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Da diese Lokomotiven
zu den Ganzmetall-Lokomotiven zählen, sind sie für mich von
großer Bedeutung. Ich habe später die 01 182 verschenkt,
habe diese Lok aber durch Ankauf einer
baugleichen 03 1361 von Fleischmann ausgeglichen..
Die
BR 01 182 von
Fleischmann (1361-64) ist eine weitere Lok der Reihe 01 in
meiner Oldtimer-Lok-Sammlung. Wissend, dass ich aber eine
preiswerte gebrauchte Bastellok kaufe (42€), bei der der Motor leer
läuft, aber das Getriebe die Steuerung nicht antreibt,
war ich davon überzeugt, dass ich das Problem
kenne und die Reparatur einfach ausfallen würde.
Ich ging davon ging ich aus, da ich schon wie bei
alten Fleischmannloks das Problem hatte und dabei meist nur die Motorritzel locker waren. Der Motor läuft, die Lok
fährt dann aber nicht. So lau- tet in diesen Fällen wie auch hier
die Schadenbeschreibung.
Die 01 182 hat die
Anordnung des Schornsteins an einer Stelle, an der der
Ein- bau eines Rauchgenerators sehr
arbeitsintensiv wäre. Um meinem Enkel eine "rauchende"
Lok zum Spielen geben zu können, musste ich das
Nachfolgemodell BR 01 220 ankaufen. Auch in
diesem Fall ein durchdrehender Motor, aber keine Fahrbewegung.
Diese Lok war auch günstig und sie befindet sich in
einem schönen Zustand. - Dennoch musste auch
hier eine umfangreiche Reinigung und nachfolgende Reparatur
erfolgen, die letztlich eine gute Lok für die Sammlung
ergab.
Als Ersatz für die
verschenkte 01 182 wurde die Baugleiche 03 1361 von
Fleisch- mann (ebenfalls 1361-64) angekauft. Da bei den Loks die
Fahrerhäuser abnehm- bar sind, konnte in der Produktion
in den Jahren um 1960 durch geänderte Be- druckung die BR 03
1361 entstehen. - Auch diese Lok hat
Fahrprobleme und fährt nur ganz langsam und
raucht stark aus dem Motor heraus. |
 BR 01
182, Fleischmann
Fahrvideo

