Willkommen
   
  Meine Modelle
   
  Neue Projekte
   
  Motorensammlung
   
  Fernsteuerungssammlg
   
  Modellbau und -technik
   
  Modellbaumarkt
   
  FMBC Austria
   
   
   
  Modellflug und ÖAeC
   
  Links
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   Filmkameras und Projektore
 
   
   Ein Rückbblick auf meine Filmkameras und Projektore
 
 Wie schon erwähnt war meine erste Kamera die Eumig S 2. Ich bekam sie etwa
 1964. Eine einfache und schon elektrisch betriebene, automatische Kamera, mit
 Fixfocus (ganz neu damals) und automatischer Blendeneinstellung.

 Man konnte damit einfach filmen, da sie nur eine fixe Brennweiteneinstellung, aber
 keine Teleoptik hatte. Auch die Belichtung stellte sich automatisch ein. Eine ideale
 Kamera für Schmalfilmanfänger.
 
 Als Film wurden Normal 8 Spulen (= Doppel 8)  verwendet.

  Eumig S 2 (nicht vorhanden)



         
 
 Die Kamera Meopta 8 II a war Vaters Kamera. Allerdings lag sie die längste Zeit
 im Kasten und er hat, so weit ich mich erinnern kann, fast nie selbst damit Aufnah-
 men gemacht, sondern ich. Nicht üblich war es, dass ich damit filmen durfte. Erst
 im Alter eines Jugendlichen durfte ich die Kamera auch schon alleine verwenden.
 Ich nahm damit viele Filme auf bei denen bei richtiger Blenden- und Entfernungs-
 einstellung gestochen scharfe Aufnahmen möglich waren. Das Handling war eher
 etwas für Fotofreaks.

 Die Bedienung der Admira (Bjhr. ~ 1957) war etwas kompliziert, denn es musste
 die Belichtung extern gemessen und dann eingestellt werden. Ebenso musste die
 Entfernung abgeschätzt und eingestellt werden. In der Betriebsanleitung gab es
 Tabellen, die für bestimmte Szenarien und aktuelle Tagesbeleuchtung, die Einstel-
 lung des Blendenwertes vorgaben. Es ging also auch ohne Belichtungsmesser.
 
 Der Antrieb erfolgte mittels Federkraft und man musste nach jeder Szene wieder
 aufziehen. Mit einem Vollaufzug konnte man 2m Film abspulen, also 1 Minute
 filmen. Die Kamera konnte im Gegensatz zu anderen Fabrikaten sogar Zeitlupen-
 aufnahmen mit 48 und  64 Bildern pro Sek. und erlaubte Rückspulungen für Film-
 überschneidungen. Die zur Sammlung angekaufte Kamera kann das aber nicht.
 Allerdings gab es nur einen Sucher, der einen kleinen Parallaxenfehler verursachte, 
 den man  bei den Aufnahmen einplanen musste. Um bei der Verwendung des "Teleobjektivs" den Parallaxenfehler zu reduzieren, kann man im Sucher einen 
 Bildrahmen herabklappen.

 Die Funktion der heute vorhandenen Kamera ist nach Schmierung mit WD 40
 (brutal?) wieder gegeben, jedoch dürfte das Federwerk nur im voll aufgezoge-
 nen Zustand einen gleichmäßigen Bildlauf garantieren. Um Schwankungen zu v 
 vermeiden, dürfte man Szenen bis nur maximal 45 Sekunden Dauer drehen.
 Danach wird das Federwerk langsamer. - Aber dazu wird es ohnedies wohl ohne-
 dies niemehr kommen.
 


