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   1020 ÖBB (Kleinbahn)  - Service und Modifikationen an zwei 1020.46 und einer  1020.43
 
 
 1020.46, Modell

 Die Lok stammt aus den Jahren um 19670 und war jahrelang gelegen und etwas
 verstaubt. Nachdem ich als Freund alter Technik gelte, tauschte ich meine rote
 1020.43 mit einem Freund gegen die alte, grüne. Am Gleis zeigte sich bei der Lok
 keine Regung, die Motore sind verharzt. Nach der Zerlegung der Lok wurden beide
 Motore auseinandergenommen und mit Waschbenzin greinigt. Ebenfalls geschah
 das mit den Fahrgestellen. Bei den Motoren dürfte entweder falsches Schmieröl
 verwendet worden sein, das zur Verharzung führte, oder es hat sich Watte aus den
 Schmierbohrungen in die Lager hineingezogen. Jedenfalls wurden die Motore geölt
 mit synthetischem Turbinenöl, wodurch Verharzungen vermieden werden. 


Fahrvideo
 
 Die Stromabnehmer auf den Drehgestellen greifen standardmäßig nur auf je 2 Achsen. Sie wurden zur
 Verbesserung der Kontaktgabe auf langen Weichen, um je einen dritten Schleifer erweitert.
 Weiters wurde die Umschaltfunktion der Stromabnahme vom Gleis oder der Oberleitung wurde wieder
 aktiviert. Auch die Befestigungen der Lampenfassungen wurden überarbeitet und sie funktionieren wieder und
 das beidseitig.
 Im Zuge der Arbeiten wurde die Lok umgepolt, sodass sie auf zB der Roco-Anlage meines Freundes im norma-
 len Betriebsablauf mitlaufen kann.
 Ein grosses Problem der alten Kleinbahnmodelle aus den 60iger Jahren ist die Abplattelung von Lackstücken
 von den Gussteilen. Daher wurden nach der Reinigung die Drehgestelle und er Lokrahmen neu gestrichen. Die
 beiden Vorbauten in Dunkelgrün wurden mit speziell angemischter Farbe ausgebessert.

       
die Lok vorher die zerlegte Lok ein Bild für die Verkabelung  
vor dem Zusammenbau die fertig montierte Lok    
 1020.43, die Rote

 In den vielen Schachteln fand sich auch eine ÖBB Berglok, der Baureihe 1020 in
 rot, eine Lok von
Kleinbahn aus den 70er-Jahren. Wie ich zur Lok kam, entzieht
 sich meinen Erinnerungen; vermutlich habe ich sie als Bastelobjekt irgendwie
 ergattert? - Nachdem ich meine Loks gelegentlich auf der Anlage von Freund
 Walter werde fahren können werde, muss ich sie zuvor technisch prüfen und in
 Schuss bringen. Bei dem Check fand ich vor allem viel Schmutz (vom jugendlichen
 Teppichbahning) vor.


Fahrvideo

 Nach dem Zerlegen musste wegen der starken Verschmutzung die ganze E-Lok total zerlegt und mit Spezial-
 benzin gereinigt werden. Die zwei Motore wurden auch zur Gänze zerlegt und gereinigt. Bei der anschließenden
 Montage der Motore wurde alles geschmiert und bei den Kohlebürsten auf Leichtgängigkeit geachtet.
 Anschließend wurden die gereinigten Schleifer wieder an- und die Motore eingebaut und je ein weiterer Schlei-
 fer für die dritte Achse nachgerüstet.
 Noch ein Problem wurde behoben, nämlich die bei Kleinbahnloks gegenüber allen anderen Herstellern umge-
 kehrte Motorlaufrichtung. Da die Lok auf Walters Roco-Anlage fahren wird, ist eine Umpolung notwendig, da es
 sonst nicht möglich ist, sie auf den Strecken im Verbund mit anderen Loks zB von Roco, mitfahren zu lassen.
 Bei der Verkabelung musste die ursprüngliche Möglichkeit, über den Dachstecker von Unterleitung auf Ober-
 leitung, wieder aktiviert werden.
 Nach der Endmontage konnten die Probefahrten beginnen. Na ja, alles war so schön verlaufen, aber in Kurven
 schleifte die Antriebsspindel am Lokgehäuse. Ein wenig vom Mittelgehäuse abgefeilt nützt nichts. Bei der ge-
 nauen Beschau stellte ich fest, dass bei einem Motor die Antriebswendel auf der Motorachse sehr weit beim
 Bürstenlager sitzt und dort das Gehäuse bei Unebenheiten berührt. Also wieder die Vorbauten abbauen und die
 jeweilige Wendel zum Ende der Motorwelle hin verschieben. Jetzt passt alles und die Lok fährt (im kalten
 Zustand) leise.
 
