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Reizvoll ist es natürlich, in seiner Sammlung
auch Exoten zu haben. Durch Zufall stieß ich
auf ein günstiges Angebot für einen vierteiligen TGV-Zug
bei ebay.Den Preis konnte ich sogar noch
unterbieten, sodass ich einfach zuschlagen musste.
Manche meiner gekauften, oft sehr
reparaturbedürftigen Loks, waren deutlich teurer.
Nun, als der neue Zug ankam konnte ich sehen,
dass er nur ein angetriebenes Drehgestell
besitzt, welches keine Haftreifen besitzt. Jede Fahrt
wird also eine kleine "Rutschpartie", was sich
auch beiTestbewegungen auf einem 1 Meter langen
Gleis zeigte.
Falls es also einmal dazu kommen
sollte, dass ich die gebirgige Strecke bei mei- nem
Freund damit befahren darf, dann könnte ich mir
vorstellen, dass es für den
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TGV Lima Video |
Zug auf den langen Steigungsstücken in den
Gleiswendeln zu Problemen kommen könnte. Und auch bei
der Talfahrt und den Haltepunkten im
Schattenbahnhof, könnte der Zug über die Sperrstrecke
durchrutschen. Folglich muss hier wieder eine
Verlangsamung mittels (Brems-) Dioden erfolgen. Mein
Freund fährt auf vielen Streckenteilen mit
mehr als 14 V und da würde sich ohne Verlangsamungspack
bergab ein großer Schwung aufbauen und der Zug
nicht auf den üblichen Bremsstrecken des
Freundes anzuhalten sein.
Um wegen
fehlender Haftreifen also bessere
Traktion zu bekommen habe ich einen
zweiten TGV-Kopfteil gekauft, wodurch
es bei Bergfahrten auch weniger stark auftretende Tendenz
zum Schleudern (Durchdrehen- der Räder) kommen
wird. Ebenso wird sich das beim Verzögern der
Zugseinheit positiv bemerkbar machen. Die
weitere Änderung wird sein, dass ich irgendwann einmal dem Zug zusätzliche
Radschleifer an den Lauf- drehgestellen aller Wagen
verpasse, dann dazu eine Zugspitzen- und Schlussbeleuchtung
und eventuell eine Innenbeleuchtung.
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der interessante Triebzug TGV |
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Bremsdiodeneinbau
Zuviel an Spannung kann mit
Widerständen oder mit Dioden erreicht werden. In jedem
Fall werden die "Brems- widerstände" warm,
abhängig von der Fahrspannung auch heiß, sodass man
darauf achten muss, wo man die Dinger
befestigt. Pro Diode fällt ein Spannungsabfall
von ca. 0,7V an. Möchte ich von 16V auf 12 V die
Spannung reduzieren, sind also 4 Volt zu
"verbraten". Unter der Annahme, dass nie volle 16 V
Fahrspannung eingestellt werden, genügen also
5 Dioden, durch die Spannung um 3,5 V auf 12,5 V
reduziert wird. Eine flotte Fahrt des Zuges ist
ja ohnedies Angebnracht, ist er doch eine Kleinausgabe
eines der schnellsten Züge Europas.
Die 5
Dioden sind gleichsinnig sperrend hintereinander zu
schalten, was ausreicht, in einer Fahrtrichtung zu wirken.
Parallel dazu, aber in Gegenrichtung gepolt, kommen
weitere 5 hintereinander geschaltete Dioden
zum
Einsatz. Damit wirkt die "elektronische Bremse" dann in
beiden Fahrtrichtungen.
Beleuchtungsnachrüstung Es
wird sicher sehr gut aussehen, wenn es gelingt, starke
hellweiße Leuchtdioden in den Scheinwerfern unter- zubringen.
Für die Wagenbeleuchtung kommen ebendo
LED-Lichteinbausets in Planung. Wie ich das bewerk- stellige wird später
einmal hier stehen.
Derzeit sind
mangels fehlender Einsatzmöglichkeit für den Zug obige
Umbauaktivitäten unterblieben. Einzig ein zweiter
Triebkopf wurde für einen möglichen Einsatz angeschafft. |
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Teile nicht angetriebener Steuerwagen |
Teile Motorwagen |
der kleine Motor |
Ansicht zur Zugspitzenbeleuchtung |
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