Admira 8 2a




 
         
 
 Die Eumig C3m (ab 1960).die Kamera die ich gerne gehabt hätte, die meine
 Eltern trotz Onkel Hans'es Einreden, nicht kauften, möglicher Weise deswegen, da
 sie doch sehr kompliziert und teuer war. Heute habe ich eine als Erinnerung für eine
 solche richtungweisende Kamera aus österreichischer Fertigung um 50.- € kaufen
 können. So eine Eumig C3m hatte mein Onklel Hans, der Filmexperte, der damit
 sehr viele schöne Filme im Normal 8 Format gedreht hat. Einige habe ich von ihm
 geerbt. Schon immer hätte ich es gerne gesehen, wenn mein Vater so eine
 Kamera anstelle der Admira gekauft hätte.

 Die Kamera hatte einen Federwerkantrieb, drei Optiken für Nahaufnahmen,
 eine Normaloptik und eine Teleoptik (2,5 fach Zoom). Man konnte damir rückblen-
 den und sie konnte auch halbe Zeitlupe mit 32 Bildern pro Sek  aufnehmen.
 Sie hatte bereits einen eingebauten Belichtungsmesser (Selenzelle) dessen
 angezeigten Wert man am Blendenrad manuerll einstellen musste. Ebenso musste
 die Entfernung geschätzt und dann auf der jeweiligen Optik (mit Meteranzeige
 drauf) eingestellt werden.

 Die Kamera wäre jederzeit verwendbar, jedoch müsste ein Vergleich der Blenden-
 anzeige mit einem externen Belichtungsmesser erfolgen, da anzunehmen ist, dass
 die Selenzelle (hat keine Batterie!) altersbedingt schon Fehlanzeigen liefert.

 Nachdem ích an der österreichischen Vergangenheit hänge, war es mir wichtig,
 für mich, meinen Sohn und die Enkel, so ein Stück aus bester österreichischer
 Produktion der Firma Eumig aufzbewahren. So gelang es mir nach Jahrzehnten
 doch zu so einer sehr gut erhaltenen, weltweit sehr beachteten Spitzenkamera zu
 kommen.
 Obwohl ich damit kaum einen Film drehen werde, alleine schon deswegen, da das
 Filmmaterial nur ganz schwer und nur für sündteures Geld aufzutreiben und zu
 entwickeln ist, freue ich mich darüber, dass das theoretisch noch möglich wäre.


Eumig C3 m





 
    unten rechts der Belichtungsmesser Ansicht auf den Filmlauf  
 
  Oberseite: Deckel zum Filmeinlegen,
Einstellung Filmempfindlichkeit
Entfernungsskala der Normaloptik Blendeneinstellheben Makroobjerktiv  und Scharfstellrad
 
die Kamera mit Haltegriff aber ohne Fernbetätigung mit Objektivabdeckungen
         
   
 Lange nach der Schmalfilmzeit hatte ich einen Rappel und bemühte mich, öster-
 reichische Filmkameras von Eumig in Videokameras umzurüsten. Dazu kaufte
 ich eine gebrauchte Eumig C6 Zoom Reflex Normal-8-Kamera aus 1963, eine
 mit einer internationalen Goldmedaillie ausgezeichnete Kamera.
 Die Besonderheit der Camera ist eine automatische Entfernungs- und Tiefen-
 schärfeeinstellung. Daher könnte sie später vielleichjt auch in eine Videocamera
 umgerüstet werden, denn im Filmraum ist ausrecihend Platz für die Elektronik.



Eumig C6 Zoom Reflex

       
 
         
   
 Nachdem uns Onkel Hans im Filmklub aufgeklärt hat , dass Normal 8 überholt ist.
 Es gibt jetzt Super 8 mit größerer
Bildfläche und wesentlich einfacherer Handha-
 bung, da man nurmehr die Filmkassette einlegen muss. EIn Umkehren der
 Spulen  wie bei Normal 8 ist daher nicht mehr erforderlich.

