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Graupners Idee auf die
Retro-Modellflugzeuge aus den guten alten Sechzigern zurück zu greifen und diese in zeitgemäßer Ausführung anzubieten, schlägt
voll ein. Irgendwie ist man ja von den neumodischen
hochtechnischen Möglichkeiten schon übersättigt. Der Wunsch
nach echtem, nach Piloten- und Baukenntnissen lässt das
Interesse an dem früheren Modellen wachsen. Doch heute gibt es
kaum mehr Bausätze oder Schnellbausätze angeboten, heute
ist alles in ARF. Insider wissen, dass dieser Ausdruck nicht den Tatsachen entspricht.
Egal, auch mich traf jetzt das Nostalgiemodellflugfieber und
ich bestellte mir eine Kwick Fly in
Neuauflage. Allerdings den Bausatz ohne Motor (OS 55
...) denn Motore habe ich genügend in den Schachteln, noch dazu
alte. Nun möchte ich eine Beschreibung meiner Baufortschritte erstellen, die Interessenten hilft oder
jemand auf die Idee bringt, sich auch die Retro Kwick
Fly zu bauen. |

Kwick Fly mit KRAFT Fernsteuerung |
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Nun, nachdem meine Kwik Fly "1" mit Einziehfahrwerk gebaut
wurde und auch Graupner Servos und Empfänger eingebaut worden sind, war dieses Modell somit doch etwas weiter von meinen
Zielvorstellungen entfernt. Also musste ich ein zweites Modell bauen, diesmal aber doch deutlich näher an dem Modell von Phil Kraft. Als Servos werden nur original KRAFT Servos eingebaut. Der Motor wird
stehend eingebaut, wie damals 1967, und es sollte auch der gleiche Typ sein, ein OS MAX 60H GP. Das Fahrwerk ist
diesmal fix, eben wie damals.
Beim Bau kam dazu, dass der freie Schacht für das Bugfahrwerk geschlossen
werden musste. Weiters war interessant zu sehen, dass es wie früher üblich, keine Expo- oder Dualrate-Funktion an
der alten (vorerst muss ich die Kraft Fernsteuerung "Series Seventynine" verwenden) Fernsteuerung gibt. Noch
dazu ist das Gefühl mit einem Handsender zu steuern für mich gewöhnungsbedürftig. Das Problem sind für mich die
Ruderwege, die man beim Erstflug nicht unbedingt in maximalem Ausmaß benötigt. Daher habe ich mir vorgenommen,
dass ich das
Modell mit der MC 24 einfliegen werde. Übergangsstecker KRAFT-JR habe ich ausreichend
vorbereitet; die Servos
sind natürlich weiterhin die von KRAFT. Gegenüber meiner
Kwick Fly 1 ist diese Maschine mit 2,80 kg (gemessen mit
neuer elektronischer Federwaage) Fluggewicht mein leichtestes
10ccm-Modell aller Zeiten. Bin schon gespannt
wie das Modell fliegen wird.
Nun, vom Erstflug bin ich zurück. Er war trotz noch nicht eingelaufenem
Motor mit Absteller (braucht vermutlich doch eine Stegkerze) erfolgreich. Bei der Nachfolgenden Motorjustierung und dem Flug danach stellte sich
eine Höhenruderblockade ein (Querr. funktionierte), die natürlich mit einem Haufen Wrackteilen endete. Jetzt
weis ich schon, dass viele sagen werden, leider
mit Recht, dass ich eben die uralten gebrauchten Servos
verwendet habe,
also was war da anderes zu erwarten? Aber ich hoffte, dass der Zahn der
Zeit in den letzen 35 Jahre noch nicht so tief genagt haben wird......
Dennoch, das Modell
ist auch etwas für Anfänger und hat selbst im motorlosen
Flug hervorragende Flugei- genschaften die einem Segelflugmodell nahe kommen. - Die Trauer ist groß, doch zum
Glück habe ich ja noch die Kwick Fly 1.
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Phil Kraft mit
seiner Kwik Fly mit der er 1967 Kunstflug-Weltmeister
war. |
Die Graupner
Kwick Fly aus früheren Tagen |
Die neue Kwick
Fly 3 von Graupner |
und dazu die
gleiche Fernsteuerung aus dem Hause KRAFT (72,400 Mhz) |