Der Triebwagentyp
VT 33 0401 ist mir seit langem bekannt und als Modell be- reits durch einen Reparaturversuch vertraut. Diesen
VT 33 106 habe ich meinem Modellbahnfreund
geschenkt, der ihn auf einer eingleisigen Strecke mit
Pendel- zugsteuerung laufen lässt. -
Nachdem ich ein Fable für Piko Bakelitmodelle ent- wickelt habe, möchte ich den alten VT 33 - Bakelit in
meiner Sammlung haben.
Bei meiner Umschau
bei ebay stieß ich auf ein sehr günstiges Angebot eines
auf den Bildern schön aussehenden VT 33.
Schließlich kaufte ich ihn. Nach dem Er- halt sah
ich den Wagen an und siehe da, da waren keine schweren
Fehler zu se- hen. Wie der Verkäufer jedoch
angab, stimmte etwas mit der Motorbefestigung nicht,
seine Schraube
war zu lange und hatte in der Führungsbohrung 2mm Spiel. Das Kürzen war kein Problem und dann lief
der Triebwagen zwar aber mit Störge- räuschen,
die zuletzt nur durch eine spezielle Schraube mit Bund
eliminiert werden konnten. - Bei den Testrunden zeigte sich
das übliche "DDR-Leiden" mit den unrund laufenden Rädern.
Nun ist das kein Drama, doch werde ich versuchen, die
Sache demnächst zu verbessern. Viel werde
ich nicht machen können, denn sonst wird das
Problem womöglich noch größer.
Während der
Arbeiten am Gehäuse war zu sehen, dass die Bugscheiben
und die Scheiben im Bereich neben dem Motor
fehlten. Sie wurden aus Verpackungsres- ten
nachgefertigt und eingeklebt. Hierbei entstand auch die
Entscheidung, dem Triebwagen keine Zugspitzen-
und Innenbeleuchtung zu verpassen. - War früher nicht,
muss auch heute nicht sein.
Das
Laufgeräusch ist akzeptabel, aber nur dann, wenn der
Motor richtig herum eingebaut ist. Irgendwie
scheint die Motorbefestigungsschraube direkt am Motor, ein
wenig aussermittig zu sitzen. Das führt dazu, dass der
Moior nicht in der Wagenachse liegt, sondern
einwenig seitlich versetzt, sodass auf einer Seite die
Drehgestellblenden
ein wenig über den Wagenkasten herausragen. Ist
der An- triebsmotor andersherum eingebaut, dann
gibt es in der Bogenfahrt keine solchen Scheuergeräusche
mehr. Da dieses Problem nicht einfach durch
leichte Fräsarbeiten am Gehäuse zu behe- ben
war, wurde nachgemessen. Siehe da, der Befestigungspunkt
am Motor ist um ca. 2mm außer der Mitte. Der
Befestigungsbügel des Motors wird jetzt direkt neben dem
Motorblock montiert und die je zwei Beilagscheiben
außerhalb wieder einge- setzt und der
Lagerschild wieder festgeschraubt. Mit der neuen
Befestigungs- schraube mit einem Bund, besserte
sich die Situation deutlich. Danach bestand
noch immer in einem Bogen ein ganz leichtes
Scheuergeräusch, welches durch umdrehen des
Antriebsmotors eliminiert werden konnte. Auch nach längerer
Testfahrt tauchte das unangenehme Geräusch nicht mehr
auf. Allerdings ist der Triebwagen deswegen
immer noch nicht leise, aber das Fahrgeräusch ist angenehm.
Nach
den Motorgeräusch Tests wurde zum Abschluss am Heck des Wagens
eine
Kupplung montiert und können jetzt auch ein Beiwagen
oder andere Wag- gons angehängt werden. Um dem
Triebwagen etwas mehr Zugkraft zu ermöglichen,
wurden im Wagenboden ca. 50 g Blei eingeklebt. - Passt!
Und weil mir im Moment zeitlang war,
baute ich zwei LEDs am Wagenbug als Stirnbeleuchtung
ein. Zur Stromversorgung wurden am Heckdrehgestell
anstelle der Piko-Radscheiben islierte
Metallradscheiben aufgepresst. Aus Radschleifer- restbeständen
wurden Radschleifer angepasst und mit den Dioden mit
einem zwischengeschalteten1 M-Ohm Widerstand
verbunden. Dadurch ist die Licht- stärke bei
16V nicht so hell, dass Sorge bestünde, die Dioden
würden Schaden nehmen. Dadurch ist der
Treibwagen ein wenig aufgewertet worden.
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 VT 33
0401 (Piko, Bakelit)
Fahrvideo



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