 Aus finanziellen Gründen war es junghverheiratet nur möglich, eine sehr preiswerte
 Kamera zu kaufen. So kam eine Carena 756 S8 Kamera (~1975) aus schweize-
 rischer Fertigung ins Haus. Der elektrisch betriebene Filmantrieb und das elek-
 trische Zoom warten damals bereits Stand der Technik. Ebenso verfügte sie be-
 reits über die Zoom-Reflex-Technik, die im Sucher genau das Bild zeigte, welches
 aufgenommen wurde und über eine Blendenwerteinstellung durch die Optik (TTL-
 Messung). Jedenfalls war auch eine Taste für Szenenübergänge vorhanden und es
 konnten externe Tonaufzeichnungsgeräte angesteuert werden. Die relativ Licht-
 starke Optilk erlaubte eine 6-fache Vergrößerung. Alle diese Möglichkeiten waren
 in dieser erschwinglichen Preisklasse herausstechend. - Vergleichbare Eumig
 Kameras waren damals merklich teurer.

 Die vollautomatische Kamera lieferte sehrt zufriedenstellende Aufnahmen. Gegen
 die später zugekaufte Beaulieu lag sie dann mit ihren filmtechnischen Möglichkei-
 ten doch etwas zurück. Ansonsten bot die Kamera sehr viele der von den Spitzen-
 geräten angebotenen filmtechnischen Möglichkeiten und lieferte gute Aufnahmen.



 Carena (nicht mehr vorhanden)
 
         
   
 Während der Verwendungszeit der Carena fand ich per Zufall bei einem Foto-
 händler eine tolle Kamera, eine Canon 814 Auto Zoom (1966-71). Sie war um
 ein Trinkgeld zu kaufen gewesen, da sie einen Fehler bei der Scharfstellung mit
 der Schnittbildtechnologie hatte. Schon damals reizte mich unbekannte Technik,
 die ich gerne verstehen und danach sogar reparieren konnte.

 Die Kamera galt zu dieser Zeit als Spitzenprodukt, von der Fachpresse weit vor
 den Eumig und anderen Produkten gereiht. Heute rangiert diese Kamera weltweit
 noch immer an dritter Stelle in einer Expertenreihung, hinter der Beaulieu und der
 Nizo Kamera.  
 Ich habe damals mit der Kamera nicht viel gefilmt, da sie doch ein großes und
 schweres Gerät (filmtechnisch wegen der ruhigeren Kameraführung kein Nachteil)
 war und die Carena weniger anspruchsvoll zu bedienen war. Und als ich später eine
 gebrauchte Beaulieu Kamera kaufen konnte, wurde natürlich mit dem Schweizer
 Spitzenprodukt gefilmt. Gegen die Beaulieu konnte selbst Onkel Hans nichts mehr
 aussetzten! - Die Canon wurde irgendwann an irgendwen vergeben.
 
 Heute habe ich die Canon 814 Auto Zoom wieder nachgeschafft. Das ergab sich
 deswegen, da ich dachte einen alten Projektor kaufen zu müssen, um Ersatzteile
 für den gut erhaltenen Eumig 824 von Onkel Hans zu bekommen, um damit auch
 die vielen alten Normal 8 Schmalfilme abspielen zu können. Da sich ergab, dass
 der eigene Projektor diese Teile fix besitzt, kam es zu einem preisgleichen Rück-
 tausch, bei dem ich zu der Canon 814 Auto Zoom kam. - Ich freue mich, dass ich
 diese großartige Kamera nachbeschaffen konnte, denn sie ist eine Kamera, die
 mit der neuen Generation der Kodak Super 8 Filme wieder für spezielle Aufnah-
 men verwendet werden könnte.

 Die Kamera ist voll funktionsfähig. Sie erlaubt zwar keine ganz so schnelle Zeitlu-
 penbildfolge wie die Beaulieu, doch bietet sie Bildfolgen von 1, 12, 18, 24 und 54
 Bildern pro Sek. Das ist für die Zeit um 1970 hervorragend. Weiters hat sie eine
 Blendenautomatik die durch die Optik misst (TTL) und im Sucher zeigt sie das
 gleiche Bild wie am Film. 
 Der Antrieb und der Zoomantrieb arbeiten elektrisch, für die Blendenwerte gibt es
 zusätzliche Spezialbatterien mit 1,35V. Ehemals waren das Quecksilberbatterien,
 heute gibt es ersatzweise nurmehr Zink-Luft-Batterien, die ebenfalls die Spannung
 bis zuletzt konstant halten können, bis sie den Geist aufgeben. - Achtung: Diese
 Batterien liefern erst nach öffnen der verklebten Luftbohrung Strom!. Wenn sie
 nicht gebraucht werden, kann man sie wieder stilllegen, indem man die Luftboh-
 rung mit einem StreifenTixo zuklebt.

