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Ein Rückbblick auf meine Filmkameras
und Projektore |
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Wie
schon erwähnt war meine erste Kamera die Eumig S 2. Ich
bekam sie etwa 1964. Eine
einfache und schon elektrisch betriebene,
automatische Kamera, mit Fixfocus (ganz neu
damals) und automatischer Blendeneinstellung.
Man konnte damit einfach filmen, da sie nur eine fixe
Brennweiteneinstellung, aber keine Teleoptik hatte. Auch die Belichtung stellte sich automatisch ein. Eine
ideale Kamera für Schmalfilmanfänger. Als
Film wurden Normal 8 Spulen (= Doppel 8) verwendet.
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Eumig S 2 (nicht vorhanden)

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Die Kamera Meopta
8 II a war Vaters
Kamera. Allerdings lag sie die längste Zeit im Kasten
und er hat, so weit ich mich erinnern kann, fast nie selbst
damit Aufnah- men gemacht, sondern ich. Nicht üblich war es, dass
ich damit filmen durfte. Erst im Alter eines Jugendlichen durfte
ich die Kamera auch schon alleine verwenden. Ich
nahm damit viele Filme auf bei denen bei richtiger
Blenden- und Entfernungs- einstellung gestochen
scharfe Aufnahmen möglich waren. Das Handling war eher etwas für
Fotofreaks.
Die Bedienung
der Admira (Bjhr. ~ 1957) war
etwas kompliziert, denn es musste die Belichtung extern
gemessen und dann eingestellt werden. Ebenso musste die
Entfernung abgeschätzt und eingestellt
werden. In der Betriebsanleitung gab es Tabellen, die für
bestimmte Szenarien und aktuelle Tagesbeleuchtung, die
Einstel- lung des Blendenwertes vorgaben. Es
ging also auch ohne Belichtungsmesser. Der Antrieb erfolgte mittels Federkraft und man musste
nach jeder Szene wieder aufziehen. Mit einem
Vollaufzug konnte man 2m Film abspulen, also 1 Minute
filmen. Die Kamera konnte im
Gegensatz zu anderen Fabrikaten sogar
Zeitlupen- aufnahmen mit 48 und 64 Bildern
pro Sek. und erlaubte
Rückspulungen für Film- überschneidungen. Die zur
Sammlung angekaufte Kamera kann das aber nicht. Allerdings gab es nur einen Sucher, der einen kleinen
Parallaxenfehler verursachte, den man bei den Aufnahmen
einplanen musste. Um bei der Verwendung des
"Teleobjektivs" den Parallaxenfehler zu
reduzieren, kann man im Sucher einen Bildrahmen herabklappen.
Die Funktion der
heute vorhandenen Kamera ist nach Schmierung mit WD 40 (brutal?) wieder gegeben, jedoch
dürfte das Federwerk nur im voll aufgezoge- nen
Zustand einen gleichmäßigen Bildlauf garantieren.
Um Schwankungen zu v vermeiden, dürfte man Szenen
bis nur maximal 45 Sekunden Dauer drehen. Danach wird
das Federwerk langsamer. - Aber dazu wird es
ohnedies wohl ohne- dies niemehr kommen. |

Admira 8 2a
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Die Eumig C3m
(ab 1960).die Kamera die ich gerne
gehabt hätte, die meine Eltern trotz Onkel Hans'es
Einreden,
nicht kauften, möglicher Weise deswegen, da sie doch
sehr kompliziert und teuer war. Heute habe ich eine als Erinnerung
für eine solche richtungweisende Kamera aus österreichischer
Fertigung um 50.- € kaufen können. So eine Eumig C3m hatte mein Onklel Hans, der Filmexperte,
der damit sehr viele
schöne Filme im Normal 8 Format gedreht hat. Einige habe ich von ihm
geerbt. Schon immer hätte ich es gerne gesehen, wenn mein Vater so eine
Kamera anstelle der Admira gekauft hätte.
