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Weil die Zeit während
Corona Lockdown 2 lang und sich keine Flugwetterperi- ode
anbot, befasste ich mich weiterhin mit Modellbahnen. Das
Interesse an der Marke MEHANO(tehnika), einst
aus Slovenien, entstand durch den Kauf einer USA
Elektrolok der Type GG 1. Die Lok ist hervorragend
technisch gelöst, sau- ber gefertigt und
funktioniert mit den zwei Motoren wunderbar. Was lag
also näher, noch eine Lok dieser Firma zu
kaufen, um zu sehen, ob auch diese Lok eine gleich
gute Qualität aufweist. Leider war sie nicht ganz
überzeigend. Ein weiterer Vorteil vom Kauf
der Lok war, dass 3 Mehano Güterwagen dabei waren,
welche ich auch am Märklin Santa Fee Lokzug, an
die
Baldwin Diesellok von Fleischmann, sowei an die GG 1 E-Lok anhängen kann.
Offenbar ist das gekaufte Modell der Mehano Alco Century 628
Nr 5462, kaum zu finden und dürfte aus einer
Startpackung stammen. Diese Lok ist
ein Modell einer in Amerika und der Welt weit verbreitenten Lokbauart. Die
Vorbildlok erbringt eine
Leistung von 2750 hp und erreicht eine Höchstge- schwindi keit von 105 km/h.
Nachdem die Alco 628 eher nervig war, testete
ich noch eine kleinere Mehano Diesellok. Auch
preisgünstig, daher riskant, überraschte die EMD GP 18,
der Santa Fe Bahngesellschaft, positiv. Die
Vorbildlok erbringt eine Leistung von 1800 hp .
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Alco 628, 5462 (Mehano)
Fahrvideo

EMD GP 18, 2654 (Mehano)
Fahrvideo |
Die Mehano Atlas
Alco Century DS 628, ihre EIgenschaften und die
Nachbesserungen
Nach
dem Auspacken der sehr gut detaillierten und
ausgeführten Lok wurde sofort ein
Fahrtest durchgeführt. Die Lok fuhr in beiden
Richtungen gut, doch (noch) mit leichtem Ruckeln, was
ich auf die sich erst reinigen- den und
einlaufenden Kontakte zurückführe. Die
Geräuschentwicklung ist nicht unangenehm, da sie zur
Die- sellok irgendwie noch dazu passt, aber im
Vergleich zur E-Lok GG 1 wirkt sie laut. Die
Beleuchtung funkti- oniert nur auf Seite des
Fahrerstandes, aber in beiden
Fahrtrichtungen. Das ist zwar für eine moderne Lok
nicht mehr "State of Art"; ein Lämpchen am anderen Ende
der Lok wird nachgerüstet.
Beim Befahren des
kleinen KLEINBAHN-Innenkreises (780mm Dm) zeigte sich, dass die
Drehgestelle der Lok in einer Fahrtrichtung zu
geringen seitlichen Ausschlag haben, was zu
Entgleisungen führt. Es sind nur wenige Grad, welche
die Drehgestelle auf einer Seite weniger Ausschlag
haben. Durch das Verschieben des
Schleiferkabels und das Abfräsen von Kunststoff an der
Innenseite einer Aufstiegleiter, konnte der Aus-
schlag verbessert werden, wodurch das Probolem nicht
gelöst wurde.
