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Modellbauer haben
die unterschiedlichsten Vorstellungen über ihr Hobby.
Meine persönliche Auffassung zum Thema Originaltreue
ist, dass die Modelle nicht ge- altert und somit
verschandelt werden. Verschandelte Modelle sind
natürlich preisgünstiger zu erstehen und die
Freude und der Spaß zur Wiederherstellung eines
möglichst "schönen" Zustandes bewegte mich
einen Versuch in diese Richtung zu unternehmen.
- Als
die Lok ankam lief ein Schüttelfrost über mich hin- weg.
Wie man so eine schöne Lok nur so gräßlich verunstalten kann. Zugegeben,
die echten Loks sahen
letztlich auch so
verdreckt aus. - Mir gefällt das aber nicht und daher entschloss ich mich zu einer tiefgehenden
Restaurierung.
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Fahrvideo |
Gleich zu Beginn die Testfahrt.
Der Fahrtrichtungsumschalter wollte nicht so recht,
schlimmer war jedoch, dass die Lok einmal
nicht losfahren wollte. Also nur neu lackieren reicht
nicht aus, da muss wohl mehr gemacht werden. Bald bemerkte
ich, dass das Zwischenzahnrad vom Motorgetriebe auf das
Zahnrad am Laufrad, "Zahnprobleme" aufweist und das
zum Durchrutschen führt. Also muss ich mich um ein
preiswertes Zahnrad kümmern und ersteigerte ein
Fahrgestell einer BR 23, welches dieses
Zahnrad hat und von dem ich hoffe, dass es passen wird.
Damit belaufen sich die Kosten auf rund 60.-
Euro. Na gut, es hat ja Spaß ge- macht.... Zu dem Verdruß über das kaputte Zahnrad
kommt noch, dass dieses Radpaar auf seiner Achse von
einem Vorbesitzer offenbar eingelötet worden
sein dürfte, damit es fest ist. Nun, das hatte ich auch
zu beheben. Jedenfalls
musste die Lok total zerlegt und durch Behandlung des
Gußkessels mit Nitroverdünnung, des Tenders mit Waschbenzin,
lackierbereit gemacht werden. Mit Belton-Spray Seidenmatt
schwarz gelang die Lackierung perfekt. Nach dem
Abtrocknen des Lacks wurden die Kupferbänder am Kessels
mit Kupferlack originalgemäss nachgezogen. Die Nachziehung
der mit roter Farbe gestrichenen Bereiche schloss die
Restauration ab. Eine neuerliche Probefahrt
erfolgte mit sehr gutem Erfolg; die Lok fährt jetzt schön und
der Umschalter funktioniert auch zufriedenstellend.
Mit dem als Ersatzteilspender dienenden
Fahrgestell einer BR 23 wird eine weitere BR 23
entstehen, die ohne Antriebsmotor und Getriebe
jedoch mit originalgetreuem Antriebsgestänge, also ohne
Synchronisation der Antriebsräder mittrels
Zahnrädern, auch als zweite Lok bei einem Zug mitlaufen
oder neben einem Lok- schuppen stehen kann.
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Die gekaufte
Lok DA 800 |
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alles zerlegt und Lok und Tender neu lackiert |
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der neu lackierte Kessel |
DA 800 |
das Lok-Fahrgestell |
der Motor |
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Fahrwerke und Gestänge |
der Fahrtrichtungsumschalter usw. |
Radachse mit defektem Zahnrad |
Griffstangen, Rohre |
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die Fertigstellungsphase hat begonnen |
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Aus Ersatzfahrgestellresten entsteht ein BR 23 Standmodell |
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Ersatzteireste werden zu einem Standmodell zusammengefügt |
das Bastel-Fahrgestell mit Rädern und Gestänge ... |
...dazu
der Kessel einer DA 800... |
...und
so sieht die fertige Lok schließlich aus |