Die
Kamera hatte einen Federwerkantrieb, drei Optiken
für Nahaufnahmen, eine Normaloptik und eine
Teleoptik (2,5 fach Zoom). Man konnte damir rückblen- den
und sie konnte auch halbe Zeitlupe mit 32 Bildern pro Sek
aufnehmen. Sie hatte
bereits einen eingebauten Belichtungsmesser
(Selenzelle) dessen angezeigten Wert man am
Blendenrad manuerll einstellen
musste. Ebenso musste die Entfernung geschätzt und dann
auf der jeweiligen Optik (mit Meteranzeige
drauf) eingestellt werden. Die Kamera wäre
jederzeit verwendbar, jedoch müsste ein Vergleich der
Blenden- anzeige mit einem externen
Belichtungsmesser erfolgen, da anzunehmen ist, dass die
Selenzelle (hat keine Batterie!) altersbedingt schon Fehlanzeigen liefert. Nachdem
ích an der österreichischen Vergangenheit hänge, war es
mir wichtig, für mich, meinen Sohn und die Enkel, so
ein Stück aus bester österreichischer Produktion der
Firma Eumig aufzbewahren. So gelang es mir nach
Jahrzehnten doch zu so einer sehr gut erhaltenen,
weltweit sehr beachteten Spitzenkamera zu kommen. Obwohl ich damit kaum einen Film drehen werde,
alleine schon deswegen, da das Filmmaterial
nur ganz schwer und nur für sündteures Geld aufzutreiben und zu
entwickeln ist,
freue ich mich darüber, dass das theoretisch noch möglich wäre.
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Eumig C3 m
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unten rechts der Belichtungsmesser |
Ansicht auf den Filmlauf |
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Oberseite: Deckel zum Filmeinlegen, Einstellung
Filmempfindlichkeit |
Entfernungsskala der Normaloptik |
Blendeneinstellheben |
Makroobjerktiv und Scharfstellrad |
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die Kamera mit Haltegriff aber ohne Fernbetätigung |
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mit Objektivabdeckungen |
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Lange nach der
Schmalfilmzeit hatte ich einen Rappel und bemühte mich,
öster- reichische Filmkameras von Eumig in
Videokameras umzurüsten. Dazu kaufte ich eine
gebrauchte Eumig C6 Zoom Reflex
Normal-8-Kamera aus 1963, eine mit einer
internationalen Goldmedaillie ausgezeichnete Kamera. Die
Besonderheit der Camera ist eine automatische
Entfernungs- und Tiefen- schärfeeinstellung.
Daher könnte sie später vielleichjt auch in eine
Videocamera umgerüstet werden, denn im
Filmraum ist ausrecihend Platz für die Elektronik.
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Eumig C6 Zoom Reflex
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Nachdem uns Onkel Hans
im Filmklub aufgeklärt hat , dass Normal 8 überholt ist.
Es gibt jetzt Super 8 mit größerer
Bildfläche und wesentlich einfacherer Handha- bung,
da man nurmehr die Filmkassette einlegen muss. EIn
Umkehren der Spulen wie bei Normal 8 ist
daher nicht
mehr erforderlich.
Aus finanziellen Gründen war
es junghverheiratet nur möglich, eine sehr preiswerte
Kamera zu kaufen.
So kam eine Carena 756 S8 Kamera
(~1975) aus
schweize- rischer Fertigung ins Haus. Der
elektrisch betriebene Filmantrieb und das elek- trische Zoom warten damals bereits Stand der Technik.
Ebenso verfügte sie be- reits über die Zoom-Reflex-Technik,
die im Sucher genau das Bild zeigte, welches aufgenommen wurde und über eine Blendenwerteinstellung
durch die Optik (TTL- Messung). Jedenfalls war
auch eine Taste für Szenenübergänge vorhanden und es konnten externe Tonaufzeichnungsgeräte
angesteuert werden. Die relativ Licht- starke Optilk
erlaubte eine 6-fache Vergrößerung. Alle diese
Möglichkeiten waren in dieser
erschwinglichen Preisklasse herausstechend. -
Vergleichbare Eumig Kameras waren damals
merklich teurer.
Die vollautomatische Kamera
lieferte sehrt zufriedenstellende Aufnahmen. Gegen die
später zugekaufte Beaulieu lag sie dann mit
ihren filmtechnischen Möglichkei- ten doch etwas zurück.
Ansonsten bot die Kamera sehr viele der von den Spitzen-
geräten angebotenen filmtechnischen
Möglichkeiten und lieferte gute Aufnahmen.
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Carena (nicht mehr vorhanden) |
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Während der
Verwendungszeit der Carena fand ich per Zufall bei einem
Foto- händler eine tolle Kamera, eine Canon
814 Auto Zoom (1966-71). Sie war um ein Trinkgeld zu
kaufen gewesen, da sie einen Fehler bei der
Scharfstellung mit der Schnittbildtechnologie hatte. Schon damals reizte mich unbekannte Technik,
die ich gerne verstehen und danach sogar reparieren konnte.
