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Das Christkind hat mich ersucht, für
Konstantin und Valentin, eine kleine Modell- eisenbahnplatte
zu bauen, was ganz in meinem Sinn war, um in der
Winterzeit basteln zu können. Das kam mir gelegen
und ich begann das Geschenk zu bauen. Da ich meinen
Enkeln ein wenig Handwerkliches und technische
Grundkenntnisse auf diesem Weg beibringen
möchte, so lange der Herrgott mich lässt, denke
ich, dass die Modelleisenbahn dafür eine guter Start
sein kann.
Da Konstantin bereits einigermaßen mit den
Loks und Waggons umgehen und sie eingleisen,
Kuppeln und mit den Zügen fahren kann, denke ich dass seine erste Modellbahn Spielanlage ein erster
Schritt ist, sein technisches Interesse zu wecken. Ein preisgünstiges
Piko-Zugset war Konsti's
Weihnachtsgeschenk.
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die
kleine Modellbahn für Konstantin
Video |
Der Bau einer kleinen Spielanlage
Seit
langem gibt es ein einfaches Glesoval mit alten
Dreileiter-Trix-Pappschienen, die zum
Test von Zwei- und Dreileiterloks
dient. Diese Teststrecdke gibt es noch imnmner, doch ist
sie nicht sehr zum Spielen ge- eignet.
Erst als Kinder ins Haus kamen, entstand die Idee, eine
einfache Spielbahn aufzubauen.
Auf
einer Paneelplatte der Größe 170 x 100 cm wurde ein
Spielteppich aufgeklebt. Auf dem Teppich wurden die Gleise
verlegt. Um die Platte mit den Gleisen leicht wegstellen
zu können gibt es keine vorstehenden Bauteile. Stefan
hat inzwischen ein kleines Bahnhofsgebäude gebastelt, welches
ítrgendwo hiongestellt werden kann. Die Konzeption
der Gleise hat beinhaltet, dass man innerhalb des Kreises
sitzen und eventuell mit kleinen Autos auf dem
Teppich spielen kann.
Die
erste Version mir den sehr naturgetreuen Piko-Gleisen
aus dem Set war schon am Heiligen Abend reparaturbedürftig. Konstantin
stieg mit seinen gestrickten Socken auf eine Weiche und
schon war eine Weichenzunge herausgerissen.
Um den Spaß nicht abebben zu lassen, reparierte ich
provisorisch die Weiche. Der Spielbetrieb konnte
dennoch anlaufen, eine andere Lösung für nach den Feiertagen
musste gefunden werden. Konstantin
hatte viel Freude an der Anlage und spielte während der
Feiertage jeden Tag damit. Auch sein kleiner,
jetzt
acht Monate alter Bruder Valentin, der zu der am Boden
liegenden Bahn hinrobbte, wollte auch mitspielen ...- Und
schon flogen die Waggons durch die Gegend. Also
es steht jetzt fest, dass die schönen Piko-Güterwagen
des Anfangssets auch nicht wirklich als Spiel- zeug geeignet sind.
Das war vorherzusehen, aber einen Versuch wert. Die
Wagen sind nach mehrfachen kleinen Reparaturen
der Kupplungen noch intakt. Und die Gleise von Piko sind auch nicht für den
Spielbe- trieb dreieinhalbjähriger Kinder ausgelegt und
müssen gegen anderes Gleismaterial
ausgetauscht werden. Nachdem sich in
meinem Fundus noch meine 50 Jahre alten
Kleinbahnschienen befinden, entschloss ich mich,
diese doch etwas robusteren Gleise anstelle der
Pikogleise zu verwenden. Gerade und Runde gab es genügend,
aber keine brauchbare Weiche. Die Weiche und noch einige
dazu wurden nachbeschafft und provisorisch
auf der Platte aufgelegt. - Um etwas mehr
Spielmöglichkeiten zu bieten, baute ich eine
Doppel- gleisanlage mit einem Abstellgleis. Später ließe sich diese
auch mit Trennungsstellen versehen wonach dann
ein Zweizugbetrieb möglich wäre. - Mal sehen
wie sich die Sache weiter entwickelt?
Problematik
bei meinen alten Kleinbahnschienen und Weichen:
Im Zuge der Montage der Schienen und den
anschließenden Probefahrten mit Loks und Wagen, traten
zahl- reiche Entgleisungsgründe zutage. Über
die Maßnahmen zur Abhilfe wird nachstehend berichtet.
Erfahrungsgemäß
kommt es bei den Kleinbahnschienen bei der Methode des Zusammensteckens oft zu
Kontaktmangel. Daher wurden von mir alle Schienen
miteinan der verlötet. Begonnen wurder die
Lötarbeit bei den Weichengarnitiuren. Dann
folget die Viertelkreise und die geraden Strecken.
