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   Eumig C3m  -  Umbauversuch in Videokamera

   Nizo 1048 Sound  -  Umbauversuch nicht sinnvoll
   Eumig C 6  -  Umbauversuch geplant
 
   Umbauversuch einer Eumig C3m 8mm Filmkamera in eine Videocamera

 Vorweg: Die Eumig C3m (ab 1960).die Kamera die ich gerne gehabt hätte,
 die meine Eltern trotz Onkel Hans'es Einreden, nicht kauften, möglicher Weise
 deswegen, da sie doch sehr kompliziert und teuer war. So eine Eumig C3m
 hatte mein Onklel Hans, der Filmexperte, der damit sehr viele schöne Filme
 im Normal 8 Format gedreht hat.

 Nachdem heute die Beschaffung und Entwicklungen von 8mm Schmalfilmen
 problematisch und sehr teuer ist, kann so eine Kamera kaum mehr benützt
 werden. Ein hervorragender Eumig Projektor und eine Filmleinwand wäre vor-
 handen, dient aber nurmehr zun Anschuen der alten Filme. Es gelang mir
 nach Jahrzehnten zu so einer sehr gut erhaltenen, weltweit sehr beachteten
 Spitzenkamera zu kommen, die weiter aufbewahrt werden wird. Für mein Pro-
 jekt wurde eine zweite Kamera beschafft, deren Umbau beschreiben wird.

Etwas über die Technik und Einstellung der Kamera


 Die Eumig C3m Kamera hat einen Federwerkantrieb und drei Optiken. Eine
 für Nahaufnahmen, eine Normaloptik und eine Teleoptik (2,5 fach Zoom). Um
 im Sucher das aufzunehmende Bild exakt zu sehen, hat die Kamera einen
 aufgesteckten Parallaxenausgleich, auf dem die Entfernung zum, Aufnahme-
 objekt eingestellt wird. Die Schärfe des Suchers kann  am Sucherokular ein-
 gestellt werden.
 Eine Messeinrichtung für die Einstellung der Filmempfindlichkeit (DIN/ASA)
 befindet sich unter den Objektiven.
 Die C3m hat einen eingebauten Belichtungsmesser dessen Zeiger mit einer
 Marke im Sucher in Deckung gebracht werden muss, um optimale Belichtung
 zu erreichen. Während dem Filmen kann mit einem Hebel die Blendenein-
 stellung verändert werden, bis sich der Zeiger und die Marke decken.
 Vor einer  Aufnahme muss die Entfernung geschätzt und dann am jeweiligen
 Objektiv (mit Meteranzeige drauf - fehlt bei der Kamera auf allen Objektiven)
 eingestellt werden.

 Man kann mit der Kamera rückblenden, sie kann mit 16, 24 und 32 Bildern pro
 Sekunde (halbe Zeitlupe) laufen und für Einzelbilder und Dauerlauf eingestellt
 werden.

 Da ich im Internet bei den Nachforschungen erkannt habe, dass der Umbau einer
 Kamera mit Federwerk und ohne Blendenautomatik wesentlich einfacher möglich
 ist, entschied ich mich dazu, noch eine Eumig C3m zu erstehen und sie zum
 Umbau zu verwenden.



Eumig C3 m







         
Eumig C3m  3 Objktive (nah, normal, tele)
 
Einstellung Filmempfindlichkeit Parallaxenausgleich einstellbar Blendeneinstellung Entfernungseinstellung
   
  Klamera Originalzustand Filmführung abgebaut Blick auf das Bildfenster  
         

  Die Umbau - Vorbereitungen

 
Schon lange plagt mich die Idee, in eine 8mm Filmkamera eine Videoelektronik aus einer kleinen
 Foto-/ Videokamera einzubauen. Beim Studium der Umstände zur Verwirklichung war zuerst ange-
 dacht worden, eine hochwertige Nizo Kamera zu verwenden. Doch stellte sich heraus, dass deren 
 Verwendung eine größere Zerstörung der Kamera nach sich ziehen würde. Es müsste der elektrische
 Motorantrieb, die automatische Blendentregelung und der Verschlussmechanismus ausgebaut oder
 irgendwie stillgelegt werden. Das geht nur mit tiefgreifenden Eingriffen in die Kamera. Da ich im
 Internet bei den Nachforschungen erkannt habe, dass der Umbau einer
Kamera mit Federwerk und
 ohne Blendenautomatik wesentlich einfacher möglich ist, entschied ich mich dazu, noch eine Eumig
 C3m Kamera zu erstehen und sie zum
 Umbau zu verwenden.

