Zweimotorige Modelle haben auf mich
schon immer eine große Faszination ausge- übt,
denn es ist sehr schwierig, zwei Motore auf gleiche
Leistung zu trimmen und sie unter allen Umständen am
Laufen zu halten. Steht einer, muss man das Modell
meist abschreiben. Ausnahme wäre, man fliegt genügend
hoch oder auf einem Salzsee und kann dort ungehindert
irgendwo im Gleitflug mit abgestellten Motoren
landen. |

Transall C 160
Erstflugvideo |
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Die Transall Nr 1 wurde für Semi-Scalebewerbe und zur
Steigerung des Kribbelns, mit zwei OS-Wankel- Motoren ausgerüstet. Bis auf den Schalldämpfer sah man von den
Motoren nicht viel. Keiner kannte sich mit den Wankels aus, nicht zuletz
deshalb, weil sie sehr teuer waren. Eigentlich sind
sie problemlos gelaufen, so dass ich sogar beim Vorbeiflug im Wettbewerb einen Motor gedrosselt habe. Doch das bekamen
die Punkterichter nicht so richtig mit, so dass ich dann die
Ladeklappe am Heck im Flug öffenbar eingerichtet und Gegenstände abgeworfen habe. War auch nicht wirklich
erfolgreicher.
Der Verbrauch der Motoren war aller- dings groß, sodass
ich beim Wettbewernb immer trachten musste ja nicht mit zu
viel Gas zu fliegen um noch Reserven für eine Platzrunde
zu haben. - Aus diesem Grund wurden die Wankelmotoren
gegen Magnum 40 Pro ABC-Motoren ausgetauscht, die ebenfalls
sehr gut gelaufen sind. Mein Bericht über den
Wankel Einsatz im PROP aus 1988:
"Wankelmotor von Graupner OS"
nachzulesen.
Der
Bausatz ist von TOPP, hat 2,1m Spannweite und knapp
5kg Gewicht. - Das Modell fliegt hervorragend und vor
allem das Landen ist ein Genuss. ....... Auch dieses Modell wurde verkauft.
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