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Vorweg
interessante Bemerkungen zur Loktype 1044: Die Serie
1044 wurde als gleich starke Lok zur Ablösung
der Serien 1010 und 1110 konzipiert, die starke
Abnützung an Gleisen und Spurkränzen bei Bogenfahrt
verursacht. Es wurden im Lauf der Bauzeit mehr
als 250 Loks hergestellt, die jedoch techni- sche
Unterschiede aufwiesen, die Insider den Loknummern
zuordnen können. Die Loks wurden auf 160km/h
ausgelegt, doch gab es auch einige Loks, die 250km/h
fahren können, wie die 1044 5013, die ich als Modell
beschreibe. Die Loks werden bis heute auf
Bergstrecken bei schweren Zügen in Doppel- traktion
eingesetzt.
Zum
Modell : Begeistert durch meine erfolgreiche Reparatur der E 1044 meines
Kleinbahn- Freundes Gerhard, fand ich heraus,
dass es derzeit diese Lok von Kleinbahn gebraucht
eher selten gibt. In Foren sah ich mich um und las, dass die 5013
wegen ihrer markanten Sonderlackierung selten
ist. Und zufällig fand ich ein preisgünstiges Angebot und
kaufte die gut aussehende Lok.
Nachdem
das Paket angekommen war, sah ich, dass die Lok nicht
viel gefah- ren worden sein dürfte, dass der
Vorbesitzer sie aber umgepolt hatte. Dann erfolgte der Fahrtest,
der mich enttäuschte, da die Lok laut lief. Die
Geräuschku- lisse gleicht den Anfahr- und
Fahrgeräuschen einer alten E-Lok dieser Type. Irgendwie kann man es
akzeptieren, obwohl es ein Zeichen sein kann, dass die
Motorträger wachsen! (Materialfehler). Ersatz
aus Aluminium wurde beschafft. Derzeit ist die Lok gegenüber
den reparierten Totalschäden bei meinen1063 und
1146, laut. Verglichen mit den
Fahrgeräuschen alter Kleinbahn Dampfloks BR 80,
hört sie sich doch erheblich besser an. In der
Sammlung befindet sich noch die 1044.209-3 von Roco, die
obwohl neu erhebliche Fahrgeräusche durch den
Kardanantrieb aufweist. Ihr ziehe ich die Kleinbahn
5013 vor.
Um eine gut
laufende 1044 04 zu bekommen kaufte ich eine mindergut bewer- tete
Lok. EIn Service wird zeigen, was alles zu reparieren
sein wird.
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 ÖBB 1044 5013, (Kleinlbahn)
Fahrvideo

ÖBB 1044 04, (Kleinbahn)
Fahrvideo |
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1044 5013 Testfahrt |
Der
Versuch die Lok leiser zu bekommen
Die angepriesene Lok hatte doch einen kleinen Fehler, denn der
Schleifwippe an einem Stromabnehmer hing halb
lose am Rahmen. Die
Sache war dann nicht so einfach, wie ich dachte, doch
konnte die Wippe wieder befestigt werden.
Nun
wurde das Gehäuse abgenommen und das Zahnspiel an den
Schnecken kontrolliert. So sauber die Lok außen
aussah, so war sie auch innen und es war genügend
Zahnspiel zu sehen. Um den Geräuschpegel zu senken
versuchte ich, durch Unterlegen eines dickeren
Papierstückes an der Vorderseite des Motors, das
Zahnspiel zu vergrößern. Doch es stellte sich kein
Erfolg ein. Dann versuchte ich an den Motorenden etwas Papier
unterzulegen, doch auch das änderte nichts an der
Geräuschkulisse. Also wurde wieder der Original- zustand
hergestellt und belassen. Vielleicht bessert sich die
Sache nach längerem Fahrbetrieb. Ansonsten ist
die Lok eine Freude, denn sie ist selten und bedurfte
keiner Nachbesserungen, damit sie gut fährt.