 Jedoch drängt sich eine weitere Frage auf, nämlich die, ob eine für den Umbau geeignete Video-
 kamera gefunden werden kann. Immerhin muss der Viceochip ein längeres Verbindungskabel haben,
 damit er mit dem Videochip vor dem Bildfenster platziert werden kann und die Elektroniik im Filmrol-
 enraum untergebracht werden kann. Dazu kommt noch, dass es die Möglichkeit geben muss, mit
 einem im Kameragehäuse montierten Auslösetatster die Videoaufnahme zu starten und zu beenden,
 wenn man dieTaste auslässt.

 Die Unwissenheit, wie die angebotenen Kameras arbeiten, wie sie an den Einbaubedarf angepasst
 werden können, wird einige Versuche benötigen, die durchgeführt eund erprobt werden müssen. Das
 kostet Geld und Zeit, lässt sich aber nicht vermeiden, weil nirgends steht, womit meine Idee funktioniert.
 
 Die Versuche zur Auswahl der brauchbaren Videoelektronik


 Versuch 1
 Die Verwendung eines 4K Foto-/Videoaufnahmegerätes schien für das Prokekt eine brauchbare
 Möglichkeit zu sein. Doch schon der erste Versuch mit der Zerlegung einer Denver Action Kamera
 ließ die Problematik erkennen. Denn die Freilegung des Videochips auf einer Kameraplatine war
 schon eine sehr heikle Sache. Dann ergab sich, dass der Videochip mit einem sehr kurzen Flach-
 bandkabel mit dem Print verbunden ist, der eine Einbaulage vor dem Bildfenster der Kamera nicht
 zulässt. Und damit ist der erste Versuch bereits gelaufen.

 Versuch 2
 In der Folge sah ich mich nach anderen, "Kinder-Kamra" um, die eine Chance erwarten lässt,
 deren Innenleben verwenden zu können. Leider kann man die Verwendbarkeit erst abschätzen,
 wenn man das Objekt die Video Kamera in Händen hält und man sieht, wie sie bedient wird. So
 auch bei der nächsten Kinder-Kamera mit Touchscreen-Bildschirm, die ungeöffnet sofort aus, denn
 vor jeder Einschaltung zur Videoaufnahme musste am Bildschirm das Gewünschte, ob Foto- oder
 Videoaufnahme etc. erfolgen soll, angewählt werden. Das ist für mein Projekt unbrauchbar.

 Versuch 3
 Eine weitere Mini Kamera für WLAN-Aufnahme hätte zwar ideale Abmessungen, doch eine Ein-
 und Ausschaltung einer Aufnahme über einen Tastschalter ist nicht möglich. Die "Spionage-Kamera"
 kann auch nicht auf einer Speicherkarte aufzeichnen, jedoch am Handy via WLAN sichtbar genacht
 werden. Das ist auch nicht brauchbar.

 Versuch 4
 Das vierte Testobjekt ist eine billige kleine einfache Videokamera, die Aufnahmen speichern kann
 und die über einen Schalter ein- und ausgeschaltet wird, so wie das beim Videokameras üblich ist.
 Die mögliche Verwendung einer Kamera bedingt deren Zerlegung wie auch in diesem Fall. Nach
 dem Öffnen des Gehäuses war sofort zu sehen, dass die Printplatte zu groß und das Kabel zum
 Videochip am Print zu kurz ist.

