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Meine Fotoapparate. |
Da mein Vater von
befreundeten Kunden immer wieder aus dem Ostblock Sachen
beschaffen ließ, bekam er auch eine
Mini-Spionagekamera. Sie hieß Vega 2.
Die Kamera
beflügelte natürlich meine Gedanken, sie in
Modellflugzeugen oder in einem Boot
einzubauen. Doch dazu kam es nie, denn der Aufzug der
Kamera war nur von Hand aus, also nur ein Foto pro
Einsatz, möglich. Für die Auslösung wurde von
mir ein Mechanismus gebaut. Weshalb die Kamera doch nicht
verwendet wurde ist klar, sie war für meine damaligen
Modelle viel zu schwer. Leider ist das äußere Kameragehäuse nicht mehr aufzufinden, ein Rückbau
und eine Wiederver- wendung daher nicht mehr
möglich geworden.
Allerdings
benötigte man Fotoerfahrung für die Einstellung
der Blende und für die Verschlusszeiten. Die
schmalen Filmkassetten bekam man zu kaufen und auch bei der Entwicklung gab es keine Probleme.
Auch heute bekommt man solche 16mm-Film e in S/W mit 100DIN / 40 ASA
noch zu kaufen. |

Vega 2 |
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die umgebaute Kamera-der Auslöser |
die Blenden- und Zeioteinstellung |
Anzeige der Bilderanzahl |
die Filmkassette |
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Um doch Bilder aus einem
fliegenden Modell machen zu können, kaufte ich mir
eine damals günstige russische Kamera, die Lubitel
2. Auch bei der musste alles eingestellt werden,
damit die Bilder gut werden konnten. Die Kamera baute
ich samt Auslösemechanismus in meinen ersten
Big Lift
(2,2m Spannweite) ein.
Bei dieser Kamera war
nur die ferngesteuerte Auslösung eines Fotos pro Flug
möglich, da der Filmtransport von Hand
erfolgen musste. Anders als beabsichtigt, landetet
das Modell nach dem ersten Testflug jedoch ohne der Kamera,
- sie
ging unauffindbar verloren. Dadurch konnte die Bildqualität
eines Luftbildes auf einem 6x6-Film nicht überprüft werden.
Zu Zeiten um 1970 waren heutige elektronische
Kameras undenkbar und man war froh, mit
leichten Fotoaparaten wie der Lubitel 2, die ja
hauptsächlich aus dünnem Blech betandt, zu
(unerlaubten) Luftaufnahmen zu kommen.
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Lubitel 2 |
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Meine erster Fotoapparat den ich
für meine Modellbau- und Autodokumentationen verwenden konnte, war eine russische ZORKI 10 Kamera.
Diese brachten meinem Vater Kunden mit, die oft
den Ostblock bereisten. - Alles aus Metall, daher robust und
etwas gewichtig, war die Kamera doch ihr Geld wert. Da
die Kamera vollautomatisch arbeitete, stellte die
Aufnahme von Fotos keine großen
Anforderungen an den Fotografen: Einfach Entfernung
einstellen, - war zwar nicht ganz soo einfach
-, und abdrücken und danach wieder
aufziehen für das nächste Foto. Die
Belichtungszeit wurde auch automatisch angepasst. Wollte
man spezielle Belichtungs- oder Schärfeeffekte
haben, konnte man die Automatik manu- ell
übersteuern. Heute müsste man Sorge haben, dass der
Belichtungsmesser mit- tels dem Selenzellenring
um die Optik herum intakt ist. - Da diese Kamera auch
eines Tages an andere übergeben worden ist,
stört mich die heutige eventuelle Fehlbelichtung
von Bildern nicht mehr.
Die Kamera gefiel
mir, war einfach zu bedienen und machte von meinen
Objekten sehr gute Bilder.
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Zorki 10
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Mit zunehmendem Alter
stieg das Interesse zu einem höherwertigen Fotoapparat,
einer Spiegelreflexkamera, zu kommen. Schließlich
habe ich mitbekommen, dass Spiegelreflexkamers
wesentlich bessere Bilder ermöglichten als die normalen Sucherkameras.
Man sah bei der Spiegelreflexkamera genau das Bild im
Sucher, welches man festhalten wollte, ohne dass ein
Parallaxenfehler /Seitenbersatz) schaden konnte. Der Kauf so
einer Kamera war mir wegen fehlender Geldmittel nicht
möglich.
Als ich
etwa 16 Jahre alt war, hatte mein Vater einen
Kunden, der ein Fotoge- schäft hatte. Bei
mehrfachen Besuchen in
seinem Geschäft, fiel mir oben auf einem Regal, eine staubige Spiegelreflexkamera der
Marke Topcon Unirex auf. Im Gespräch erfuhr ich, dass etwas defekt daran wäre und der Apparat
nicht repa- rabel sei. Ich bat ihn, mir den
Apparat zu überlassen. Doch zuvor musste er natür- lich
den Besitzer befragen, ob der
nach den vielen Jahren des Verstaubens noch an
seiner Kamera interessiert wäre und er einer Entsorgung der Kamera zustim- men würde. Schließlich
durfte ich sie dann nach langem Warten abholen kommen und war sehr froh, eine grundsätzlich tolle
Kamera bekommen zu haben. Na gut, defekt ist sie, aber
sie ist den Versuchg wert, sie zu reparieren.
Der
Apparat hatte nicht die originale Optik drauf, sondern
ein 130mm Teleobjektiv. Bei meinen Untersuchungen erkannte ich, dass
an der Wechselobjektivhalterung und am Blendeneinstellring
ein Fehler vorlag, suchte ich die Vertretung der Fa.
Topcon in Wien auf. Dort erklärte man mir die
Kamera und ich konnte um
ganz wenig Geld einen Ersatzring für die
Blendeneinstellung kaufen. Daheim baute ich den
Blendenring ein, befestigte die lockere Objektivhaterung
wie man mir erklärt hat, montierte auch die Optik
und die Kamera funktionierte wieder perfekt. Danach hatte ich die Kamera
sehr viel im Gebrauch. Sie ermöglichte mir bei Modellbaumessen
oder ähnlichen Einsätzen, dass ich mit dem Tele auch aus
eini- ger Entfernung die Modelle bildfüllend
aufnehmen konnte. Obwohl die Kamera dürch die
große Optik zu den Schwergewichten gehörte, hatte sie
viele Jahre lang in Gebrauch.
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Topcon Unirex (hier mit Nomaloptik)


