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Die Loksammlung wächst
und das Corona Virus ist Schuld daran! Ja, ich brauche eine
Beschäftigung und das Zerlegen, Reinigen und
Zusammenbauen von Loko- motiven
beschäftigt mich und lenkt davon ab, dass man keinen
Schritt hinaus gehen darf bzw soll. Und jetzt
ist es erst Ende März, ...., und dauern wird es min- destens bis Ende
Mai. Also kaufte ich wieder ein
Bastelobjekt, welches dem Preis nach Arbeit erwarten ließ.
Dei Probefahrt zeigte jedoch, dass die Lok fast in
Ordnung ist, sieht man von Verschmutzungen ab.
Der Vorbesitzer hatte zusätzliche Bleigewichte in die
Lok geklebt, die sich jedoch irgendwann gelöst
und im Fahrerhaus umhergeflogen sind. Das
Gehäuse konnte ich durch auseinanderziehen des unteren
Randes vom Fahr- gestell abziehen. Da kam ein
kleiner Motor zum Vorschein, der allerdings locker war.
Durch Festziehen war der Fehler rasch behoben.
Anschließend wurden die zusätzlichen
Bleigewichte neu eingeklebt. Schließlich wurde mit
Waschbenzin das Fahrgestell und die Räder und
Kontaktflächen gereinigt. Eine Probefahrt verlief zufriedenstellend,
sodass das Gehäuse wieder montiert werden konnte.
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 BR 80.0338 (Roco)
Fahrvideo
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Bei den Probefahrten ruckelte die
Lok, was ein Zeichen für ungenügende Kontaktgabe ist. Da
die Kontakte ja gereinigt worden sind, kann es
nur daran liegen, dass sie nicht ausreichend gut an den
Rädern anliegen. Etwas mühsam gestaltete sich die
Justierung der Kontaktpaare Durch die
Zusatzgewichte und die Haftreifen ist sie erstaunlich
stark.
Der unregelmäßige Lauf störte mich
und ich nahm die Abdeckung der Achsen ab. Jetzt konnte
ich die Achsen ausbauen und die seitlich am
Fahrgestell angeordneten Schleifkontakte
einstellen. Vor dem Zusammenbau wurde die mittige
Anpressfeder im Fahrgestell ein wenig gedehnt,
damit sie die Achse sicher an das Gleis drücken
kann. Die Achsen wurden wieder keine bemerkenswerte
Besserung der Kontaktgabe. An den Rad- schleifern kann es
nicht liegen, also kann es nur am schlechten
Massekontakt der Achsen im Fahrgestell liegen, oder
es ist das starre Fahrwerk mit zu unbeweglichen
Achslagern, welche die Achsen ungenügend am Gleis aufliegen
lassen.
Als Abhilfe wurde ein 1,5mm breiter
Berylliumstreifen mittig quer zur ersten Achse aufgelegt
(siehe Foto unten) und auf der
Getriebeabdeckung die kleinen Ansätze oberhalb der
Achse entfernt. Danach wurde die Getriebe- abdeckung
wieder montiert. Nun kann die vordere Achse ein wenig
auf- oder abschwenken und sich so dern Unebenheiten
der Gleise und Weichen besser anpassen. - Die Lok läuft jetzt
sehr zufriedenstellend
Unten noch vier Vergleichsbilder
zwischen der Roco BR 80 und der übergroßen BR 80 von
Kleinbahn.
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DB 80.033 (Roco) |
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4 Bleigewichte eingeklebt |
Ansicht des einfachen Kurbeltriebes |
Ansicht Getriebedeckel und Kontakte |
Achsen ausgebaut, Kupferstreifen nach Achseinbau an
dieser Stelle |
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Vergleich Roco BR 80,033 zu Kleinbahn BR 80.028 |
links Roco, rechts übergroße Kleinbahn |
links Kleinbahn, rechts Roco |
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