 Blendeneinstellung und Zoomeinstellung können auch  manuell ausgeführt werden.
 Allerdings ist bei der Verwendung der neusten Generation von Kodak.Filmen mit
 200 ASA und mehr, Vorsicht geboten, da die Kamera wie alle anderen damals,
 automatisch nur den Höchstwert ehemaliger Filme, 160 ASA, von der Kassete 
 übernehmen  und einstellen kann. Zur Korrektur muss man die Blendenwerte manu-
 ell anpassen (mit externem Belichtungsmesser - oder eine teure Werksumstellung
 bei Canon riskieren).
 


Canon 814 Auto Zoom





















         
 
 Als ich schon im Modellflug meine ersten erfolgreichen Flüge absolviert hatte, kam
 der Wunsch auf, Flugaufnahmen zu machen. Um 1970 herum war das keine
 Selbstverständlichkeit und außerdem verboten
. Dazu benötigt man ein großes
 Modellflugzeug, wie z.B. meinen BIG LIFT. In dieses Modell baute ich zuerst eine
 LUBITEL Fotokamera ein, die ich jedoch beim zweiten Flug, samt dem 6x6-Film
 verlor.

 Danach folgte die kleine Fujica P1 Single 8 (Format ähnlich wie Super 8, mit
 eigenen Fuji Filmkassetten, Bjhr.~1970) mit Fixoptik, die mit einem Servo während 
 des Fluges ein und ausgeschaltet werden konnte. Auch im zweiten Modell, der
 GERE SPORT, wurde die Kamera montiert. Die Aufnahmen sind vorhanden und
 als Videodatei abgespeichert. Die Kamera ist als einzige bis heute übrig geblie-
 ben und ist aber Version mit manuellem Dreifach-Zoom.
                                                                                                                            


Fujica P 1Single 8

Flugvideo
     
         
   
 Durch meinen Vorgesetzten bei meiner leider nur ein halbes Jahr dauernden Arbeit
 bei Firma Denzel in Erdberg, der ein Leica-Freak und Schmalfilmfreund war,
 konnte ich sehr günstig eine besterhaltene Beaulieu 4008 ZM 2 (~ 1970) kaufen.

 Diese schweizerische Kamera war dazumals und ist bis heute das Non-plus-ultra
 der Super 8 Schmalfilmkameras. Eine tolle Optik mit sehr starkem Tele und elek-
 trischem Antrieb für den Filmtransport und die Brennweitenverstellung, eine
 während dem Filmen mögliche Umschaltung auf Zeitlupe (75 B/s), zeichnerten sie
 aus. Natürlich gibt es mit dem Akku heutzutage ein Lieferproblem, doch bekommt
 man Ersatzakkus von VÁRTA. Da diese Kamera nicht in der Sammlung ist, berei-
 tet mir dasAkkuproblem kein großes Kopfzerbrechen.

 Viele Aufnahmen von Modellflugaktivitäten habe ich mit der Spizten Kamera gefilmt.
 Erst durch die ständig steigenden Kosten für das Filmmaterial und das Aufkommen
 der ersten Videokameras verschwand die tolle Kamera aus meinem Blickfeld. 
 Eigentlich schade, dass mir der Weitblick fehlte und ich sie verschenkte. Wohin und 
 wie die Kamera verschwand weiß ich nicht mehr.


