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Umbauversuch einer Eumig
C3m 8mm Filmkamera in eine Videocamera |
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Vorweg: Die
Eumig C3m
(ab 1960).die Kamera die ich gerne
gehabt hätte,
die meine Eltern trotz Onkel Hans'es
Einreden,
nicht kauften, möglicher Weise
deswegen, da sie doch
sehr kompliziert und teuer war. So eine Eumig C3m hatte mein Onklel Hans, der Filmexperte,
der damit sehr viele
schöne Filme im Normal 8 Format gedreht hat.
Nachdem
heute die Beschaffung und Entwicklungen von 8mm
Schmalfilmen
problematisch und sehr teuer ist,
kann so eine Kamera kaum mehr benützt werden. Ein hervorragender
Eumig Projektor und eine Filmleinwand wäre vor- handen,
dient aber nurmehr zun Anschuen der alten Filme. Es
gelang mir nach Jahrzehnten zu so einer sehr
gut erhaltenen, weltweit sehr beachteten Spitzenkamera zu
kommen, die weiter aufbewahrt werden wird. Für mein Pro- jekt
wurde eine zweite Kamera beschafft, deren Umbau
beschreiben wird.
Etwas
über die Technik und Einstellung der Kamera
Die
Eumig C3m Kamera hat einen Federwerkantrieb und drei Optiken.
Eine für Nahaufnahmen, eine Normaloptik und eine
Teleoptik (2,5 fach Zoom). Um im Sucher das
aufzunehmende Bild exakt zu sehen, hat die Kamera einen aufgesteckten
Parallaxenausgleich, auf dem die Entfernung zum,
Aufnahme- objekt eingestellt wird. Die Schärfe
des Suchers kann am Sucherokular ein- gestellt
werden. Eine Messeinrichtung für die
Einstellung der Filmempfindlichkeit (DIN/ASA) befindet
sich unter den Objektiven. Die C3m hat einen eingebauten Belichtungsmesser dessen
Zeiger mit einer Marke im Sucher in Deckung
gebracht werden muss, um optimale Belichtung zu
erreichen. Während dem Filmen kann mit einem Hebel die
Blendenein- stellung verändert werden, bis sich
der Zeiger und die Marke decken. Vor einer
Aufnahme muss die Entfernung geschätzt und dann am jeweiligen Objektiv (mit Meteranzeige drauf
- fehlt bei der Kamera auf allen Objektiven) eingestellt werden. Man kann mit
der Kamera
rückblenden, sie kann mit 16, 24 und 32 Bildern pro Sekunde
(halbe Zeitlupe) laufen und für Einzelbilder und
Dauerlauf eingestellt werden.
Da ich im Internet bei den Nachforschungen erkannt
habe, dass der Umbau einer
Kamera mit Federwerk und
ohne Blendenautomatik wesentlich einfacher möglich
ist, entschied ich mich
dazu, noch eine Eumig C3m zu erstehen und sie zum
Umbau zu verwenden.
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Eumig C3 m
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Eumig C3m |
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3 Objktive (nah, normal,
tele) |
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Einstellung Filmempfindlichkeit |
Parallaxenausgleich einstellbar |
Blendeneinstellung |
Entfernungseinstellung |
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Klamera Originalzustand |
Filmführung abgebaut |
Blick auf das Bildfenster |
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Die
Umbau - Vorbereitungen
Schon lange plagt mich die Idee, in eine 8mm Filmkamera
eine Videoelektronik aus einer kleinen Foto-/ Videokamera einzubauen.
Beim Studium
der Umstände zur Verwirklichung war zuerst ange- dacht
worden, eine hochwertige Nizo Kamera zu verwenden. Doch
stellte sich heraus, dass deren Verwendung eine größere
Zerstörung der Kamera nach sich ziehen würde. Es müsste
der elektrische Motorantrieb, die
automatische Blendentregelung und der Verschlussmechanismus ausgebaut oder irgendwie
stillgelegt werden. Das geht nur mit tiefgreifenden Eingriffen in die Kamera.