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Weil die Topcon Kamera
mit der großen Portrait-Optik sehr schwer war, sah ich
mich nach einer leichteren Kamera um. Ich fand
irgendwo zu sehr günstigem Preis eine Mamiya
1000 Spiegelreflexkamera. Obwohl die Optik der Chinon
Detailauf- nahmen von Modellen aus einiger
Entfernung zuließ, war der Bedarf dazu jedoch nur
selten gegeben. Also leistete die leichte und
lichtstärkere Mamiya bessere Dienste mit besseren
Bildern und weniger anstrengender Handhabung.
Die
Ablöse aller dieser Kameras erfolgte durch die
aufkommende,
elektronische Technik der ersten
Digital-Fotokameras. Sie waren leichter und ermöglichten
die quasi gratis Bilderstellung mit
unbeschränkter Bilderanzahl. Die Aufbewahrung der Fotos
war unvergleichlich platzsparend gegenüber den Fotoalben
oder Schuh- schchteln mit Fotos drinnen. Auch
die Möglichkeit, die elektronischen Bilder jeder- zeit
am PC ansehen zu können, ohne in den Schuhschachteln
lange kramen zu müssen, war voerteilhaft.
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Mamiya 1000 |
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Meine erste
"elektronische" Kamera war eine Fujifilm Finepix. Mit
dem Einzug der Computer in den Haushalt, war
die elektronische Bildbearbeitung gefragt. Mit Bil- dern
in Form von Dateien, lässt sich der Raumbedarf für
Fotoalben drastisch ver- ringern und die Kosten
für Film- und Fotoherstellung rechnen sich bald gegen
die damals doch recht hohen Ankaufskosten der
Finepix auf.
Die Kamera war leicht, hatte
einen Sucher und Bildschirm, der das zeigte was man aufnehmen
wollte. Eine Zoomoptik
mit Zehnfachvergrößerung hatte die Fujica
auch. Damit waren für mich viele
wichtigen Anforderungen
erfüllt und die schwere Topcon Kamera voll abgelöst. Die
Bearbeitung der Bilder am PC war auch möglich,
also konnte ich damit sehr gut und lange Zeit arbeiten.
- Schade war, dass man mit ihr keine wirklich
brauchbaren Videoaufnahmen anfertigen konnte.
Bestimmt hing das mit dem damals noch üblichen, geringen
Speicherplatz zusammen.
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Fujifilm Finepix |
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Auch bei den Fotoapparaten ergab sich ein
rascher Wandel und zog die
Elektronik in die Kameras ein. Das beendete für Normalverbraucher
den Bedarf an guten Fotoapparaten mit teuren Filmen,
Entwicklungskosten und den Platz für Fotoalben.
Also kaufte ich mir
eine moderne Kamera, die Panasonic Lumix ZX 200.
Sie hat den großen Vorteil, neben dem Display
einen sehr guten
optischen Suchers zu besitzen, aber für mich
noch wichtiger, sie kann auch
Videos aufnehmen. Ein klei- ner Nachteil dabei ist, dass die
Scharfstellung ein wenig langsamer geht, als
es bei einer Videokamera der Fall ist. Jedoch kann man
die Scharfstellung verbes- sern, indem man die Focus-Taste
währten der Aufnahmen drückt. Die Aufnahmen
mit dieser Kamera kommen denen mit einer teuren
Videokamera sehr nahe.
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Panasonic Lumix ZX 200 |
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Der
Zeiss-Voigtländer Dia-Projektor. |
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Wegen der hohen Preise für die Ausarbeitung von
Fotos und auch aus praktischen Gründen der
Aufbewahrung der Bilder, wurden früher Diapositive hergestellt.
Um diese sichtbar zu machen brauchte man einen
Projektor. Meine Eltern hatten sich zu einem
Ankauf eines Perkeomat 150 entschieden, der mit einer
Kabelfernsteue- rung ausgestattet war. Mangels
Interesse an Dias und deren Betrachtung, ver- schenkte ich
schließlich den Projektor an einen guten Freund und Helfer, unseren
Johann Oberschlick.
Der Projektor hatte
auch eine Einrichtung für die Steuerung eines
Tonbandgerätes. Über das Gerät samt
Betriebsanleitung und vier Diabehältern, die in der
Transport- vorrichtung verwendet werden
konnten, hat sich unser Freund sehr gefreut. Er be- sitzt
viele Dias, die er sich künftig ansehen kann. . |

Zeiss-Voigtländer Perkeomat 150 |
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