Beaulieu 4008 Z (nicht vorhanden)

     
   
 Um meinem Motto treu zu bleiben, für die Nachfahren ein wenig von den guten
 österreichischen Produkten aufzubewahren, beschaffte ich von Eumig eine 
 Super 8 Tonfilm Kamera. Ich konnte eine Eumig Macro Sound 65 XL (1976-80), 
 um 19.-€ kaufen. Die Kamera entspricht dem letzten Entwicklungsstand der
 Schmalfilmtechnik und kann Sound aufnehmen. Damit würde sie gut zu dem
 Soundprojektor Eumig 824 Sonomatic passen.

 Hervorzuheben ist, dass es sich bei der Type um eine Prototypenvariante handelt,
 die in Japan von Bell&Howell gebaut worden ist. Die Kamera wurde scheinbar
 wenig benützt und funktioniert bis auf das elektrische Zoom. Da künftig wohl kaum
 damit aufgenommen werden wird, ist das, vor allem bei dem niedrigen Kaufpreis
 in Ordnung.

 Da es derzeit praktisch keine Super 8 Kassetten zu kaufen gibt, ausgenommen
 allenfalls SW-Filme, ist die Kamera derzeit nicht verwendbar. Von Kodak wird
 verlautbart, dass wieder neue Filmkassetten hergestellt werden sollen. Der Zeit-
 punkt ist noch nicht klar. Sollte es wieder Filme zu kaufen geben, dann kann die
 Kamera wieder für spezielle Einsätze verwendet werden, wenn das Zoom händisch
 bedient wird.

 Technisch ist die Kamera am Stand der Technik der 1985er Jahre und bietet sehr
 viele Möglichkeiten, kann jedoch nur 18 und 24 Bildern pro Sek. aufnehmen, da
 die Tonfilmprojektoren ebenfalls nur in diesen beiden Geschwindigkleiten laufen.
 


Eumig Macro Sound 65 XL




 
 
   
 Da mir die österreichische Marke Eumig viel bedeutet, wollte ich eine in den
 Mittsiebzigerjahren richtungweisende Kamera
Eumig Viennette 3 (Bjhr. 1973)
 
ankaufen, die erstmals als Zoom Reflex Kamera (Sucher zeigt Bild am Film), eine
 automatische Entfernungseinstellung hatte. Kaufpreis 29.- €.

 Die Kamera hat zwar nur ein 3-fach Zoom, was für einfache Aufnahmen im
 Familienkreis ausreicht. Die Kamera ist ideal für den Einstieg in die Schmalfilme-
 rei, da sie ganz einfach zu bedienen ist. Sie wurde in großen Stückzahlen verkauft.
 Unsere Kamera ist voll intakt und könnte jederzeit für Filmaufnahmen verwendet
 werden, wie wohl man bei den Blendenwerten bei den heutigen neuen Kodak-
 Filmen wohl eine manuelle Korrektur würde vornehmen müssen! Eine +/- Korrektur
 ist an der Kamera einstellbar.

 Belichtungsmessung, der Film- und Zoomantrieb werden elektrisch betrieben. Sie
 bietet nur die Einstellung von EInzelbild, 18 und 24 Bildern pro Sek., was für alltäg-
 liche Filmaufnahmen ausreicht. Erstmals gibt es hier auch eine automatische Ent-
 fernungseinstellung. EIne Familienkamera, die relativ klein, leicht und handlich ist
 und die damals preisgünstig angeboten worden ist.



Eumig Viennette 3
 
         
   
 Aus dem Grund, herauszufinden, weshalb Onkel Hans von den Kameras der
 Marke Braun-Nizo so begeistert war, kaufte ich um 25.- € eine ehemals sündteure
 Kamera. Im Hinblick darauf, dass es vielleicht zu einem Wiederbeginn der Super 8
 Filmproduktion bei Kodak kommt, könnte später unsere Kamera wieder verwendet 
 werden. Da mein Onkel Hans, unser Schmalfilmprofi, immer wusste was gut und
 teuer war, hatte er immer das jeweils beste Gerät. Bei den Filmkameras waren es
 für ihn die Nizo-Kameras. Er hatte einige Kameras diese Marke verwendet.

