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Beleuchtungseinbau bei
Roco-Waggons und anderen Fabrikaten |
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Am Beginn muss das
Wagendach mit Gefühl und Kraft abgenommen/ausge- klickt werden. Dann
werden die Drehgestelle ausgeklinkt. Als nächster
Schritt werden die Kontaktbleche mit den
Verbindungskabeln verlötet. Nun werden die Kontaktleisten
für die Lämpchen eingeklinkt und die Sofitten
eingeschoben. Jetzt können die Kontaktdrähte
in den Wagenkasten eingefädeltg und die Drehgestel- le
wieder eingeklinkt werden. Danach kann der
Leuchtkörper in seine Position gebracht und die
Kabel angellötet werden. Ein Test am Gleis wird die
Funktion der Lichter geprüft. Wenn alles OK
ist können die Lichtleitkörper eingebracht und die obere Lichtkanalabdeckung montiert
werden. Fallweise müssen die dicksten Stellen der Lichtleitkörper
etwas abgefräst werden, damit die Abdeckung richtig
sitzt, Bei Wagen mit flachen Dächern kommt es
auf den 1 Millimeter an! Schließ- lich kann man
wieder das Dach einklicken.
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Schnellzugwagen |
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der ganze Baustaz |
Dach entfernen |
Drehgestelle weg |
Kontakte mit Kabel vorbereitet |
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Drehgestelle eingeklickt und Lichtleiste vorbereitet |
Lichtleiste montiert |
Probe - es leuchtet alles |
der fertige Waggon |
Auch bei den Personenwagen der verschiedenen
Typen wird eine Beleuchtung eingebaut. Leider
passen die vorhandenen Einbausätze nicht und müssen ange- passt werden. Weiters sind die
vorgesehenen Stromschleifer nicht wirklich
pas- send, vor allem aber nicht ausreichend zur
Stromabnahme. - Resultat: Es flackert ständig
das Licht. Daher musste eine bessere Methode angewendet
werden, nämlich mittels Drahtwendel auf der
Achse. Der Erfolg ist leider auch nicht
100%-ig aber halbwegs akzeptabel. Vielleicht wären mehr
Windungen besser?
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der antike Zweiachser
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Bei manchen dieser Wagen
gelingt es nicht das Flackern zu unterbinden. Die Ursache dafür ist eine zu
starre Achsführung, was zum kurzfristigen Abheben eines
Rades und somit zur Unterbrechung bei der Stromzufüh- rung führt.
Um an den Achsen genug Kontakt zur Stromabnahme zu haben
wurden die Drahtwendeln eng ge- dreht, wodurch
sich ein erheblicher Reibungswiderstand einstellt. Die
Wagen rollen von alleine nicht mehr und bei
den vorgespannten Loks kann man tatsächlich die Plage hören; kleine
Loks drehen auch durch. Aber das wird sich bei
längerem Betrieb sicher geben.
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die Teile
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originale Stromabnahme - geht nicht |
alte Methode - geht
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Kabel eingezogen |
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die Lampe und die Lichleiter sind eingepasst |
der fertige Waggon |
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Nun kommen auch alte Schnellzugwaggons von
Lilliput zum Einbau einer Wagen- beleuchtung.
Allerdings werden Roco-Eilzugwagen-Einbausätze
verwendet, die natürlich nicht passen und
alles improvisiert werden muss. Der Ausleuchtungsef- fekt
leidet darunter, doch kann/muss man das akzeptieren. Der
Einbau der Stromabnehmer ist schwieriger, aber dennoch
gut umzusetzen. Auch die Verwendung der Lichtleiter muss stark
improvisiert werden und ist das Ergebnis
daher nicht optimal. |

alter Schnellzugwaggon |
Da die Wagen schon alt und verstaubt
waren erfolgte zuvor eine Reinigung. Gelegentlich mussten
die leicht korrodierten oder lackierten Achsen abgeschliffen
werden. Nachdem es auch an Kontakt anden Rädern mangelte wurden diese mit Waschbenzin und Wattestäbchen
gereinigt. Letztlich funktionieren die Beleuchtun- gen und
sieht das ganz gut aus. In jedem Fall müssen die
Kontakte "eingefahren" werden damit ein weitgehend flackerfreies
Licht erreicht wird. Freilich, mit Elkos würde sich das
verbessern, aber die gab es nicht.
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der typische Wagentyp früherer Zeiten |
Dach entfernt |
die Lichtquelle |
zentrale Lichtquelle |
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dezentale Lichtquelle |
Drehgestelle mit Stromabnehmern |
der beleuchtete Waggon |
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Nachdem es keine "alten" Beleuchtungsbausätze
mit Soffittenlampen mehr gibt muss man auf
LED-Beleuchtung der Wagen zugreifen. Sicher von
Vorteil ist, dass sie weniger Strom brauchen
und heller leuchten. Es gibt auch andersfärbige und dimmbare
LED-Beleuchtungen die aber nicht von Roco sind. Schwierig
stellt sich die Befestigung der einzelnen LED-Leuchten
auf den Platinen dar, denn sie werden mit
Kupferklammern an der Langplatine angeklemmt. Die Kupferklammern
sind sehr klein und für alte Finger problematisch zu
fassen; und mit Werkzeug geht da auch nix.
