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   1141.06  ÖBB (Märklin)  -  Rückbau auf Wechselstrombetrieb
 
 
 Nachdem mir das Reparieren und Instandsetzten von gebrauchten Lokomotiven
 viel Spass macht, kaufe ich zu (relativ) günstigen Preisen manchmal Arbeit ein.
 Die Lok erwies sich als vom Vorbesitzer auf 3-L-Gleichstrombetrieb umgebaut,
 indem er beim Motor die Magnetspule gegen eine Hamo Dauermagneten ausge-
 wechselt hat. 

 Da ich keine Modellbahnanlage habe, bin ich auf einen Freund und Nachbarn
 angewiesen, damit ich meine Gleichstrom-Lok irgendwann einmal auf seiner
 Anlage mit Normgleisen von Roco fahren lassen kann. Da die Lok eigentlich eine
 Wechselstrom Lok war, die zwar mit Gleichstrrom betrieben werden konnte, weist
 sie aber noch immer die durchleitenden Achsen. Auf einer Zweileiteranlage wie
 bei meinem Frund, ergäbe das einen satten Kurzschluss. Daher übertlegte ich
 die Lok wieder auf Wechselstrombetrieb zurückzuauen, damit sie wieder auf den
 alten Märklin Gleis fahren kann.

 Ich hatte einst vor, für die Enkel eine kleine Modellbahnanlage zu bauen, doch er-
 kenne ich im Moment (2022) kein sehr großes Interesse daran. Daher lasse ich
 das Projekt vorerst ruhen.

ÖBB 1141.06   Fahrvideo

 
 Um- / Rückbau für Wechselstromeinsatz

 Die sehr schöne und nicht viel benutzte 3-Leiter-Gleichstromlok wurde zuerst mit Gleichstrom probege-
 fahren. Alles funktionierte zufriedenstellend. Die Lokomotive war vom Vorbesitzer auf Gleichstromantrieb
 umgebaut  worden, was mir auch beim Ankauf bekannt war. Der Einfachheit halber wurde von ihm der
 Märklin-Fahrtrichtungsumschalter in der Lok belassen. Idealer Weise blieb jedoch der Motor auf Gleich-
 strombetrieb mit Dauermagnet von mir belassen. Dadurch konnte mit einem Uhlenbrock Fahrtrichtungs-
 umschalter die neue Stromversorgung mit Wechselstrom eingerichtet werden.  

 Der FRU Uhlenbrock 55 500 wurde entsprechend Anschlussschema verdrahtet und mit Doppelklebeband
 am Fahrgestell angeklebt. Die Anschlussart: Ein schwarzer Draht zum Schleifer, der zweite schwarze Draht
 zur Masse/Fahrgestell. Beide roten Drähte wurden am Motor angelötet - fertig. Allerdings wurde die Mög-
 lichkeit, das Licht fahrtrichtungsbezogen umzuschalten, nicht genützt. Die "alte" Lok sollte wie früher üblich,
 beidseitig beleuchtet sein. Ich mag das eben.
 
 Die längere Probefahrt verlief ohne Mängel und der elektronische Umschalter funktioniert perfekt und ohne
 jeglichen "Bocksprung".


       
ÖBB 1141 06 (Märklin)      
       das Fahrgestell mit ausgebautem Umschalter und dem elektron Schalter
   
 FRU 55 500 eingebaut