Die Kamera galt zu dieser Zeit als
Spitzenprodukt, von der Fachpresse weit vor den
Eumig und anderen Produkten gereiht. Heute rangiert diese Kamera
weltweit noch immer an dritter Stelle in einer
Expertenreihung, hinter der Beaulieu und der Nizo
Kamera. Ich habe damals mit der Kamera nicht
viel gefilmt, da sie doch ein großes und schweres
Gerät (filmtechnisch wegen der ruhigeren Kameraführung
kein Nachteil) war und die Carena weniger anspruchsvoll zu
bedienen war. Und als ich später eine gebrauchte Beaulieu
Kamera kaufen konnte, wurde natürlich mit dem Schweizer
Spitzenprodukt gefilmt. Gegen die Beaulieu konnte
selbst Onkel Hans nichts mehr aussetzten! - Die
Canon wurde irgendwann an irgendwen vergeben.
Heute habe ich die Canon 814 Auto Zoom wieder nachgeschafft. Das
ergab sich deswegen, da ich dachte einen alten
Projektor kaufen zu müssen, um Ersatzteile für den gut
erhaltenen Eumig 824 von Onkel Hans zu bekommen,
um damit auch die vielen alten Normal 8 Schmalfilme abspielen
zu können. Da sich ergab, dass der eigene Projektor
diese Teile fix besitzt, kam es zu einem
preisgleichen Rück- tausch, bei dem ich zu der Canon
814 Auto Zoom kam. - Ich freue mich, dass ich diese
großartige Kamera nachbeschaffen konnte, denn sie ist
eine Kamera, die mit der neuen Generation der Kodak Super 8 Filme wieder für spezielle Aufnah- men verwendet werden könnte.
Die Kamera ist
voll funktionsfähig. Sie erlaubt zwar keine ganz so schnelle
Zeitlu- penbildfolge wie die Beaulieu, doch
bietet sie Bildfolgen von 1, 12,
18, 24 und 54 Bildern pro Sek. Das ist für die
Zeit um 1970 hervorragend. Weiters
hat sie eine Blendenautomatik die durch die Optik misst
(TTL) und im Sucher zeigt sie das gleiche Bild
wie am Film. Der Antrieb
und
der Zoomantrieb arbeiten elektrisch, für die Blendenwerte
gibt es zusätzliche Spezialbatterien mit 1,35V.
Ehemals waren das Quecksilberbatterien, heute
gibt es ersatzweise nurmehr Zink-Luft-Batterien, die
ebenfalls die Spannung bis zuletzt konstant halten
können, bis sie den Geist aufgeben.
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Achtung: Diese Batterien liefern erst nach
öffnen der verklebten Luftbohrung Strom!. Wenn sie nicht
gebraucht werden, kann man sie wieder stilllegen, indem
man die Luftboh- rung mit einem StreifenTixo
zuklebt. Blendeneinstellung und Zoomeinstellung können auch manuell
ausgeführt werden. Allerdings ist bei der Verwendung
der neusten Generation von Kodak.Filmen mit 200 ASA und
mehr, Vorsicht geboten, da die Kamera wie alle anderen
damals, automatisch nur den Höchstwert
ehemaliger Filme, 160 ASA, von der Kassete übernehmen
und einstellen kann. Zur
Korrektur muss man die Blendenwerte manu- ell
anpassen (mit externem Belichtungsmesser - oder
eine teure Werksumstellung bei Canon riskieren).
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Canon 814 Auto Zoom


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Als ich schon im Modellflug
meine ersten erfolgreichen Flüge absolviert hatte, kam der
Wunsch auf, Flugaufnahmen zu machen. Um 1970 herum war
das keine Selbstverständlichkeit und außerdem
verboten. Dazu benötigt man
ein großes Modellflugzeug, wie z.B. meinen BIG
LIFT. In dieses Modell baute ich zuerst eine LUBITEL Fotokamera ein, die ich jedoch beim zweiten
Flug, samt dem 6x6-Film verlor.
Danach folgte
die kleine Fujica P1 Single 8 (Format
ähnlich wie Super 8, mit eigenen
Fuji Filmkassetten, Bjhr.~1970) mit Fixoptik, die mit einem Servo während
des
Fluges ein und ausgeschaltet werden konnte.
