperrig genug ist.

 
 Ob ich wollte oder nicht, ich musste mich nun mit den Kabinenfenstern beschäftigen. Ich dachte mir, dass ich einen Balsastreifen in die
 bereits fertigen Fensteröffnungen klebe, damit ich später für die Fensterscheiben einen Anschlag und eine Klebefläche habe.
 Eine mühsame Kleinarbeit, die sich erst bei der Einklebung der Fenster lohnen wird.  Nach Fertigstellung nahm ich mich der nächsten
 unangenehmen Arbeit an, der Herstellung der Frontscheibe und der Seitenscheiben. Gleich anschließend  habe ich mit dem Herstellen
 von Karton-Musterfenstern konnten die Umrisse auf das Cellon übertragen und schließlich mit einer kleinen Mini-Stichsäge
 ausgeschnitten werden. Die Frontscheibe musste vorsichtig mit Heißluft angewärmt und über einen Balsarundstab gebogen werden. Bei
 diesem Arbeitsgang wäre eine Hilfskraft sehr hilfreich. Das Einpassen war auch eine zeitraubende Tätigkeit, aber das musste eben
 sein. Schließlich konnte mit dem Bespannen begonnen werden. Die Farbgebung ist nach dem Wunsch meines Sohnes gewählt werden,
 wobei die Hauptfarbe die Standardfarbe Orange (wie MA 48) ist. Die Flügel und das Höhenruder werden auf der Oberseite noch durch die
 Farbe Weiß auffälliger gestaltet.

 Da sich das Ende der Bauarbeiten abzeichnet, werden noch Details nochmals bearbeitet. Insbesondere werde ich die Höhe des
 Fahrwerks auf meine Motorisierung abstimmen, d.h. ich könnte eigentlich die Höhe um 5cm verringern.

 Nun, einmal sind die "Holzarbeiten" ja auch fertig und man kann mit der Bespannung beginnen. Für mich keine Frage, ich nehme nicht
 Seide, sondern ORACOVER-Bügelfolie. Davon 6 Laufmeter in Orange und 2 Meter in weißer Farbe. Diese Arbeit ist bei der zu
 bebügelnden Fläche langwierig. Insbesondere meine Fensterrahmen stellen eine Zusatzherausforderung dar. Hand in Hand mit der
 Bügelei geht es ans einkleben und sichern der Scharniere, an den Einbau der  Fernsteuerungskomponenten, der Kameravorrichtung.
 Dann kommt der Punkt der Flächenmontage und der Einstellung der Flächenstreben.

 Jetzt kann der Schwerpunkt ermittelt werden. Dabei wird klar, dass der Big Lift II nicht so ganz mit dem Ur-Big Lift übereinstimmt, denn
 das Heck des Neuen ist konstruktionsbedingt um einiges schwerer geworden. Das ist klar, denn das neue Modell ist auch für schwere
 Motoren ausgelegt und das bedingt eine Schwerpunktsverlagerung nach vorn.  Also mit meinem kleinen 15 ccm-Motor liege ich da
 ungünstig, das bedeutet, ich musste 505 Gramm Blei am Motorspant montieren. Das ist kein grundsätzliches Problem, doch es ist klar,
 jedes Gramm mehr bringt auch mehr Flächenbelastung und eine höhere Landegeschwindigkeit - doch dagegen hat man ja bei dem
 Modell tolle Landeklappen. Aber nichts desto trotz muss auch der 5-zeiilge Empfängerakku nach vorn, unter den Tank. Der Platz wurde ja
 vorgesehen. Abschlussarbeiten wie Schalter einbauen, Kabel verlegen, .... und das Einkleben der Fenster stellen den Endspurt dieses
 Modellbaues dar. 

 Das Einlaufen des Motors

 stellt schließlich den Schlusspunkt dar.  Ein neuer (liegt 15 Jahre in der Schachtel) Super Tigre Motor mit 15 ccm Hubraum und
 Resorohr kommt zum Einsatz. Nach dem Tankcheck erfolgt der erste Probelauf und obwohl sonst diese Motoren hervorragend anlaufen,
 stellen sich bei mir Probleme ein. mit dem E-Starter gelingt endlich der erste Start und  ein kurzer Lauf. Erst nach mehrmaliger Starthilfe
 und einigen Nadelverstellungen beginnt der Motor zu laufen. Schon nach einer Minute zeigt sich am Fuß  des Zylinderkopfes, dass ölige
 Verbrennungsrückstände austreten. Weiters ist der Motor nicht optimal einstellbar und beginnt jeweils nach kurzer Vollgaslaufzeit leicht
 zu klemmen. Ein Aufdrehen der Düsennadel hilft nicht und er säuft ab.