Da ich im Internet bei den Nachforschungen
erkannt habe, dass der Umbau einer
Kamera mit Federwerk und ohne Blendenautomatik wesentlich einfacher möglich ist, entschied ich mich
dazu, noch eine Eumig C3m Kamera zu erstehen und sie zum Umbau zu verwenden.
Jedoch drängt sich eine weitere Frage auf,
nämlich die, ob eine für den Umbau geeignete Video- kamera
gefunden werden kann. Immerhin muss der Viceochip ein
längeres Verbindungskabel haben, damit er mit
dem Videochip vor dem Bildfenster platziert werden kann
und die Elektroniik im Filmrol- enraum
untergebracht werden kann. Dazu kommt noch, dass es die
Möglichkeit geben muss, mit einem im
Kameragehäuse montierten Auslösetatster die
Videoaufnahme zu starten und zu beenden, wenn
man dieTaste auslässt.
Die Unwissenheit,
wie die angebotenen Kameras arbeiten, wie sie an den
Einbaubedarf angepasst werden können, wird
einige Versuche benötigen, die durchgeführt eund erprobt
werden müssen. Das kostet Geld und Zeit, lässt
sich aber nicht vermeiden, weil nirgends steht, womit
meine Idee funktioniert. Die Versuche
zur Auswahl der brauchbaren Videoelektronik
Versuch 1 Die Verwendung eines
4K Foto-/Videoaufnahmegerätes schien für das Prokekt eine brauchbare Möglichkeit zu sein. Doch schon der erste
Versuch mit der Zerlegung einer
Denver Action Kamera ließ die Problematik erkennen. Denn die Freilegung des
Videochips auf einer Kameraplatine war schon eine sehr heikle Sache. Dann ergab sich, dass der
Videochip mit einem sehr kurzen Flach- bandkabel mit dem Print verbunden ist, der eine Einbaulage vor
dem Bildfenster der Kamera nicht zulässt. Und
damit
ist der erste Versuch bereits gelaufen.
Versuch
2 In der
Folge sah ich mich nach anderen, "Kinder-Kamra" um,
die eine Chance erwarten lässt, deren Innenleben
verwenden
zu können. Leider kann
man die Verwendbarkeit erst abschätzen, wenn man
das Objekt die Video Kamera in Händen hält und man sieht, wie
sie bedient wird. So auch bei der nächsten
Kinder-Kamera mit Touchscreen-Bildschirm, die ungeöffnet sofort aus, denn vor jeder Einschaltung zur
Videoaufnahme musste am Bildschirm das Gewünschte, ob Foto- oder
Videoaufnahme etc. erfolgen soll, angewählt werden.
Das ist für mein Projekt unbrauchbar.
Versuch
3 Eine weitere Mini Kamera für WLAN-Aufnahme hätte zwar ideale
Abmessungen, doch eine Ein- und Ausschaltung einer
Aufnahme über einen Tastschalter ist nicht
möglich. Die "Spionage-Kamera" kann auch nicht auf
einer Speicherkarte aufzeichnen, jedoch am
Handy via WLAN sichtbar genacht werden. Das ist
auch nicht brauchbar.
Versuch 4 Das
vierte Testobjekt ist eine billige kleine einfache Videokamera, die
Aufnahmen speichern kann und die über einen Schalter
ein- und ausgeschaltet wird, so wie das beim
Videokameras üblich ist. Die
mögliche Verwendung einer Kamera bedingt deren Zerlegung wie auch in diesem Fall. Nach dem Öffnen des
Gehäuses war sofort zu sehen, dass die Printplatte zu
groß und das Kabel zum Videochip am Print zu kurz
ist. Nachdem
der spätere Versuch 5 nach anfangs erfolgreicher
Funktion unverständlicher Weise schei- terte, wurde die zerlegte Elektronik Nr 4 aktiviert.
Der Lautsprecher wurde abgelötet und sie
funktio- niert mit dem Lipo von Versuch 5.