Auch im zweiten Modell, der GERE SPORT, wurde die Kamera
montiert. Die Aufnahmen sind vorhanden und
als Videodatei abgespeichert. Die Kamera ist als
einzige bis heute übrig geblie- ben und ist aber Version
mit manuellem Dreifach-Zoom. |

Fujica P 1Single 8
Flugvideo |
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Durch meinen
Vorgesetzten bei meiner leider nur ein halbes Jahr dauernden
Arbeit
bei Firma Denzel in Erdberg,
der ein Leica-Freak und Schmalfilmfreund war,
konnte ich sehr günstig eine besterhaltene Beaulieu
4008 ZM 2 (~ 1970) kaufen.
Diese
schweizerische Kamera war dazumals und ist bis heute das
Non-plus-ultra der Super 8 Schmalfilmkameras.
Eine tolle Optik mit sehr starkem Tele und elek- trischem
Antrieb für den Filmtransport und die
Brennweitenverstellung, eine während dem
Filmen mögliche Umschaltung auf Zeitlupe (75 B/s),
zeichnerten sie aus. Natürlich gibt es mit dem
Akku heutzutage ein Lieferproblem, doch bekommt man
Ersatzakkus von VÁRTA. Da diese Kamera
nicht in der Sammlung ist, berei- tet mir dasAkkuproblem kein großes
Kopfzerbrechen.
Viele
Aufnahmen von Modellflugaktivitäten habe ich
mit der Spizten Kamera gefilmt. Erst durch die
ständig steigenden Kosten für das Filmmaterial und das
Aufkommen der ersten
Videokameras verschwand die tolle Kamera aus
meinem Blickfeld. Eigentlich schade,
dass mir der Weitblick fehlte und ich sie verschenkte.
Wohin und wie die Kamera verschwand weiß
ich nicht mehr.
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Beaulieu 4008 Z (nicht
vorhanden)
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Um meinem Motto treu zu bleiben, für die
Nachfahren ein wenig von den guten österreichischen
Produkten aufzubewahren, beschaffte ich von Eumig eine Super
8 Tonfilm Kamera. Ich konnte eine Eumig Macro Sound 65 XL
(1976-80), um 19.-€
kaufen. Die Kamera entspricht dem letzten
Entwicklungsstand
der Schmalfilmtechnik und kann Sound aufnehmen. Damit
würde sie
gut zu dem
Soundprojektor Eumig 824 Sonomatic passen.
Hervorzuheben ist,
dass es sich bei der Type um eine Prototypenvariante handelt,
die in Japan von Bell&Howell gebaut worden ist. Die
Kamera wurde scheinbar wenig benützt und
funktioniert bis auf das elektrische Zoom. Da künftig
wohl kaum damit
aufgenommen werden wird, ist das, vor allem bei
dem niedrigen
Kaufpreis in Ordnung.
Da
es derzeit praktisch keine Super 8 Kassetten zu kaufen
gibt, ausgenommen allenfalls SW-Filme, ist die Kamera
derzeit nicht verwendbar. Von Kodak wird verlautbart, dass wieder neue Filmkassetten hergestellt
werden sollen. Der Zeit- punkt ist noch nicht
klar. Sollte es wieder Filme zu kaufen geben, dann kann
die Kamera wieder für spezielle Einsätze verwendet
werden, wenn das Zoom händisch bedient wird.
Technisch ist die Kamera
am Stand der Technik der 1985er Jahre und bietet sehr
viele Möglichkeiten, kann jedoch nur 18 und 24
Bildern pro Sek. aufnehmen, da die
Tonfilmprojektoren ebenfalls nur in diesen beiden
Geschwindigkleiten laufen.
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Eumig Macro Sound 65 XL

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Da mir die österreichische Marke
Eumig viel bedeutet, wollte ich eine in den Mittsiebzigerjahren richtungweisende
Kamera Eumig Viennette 3
(Bjhr. 1973) ankaufen, die erstmals als Zoom Reflex Kamera
(Sucher zeigt Bild am Film),
eine automatische Entfernungseinstellung hatte.
Kaufpreis 29.- €.
Die Kamera
hat zwar nur ein 3-fach Zoom, was für einfache
Aufnahmen im Familienkreis ausreicht. Die Kamera ist ideal für den Einstieg
in die Schmalfilme- rei, da sie ganz einfach zu bedienen ist.
Sie wurde in großen Stückzahlen verkauft. Unsere
Kamera ist voll intakt und könnte jederzeit für
Filmaufnahmen verwendet werden, wie wohl man
bei den Blendenwerten bei den heutigen neuen Kodak- Filmen
wohl eine manuelle Korrektur würde vornehmen müssen!
