| Einleitung: Am 04.Mai 2010 legte ich meine Prüfung (Lizenzklasse) zum Funkamatuer im Fernmeldebüro in Wien ab. - Ich kann mich auch jetzt noch gut an das Gefühl vor der Prüfung erinnern. Natürlich besuchte ich einen Kurs zur Prüfungsvorbereitung. Der Kurs wurde von OE3GSU und OE3SCC geleitet und durchgeführt. Die beiden haben das wirklich sehr gut gemacht. Bei der -für mich persönlich - wichtigsten Unterrichtseinheit, nämlich TECHNIK: Thema Schwingkreise, Resonanzfrequenz, etc. - war ich leider beruflich verhindert und konnte zu dem Termin nicht am Kurs teilnehmen. Also saß ich dann am Samstag darauf vor meinem Skriptum. Als ich erfuhr, wie weit meine "Mitbestreiter" beim letzten Kurstag gekommen waren und es sich bei dem Thema hauptsächlich, wie zuvor erwähnt, um Schwingkreise handelte, wurden meine Augen und meine Verzweiflung beim lesen der folgenden Seiten immer größer. Mühsam erarbeitete ich mir im Selbststudium mit Wikipedia, meinen Lehrbüchern von der HTL und die sehr gut geschriebenen Skripten/Bücher von DJ4UF (Moltrecht), den Lernstoff. Das schöne beim mühsamen Selbst-Erarbeiten ist immer der AHA-Effekt, denn dann hat man es wirklich verstanden und es ist dann auch bei der Prüfung kein Problem. Als dann der Tag "X" gekommen war, traf ich einen Kollegen aus meinem Kurs, der wie ich schon fast eine Stunde zu früh beim Prüfungstermin anwesend war, im Stiegenhaus im Fernmeldebüro. Raimund (nachher OE3FLC) und ich sprachen noch über ein paar Themen. Je mehr wir über den Stoff sprachen, um so unwohler wurde uns. Hinzu kam dann noch, dass vor uns ein "Prüfling" durchgefallen war - was die Stimmung auch nicht gerade anhob... Im Großen und Ganzen merkten wir dann bei der Prüfung aber schnell , dass alles in Ordnung war und dass wir ohnehin bestens vorbereitet waren. Somit gelang uns die Prüfung auf Anhieb. - Tage später konnte man noch so davon berichten, als wäre es erst "heute" gewesen. |
|||