 Nach diesem Desaster wird der Motor zerlegt und es zeigt sich, dass der Fuß des Zylinderkopfes auf der letzten Rippe des  Motorgehäuses anstand und daher auf der Laufbüchse nicht gut abgedichtet hat. Das verlangte nach einem zarten Abdrehen des
 Zylinderkopfes, damit dieser nun auf der Laufbüchse aufsitzt und abdichtet. Das funktionierte prompt. Ein neuerlicher Testlauf zeigte,
 dass der Motor nun, wie von seiner Art gewohnt, von Hand anstartete. Leider zeigte sich in der Folge wieder das Problem des Klemmens
 durch längeres Vollgas. Und was ich auch versucht habe zu verstellen, es brachte keine Besserung.  

 Daher nochmals den Motor zerlegen und den Kolben ausbauen und die Lauffläche der Büchse kontrollieren. Siehe da, es zeigen sich
 erste hochglänzende Flecken und die stammen vom Kolbenbodenbund oberhalb des Kolbenringes.  Mit größter Vorsicht wurde nun der
 Kolbenring demontiert und auf der Drehbank ein Hauch dieses Kolbenbereiches abgedreht. Als nächster Schritt wurde die Laufbüchse mit
 einem Bremszylinderhongerät einige Minuten mit großer Vorsicht nachgearbeitet.

 Nach der Reinigung konnte der Motor wieder zusammengebaut werden und ein neuerlicher Testlauf erfolgen. Der Testlauf wies bereits
 eine Verbesserung bei der Klemmneigung auf. Dennoch entschied ich mich dazu, die Motorleistung über die Senderprogrammierung
 zurück zu drehen, sodass eine Drehzahl eingestellt werden konnte, bei der der Motor eine konstante Drehzahl abgab, die für den Erstflug
 reichlich ausreichend zu sein scheint.

 Der Erstflug fand also mit noch gebremster Motorleistung statt; es hilft nix, ich muss den Motor einlaufen und einfliegen. Jedenfalls ist
 das Modell hervorragend ausgewogen und es ist vom Fleck weg ohne Zusatztrimmungen zu fliegen gewesen.  Mit sehr gedrosseltem
 Motor ist die Sinkgeschwindigkeit fast Null. Der Test mit den Klappen erbrachte die erwartete Reaktion, man muss Gas geben, denn die
 angestellten Klappen bremsen. Das wird wohl auch ihr Sinn sein, damit der Vogel nach dem Ausklinken im Sturzflug nicht zu schnell
 wird. - Eine feine Sache, und überhaupt dann, wenn der Motor eingelaufen ist.


 Der Test mit FlyCamOne2 war erfolgreich. Zwar war die Montage beim Modell hängend, also das Bild stand am Kopf. Man kann das an
 der Kamera umprogrammieren; siehe da, es funktioniert. Vom zweiten Flug hier das
Video zum 1. Kameraflug (8 Mb).

 Die nächsten Flüge erfolgten bereits mit Huckepackaufsatz jedoch ohne Segler drauf. - Der Motor wird nun mit einer Rossi 7 - Glühkerze
 betrieben und wurde die Leerlaufdüse etwas magerer eingestellt. Nun läuft der Motor zunehmend besser, so dass mehrere Steigflugtests
 mit gut 45 Grad Steigwinkel möglich waren. Im Lauf der einzelnen Flüge erprobte ich auch Landungen aus dem Sturzflug. Die
 Landeklappen leisten hier merklich Hilfe, doch muss man das Modell mit dem Höhenruder stark nach unten zwingen. Bei der derzeitigen
 Einstellung muss dann bei der Landung das Höhenruder in die Neutralstellung nachgelassen werden; ein untypisches und unangenehmes
 Steuerverhalten. Ich werde daher versuchen, dass beim Ausfahren der Klappen das Höhenruder automatisch auf tief geht um den Auftrieb
 zu egalisieren. Leider konnte ich diese Einstellflüge nicht beginnen da sich der Auspuffkrümmer gelöst hat und eine Krümmerschraube im
 Flug verlustig ging. Trotz des fehlenden Drucks auf den Tank lief der Motor weiter. Erst die Tatsache, dass im Tank kein Sprit mehr war
 zwang schließlich zur Landung. Im Nachhinein ist festzustellen, dass scheinbar im Flug der Klang des Motors plötzlich anders

 geworden war, da aber die Leistung passte, schöpfte ich keinen Verdacht, dass etwas nicht in Ordnung wäre. Egal, ist ja gut
 gegangen.