Eine +/- Korrektur ist an der Kamera
einstellbar.
Belichtungsmessung,
der Film- und Zoomantrieb werden elektrisch betrieben.
Sie bietet nur die Einstellung von EInzelbild,
18 und 24 Bildern pro Sek., was für alltäg- liche
Filmaufnahmen ausreicht. Erstmals gibt es hier auch eine
automatische Ent- fernungseinstellung. EIne
Familienkamera, die relativ klein, leicht und handlich ist
und die damals preisgünstig angeboten worden
ist.
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Eumig Viennette 3 |
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Aus dem Grund,
herauszufinden, weshalb Onkel Hans von den Kameras der Marke
Braun-Nizo so begeistert war, kaufte ich um 25.- € eine
ehemals sündteure Kamera. Im Hinblick darauf, dass es vielleicht zu
einem Wiederbeginn der Super 8 Filmproduktion
bei Kodak kommt, könnte später unsere Kamera wieder verwendet
werden. Da mein Onkel Hans,
unser Schmalfilmprofi, immer wusste was gut und teuer
war, hatte er immer das jeweils beste Gerät.
Bei den Filmkameras waren es für ihn die Nizo-Kameras.
Er hatte einige Kameras diese Marke verwendet.
Um dahinter zu
kommen, was die Qualität dieser Kameras
ausmachte, und als ein kleiens Andenken an ihn,
kaufte ich die Bauer Nizo 48
S (Bjhr. ~ 1973). Die gekaufte Type ist in puncto
Einstellbereich des Teleobjektivs kein Bestprodukt (8- 48=6fach Zoom), aber darauf kommt es ja nicht
immer an. Tele ist ohnedies problematisch, wenn
man ohne Stativ arbeitet und unerfahren ist. Die Bildfrequen- zen 18, 24 und 54 Bilder pro Sek.
sind einstellbar.
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Bauer-Nizo 48 S |
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Kammer für Belichtungsbatterien |
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Beim Studium der
Fachliteratur im Internet, zum Thema Braun-Nizo-Kameras,
erfuhr ich Einiges über deren
Eigenschaften und Fähigkeiten. Ich fand heraus, dass
die Kameras der Serie S 560 mehr können als die Serie S
48-Kameras.
Zufällig fand ich um 29,50 € ein tolles
Angebot, einer Braun-Nizo S 560
(~1970- 1977), welche ich bei ebay ersteigern konnte.
Geht man davon aus, dass diese Kamera neu
umgerechnet damals mehr als 1000.-€ kostete, ist mein
Kaufpreis für die in sehr gutem Zustand
befindliche und voll funktionsfähige Kamera, ein Schnäppchen.
Daher war angedacht, die gereinigte und
geprüfte S 48 wieder zu verkaufen. Bei diesem
Vorgang möchte ich den Kamerasack
der S 48 für die S 560 behalten. Die
Kamera ist in einem besseren Zustand als die S 48 und
wird wohl die Kamera sein, mit der allenfalls
einmal ein Film gedreht werden könnte. Einen
Testfilm möchte ich gerne drehen und habe dazu eine original
verschlos- senen alte Kassette aus 1998 gekauft. Damit
möchte ich einen kurzen Film mit irgendeiner speziellen Szene
drehen. Das Problem ist, dass man danach erst sehen
muss, wo man den Film zur
Entwicklung hinschicken kann. Um die
Blendenwerte der diversen Kameras überprüfen zu können,
habe ich einen sehr preisgünstigen Belichtungsmesser
angeschafft.
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Bauer-Nizo S 560
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Kodak Super 8 Film 40 ASA |
Kassette wird ausgepackt |
Kassette kommt in die Kamera |
Belichtungsmesser zur Blendenkontrolle |
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Umbauversuch
einer Nizo 1048
Tonfilmkamera in eine Videocamera |
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Schon seit ich aus meinen
Filmkameras von früher und den geerbten von Onkel Hans eine
Sammlung bil- dete war die Iddee entstanden,
eimal so eine
Kamera mit einem Videochip auszurüsten. Die
feinmecha- nischen und elektrischen Arbeiten
sollten kein Problem sein. Jedoch stellt mich die
Verwendung der Video Elektronik vor heikle Aufgaben,
denn die Zerlegung und die nachfolgende Adaptierung
weisen zahlreiche Schwierigkeiten auf. Diesmal
orientierte ich mich jedoch vor dem Arbeitsbeginn im Internet, denn diese Idee
hatten vor mir schon einige andere Leute umgesetzt.