Weiters gibt es beim hinteren
Drehgestell ein Problem, nämlich dass die Antriebsachsen
zu wenig Seiten- spiel haben und sich den engen
Gleisbögen nicht vollkommen optimal anpassen können. Der
entscheidende Fehler bei der Lok ist jedoch der
aussermittige Drehpunkt des Drehgestells und der
ungleiche Achsabstand zwischen den
Antriebsachsen. Dadurch werden Entgleisungen der
jeweils hinteren Achsen jedes Drehge- stells,
wenn es sich am Lokende befindet, wesentlich gefördert. Wären die
Spurkrämze einen halben Milli- meter höher, würde das
hier schon helfen. Als
die Lok geöffnet war, konnte ein Lämpchen am hinteren
Lokende eingebaut werden. Gleichzeitig wur- den ín
jedem Drehgestell zusätzliche Radschleifer am
Getriebegehäuse mit
Sekundenkleber angeklebt. Die Schleifer verbinden die
Räder der mittlere Achse mit der letzten Achse, sodass eine
zusätzliche
Kontaktga- be zustande kommt. Auf diese Art
und Weise fährt die Lok deutlich gleichmäßiger. -Es hat
sich gezeigt, dass wenn die Lok wieder zu
Ruckeln beginnt, eine Beträufelung aller Schleifer jedes
Drehgestells, sofort eine Verbesserung bringt.
(Vermutung: Die metallurgische Beschaffenheit der
Radinnenseiten ist nicht optimal)
Abschließend
ist zu sagen, dass die Lok doch einen etwas erhöhten
Geräuschpegel erzeugt, der den Gelenk- wellen
zuzuorden ist. Dieses Geräusch kenne ich auch von Roco
und Piko-Altloks, sodass
es mich nicht un- gemein stört. Interessant
ist, wenn die Drehgestelle mit sanftem Druck zueinander
gedrückt werden, dass die Geräuskulisse angenehmer
wird. - Egal, nach
den ersten diversen kleinen Verbesserungen fährt die Lok
brauchbar, sodass man zufrieden sein kann.
Mag
sein, dass die Lok aus einem Mehano EInsteiger Set
stammt, denn man sieht sie sonst nirgendwo. Das würde
den erheblichen qualitativen Unterschied zur GG 1 von Mehano
erklären.
Behebung
des Entgleisungsgrundes
Nur durch
Unterlegen von Kunststoffplättchen unter der
Außenschiene an bestimmten Gleisbogenabschnit- ten
der Testbahn, konnte das Entgleisen der jeweils hinteren
Achse der Drehgestelle vermindert werden. Das
ist unbefriedigend! - Bei der Suche der Ursache
ist wie oben schon angeführt, die außermittige Lage des
Drehpunktes zu sehen. Bei der Fahrt im Bogen wird beim
hinten liegenden Drehgestell die hintere Achse
entlastet, weil die Drehgestellkonstruktion diese
Bewegung zulässt. Gelingt es, die Achse ins Gleis zu
drücken, entgleist sie nicht mehr.
Versuchsweise
wurde am besonders entgleisungsfreudigen Drehgestell ein
Gummiring von unten über den Kupplungshaken
und hinauf zum Kühlluftauslass gepsannt und Testfahrten
durchgeführt. Der Versuch war sofort
erfolgreich, denn gleichgültig bei welcher
Fahrgeschwindigkeit, es fand keine Entgleisung mehr
statt.
Die Lösung mit dem Gummiring muss
durch eine andere ersetzt werden. Zu dem Zweck der
Aufrichtung der Drehgestelle, werden am oberen
Ende Federn angelenkt. Durch deren Zugkraft kommt es
dazu, dass die Drehgestell Getrieblöcke
zueinander gezogen werden, woraus sich ergibt, dass die
hintere Achse dann be- lastet wird und deutlich
sichtbar nach unten hängt.- Die Verwendung
vorhandener kleiner Zugfedern ermög- licht, dass im
Lokinneren ein dünner Draht jeweils an jedem
Getriebeblock mittes einer kleinen Schraube befestigt wird. An
geeigneter Stelle, ohne drehende Gelenkwellen
oder die Drehbarkeit der Getriebeblöcke zu behindern,
wurde der Federzug montiert und durch dementsprechende
Ablängung der Kabel die erforder- liche Zugkraft
eingestellt, die gewährleistet, dass die Federspannung
so groß ist, dass die kritischen hinte- ren Achsen
bei der Bogenfahrt im Gleis bleiben. Dazu war viel
Geduld und lange Testfahrten für die Einstel- lung
erforderlich.