       
die Lok ist schmutzig viel Schmutz im Getriebe der schmutzige Motor ein Schleifer
die gereinigten Motoren das gereinigte Fahrgestell vormontiert Lok mit fertiger Verdrahtung die einsatzbereite Lok
       

 1020.46, Modell Nr. 2
(Originalzustand)

 
Im Internet fand ich im Doppelpack mit einer 1010.01 eine 1020.46 , die so ich zu
 glauben weiß, aus einer älteren Serie stammt wie meine erste grüne 1020.46.
 Das Modell kam mit steckenden Motoren auf den Reparaturtisch. Einige Tropfen
 Löseöl wurden in die Lagerstellen des Fahrgestells und der Motore geträufelt und
 die anfangs steckenden Motore erwachten zum Leben und schnurrten leise.
 Dennoch erfolgte eine Kollektorwäsche mit Spezialbenzin. -  Weiters wurden kleine
 Lackausbesserungen vorgenommen.

 Da üblicher Weise bei den Kleinbahnloks Zusatzgewichte dabei sind, so zB bei der
 Reihe 1010, verwunderte es mich, dass diese Lok kein Gewicht dabei hatte. Eben
 sah ich oben nach und entdeckte, dass die anderen Loks auch kein Gewicht haben.
 Logisch wäre das, denn die Motorverkleidungenb auf den Drehgestellen sind auch
 aus Metall und beschweren die Antriebsachsen. - Aber wenn ich schon dran bin,
 dann fertige ich mir ein Zusatzgewicht an. Diese Veränderung erlaube ich mir, denn
 für den Fall lässt sich das Gewicht sofort wieder ausbauen.

 Für die Herstellung des Gewichtes fertigte ich aus härterem Karton eine "Schachtel"
 an, die die Abmessungen 27 x 35 x 23 mm hat. Um das Gewicht herzustellen ver-
 wendete ich Bleikugeln (die jeder Flugmodellbauer daheim hat) und 5-Minuten-
 Epoxydharz aus einer Tubenpackung. Ich füllte die Schachtel mit dem Harz, ver-
 mischte es und bließ mit dem Föhn hinein, damit das Harz dünnflüssig wird. In das
 flüssige Harz schüttete ich langsam die Bleikugeln hinein, bis das Behältnis voll
 war. Abschließend füllte ich noch etwas Harz nach und bließ wieder mit dem Föhn
 drauf. Das Harz verlief sich und härtete alsbald aus.

 Das Gewicht wurde dann am Lokrahmen angepasst und die Bohrung für die
 Befestigungsschraube des Gehäusemittelteils hergestellt und etwas versetzt, ein
 M 2,5 Gewinde geschnitten, welches für die Halteschraube des Zusatzgewichtes
 dient. An den beiden oberen Längsseiten wurde je eine Abschrägung gefeilt, damit
 für die Kabel ausreichend Platz vorhanden ist. Zuletzt wurde da Gewicht noch mit
 mattschwarzem Lack lackiert.

 Das Gesamtgewicht der Lok liegt nun bei 768 g.
 

1020.46, wird im Originalzustand belassen







       
die gereinigte 1020      
kein Zusatzbleigewicht vorhanden (?)  selbst angefertigtes Zusatzgewicht  das Zusatzgewicht ist am Rahmen .....  verschraubt mit M2,5 Inbusschraube
       

  
 1020.46, Modell Nr. 3 (Originalzustand)

 Im Internet fand ich eine 1020.46 , die so ich zu glauben weiß, aus einer älteren
 Serie stammt wie meine erste grüne 1020.46. Das Modell kam mit steckenden
 Motoren auf den Reparaturtisch. Einige Tropfen Löseöl wurden in die Lagerstellen
 des Fahrgestells und der Motore geträufelt und die anfangs steckenden Motore
 erwachten zum Leben und schnurrten leise. Dennoch erfolgte eine Kollektorwäsche
 mit Spezialbenzin. -  Weiters wurden kleine Lackausbesserungen vorgenommen.