 Um dahinter zu kommen, was die Qualität dieser Kameras ausmachte, und als ein
 kleiens Andenken an ihn,  kaufte ich die Bauer Nizo 48 S (Bjhr. ~ 1973).  Die
 gekaufte Type ist in puncto Einstellbereich des Teleobjektivs kein Bestprodukt (8-
 48=6fach Zoom), aber darauf kommt es ja nicht immer an. Tele ist ohnedies
 problematisch, wenn man ohne Stativ arbeitet und unerfahren ist. Die Bildfrequen-
 zen 18, 24 und 54 Bilder pro Sek. sind einstellbar. 



Bauer-Nizo 48 S
 
        Kammer für Belichtungsbatterien
         
   
 Beim Studium der Fachliteratur im Internet, zum Thema Braun-Nizo-Kameras,
 erfuhr ich Einiges über deren Eigenschaften und Fähigkeiten. Ich fand heraus,
 dass
die Kameras der Serie S 560 mehr können als die Serie S 48-Kameras.

 Zufällig fand ich um 29,50 € ein tolles Angebot, einer Braun-Nizo S 560 (~1970-
 1977), welche ich bei ebay ersteigern konnte. Geht man davon aus, dass diese
 Kamera neu umgerechnet damals mehr als 1000.-€ kostete, ist mein Kaufpreis
 für die in sehr gutem Zustand befindliche und voll funktionsfähige Kamera, ein
 Schnäppchen.

 Daher war angedacht, die gereinigte und geprüfte S 48 wieder zu verkaufen. Bei
 diesem Vorgang möchte ich den Kamerasack der S 48 für die S 560 behalten.
 Die Kamera ist in einem besseren Zustand als die S 48 und wird wohl die Kamera
 sein, mit der allenfalls einmal ein Film gedreht werden könnte.
 Einen Testfilm möchte ich gerne drehen und habe dazu eine original verschlos-
 senen alte Kassette aus 1998 gekauft. Damit möchte ich einen kurzen Film mit 
 irgendeiner speziellen Szene drehen. Das Problem ist, dass man danach erst
 sehen muss, wo man den Film zur Entwicklung hinschicken kann.

 Um die Blendenwerte der diversen Kameras überprüfen zu können, habe ich einen
 sehr preisgünstigen Belichtungsmesser angeschafft.



Bauer-Nizo S 560

 
         
 
Kodak Super 8 Film 40 ASA Kassette wird ausgepackt  Kassette kommt in die Kamera  Belichtungsmesser zur Blendenkontrolle 
    Umbauversuch einer Nizo 1048 Tonfilmkamera in eine Videocamera

 Schon seit ich aus meinen Filmkameras von früher und den geerbten von Onkel Hans eine Sammlung bil-
 dete war die Iddee entstanden, eimal so eine Kamera mit einem Videochip auszurüsten. Die feinmecha-
 nischen und elektrischen Arbeiten sollten kein Problem sein. Jedoch stellt mich die Verwendung der Video
 Elektronik vor heikle Aufgaben, denn die Zerlegung und die nachfolgende Adaptierung weisen zahlreiche
 Schwierigkeiten auf. Diesmal orientierte ich mich jedoch vor dem Arbeitsbeginn im Internet, denn diese
 Idee hatten vor mir schon einige andere Leute umgesetzt.

 Als Haupthindernis sehe ich die Ablösung des Videochips von der Printplatte und die notwendige Unterbrin-
 gung der Elektronik im Kassettenraum. Ideal erscheint mir, könnte die Videokamera in einer leeren Film-
 kassette untergebracht werden, da damit die Kurzschlussgefahr vermieden werden könnte.