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Schnellzugwagen mit LED-Neleuchtung |
Für den auf der Langplatime
befindlichen Elko muss die Wageneintrichtung etwas
zurechtgefräst werden.
Ins- gesamt ist der Einbau der LED-Leuchten etwas weniger arbeitsintensiv,
doch fehlen die früher üblichen Beleuchtungen der Wagenschlusslichter.
Hierfür muss man vermutlich passende LED's einbauen. Anmerkung:
Die LED-Beleuchtung könnte mittels eines speziellen
Decoders beeinflusst, also zB. an- oder
abgeschaltet werden, doch wird hier darauf
verzichtet.
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Dach abnehmen und Drehgestelle ausklicken |
das ist eine LED-Leuchtquelle |
Seitenansicht der Platine |
Draufsicht |
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die Schleifer |
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Jetzt
werden auch in Dieseltriebwagen und Triebwagenzüge
Beleuchtungen eingebaut. Nachdem es sich um
Kleinbahnmodelle handelt ist eine neue "Technik" erforderlich.
Restbestände an Roco-Einachserbeleuchtungssätze werden
dafür angepasst. Die vorhandenen, schon
älteren aber neuwertigen Kleinbahnfahrzeuge sind
nicht besonders für den Einbau einer Beleuchtung
ausgeführt. Daher muss einiges improvisiert
werden. Dennoch ist das Ergebnis ganz passabel
ausgefallen. Auch die Nachrüstung von
Bugbeleuchtungen bei den Steuerwagen konnte mitge- macht
werden, allerdings gibt es keinen
fahrtrichtungsbezogenen Lichtwechsel.
Bei den Triebwagen war ein
Versuch das Drehgestell mit Drahtwendeln zur Versorgung
der Beleuchtung zu verwenden nicht befriedigend.
Daher wurde die Stromversorgung vom Motor abgenommen. Die
Steuerwagen werden wie Schnellzugwagen mit Strom
versorgt. Also es gibt die Schleifer an jedem Drehgestell
usw. Eine Spezialität mit hohem
Schwierigkeitsgrad ist die Trennung der am Wagen- kasten
angeklebten Inneneinrichtung. Mit großer
Vorsicht un dviel Geduld kann mit einem Messer
Millimeter für Millimeter eine Trennung erreicht werden.
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VT 5045 "Blauer Blitz"

VT 5046 |
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VT 5045 Triebwagen |
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Versuch mit Drahtwendel |
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VT 5045-Steuerwagen |
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VT 5046 |
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mit Beleuchtung |
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Nun kommen die Kleinbahn Personenwagen
daran. Grundsätzlich wie bei den Dieseltriebwagen
der gleiche Ablauf . Allerdings müssen für die spätere
Stromab- nehmermontage alle lenkbaren
Achshalter umgebaut werden. Anstelle der Platsik- haltestoppel
müssen M2-Schrauben eingebaut werden, damit die
Schleifkontakte befestigt werden können. Die
Montage des Lichtbalkens gestaltet sich unproble- matisch
und ist wie beim Blauen Blitz. Schwierig ist
bei den Personenwagen die Abnahme des Wagenkastens vom
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Fahrgestell, da der manchmal stark angeklebt ist. Die
vorhandenen Roco-Beleuchtungsgarnituren werden für die
alten Personen- wagen und Schnellzugwagen
aufgearbeitet. Bei einem Personenwagen und den zwei
Paketwagen wurden anstelle der Soffitten einfache
Loklampen eingebaut. An der Fassung des
Lämpchens und am Mittelkontakt wurde das Kabel angelötet
welches vom Schleifer kommt. Die Funktion
dieser Lämpchen ist zufriedenstellend weil ja
die Waggons nicht sehr groß sind. Danach
wurden die beiden älteren Schnellzugwagen "beleuchtet".
In beiden Fällen konnten die noch vorhandenen
Roco-Eilzugswagen verwendet werden. Das Ergeb- nis
ist zufriedenstellend und passt zu diesen Wagen.
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moderner Personenwagen mit Roco-Beleuchtungssatz |
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Soffittre fehlt noch |
fertiger Wagen mit Gitter |
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moderner Personenwagen mit Loklaämpchen-Beleuchtung |
improvisierte Lösung mit Loklicht |
hier mit Abdeckung |
fertiger Wagen |
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Kleinbahn Schnellzugwagen alt |
M2-Schraube |
Beleuchtung Roco Eilzugwagen |
die Schleifer sind montiert |
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Paketwagen mit improvisierter Lösung mit Loklicht |
in Ausfräsung Lämpchen angeklebt |
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