Jetzt wurde versucht, die
Extern-Schalter am Print für den Betrieb anzuschließen
und dadurch die Schalter am Print zu
überbrücken. Dieser Versuch war erfolgreich und die
Kamera liefert überraschend gute Bilder. Mit den drei
Tastern kann die Kamera ein- und ausgeschaltet
werden, mit dem roten Moment-Taster kann das Menü (bis
zum Kamerasymbol) und mit den grünen Taster die
Vidoeaufnahme aktiviert werden. Versuch
5 Der Action Recorder Marke BRAND kann
auch Videos aufnehmen und speichern und entspricht bei den
Abmessungen. Er hat eine drehbare Kamera von der
anzunehmen war, dass sie ein länge- res Anschlusskabel
hat. - Das Gerät wurde nach der Erprobung zerlegt. Es
befindet sich ein Print mit den notwendigen
Schaltern und ein Lipo Akku im Gerät. Mit Vorsicht wurde
der Print ausgebaut, wobei der Bildschirm
abgezogen wurde und der Lautsprecher abgelötet. Nach dem
öffenen des Steckers der Kamera wurde die
Verbindung abgezogen..Dann wurde die Lagerung der Kamera
aus dem Gehäuse entfernt und mit Vorsicht in
mehreren Schritten der Videochip geborgen. Nun
musste noch das Objektiv am Chip entfernt
werden und der Chip von der Kamerafassung getrennt
werden. Schon bei der ersten Probe war zu
sehen, dass die Chipgröße gut geeignet ist und das Chipkabel
problemlos mit der Elektronik verbunden bleiben kann. Damit kann
der Chip gut am Bild- fenster
befestigt werden. Tatsächlich gelang die
Unterbringung und erste Bilder durch die Objektive waren
zu sehen. Dabei musste die Blende voll geöffnet
werden, da bei anderen Werten das Bild durch Farbeffekte
unkennt- lich geworden ist.
Als
nächster Schritt war die Verdrahtung von externen
Schaltern zu finden. Die Versuche mit dem Messgerät
an den Schaltern am Print die für die externe Steuerung
notwendigen Anschlüsse zu fin- misslangen. Die
Ursache dürfte darin bestehen, dass die Printschalter
keine Schiebeschalter sind und deren Kontakte
am Print kaum erreichbar waren. - Bei den Versuchen
Kabel anzulöten dürfte es zu einer Beschädigung
gekommen sein, da die Kamera nicht mehr arbeitete und
nur ein dunkler Bildschirm sichtbar war.
Allerdings ist der Bildschrim in Ordnung, da beim
Einschalten das Begrüs- sungsbild erschien. Zusammengefasst
ist die Kamera unbrauchbar geworden. Die Überlegung
nochmal diese Kamera zu beschaffen scheint
unsinnig, da der Anschluss externer Schalter ungeklärt
und unsicher bleibt.
Versuch 6 Infolge
des missglückten Versuchs 5 wird gehofft, dass die neue
Elektronik bessere Bedingungen für die
Verwendung externer Schalter zur Aufnahmesteuerung
bietet. Auf der Ansicht des Prints sind
Schiebeschalter zu sehen, die eine Verwendung erwarten
lassen. Durch das lange Flachbandkabel ist die
Unterbringung der Printplatte leicht möglich. Die
Ablösung des Objektivs am Videochip wird heikel
und man wird sehen, ob der Chip gut am Bildfenster
befes- tigt werden kann. Die
gelieferte Version ist jedoch einfacher und lobenswert
ohne Bildschirm gestaltet, doch ist der Anschluss
externer Schalter fraglich. Daher wurden noch zwei
weitere preiswerte Kameras bestellt, die der
Version 6 sehr ähneln.
Versuch
7 Die nachbestellten Kameras haben
beide wieder einen Bildschirm, was nicht unbedingt
ungünstig ist. Sie haben einen Lipo und einen
Schalter zu Auslösung der Videoaufnahme. Bleibt
abzuwarten, wie die wichtigen Schalter mit
ihren Kabeln angekötet weerden können.