Nachsatz:
Aus Erfahrung mit mehreren "jüngeren" Klein Modellbahn-
und ev. auch Kleinbahn Loks ist be- kannt, dass
die Rahmen wegen schlechter Gussqualität wachsen und
sich krümmen. Dadurch werden in den
Eckebereichen die Gehäuse und die Pufferbohlen sehr
beschädigt. Daher sollte, solange die Rahmen noch
fest
sind, an den Enden auf jeder Seite mindestens 1,5mm
abgeschliffen werden. Betreffend der sich bei
der 5013 abzeichnenden Probleme mit dem Zahneingriff,
ist zu befürchten, dass die Lok unter
Motorträgerkrümmung leidet, eine böse Sache. Hiert gibt
es einen Hersteller der aus Mes- sing Ersatz
Lokrahmen (15.-€) für die 1046 ff.und die Motorträger herstellt.
(Er fertigt auch Rahmen für diese Loks, die
allerdings 50.- € kosten.) Damit kann man
die schönen Loks retten.
Verglichen
zu der Lok des Freundes, die noch die alten
Kleinbahnmotore der letzten Generation drinnen hat, nahm
ich an, dass meine neue Lok mindestens auch so leise
fahren wird. Denn auch meine neueren 1010 und
1020 mit Mabuchi Motoren, laufen wunderschön leise. -
Vielleicht findet sich jemand, der mir verraten kann,
wo die Geräusche entstehen und was man dagegen tun kann.
Liegt es am Zahneingriff der Schnecke?
Andererseits denke ich, dass Fa. Kleinbahn
vielleicht ihren Kunden die teure Ausgabe für ein
Soundmodul ersparen wollte. Ich erinnere mich
nämlich an die Ausfahrt eines Wiesel-Zuges aus den Bhf.
Floridsdorf, der mit einer 1044 bespannt war.
Und das Anfahren der Garnitur hörte sich wirklich ganz
ähnlich zur 5013 an.
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1044 5013 (Kleinbahn) |
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1044 04 Reparatur
für einen Freund |
Bei
der Lok meines Freundes lag nur ein harmloser Fehler vor. Bei einem Motor
war der Anschluss draht von der Ankerwicklung zum
Kollektor abgerissen. Mit einer kurzen Verlängerung
konnte die Ankerwicklung wieder am Kollektor
angeschlossen werden. Nach der ersten Testfahrt wurde noch eine
kleine Reinigung der Motore vorgenommen und jetzt ist
die schöne Lok wieder fit für viele Jahre.
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die1044 fährt wieder |
Anker-Kollektor-Kabel abgerissen |
Ankeranschluss wieder angelötet |
Fahrvideo |
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1044 209-3 Umpolung |
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Bei der Lok sind
nur die Anschlusskabel samt vorhandener Diode am Motor
abzulöten, Dann werden die Kabel an dem jeweils
gegenüberliegenden Pol des Motors wieder angelötet.
Fertig.
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Gehäuse abmontiert |
Kabel ablöten |
originale Beschaltung |
geänderte Anschlüsse |
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Vergleichsansichten der Umpolung |
fertig, vor der Gehäusemontage |
bei der Testfahrt:
Fahrvideo |
E 1044 209-3 |
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1044 04 Service |
Diese von mir gesuchte
Lok konnte zu günstigen Konditionen erstanden wer. den.
Dabei schwingt aber immer
Sorge mit, dass die Lok schwer defekt sein könnte.
Gut, ich möchte ja basteln und da ist es eine
Herausforderung, eine schadhafte Lok wieder
brauchbar machen zu können. Als die Lok dann
anghekommen war wurde erprobt, ob sie läuft, was sie
auch tat und sich mein Befinden gleich
deutlich besserte. Die spätere Probefahrt war
sehr erfolgreich. Die eigentlich gut erhaltene Lok läuft leise und
macht Spaß. An den Mabuchí-Motoren erkennt man, dass
sie aus einer modernen Serie stammt. Der
Vorbesitzer dürfte die Lok umgepolt haben, doch hat
er vergessen, auch die Dioden für den Lichtwechsel
umzubauen. Mit nur vier Lötpunkten war das
aber rasch erledigt
Mit dem Testzug aus
vier Fleischmann Blech Schnellzugwagen schnurrte sie den
Langzeit Testlauf ab, wobei keineVeränderungen oder Fehler auftraten.
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Fahrvideo |
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Fahrvideo |
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ÖBB 1044.04 |
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