BR 01 220, Fleischmann
Fahrvideo

BR 03 1361, Fleischmann
Fahrvideo |
Die Reparaturarbeiten
bei Lok 01 182
Zuerst wurde die Lok aus einem Berg von
Zeitungen geborgen. Dann natürlich der erste Blick auf
die Lok, ob alle Räder und Kuppelstangen
richtig stehen da oft auch hier Probleme auftreten. Aber
es war kein Problem er- kennbar. Der zweite
Blick artete so aus, dass ich die Räder zu drehen
versuchte. Siehe da, da ratterte es im Getriebe.
Sofort war der Blick auf das Motorritzel gerichtet und
es war in Ordnung, jedoch war zu sehen, dass das
Zahnrad kurzzeitig außer Eingriff kam. - Der
Grund? Alles klar, der Motor
war locker!
Die Reparatur war rasch
erledigt, denn die Schraube liegt unter der
Nachlaufachse und war sofort festgeszogen. Schade,
ich hätte gerne mehr gebastelt....
Dann
folgte eine Probefahrt, bei der sich die Lok sehr zäh
bewegte. Also muss eine Reinigung und Schmierung erfolgen.
Die dann folgende Probefahrt zeigte, dass die Lok wieder
in Ordnung ist und klaglos fährt. Abschlies- send
muss ich sagen, dass diese alten Loks schwergewichtig
sind, aber sehr gut laufen. Auch ohne Haftreifen kann
ein langer Zug gezogen werden.
Um meinem
Modellbahnfreund eine Lok zu geben, die auf seiner
Anlage bestens einsetzbar ist, habe ich ihm diese
Lok geschenkt. Allerdings musste eine Diodenbremse
eingebaut werden, damit die Lok etwas langsa- mer
läuft und im Verband mit den diversen anderen Loks
verwendet werden kann. Dazu wurden je drei 1N4002 Dioden
hintereinander gelötet und spiegelbildlich drei weitere
die an den gemeinsamen Enden verlötet worden sind.
Damit kann die Fahrspannung um ca. 2,1V reduziert
werden. Erfahrungsgemäß reicht das gerade aus, dass
die Lok in den kurzen Bremsbereichen in seinem
Schattenbahnhof zum Stillstand
kommt.
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auf der Suche nach dem Getriebefehler |
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die gesäuberte und reparierte Lok |
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Die Reparaturarbeiten bei Lok 01 220
Die Lok konnte sehr günstig
ersteigert werden. Der Zweck des Ankaufs sollte sein,
dass sich eine Gleichstrpom-
Zweileiter-Schnellzuglok mit einem Rauchgenerator in
der Sammlung befindet. Damit kann dem kleinen Enkel Konstantin
die Freude einer dampfenden Lok auf dem
Testoval bereitet werden.
Zu Beginn
erfolgte eine Probefahrt mit schlechten Erfahrungen. Die
Lok fuhr nur kleine Strecken und der Motor
drehte durch. Das alte Leiden, das Motorritzel ist lose.
Es war also der Triebtender zu zerlegen um zum Getriebe
und zum Motor zu kommen. Nach Abbau des
Antriebs vom Tenderrahmen zeigte sich der Fehler mit dem
Ritzel und mit dem überölten Zahnradgetriebe. Der
Vorbesitzer hatte die Lok viel im EInsatz und
er hat sie sehr dezent mit Mattlack behandelt um sie
naturähn- licher aussehen zu lassen.
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BR 01 220, Fleichmann
Fahrvideo |
Es stand also eine Waschung
des Fahrgestells mit Reinigungsbenzin an. Zuvor
wurde jedoch noch der Motor zeglegt und auch
er bedurfte einer eingehenden Reinigung mit Benzin.
Danach wurde der Motor wieder kom- plettiert,
die Motorwelle beim Ritzel eingekerbt. Mit einem kleinen
Tropfen grünem Loctide wurde das Ritzel
wieder aufgeschoben. Nach einer
Minute saß es schon wieder fest auf der Welle.
Vor dem
Zusammenbau des Triebtenders wurden alle Haftreifen
erneuert. Die Endmontage verlief problemlos. Danach
wurde das Fahrgestell mit den R#ädern und die Lok
äußerlich ebenfalls mit Waschbenzin gereinigt. Um
ihr etwas Glanz zu verleihen erfolgte eine Behandlung
mit Silikonöl, damit der Kunststoff des Aufbaues wieder
einen leichten Glanz erhält.
Beim ersten Testlauf zeigte
sich, dass die Lok bei der Bogenfahrt am Testgleis
klemmte. Um das zu beheben wurde die mittlere
Antriebsachse um etwa 1mm zusammengedrückt. Die
nachfolgende Probefahrt verlief sehr zufriedenstellend.
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der verölte Antrieb |
Motor mit lockerem Ritzel |
Die Reparaturarbeiten bei Lok 03
1361
Meine neue Lokomotive konnte sehr günstig
ersteigert werden. Der Zweck des Ankaufs sollte sein, dass ich einen Ersatz für die
verschenkte 01 182 für die Sam- mlung habe. Diese
BR 03-Lok entspricht baulich voll der 01 182
und wurde das Führerhaus nur anders numeriert.
Die Lok ist sehr schön und
sieht fas neu aus. Lediglich die Pufferbohle ist
fehlerhaft und lag mit den
Puffern lose bei. Offenbar ist sie oder die Puffer von einer anderen
Lok, denn die Gewinde der
Puffer waren zu kurz, um sie fest einzuschrauben zu können. Die Lok hat aber den
bekanntgegebenen Fehler, dass sie zäh und lang- sam läuft. Das war
ehemals bei meiner 01 182 auch so,
doch hat die geraucht. So weit
zu sehen war, feuerte es bei der 03 im Motor sehr stark und es
bildete sich stark Rauch. Aus welchem Grund
der Vorbesitzer den Motor in Öl ertränkt hat ist unklar.
Um dieses Problem zu
lösen, hilft nur eine ordentliche und umfassende Motor-
und Untergestellwäsche mit Waschbenzin. Bevor
es dazu kam wurde eine Pufferbohle von Märklin
eingebaut, bei der die Gewinde
der Puffer griffen. Doch dann fiel die Lok vom Bautisch
und ein Puffer- gewinde brach
und ein Rest blieb im Lokgehäuse. Mit viel Geduld konnte
der Rest ausgebohrt und das
Gewinde nachgeschnitten werden. M2 passt sonst bei
vielen anderen Marken, doch
Fleischmann verwendet ein kleineres Gewinde (M1,7). Das
wurde mir aber leider erst nach dem Versuch,
den originalen Puffer einzudrehen bewußt. Also musste der eine Puffer
vorläufig eingeklebt werden. Wenn ich pas- sende Puffer
gefunden habe wird die Pufferbohle wieder
ausgetausch und mit den zugehörigen Griffstangen
aus meinem Lager versehen montiert.
Die
Reinigung des Motors und Fahrgestells wurde mit
Waschbenzin durchgeführt. Der zerlegte Motor
war voll mit Öl und hat beim Probelauf am Kollektor sehr
stark gefeuert, beinahe gebrannt. Nach der
Reinigung wurde abermals ein Probelauf durchgeführt,
der noch immer zu kleinen Flammen um den Kollektor herum
neigte. Nach einer gewissen Laufzeit hörte das
Feuern auf und der Motor lief sehr schön. Auch
das Fahrgestell war teilweise voll Öl, doch der Benzin
entfernte die Ver- schmutzungen. Bei der
nachfolgenden Probefahrt zeigte sich die Lok makellos.
Die "Reparatur" war erfolgreich. Abschließend
wurde die Lok in einer zugekauften Fleischmann-Verpackung
aufbewahrt.
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 BR 03 1361, Fleischmann
Fahrvideo

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der überölte Motor |
das Fahrgestell |
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