Schließlich wurden die Gleise aufgelegt, mit
dünnen Nägeln gegen Verrutschen gesichert und danachan
den freien Schienenstößen verlötet. Die gebraucht
gekauften Weichen sind nur für Handbetrieb geeignet,
obwohl sie die Magnetwick- lung noch eingebaut
haben, aber aller Anschlusskabel befreit sind. Der
elektrische Anschluss ließe sich gegebenenfalls später aktivieren.
Um eine möglichst ebene
Gleisfahrbahn zu bekommen, wurden alle verwendeten
Gleise vor Verwendung geebnet, die
Oxydschicht abgeschliffen und
nach der Verlegung beidseitig am Schienenstoß verlötet.
Weiters musste beim
Befestigen der Gleise darauf geachtet werden, die
Gleisnägel nicht zu tief einzuschla- gen, weil das zu
Unebenheiten bei den Schienen führte. Weichenoptimierungen Nach
neuerlichem provisorischen Aufbau wurden die Weichen mit
einem sehr heiklen Schnellzugwagen und der ebenso
heiklen Trix Express E 40 getestet. Bei einer Weiche
mussten viele Nachbesserungen an der Weichenzunge
und beim Herzstück vorgenommen werden, damit die Achsen
einwandfrei drüberrollen können ohne auf den
Weichenzungen aufzurollen und dann zu entgleisen.
Es zeigte sich aber, dass es auch an den Waggons oder
Loks liegt, wenn sie an den Weichenzungen oder
bestimmten Scheinenstössen ent- gleisen. Bei den Schnellzugwagen lag es zT. auch an der
Spurweite der Radsätze, die meist durch Verrin- gerung um vielleicht 0,5mm plötzlich problemlos liefen.
Die Ursache des Hochsteigens ist, dass die
Räder durch zu weite Spur, von den Radführungen nicht
vom Hochsteigen auf der Weichenzunge
zurückgehalten werden. Durch die Verringerung der
Spurweite wird durch die Radführung das
hochsteigende Rad von der Werichenzunge
"heruntergeholt".
Ein weiteres
Weichenproblem der Kleinbahn-Weichen ist, die Form der
Weichenzunge. Die Zunge liegt nor- maler Weise
mit einem bis zu 1cm und längerem Stück des
Zungenspitzes am Gleis an. Dadurch wird der Schienenabstand
auf eine gewisse Länge breiter, sodass ein Rad von der
Zunge herunter rutschen kann und es zur
Entgleisung kommt. Da die Weichenzungen bei Kleinbahn
aus weichem Gussmaterial sind, kön- nen sie im
Bereich der Zungenspitze und danach mit großer Vorsicht
gebogen werden, sodass sie nur mit der Zungenspitze
am Gleis anliegen. Dadurch wird der Schienenabstand
kleiner und es kommt zu keiner Entgleisung mehr.
Sollte
es zu Kontaktschwierigkeiten an den innenliegenden
Schienenstücken zwischen dem Herzstück und der Weichenzunge
kommen, kann man dieses Schienenstück mit einem
Tröpfchen Lötzinn mit der darunter liegenden
Anspeisung aus Messingblech (?) verlöten. Grundsätzlich
ist es so, dass unter diesem Schienen- stück ein blanker
Draht liegt, der an die Schiene ankommen sollte. Wurde
die Weiche einmal in sich gebo- gen oder verdreht,
kann es zur Unterbrechung des Kontaktes kommen. Es wird
davon abgeraten, die Weiche wegen des Versuches
den Kontakt durch Abnahme und Wiedereinbau des
Schienenstückes herzustellen, zu demontieren. Gleisbögen
Bedingt durch die flexible Bauweise der
Kleinbahnschienen, können sie ein wenig "gebogen" werden. In
den Bögen fällt diese
Verbiegung nicht sehr auf, sodass es in der Folge an den
Scheinenstößen zu leichten Knick- oder
Engstellen in der Spurbreite kommen kann.
