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Schon in meiner Jugend
hatte ich den Wunsch, eine 1010 von Kleinbahn zu
be- sitzen. Dass es damls noch einen anderen Hersteller
(Liliput) gab
wußte ich nicht. Doch irgendwie klappte es nie,
zu einer 1010 zu kommen.
Ich hatte zwischen- durch mal eine, die dann doch wieder
irgendwohin entfleucht ist. Grund: es mir in meiner Jugend nicht gelungen ist, sie für
voll verwendbar für das Märklinsystem
umzubauen, weil vor allem die
Schleifermontagemöglichkeit ein Problem darstellte.
Um meinen Wunsch
nach einer 1010, die auf Märklin M Gleis fährt
näher zu kom- men, schlug ich jetzt (2016) zu und kaufte eine
günstige 1010.07 in Grün. Sie ist aus einer jüngeren Serie, hat
aber noch die alten 16V Rundmotore aber bereits
die neuen Räder anstelle der Zink-Al-Räder
der früherer Produktion. |

1010.07, Kleinbahn - AC-Umbau,
Fahrvideo |
Service und Umbau auf Wechselstrom:
Die
Lok wurde uber ebay in Graz gekauft und fuhr bei der
ersten Testung nahezu problemlos. Es wird dennoch eine Teilzerlegung und
eine Generalreinigung mit Spezialbenzin durchgeführt.
Für den Umbau auf Wechsel- strom werden die
Fahrgestelle unten 1,5mm tief eingefräst werden, damit für
den Mittelschleifer genügend Platz für die
Isolation und Befestigung
entsteht. Da derzeit nur Märklin Kurzschleifer verfügbar
sind, wird die Lok mit zwei Schleifern
versehen.
Das Ausbauen der Achsen verlief
problemlos, jedoch gingen hier die Räder mit den
Zahnrädern ab. Dann wur- den in den
Fahrgestellen die Befestigungslöcher für die Schleifer
gebohrt und je ein M2 Gewinde geschnitten. Nun
konnte gefräst werden. Das Fräsen war diesmal nicht so
gut gelungen, da ich nicht geschmiert habe und auch
das Material eine schmierige Sache war. Die Reinigung
der Fahrgestellrahmen und eine Nachlackierung flogte.
Jetzt wurden die Achsen und Zahnräder
wieder eingebaut und die
Anpassungen der zwei Mittelschleifer provisorisch
vorgenommen. Nachdem alles passte
konnten die Drehgestellblenden und Radschleifer
befestigt werden. Der Einbau des Lokrahmens
konnte nun mit der gleichzeitigen Montage der Motore
erfolgen. Schließ- lich erfolgte die definitive
Montage der Mittelschleifer.
Nun wurden die
erforderlichen Anschlüsse zwischen den Motoren und dem
neuen Fahrtrichtungsumschalter FRU 55500
hergestellt. Eine Probe ezigte dass alles ordnungsgemäß
funktioniert. Jetzt musste noch Raum für dieFRU-Elektronik
geschaffen werden. Das Gewicht wurde ausgefräst und der
FRU eingeklebt. Auch das Gewicht wurde mit
Doppelklebeband am Rahmen angeklebt.
Die
nachfolgenden Probefahrten verliefen sehr erfolgreich
und die Freude über eine Kleinbahn 1010 in Wech- selstromausführung
ist groß. Ich hoffe meine Enkel werden sich dessen
später auch mal darüber bewußt sein und auch
viel Freude an der auf einer Märklinanlage seltenen Lopk
finden.
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fertig umgebaute 1010.07 ~AC |
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mit Mittelschleifern |
Originalkzustand |
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die Lok wird zerlegt |
Ansicht der Verkabelung |
Ansicht Schleifkontaktanschluss |
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die Drehgestelle vor dem Achsausbau |
Die Wellenstummel der Zwischenräder stehen hier vor und
müssen wieder so éingebaut werden |
die Ausfräsungen für die Schleifer sind markiert |
ein Schleifer provis. montiert |
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Motore wieder aufgebaut |
die neue Ansicht des Fahrgestells der 1010.07 |
Gewicht mit Ausfräsung für FRU 55500 |
fertig verdrahtet |
Vergleich
1010 von Liliput mit der von Kleinbahn
Nachdem ich vor einiger Zeit eine auf
Wechselstrom umgerüstete 1010.03 von Liliput
erstanden habe lockt jetzt der Vergleich mit der von mir
auf Wechselstrom umgerüsteten 1010.07 von
Kleinbahn. Wie üblich ist das Kleinbahnmodell gut 1,5cm
kürzer als die Lok von Liliput. Aber das ist ja ein
bekanntes Detail von Kleinbahnmodellen. Vergleiche
ich das Aussehen der Loks mit den Originalen, dann
scheint mir das gut 30 Jahre alte Modell von
Liliput eine etwas flachere Front zu haben. Wenn sonst
viele Details an der Lok gut ausgeführt sind,
so interessant ist zu sehen, dass Klein- bahn
die 1010 insgesamt einfach " besser getroffen" hat. Ungeachtet
von den optischen Unterschieden muss ich bei der
Liliput-Lok bekriteln, dass sie wackelig daher
kommt. Nun ist nicht klar, ob das Modell von Liliput so
ausgeliefert worden ist, denn einige Details
weisen auf den Vorbesitzer hin, der etwas rau
bei der Ausstattung mit einem Decoder umgegangen sein
dürfte. Die meisten Räder weisen einen Seiten-
oder Höhenschlag auf, der leicht zustande kommt,
wenn man die Räder abzieht und danach irgendwie wieder
auf die Achsen aufschiebt. Ich arbeite daren,
diese "Achter" auszubessern, doch ist es schwierig. Die
umgebaute Kleinbahnlok läuft sehr zufriedenstellend und
eigentlich besser als die ansehnliche 1010.03
von Liliput.
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links die Lok von Liliput, rechts Kleinbahn
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link Liliput |
Links Kleinbahn, rechts Liliput |
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vorn Kleinbahn, dahinter Liliput |
links Kleinbahn, rechts Liliput |
vorn Kleinbahn, dahinter Liliput |
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