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In meine kleinen
Trix Express - Sammlung fehlt die älteste E10, die 003.
Damit ich mich an so einem alten Modell
erfreuen kann und es für die Nachwelt verwendbar machen
kann, muss man es erstmals besorgen. Mit Hilfe ebay gelingt das
ganz gut. Meine E 10 003 ist ja ein
Prototypnachbau und daher nirgends anders zu haben. Umso
mehr möchte ich diese Lok technisch und optisch
restaurieren und umbauen, damit man auf zB
Roco Gleisen damit fahren kann.
Nachträglich
stellte sich heraus, dass die Umrüstung der Radsätze
wesentlich ein- facher möglich gewesen wäre,
hätte ich mir fertige Normradsätze besorgt.
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Trix
Express E 10 003
Video |
Restaurierung und Umrüstung der Radsätze
Bevor restauriert
wird, erfolgt eine "Bestandsaufnahme" vom Zustand der
Lok. Wie auf den ersten Bildern zu sehen ist,
hat die Lok schon einiges am Buckel. Das sieht man bei
den Abnützungen der Radlaufflächen und den
hier noch aus Messing gefertigten Zahnrädern der
Antriebsachsen. Natürlich hat das Gehäuse da und dort kleine
Lackschäden. Diese halten sich aber in Grenzen und ist
daher eine Neulackierung nicht nötig. An
technischen Fehlern zeigte sich ein Stromabnehmer als
schadhaft, der nicht richtig überkreuzte und daher schief
lag. Im Gehäuse zeigte sich eine staubige Schicht auf
allen Teilen. Ein kleines eingetrocknetes Spinnen- nest
und ein kleiner Gleisnagel heftete am Dauermagneten des
Motors, die Zahnräder waren sehr verschmutzt. Aber
so ist das eben bei einer Lok die aus der Zeit nach 1955
stammt und die auch viel gelaufen ist. Es ist beachtlich,
dass der Gesamtzustand dennoch annehmbar ist.
Erwähnenswert
scheint mir, dass ich nach anfänglicher Sorge des
Verschwindens der Lok am Postweg, nach fast
zwei Monaten dann doch das Päckchen erhielt. Wie man
unten sehen kann hatte es einen Aufgkleber der
besagte, dass es fehlgeleitet worden ist und nun doch
noch aus Canada bei mir eingetroffen ist.
An
Überarbeitungen stehen an: Totalreinigung, ein
Achsentausch auf Trix-International-Achsen, neue
Haftreifen (Fleischmann Nr. 54 4001),
Drehgestellrahmen
lackieren und der Umbau der Schleifer, damit insgesamt
die Lok tauglich für Roco-Gleise wird.
Die
Zerlegung erfolgt der Reihe nach bis hin zu der
Demontage der Drehgestelle. Dann werden die Rad- blöcke
ausgebaut und die Trix-Express-Räder abgenommen. Danach
können die Getriebe und Radlager gerei- nigt
werden und anschließend die neuen Normachsen eingebaut
werden. Bei den Antriebsblöcken muss man darauf
achten, dass die Schraubgewinde immer an der Aussenseite
zu liegen kommen, denn sonst kann man den
Messingmotorträger nicht anschrauben. Im Zuge
der Umbauarbeit wurde auch eine Schleiferplatte am
Laufdrehgestelle abgeändert, sodass ein neues Schleiferpaar
mit Kontakabnahme an den Radinnenseiten eingebaut werden
konnte. Vor dem Zusammenbau wurde
der schwarze Teil des Lokgehäuses, die
Drehgestellblenden und die Pufferboh- len mit
schwarzem Kunstharzspray seidenmatt lackiert.
Anschließend wurden die Radböcke mit den Normach- sen
eingebaut, der Motor montiert und an beiden
Drehgestellen die Kontaktplatten neu befestigt. Die
Montage der Pufferbohlen ist problematisch.
Nach dem Einbau der Kupplungen kann das Fahrghestell
wieder ins Gehäu- se eingebaut werden.
Abschließend
müssen am Lokgehäuse Lackausbesserungen vor genommen
werden, damit die Lok ansehn- licher wird. Sie
soll ja nicht neu aussehen, man soll ja auch etwas von
den fast 60 Jahren ihrer Existenz sehen.
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Lokansicht nach Erhalt |
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die Abnützungen gut sichtbar |
Staub wohin man schaut ... |
der Nagel am Magnet stört nicht |
das Geriebe verschmutzt |
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nach der Abstaubung |
Paketdeckel mit dem Schilkd Fehlleitung |
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Beginn der Zerlegung |
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alles zerlegt |
Drehgestelle entlöten |
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Drehgestelle zerlegen |
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Ausbau der Getriebe-Blechlaschen aufbiegen |
Getriebeblock mit dem jOriginalradsatz herausziehen |
zerlegtes Antriebsdrehgestell - wichtig ist das Kreuz
für das Kardangelenk |
Drehgestelle mit neuen Normradsätzen wieder
zusammengebaut |
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Drehgestelle fertig zum Zusammenbau |
Ansicht des Antriebsdrehgestells |
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