 Nachdem der spätere Versuch 5 nach anfangs erfolgreicher Funktion unverständlicher Weise schei-
 terte, wurde die zerlegte Elektronik Nr 4 aktiviert. Der Lautsprecher wurde abgelötet und sie funktio-
 niert mit dem Lipo von Versuch 5. Jetzt wurde versucht, die Extern-Schalter am Print für den Betrieb
 anzuschließen und dadurch die Schalter am Print  zu überbrücken. Dieser Versuch war erfolgreich
 und die Kamera liefert überraschend gute Bilder. Mit den drei Tastern kann die Kamera ein- und
 ausgeschaltet werden, mit dem roten Moment-Taster kann das Menü (bis zum Kamerasymbol) und
 mit den grünen Taster die Vidoeaufnahme aktiviert werden.
 
 Versuch 5
 Der Action Recorder Marke BRAND kann auch Videos aufnehmen und speichern und entspricht
 bei den Abmessungen. Er hat eine drehbare Kamera von der anzunehmen war, dass sie ein länge-
 res Anschlusskabel hat. -  Das Gerät wurde nach der Erprobung zerlegt. Es befindet sich ein Print
 mit den notwendigen Schaltern und ein Lipo Akku im Gerät. Mit Vorsicht wurde der Print ausgebaut,
 wobei der Bildschirm abgezogen wurde und der Lautsprecher abgelötet. Nach dem öffenen des
 Steckers der Kamera wurde die Verbindung abgezogen..Dann wurde die Lagerung der Kamera
 aus dem Gehäuse entfernt und mit Vorsicht in mehreren Schritten der Videochip  geborgen. Nun
 musste noch das Objektiv am Chip entfernt werden und der Chip von der Kamerafassung getrennt
 werden. Schon bei der ersten Probe war zu sehen, dass die Chipgröße gut geeignet ist und das
 Chipkabel problemlos mit der Elektronik verbunden bleiben kann. Damit kann der Chip gut am Bild-
 fenster befestigt werden.
 Tatsächlich gelang die Unterbringung und erste Bilder durch die Objektive waren zu sehen. Dabei
 musste die Blende voll geöffnet werden, da bei anderen Werten das Bild durch Farbeffekte unkennt-
 lich geworden ist.

 Als nächster Schritt war die Verdrahtung von externen Schaltern zu finden. Die Versuche mit dem
 Messgerät an den Schaltern am Print die für die externe Steuerung notwendigen Anschlüsse zu fin-
 misslangen. Die Ursache dürfte darin bestehen, dass die Printschalter keine Schiebeschalter sind
 und deren Kontakte am Print kaum erreichbar waren. - Bei den Versuchen Kabel anzulöten dürfte es
 zu einer Beschädigung gekommen sein, da die Kamera nicht mehr arbeitete und nur ein dunkler
 Bildschirm sichtbar war. Allerdings ist der Bildschrim in Ordnung, da beim Einschalten das Begrüs-
 sungsbild erschien.
 Zusammengefasst ist die Kamera unbrauchbar geworden. Die Überlegung nochmal diese Kamera
 zu beschaffen scheint unsinnig, da der Anschluss externer Schalter ungeklärt und unsicher bleibt.
 
 Versuch 6
 Infolge des missglückten Versuchs 5 wird gehofft, dass die neue Elektronik bessere Bedingungen
 für die Verwendung externer Schalter zur Aufnahmesteuerung bietet. Auf der Ansicht des Prints
 sind Schiebeschalter zu sehen, die eine Verwendung erwarten lassen.
 Durch das lange Flachbandkabel ist die Unterbringung der Printplatte leicht möglich. Die Ablösung
 des Objektivs am Videochip wird heikel und man wird sehen, ob der Chip gut am Bildfenster befes-
 tigt werden kann.
 Die gelieferte Version ist jedoch einfacher und lobenswert ohne Bildschirm gestaltet, doch ist der
 Anschluss externer Schalter fraglich.  Daher wurden noch zwei weitere preiswerte Kameras bestellt,
 die der Version 6 sehr ähneln.

 Versuch 7
 Die nachbestellten Kameras haben beide wieder einen Bildschirm, was nicht unbedingt ungünstig ist.
 Sie haben einen Lipo und einen Schalter zu Auslösung der Videoaufnahme. Bleibt abzuwarten, wie
 die wichtigen Schalter mit ihren Kabeln angekötet weerden können.