Vorausgesetzt,
dass es einem brauchbaren Ergebnis
für fir C3m kommt, könnte die Elektronik einer
solchen Version auch
anderweitig verwendet werden. Um 19.-€ eine
Eumig C 6 gekauft, die für diese Variante
verwendet werden kann. Diese Kamera hat die gleichen
Brennweiten wie die C3m, die jedoch als Teleobjektiv
ausgeführt sind. Daneben hat die Kamera ein
Autofokusobjektiv und eine automatische und manuelle
Blendeneinstellung, was sie als interessante Kamera
aus- zeichnen würde.
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Die schwierige Auswahl einer
brauchbaren Kameraversion |
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erster Einbauversuch Var 1 |
Denver Elektronik |
Variante 2 |
Variante 3 |
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Version 5 Videokamera (BRAND) |
diese Kamera funktioniert mit Tasten |
Version 4 |
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Variante 6 |
ideale Schalter für Kabelanlötungen |
Version 7/1 |
Versin 7/2 (wie vers. 5) |
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Die Umbauarbeiten an der
C3m |
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Beginn Umbauversuch
Das Studium der
Bedienungsanleitung zur Bodycam Fa. BRAND ließ erkennen,
dass die Möglichkeiten der Kamera nur via
Bildschirmfunktion sicher gehandhabt werden können.
Daher muss die zerlegte Elektronik mit dem Bildschirm
im Kameragehäuse untergebracht werden. Um das zu machen,
muss der Print seinem Gehäuse in der C3m
liegen, um später bei der Verwendung die
auszuwählenden Funktionen mit den Tasten aufrufen
zu können. Durch das lange Flachbandkabel des fixierten
Videochips können durch leichtes Anheben und Verdrehen
der Elektronik die Tasten und Anschlüsse erreicht
werden. Allerdings bedingt die Unterbringung der
Kameraelektronik das Abschneiden der beiden
Spulenstummel und Entfernung des Filmtransportmechabismus, damit
danach ausreichend Platz für Elektronik und den 3,7V Lipo vorhanden ist.
Die künftige Handhabung der
Kamera kann nach Öffnen des Filmraumdeckels erfolgen, da
dann der Zugang zur Elektronik und den Tasten
möglich wird. Nach dem Einschalten und
demachfolgendem Anwählen der OK-TasteVideofunktion ist
die C3m mittels der eingebauten Kamera-Videotaste zur
Verwendung als Video- kamera bereit. Der
Filmraumdeckel wird aufgesetzt und geschlossen.
Nachdem der Versuch
5 nach erfolgreicher Funktion unverständlicher Weise den
Geist aufgegeben hat, wur- de wegen der
allfälligen Nachbeschaffung eine Nachdenkpause
eingelegt. Es ist möglich, dass die Kamera
durch die Versuche die Print-Schalter rmit
anderen Schaltern zu überbrücken, unbrauchbar geworden
ist.
Die Arbeiten an der C3m schreiten
voran
Der provisorische Einbau des
Videochips im Bildfenster ließ erkennen, dass nach
Öffnung der Blende ein gut erkennbares Bild am
Bildschim zu sehen war. Damit war klar, dass das Projekt
grundsätzlich funktioniert. Der nächste
Schritt war herauszufinden, wie die Kamera ohne der am
Print befestigten Schalter bedient wer- den
kann. Auch das gelang. Erst durch den Versuch externe
Schalter mit dem Print zu verbinden dürfte die zu
dicke Lötspitze Schaden verursacht haben, wonach kein
Videobild mehr sichtbar war. - Das war das Ende dieses
lehrreichen Versuches.
Der Ankauf eines
weiteren Versuchsmusters zu Version 6 entsprach nicht
den Voirstellungen. Daher wurde wieder auf die
Version 5 zurgegriffen, da dort bereist Erfahrungen
gesammelt wurden. Diesmal wird beim Löten eine
spitze Lötspitze verwendet.
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Bodycam BRAND Version 5 |
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Einbauprobe des Video Chips |
das erste Bild |
nach Objektiv und Blendeneinstellung |
Platz geschaffen für Elektronik |
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und so könnte es funktionieren |
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