         
 
  Nizo 1048-Videoumbau     das Kassettentor
 
         
 
   Videocamera für Einbauversuch      
 
         
 
   Die Filmprojektoren 
 
 Meiner Erinnerung nach war der Mark S 712 nicht unser erster Projektor, sondern der Eumig P 8, der nur
 Normal 8 Filme wiedergeben konnte. Der Kauf des doppelformatigen Projektors Mark S, für Normal 8- und
 Super 8 Filme,  dürfte auch damit zusammen gehängt sein, dass Onkel Hans uns dazu bewog, Tonfilme
 wie er, zusammen zu drehen. Es musste also ein Tonfilmprojektor beschafft werden, eben der Mark S 712.
 Er hatte nur eine Tonspur. Die Filmvertonung war eine umfangreiche und langwierige Aufgabe, daher gibt
 es nur zwei vertonte Filme: den Hochzeitsfilm von Onkel Hans und unseren Donaupark-Kosmetik-Film.
 Da ich von Onkel Hans Nosek auch einen moderneren Projektor geerbt hatte gelangte zuletzt der Mark S
 in Vergessenheit.
 
  Eumig Mark S 712 (nicht vorhanden) mit 50W-Lampe  Eumig P 8  (nicht vorhanden)  
   
 Den sehr gut erhaltenen und von Onkel Hans gepflegten Eumig 824 Sonomatic verwendete ich erstmals
 2018. Ich wollte für eine liebe Freundin meiner Erni unseren Hochzeitsfilm auf Video bannen. Da noch viele
 alte Fime existieren, auf denen meine Mutter, der Vater und die Omas und Tanten usw. zu sehen wären, und
 ich woööte die Schlechtwettertage dazu verwenden, die "Digitalisierung" durchzuführen. Darüber hinaus hat
 der 824 Sonomatic eine moderne und stärkere Lampe und liefert hellere Darstellungen auf der Kinoleinwand.

 Bei den Super 8 Filmen hatte ich Glück, doch bei den seltenheitswertigen Normal-8 Filmen fehlten scheinbar
 beim Projektor vermeintlich die passenden Zahnwalzen. Nun mussten solche erst irgendwie beschafft werden,
 damit auch die vielen älteren N8 Filme aufgenommen werden können.- Doch es kam anders, da der dafür
 extra angekaufte Projektor die Walzen auch nicht hatte, obwohl das vom Verkäufer bestätigt worden ist. Ich
 schickte den Projektor wieder zurück und wurde dann aufgeklärt, dass die Super 8-Walzen abziehbar sind
 und sich darunter (intelligenter Weise) fix die Normal 8 Walzen befinden. Anstelle des zurückgesendeten
 Projektors kaufte ich mir die preisgleiche "Erinnerungs-Reparaturkamera", die Canon 814 Auto Zoom.  

 Der Projektor läuft wunderbar, einzig die Bildausschnitteinstellung ist gewöhnungsbedürftig. Man findet aber
 eine gute Einstellung, wenn man sie lange sucht. Beim Überspielen zur Videoaufzeichnung muss man die
 volle Lampenspannung beim Sonomatic einschalten. Weiters ist es am Besten, das Bild auf eine in ca. 3m
 Entfernung stehende Filmleinwand zu projezieren und die Bilder mit einer neben dem Projektor stehenden
 Videokamera aufzunehmen. Alle mit Spiegelsystemen ausgestatteten Vorrichtungen schaffen keine besseren
 Filme. Zu beachten ist, dass die Videokamera bei der Aufnahme keine Helligkeitsschwankungen erzeugt.
 Wenn ja muss der Shutter auf die 1/12 Verschlusszeit eingestellt werden. Dabei können sich allerdings bei
 Schwenkaufnahmen Doppelkonturen bilden. - Ja nicht umsonst sind professionelle Überspielungen teuer.

 
 
 
  Eumig 824 Sonomatic in Aufmachung von
Onkel Hans
  mit 100W Kaltlichtspiegellampe hier die Filmführungen für Super 8