 Jetzt kann ich bereits vom ersten Schlepp berichten, der sofort schief gegangen ist. Nun mit Bedacht wurde eine nagelneue kleine FW 
 190 (von Horizon, 1m Spw, eigentlich E-Modell) eingesetzt, die der Big Lift in jedem Fall durch Sonne, Mond und Sterne wuchtet. So
 geschehen, obwohl darauf geachtet wurde, dass die Festschnallgummis richtig an den Ausklinkhebeln sitzen. Trotzdem hing die FW
 nach der nur halbseitigen Ausklinkung schief am Big Lift und war auch durch Sturzflug etc. nicht abzuschütteln. Kein Problem, ein etwas
 flotterer Landeanflug hielt den Big Lift ohne allzugroße Gegensteuerausschläge in der richtigen Fluglage, es musste aber unmittelbar vor
 dem Aufsetzen der Flieger in die Horizontale gedreht werden. Noch mit laufendem Motor wurde nun ordentlich angeschnallt (siehe Bilder
 unten)  und hinauf ging es. Diesmal klappte alles planmäßig und die FW 190 konnte von meinem Klubkameraden Peter eingetrimmt und
 geflogen und ganz sauber gelandet werden.
 Ein Jahr später erfolgte ein wesentlich interessanterer zweiter Schleppflug (ff) mit einer gewichtigen 2m Simprop Sagitta. Nachdem der
 Motor jetzt zwar verlässlich durchläuft, besteht noch immer das "Sägen" (ständige Drehzahlschwankungen von ca. 200 U/Min) und wenn
 dann ein kleiner Segler aufgeschnallt ist und noch dazu keine Thermik besteht, dann tut sich der Motor schwer. Natürlich konnten die
 Schleppflüge mit voller Sicherheit erfolgen, also dass zu wenig Motorleistung da wäre ist nicht richtig. Dennoch klappten die drei
 Schleppflüge recht gut, sieht man davon ab, dass beim Ausklinken seltsame Verzögerungen bestanden. Am Video kann man erkennen,
 dass das Segler auf einer Seite nicht so schnell frei gekommen ist. Vermutlich ist das darauf zurückzuführen, dass die verwendeten
 Gummiringe unterschiedlich lang und kräftig waren. Zusammengefasst hat alles gut geklappt.

 Neuer Motor
 Der Super Tigre 91 leistet ganz gute Dienste, doch irgendwie könnte das Modell mehr Leistung vertragen. In meinem zweiten Big Lift
 hatte ich einen 91 Webra Speed ABC mit gut abgestimmtem Resorohr, der hatte micht Sicherheit mehr Power als der 91er Super Tigre
 Ringmotor. Daher schlug ich bei einem Abverkauf eines PH 120er's zu. Der Motor passt gut unter die Haube und der Auspufftopf
 verschandelt den Lift weniger als das Resorohr.
 Letzter Flug: 14.04.2009, 08.08.2010
 Bei sehr starkem Wind sollte der Motor eingeflogen werden wozu die Einladung eines Freundes auf seinen Flugplatz sehr gelegen kam.
 Da der Wind so stark war, dass bei die Landungen schwierig wurden, verzichtete ich auf die Montage des Huckepack-Schleppaufsatzes
 und eine Seglerschlepps. Jedenfalls lief der Motor mit dem 10% Rapicon Sprit problemlos und sehr zufriedenstellend.

 

Der Bausatz   der rohbaufertige Rumpf saubere Verarbeitung des Rumofes
Änderung auf Fenster wie früher bei Big Lift vorhanden     Servoeinbau
  Fläche mit Landeklappe und Querruder Anlenkung aerodynamisch verbessert  
die Schleppkupplung Anlenkung Schleppkupplung   mit Anschlussrippen und Deckel
erstmals Rumpf mit Flächen   Motorhaube angepasst  
Strebenrohr eingeharzt Anpassung der Anlenkungen Ruderanlenkungen fertig Verklebung des Seitenruders
Servoeinbau Gasservo unter dem Tank   Motoreinbau - Super Tigre 90
Tank- und Gasservoeinbau ;Fensterrahmenmontage jetzt endlich mit Folie  
plus 505 Gramm damit CG stimmt der fertige Flügel für die Kamerabefestigung angeschraubte Kameraplatte mit montierter Kamera (FlyCamOne²)
hier sieht man den Sitz der Kamera      

Schleppaufsatz von Muster im Internet abgekupfert Holzbedarf 2 x (33c m x 23 cm) ausgesägte Hälfte nun die nachträgliche Zeichnung angefertigt
die fertigen Teile vor der Lackierung lackiert (beachte Keil am Ende - wegen Anstellwinkel) Auslösegabel der montierte Schleppaufsatz
vor dem Erstflug   mit Huckepackaufsatz und FW 190 als Segelflugzeug  
  erster Testflug mit Aufsatz   wichtig!, dass kein Gummi an der Winkelhebelachse hängen bleibt
    Fahrwerksverstärkungsseil  
vor dem ersten Test-Schlepp mit einer... FW 190    
2.Schleppflugtag (Simprop Sagitta) Video vom Schleppflug   das Ausklinken
    Landung des Big Lift neuer Motor PH 120 AR