 Vorausgesetzt, dass es einem brauchbaren Ergebnis für fir C3m kommt, könnte die Elektronik
 einer solchen Version auch anderweitig verwendet werden. Um 19.-€ eine Eumig C 6 gekauft, die
 für diese Variante verwendet werden kann. Diese Kamera hat die gleichen Brennweiten wie die
 C3m
, die jedoch als Teleobjektiv ausgeführt sind. Daneben hat die Kamera ein Autofokusobjektiv
 und eine automatische und manuelle Blendeneinstellung, was sie als interessante Kamera aus-
 zeichnen würde.

   Die schwierige Auswahl einer brauchbaren Kameraversion
 
  erster Einbauversuch Var 1 Denver Elektronik Variante 2 Variante 3
 
  Version 5 Videokamera (BRAND) diese Kamera funktioniert mit Tasten  Version 4  
  Variante 6 ideale Schalter für Kabelanlötungen Version 7/1 Versin 7/2 (wie vers. 5)
         
   Die Umbauarbeiten an der C3m 
 
 Beginn Umbauversuch

 Das Studium der Bedienungsanleitung zur Bodycam Fa. BRAND ließ erkennen, dass die Möglichkeiten der
 Kamera nur via Bildschirmfunktion sicher gehandhabt werden können. Daher muss die zerlegte Elektronik
 mit dem Bildschirm im Kameragehäuse untergebracht werden. Um das zu machen, muss der Print seinem
 Gehäuse in der C3m liegen, um später bei der Verwendung die auszuwählenden Funktionen mit den Tasten
 aufrufen zu können. Durch das lange Flachbandkabel des fixierten Videochips können durch leichtes Anheben
 und Verdrehen der Elektronik die Tasten und Anschlüsse erreicht werden.
 Allerdings bedingt die Unterbringung der Kameraelektronik das Abschneiden der beiden Spulenstummel und
 Entfernung des Filmtransportmechabismus, damit danach ausreichend Platz für Elektronik und den 3,7V  Lipo
 vorhanden ist.

 Die künftige Handhabung der Kamera kann nach Öffnen des Filmraumdeckels erfolgen, da dann der Zugang
 zur Elektronik und den Tasten möglich wird. Nach dem Einschalten und  demachfolgendem  Anwählen der
 OK-TasteVideofunktion ist die C3m mittels der eingebauten Kamera-Videotaste zur Verwendung als Video-
 kamera bereit. Der Filmraumdeckel wird aufgesetzt und geschlossen.

 Nachdem der Versuch 5 nach erfolgreicher Funktion unverständlicher Weise den Geist aufgegeben hat, wur-
 de wegen der allfälligen Nachbeschaffung eine Nachdenkpause eingelegt. Es ist möglich, dass die Kamera
 durch die Versuche die Print-Schalter rmit anderen Schaltern zu überbrücken, unbrauchbar geworden ist.


 Die Arbeiten an der C3m schreiten voran

 Der provisorische Einbau des Videochips im Bildfenster ließ erkennen, dass nach Öffnung der Blende ein gut
 erkennbares Bild am Bildschim zu sehen war. Damit war klar, dass das Projekt grundsätzlich funktioniert.
 Der nächste Schritt war herauszufinden, wie die Kamera ohne der am Print befestigten Schalter bedient wer-
 den kann. Auch das gelang. Erst durch den Versuch externe Schalter mit dem Print zu verbinden dürfte die zu
 dicke Lötspitze Schaden verursacht haben, wonach kein Videobild mehr sichtbar war. - Das war das Ende
 dieses lehrreichen Versuches.

 Der Ankauf eines weiteren Versuchsmusters zu Version 6 entsprach nicht den Voirstellungen. Daher wurde
 wieder auf die Version 5 zurgegriffen, da dort bereist Erfahrungen gesammelt wurden. Diesmal wird beim
 Löten eine spitze Lötspitze verwendet.


         
 
  Bodycam BRAND  Version 5      
 
   Einbauprobe des Video Chips das erste Bild  nach Objektiv und Blendeneinstellung  Platz geschaffen für Elektronik
     
  und so könnte es funktionieren