Als Haupthindernis sehe ich die Ablösung
des Videochips von der Printplatte und die notwendige
Unterbrin- gung der Elektronik im
Kassettenraum. Ideal erscheint mir, könnte die
Videokamera in einer leeren Film- kassette
untergebracht werden, da damit die Kurzschlussgefahr
vermieden werden könnte.
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Nizo 1048-Videoumbau |
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das Kassettentor |
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Videocamera für Einbauversuch |
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Die Filmprojektoren |
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Meiner Erinnerung nach
war der Mark S 712 nicht unser erster Projektor, sondern der
Eumig P 8, der nur Normal 8 Filme wiedergeben
konnte. Der Kauf des doppelformatigen Projektors Mark S,
für Normal 8- und Super 8 Filme, dürfte auch damit
zusammen gehängt sein, dass Onkel Hans uns dazu bewog,
Tonfilme wie er, zusammen zu drehen. Es musste
also ein Tonfilmprojektor beschafft werden, eben der
Mark S 712. Er hatte nur eine Tonspur. Die
Filmvertonung war eine umfangreiche und langwierige
Aufgabe, daher gibt es nur zwei vertonte Filme: den
Hochzeitsfilm von Onkel Hans und unseren Donaupark-Kosmetik-Film.
Da ich von Onkel Hans Nosek auch einen moderneren
Projektor geerbt hatte gelangte zuletzt der Mark S
in Vergessenheit.
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Eumig Mark S 712 (nicht vorhanden) |
mit 50W-Lampe |
Eumig P 8 (nicht vorhanden) |
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Den sehr gut
erhaltenen und von Onkel Hans gepflegten Eumig 824 Sonomatic
verwendete ich erstmals 2018. Ich wollte für eine
liebe Freundin meiner Erni unseren Hochzeitsfilm auf
Video bannen. Da noch viele alte Fime existieren, auf
denen meine Mutter, der Vater und die Omas und
Tanten usw. zu sehen wären, und ich
woööte die Schlechtwettertage dazu verwenden, die "Digitalisierung" durchzuführen.
Darüber hinaus hat der 824 Sonomatic eine moderne und
stärkere Lampe und liefert hellere Darstellungen auf der
Kinoleinwand.
Bei den Super 8 Filmen hatte
ich Glück, doch bei den seltenheitswertigen Normal-8 Filmen
fehlten scheinbar beim Projektor vermeintlich die passenden
Zahnwalzen. Nun mussten solche erst irgendwie beschafft
werden, damit auch die vielen älteren N8 Filme
aufgenommen werden können.- Doch es kam anders,
da der dafür extra angekaufte Projektor die Walzen
auch nicht hatte, obwohl das vom Verkäufer bestätigt
worden ist. Ich schickte den Projektor wieder
zurück und wurde dann aufgeklärt, dass die Super 8-Walzen
abziehbar sind und sich darunter (intelligenter Weise) fix die Normal 8 Walzen befinden.
Anstelle des zurückgesendeten Projektors kaufte ich mir
die preisgleiche
"Erinnerungs-Reparaturkamera", die Canon 814 Auto Zoom.
Der
Projektor läuft wunderbar, einzig die
Bildausschnitteinstellung ist gewöhnungsbedürftig. Man
findet aber eine gute Einstellung, wenn man
sie lange sucht. Beim Überspielen zur Videoaufzeichnung muss
man die volle Lampenspannung beim Sonomatic
einschalten. Weiters ist es am Besten, das Bild auf eine
in ca. 3m Entfernung stehende Filmleinwand zu
projezieren und die Bilder mit einer neben dem Projektor
stehenden Videokamera aufzunehmen. Alle mit
Spiegelsystemen ausgestatteten Vorrichtungen schaffen
keine besseren Filme. Zu beachten ist, dass
die Videokamera bei der Aufnahme keine
Helligkeitsschwankungen erzeugt. Wenn ja muss der
Shutter auf die 1/12 Verschlusszeit eingestellt werden.
Dabei können sich allerdings bei Schwenkaufnahmen
Doppelkonturen bilden. - Ja nicht umsonst sind
professionelle Überspielungen teuer.
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Eumig 824 Sonomatic in Aufmachung von Onkel Hans |
mit 100W Kaltlichtspiegellampe |
hier die Filmführungen für Super 8 |
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