Ein
weiterer Test ergab, dass auf der Anlage der linke Normalkreisbogen bei
den Schienenstößen zur Ent- gleisung der kleinen dreiachsigen
E 1280 kommt. Später wurde auch das Entgleisen der ÖBB
52er Umbau- Hamoversion in nur eine bestimmte
Fahrtrichtung festgestellt. Die Spurweite der Lok dürfte
hier Ausschlag- gebend sein. Erste Nacharbeiten
an den Schienenstößen brachten keinen wesentlichen
Erfolg. Daher wurde der gesamte Halbkreis
ausgetauscht. Auch hier lief die 52er erst nach
mehrfacher Begradigung der Schienen und erst nach Vorliegen
einer durchgehend nahezu ebenen Schienenfahrbahn
halbwegs zufriedenstellend. Diese
Lok ist sehr heikel, denn die schon vom Vorbesitzer
offenbar schon mehrfach aufgepressten Radschei- ben
einer Seite, konnten von mir nicht hundertprozentig
schlagfrei aufgepresst und verklebt werden. Folglich taumelt
die Lok und es kommt zum Aufsteigen der ersten Achse und
die anderen folgen nach, die Entgleisung ist
perfekt. Mit viel Mühe konnten die Entgleisungsstellen
entschärft werden, sodass auch die 52er wieder den Rechstbogen
in Vorwärtsfahrt schafft, ohne zu entgleisen.- Zum
Glück ist das keine Spiellokomotive für Konsti, denn
da würde er rasch die Lust an der Bahn verlieren. Auf
großen Anlagen mit großen Radien ist das ja kein Problem,
die 52er dort einzusetzten, auch nicht am großen Parallelkreis
der Konsti-Bahn bzw. in anderer Fahrtrichtung. Interessant
aber, dass die im giuten Originalzustand befindliche
und praktisch zu meiner 52er idente 44er Hamolok
die schlechten Stellen problemlos und ohne Schlankler
durchläuft. Ursache der Störung bei der Lok ist der Spurweitenabstand,
der bei der überarbeiteten Lok an zwei Achsen größer ist
und wege der heiklen Radbefestigung nicht
verändert werden sollte.
Erster Fahrtest
von Konstantin Heute
hat Konstantin die neue Anlage erstmals bespielt und mit
Waggons und seinen Matchbox-Autos befah- ren.
Das Umstellen der Weichen und drüberscheiben einiger
Waggons hat er blitzschnell verstanden und es macht
ihm viel Spaß. Sein Rollmaterial für den
Start: E 103 (Lima), E 1280 (Kleinbahn),
4 zweiachsige Güterwagen (Piko), 3 vierachsige
Schnellzugwagen
Nachträglich wurde das
Abstellgleis abschaltbar eingerichtet. Die Abschaltung
erfolgt durch das Abziehen der Stecker. Zum
Einschalten müssen die Stecker wieder zusammengesteckt
werden. So kann ein Zug abgestellt werden und
ein anderer Zug kann fahren. Später könnte man
auch das innere Oval extra schalten wenn bei den
zwei Verbindungsstücken zwischen den inneren
und äußeren Weichen jeweils beide Schienen
durchschnitten werden. Der neu eingerichtete Stroman-
schluss kann dann mit einem zweiten Trafo beschaltet
werden und können danach zwei Züge unabhängig von einander
fahren. Derzeit sind Steckverbindungen zum
Hauptanschluss als zusätzliche Verbesserung
der Strom- anspeisung eingebaut worden.
Bisherige
Spiel-Aktionen
Konstantin hat selbst
seine Lok und Wagen zusammen aufgestellt und sie fahren
lassen. Bedingt durch meine Lok-Reparaturen
waren Testfahrten notwendig und er hatte die Idee, die
Lok soll kleine Autos schieben. Er stellt sie
aufs Gleis und die Lok schiebt sie auf die
gtegenüberleigende Seite zu mir. Ich bin der Mechankíker und
muss sie vom Gleis nehmen und reparieren. Dann schicke
ich die reparierten Autos mit der Lok wieder zu ihm
und sie werden abgestellt. Später würde auch Valentin
eingespannt und war Mechaniker und ich der Lok- führer.
In der Weihnachtszeit wurden kleine Häuser mit
Beleuchtung, sowie mit Bäumen und Figuren aufgestellt.
Bei ausgeschaltetem Licht fuhren zwei Züge mit
beleuchteten Waggons gegeneinander auf den Kreisen. Eine
rauchende Dampflok machte das Spiel noch
schöner.
Das Testoval und seine
Weiterverwendung
Für meine Reparaturen
an Loks, oder für meine selbst gebauten Loks, dient die
"Konsti-Bahn" als ideales Testgleis. Durch die
Weichen, die engen Innenbögen kann die Funktion der Loks
sehr gut getestet werden.
Und alle Jahre
wieder, zur Weihnachtzeit, fahren Züge in der
winterlichen Welt und spenden Freude.
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der Testaufbau |
der Spielteppich ist befestigt |
Gleislage der ersten Version |
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Gleislage der zweiten Version im Test |
die Weichenanlage beim Zusammenlöten |
Weichen montiert |
die Anlage wird langsam fertig |
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Testfahrt mit seiner Lok und den Wagen |
meine Testfahrt mit dem Blauen Blitz |
Testfahrt mit der 003 und 6 beleuchteten Trix Express
Blechwagen. |
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Stecker zur Ab- und Anschaltung fürs Abstellgleis |
Stecker für Stromversorgung von beiden Gleisen |
es weihnachtet auf der Konsti Bahn |
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