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Mit fortschreitendem
Lebensalter muss man bei gewissen Dingen einen Schlusstrich
ziehen. So mache ich es beim Schweizer Krokodil. Diese
Lok mit der alten Märklin Bestellnummer 1305,
habe ich mir in mir 1964 in Düsseldorf um
120.- DM gekauft. Leider fiel sie dem Häuslbau zum Opfer
und konnten mit dem Verkaufserlös von 3500.-
Schilling etliche Fließen gekauft werden. Mangels Modellbahnanlage
konnte ich die Lok ohnedies nicht fahren lassen.
Heute hätte ich, nach fast 60 Jahren, gerne wieder
eine solche Lok gekauft. Doch die Preise sind
astronomisch hoch (bis 1000.-€), möchte man ein schönes
Modellmit Originalverpackung haben!
Um einen annähernden Ersatzt
für diese Lok zu haben, erstand ich vor einigen
Jahren eine Märklin Be 6/8 Nummer 13 302. Die ist zwar schön, aber
eben nicht mit der alten Ganzmetall 1305
vergleichbar. Diese Lok bedurfte keiner Service- arbeiten
und läuft bisher einwandfrei, aber seltenauf einem
Testoval.
Da ich eventuell nach
Corona mal die Gelegenheit habe, einige meiner Loks
auf der Modellbahnanlage von Walter fahren lassen zu
dürfen, müssen das Gleich- stromloks sein.
Das geht mit der vorhandenen Be 6/8 nicht. Also
erstand ich günstig eine beschädigte Be 6/8 und habe
mir damit auch wieder eine Arbeit er- kauft, um die
Zeit mit Ausgangsbeschränkungen
locker durchstehen zuz können.
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SBB
Be 6/8 (Hamo), DC
Fahrvideo

SBB Be 6/8 (Märklin), AC
Fahrvideo
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Die
SBB Be 6/8 in Hamo (DC) Ausführung muss repariert werden
Die
Lok wurde mit gebrochender Pufferbohle und Umgebung
gekauft und "Beschädigungen
am Gehäuse" waren auch angekündigt. Auf den
Anbotsfotos sah das alles für mich erfreulich reparabel
aus. So war es dann auch. Die Teile der
Pufferbohle waren nicht durchgebrochen, sodass man sie
einfach mit Sekunden- kleber reparieren konnte.
Und ein Kupplungshaken fehlte, ansonsten fand ich keinen
Schaden mehr. Der Kauf war erfolgreich.
Um
das Innenleben der Lok zu kontrollieren, mussten die
Gehäuseteile abgenommen werden. Beim Mittel- teil
ist das einfach, doch bei den Vorbauten nicht. Ich fand
heraus, dass die Vorbauten im Bereich der Pufferbohle
mit einer Nase im Fahrgestell eingehakt sind und dann
einfach in der Mitte das Gehäuse auf das
Fahrgestell aufgedrückt werden muss. Beim Abnehmen muss
man das Gehäuse mit einem Schrau- benzieher
seitlich auf einer Seite beim Mittelteil abheben und
nach vorne schieben, sodass sich die Nase aushängt.
Dann löst sich das Gehäuse (irgendwie). Dieser
Vorgang ist auch bei einem Lampentausch notwendig.
Nach
einigen langsamen Aufwärmrunden der Lok begann plötzlich
der Motor zu kreischen an. Er verlangte nach
einem Tröpfechen Öl auf seinen Lagern und damit war die
Sache dann auch schon erledigt. Bei der Gelegenheit
wurden die trocken aussehenden Radlager auch vorsichtig
geölt. Danach lief die Lok super
Damit die
Lok komplett überholt ist, musste noch ein
Kupplungshaken ergänzt werden, denn der dürfte bei
dem Crash der Lok entschwunden sein. In der Lagerbox
fand sich ein Märklin Blechhaken, der gerade gebogen,
gekürzt und mit einer Bohrung versehen werden musste.
Mit einer kleinen Blechschraube wurde er am
Vorläufer angeschraubt. Damit ist die Lok einsatzbereit.
Nach der Probefahrt wurde noch eine Reinigung
des Gehäuses durchgeführt und jetzt glänzt die Lok. Eine
Märklin Box einer anderen Lok wurde für die Be 6/8
zurechtgefräst und somit ist die Lok gut gelagert. Bei
einer Probefahrt bei meinem Mpdellbahn Nachbarn Walter
lief die Lok gut und ich schenkte sie ihm.
2026
kaufte ich wieder ein gut erehaltenes "Krokodil"
(Nr 2) nach,
um den Enkeln bei Gelegenheit die Freude mit
dieser Lok zu ermöglichen.
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Die Be 6/8 von Hamo
(=Märklin) |
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SBB Be 6/8 (Hamo) * |
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Fahrvideo |
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Motor und Betriebsartenschalter O-U |
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die Beschädigungsstelle Puffer |
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BB Be 6/8 (Hamo) ´m Nr 2 |
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Das Schweizer
Krokodil von Märklin, Nr 13 302 (AC) |
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Be 6/8 (Märklin) Wechselstrom 3L |
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