| |
|
|
|
|
|
Seit langem bin
ich an der Suche einer günstigen Gelegenheit, eine
wirklich alte E 44 1952 von Fleischmann
zu erhaschen. Nun ergab sich die Gelegenheit zum preisgünstigen Kauf
einer Lok aus den Baujahren um 1955. Mein Interesse an der Lok ist auch damit begründet, weil ich den
Unterschied zu den E 44 Bakelit- Loks von Piko sehen
möchte.
Nach Erhalt der Lok war klar zu
sehen, dass sie der Bauart nach, aus den 1950- ziger
Jahren stammt. Die Länge ist mit der Lok von Piko
gleich, Höhe und Breite sind etwas größer (M 1:
82). Technisch hat die alte Fleischmann Lok zwei Drehge- stelle
und läuft daher präzise geradeaus am Gleis dahin. Bei
den Piko E-Loks ent- wickelt der "Mittelmotor" ein
Eigenleben zwischen den Schienen, weshalb die Drehgestelle
in der Folge oft etwas seitlich
verschoben über das Gehäuse herausragen.
|

E44
1952, Fleischmann
Video |
Das Service der Fleischmann E 44 1952
Die Lok ist optisch in
einem guten Zustand und fährt auch recht gut. Dem Geruch
bei der Fahrt nach dürfte eine Reinigung des Motors und
Fahrgestells mit Waschbenzion angebracht sein. Es fehlen
auf einer Seite die Fenstercellons die am
Besten für die ganze Lok neu angefertigt werden müssen,
aber ansonsten ist die 65 Jahre alte Lok gut
in Schuss.- Bei der Probefahrt begann die
Lok vorerst langsam anzulaufen. Das Schmieröl musste
warm werden. Ansonsten lief die Lok ganz
normal und nach der Reinigung wird es besser werden.
Gesagt getan, die Lok wurde zerlegt und dasd
Innenleben untersucht. EIn Massekabel zum Motor war ab,
sonst war alles OK. Die Beleuchtung wurde mit
Kontaktspray besprüht, da fallweise ein Lämpchen
ausgefallen ist. Fenstercellone fehlten
teilweise, daru,m wurden alle neu angefertigt und eingeklebt.
Die Reinigung des Motors und der Fahrgestelle
wurde mit Waschbenzin vorgenommen. Die Schleifkohlen
wur- den nicht entfernt, da der Kollektor einen
sauberen EIndruck hinterlassen hat.und bei der Fahrt
keine Fehler auftraten, die auf steckende
Schleifkohlen hingedeutet hätten. Im Anschluss an
die Reinigung wurde dezent geölt, denn die
Probefahrt der ungeölten Lok zuvor war reichlich laut. Die Ölung
ließ die Lok wieder leise schnurren, lediglich
in der Rückwärtsfahrt sind die Fahrgeräusche geringfügig
lauter.
Nach der Überarbeitung der
Farbschäden wurde die Lok in einer zurecht gefrästen
Märklin -Verpackung unter- gebracht und wartet
auch künftige Fahreinsätze. Da die Lok im
Originalzustand bleiben soll, werden die Kupp- lungen
nicht umgebaut. Damit ein kleiner Zug mit der Lok
zusammen kommt wurden einige Fleischmannwagen gekauft. |
|
|
|
|
|
 |
 |
 |
 |
|
DB E 44 1952 |
|
|
|
 |
 |
 |
 |
|
|
|
|
Vergleich E44 Fleischmann mit Piko |
 |
 |
 |
 |
|
|
|
Ansicht der 2 Drehgestelle |
das Innenleben der Lok |
 |
|
|
|
|
Lok mit Fleischmann Blechwagen 1960 |
|
|
|
|
|
|
|