Fazit:
Die Lok ist nicht optimal für
wellige Gleislagen! - Auch der Zusatzaufwand mit der
Feder brachte keine zufriedenstellende
Verbesserung. Wohl konnte das Entgleisen der jeweils
letzten Achsen verhindert werden, dafür
entgleisten die vorderen Achsen an einer bestimmten
Weiche, die problematisch ist. Die momentane Funktion
der Lok ist nur teilweise befriedigend und mehr daran
herumzubasteln lässt keine bessere Fahr- weise
erwarten. Abschließend besteht noch die Frage,
von welcher Bahngesellschaft diese Lok ist. Im Internet
fand ich dazu keinen Hinweis.
Nachstehend der Bericht über die
EMD GP 18 Lokomotive.
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Atlas
Alco Century DS 628, 5462 |
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die Antriebstechnik der Lok |
Antrieb mit Gelenkwellen |
ergänzte Radschleifer |
Logo der Bahngesellschaft - welche ??? |
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so müsste das Drehgestell hängen |
Ansicht der Lok mit Vorspannfeder |
genauer Ansicht |
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EMD GP 18, 2654 |
Da meine Erfahrungen mit
obiger Alco DS 628 nicht so sehr positiv ausfielen, ordnete
ich das dem Umstand zu, dass ich eine Lok aus einem
Anfangsset gekauft habe. Weil ich die Hoffnung
nicht aufgeben möchte, dass es bei dieser Art der
Dieselloks doch auch "bessere" gibt,
kaufte ich noch eine, diesmal nur vierachsige
EMD GP 18, der Santa Fe Bahngesellschaft, die nicht aus
einem Set stammt.
Die GP 18
wurde samt den Unterlagen und in Originalverpackung
angeboten, was ich als
positiv ansehe. Da kann man über die Technik nachlesen
und viel- leicht besser darauf eingehen. Da bei
der Lok die Drehgestelle mittig ange- trieben
werden, wird die Entgleisungsproblematik wie bei der 628
wegfallen.
Das Lok-Modell der GP 18 mit der Nummer
2654, ist eher selten im Internet
zu finden, aber doch ein Modell einer in
Amerika und der Welt weit verbreiten
Lok- bauart. Die Vorbildlok erbringt eine
Leistung von 1800 hp .
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EMD GP 18, 2654 (Mehano)
Fahrvideo |
Die Mehano EMD
GP 18, ihre EIgenschaften und die
Nachbesserungen
Nach dem
Auspacken wurde die Lok sofort
aiufs Gleis gestellt und ab ging die Post. Nur ein
leises Schnurren des Motors war zu hören und
das Laufgeräusch der Räder. Auch die kritische,
beschädigte Weiche macht der Lok keine
Probleme, denn sie folgt brav dem Schienenstrang und
entgleist nicht.
NAch der Öffnung der Lok,
dazu sind zwei Schrauben auszudrehen, zeigt sich ein
Mittelmotor der üner kurze Gelenkwellen die
Drehgestelle antreibt. Beim Laufen der Lok machen die
offenbar mit Siliconfett behandelten Gelenke
keinen Lärm. Die Lok scheint ziemlich neuwertig zu sein
und daher ist alles in Ordnung. Das Ge- häuse
wiedetr montiert, wird ein Zugversuch gemacht. Die Lok
ist sehr leicht und hat keinen Platz für zusätz- liche
Bleizugabe, daher ist die Zugleistung mäßig. Hätte sie
zwei Haftreifen, wäre sie ausreichend stark.
Bei
dieser Lok aus einer Verkaufspackung merkt man wioeder,
dass Mehano gute Lokomotioven erzeugt. Die
Farbgebung gefällt den Enkeln und sie spielten sofort
mit der Lok. |
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EMD GP 18 (Mehano) |
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das Fahrgestell |
die Antriebsanordnung |
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